'Abtanz' | Malerei von Lilemor Mahlstaedt

Samstag, 26. September 2026 um 12:00 – 18:00 Uhr
Galerie Atelier III
Galerie Atelier III
Preis folgt
Über dein Eventings-Konto: Link zum Veranstalter plus alle weiteren Termine.
In der kommenden Schau spielen der Lebensrhythmus eine zentrale Rolle: In farbgewaltigen, dynamischen, teils großformatigen und expressiven Werken präsentiert die Hamburger Malerin Lillemor Mahlstaedt ihre allerjüngsten Arbeiten. Der letzte Tanz, bevor der neue Tag anbricht – eine letzte Drehung, bevor die Sonne aufgeht: das ist der „Abtanz“. Bei der Malerin Lillemor Mahlstaedt führen Apfelschalen einen magischen Tanz, ein Schalenballett, auf. Die Künstlerin geht nahe heran und verfolgt die Drehungen der Schalen, die sich aus einem dunklen, unbestimmten Raum ins Licht winden. Farbschicht über Farbschicht nehmen sie – oftmals auf experimentellen Hintergründen – Gestalt auf, winden sich umeinander und vollführen einen plastischen Tanz. Ein Motiv, das im Alltag oft gesehen, aber selten in dieser Tiefe und innehaltenden Bewegung wahrgenommen wird. Farbe, Licht und Bewegung sind die Kernthemen der Malerin, die sie in der Verschränkung von experimenteller und realistischer Malerei zum Ausdruck bringt. Ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung widmet sich der Vergänglichkeit: In ihrer Fotoserie „Zweites Leben“ rückt Lillemor Mahlstaedt verblühte Tulpen, Pfingstrosen und Taglilien in den Fokus. Durch die Inszenierung dieser floralen Motive als „Solisten“ schenkt die Künstlerin ihnen einen ungewöhnlichen Auftritt. Abseits der klassischen Blütezeit offenbaren die vertrockneten Pflanzen eine unerwartete Ästhetik und eine ganz eigene, berührende Schönheit im Verfall – ein Prozess, den sie nicht als Ende, sondern als Quelle ästhetischer Kraft inszeniert. Im Zentrum von Lillemor Mahlstaedts Schaffen steht der geschärfte Blick auf das Alltägliche. Die Künstlerin widmet sich scheinbar vertrauten Sujets, blickt hinter deren Oberfläche und unterzieht sie einer tiefgründigen Neuinterpretation. Sie fängt den flüchtigen Moment des Wandels ein und macht die stille Poesie des Vergehens in ihren vor Lebendigkeit sprühenden Arbeiten sicht- und spürbar. Vernissage am Samstag 5. September um 14 Uhr Grußworte: Andrea Siedenhans, Kulturausschussvorsitzende der Stadt Barmstedt Einführung in die Kunstausstellung: Karin Weissenbacher im Künstlergespräch mit Lillemor Mahlstaedt Musik: Marcia Lemke - Kern (Sopran) und Eva Barta (Klavier) singen und spielen ausgewählte Stücke im Dialog zu den Arbeiten.
Quelle: destination.one · Lizenz: CC0 1.0 · © destination.one / die jeweiligen Datengeber
Stimmt etwas mit diesen Angaben nicht?
Veranstaltungsort

Galerie Atelier III
Schlossinsel Rantzau, 25355 Barmstedt
Veranstalter: Galerie Atelier III
Weitere Termine
Diese Veranstaltung findet regelmäßig statt — wähle deinen Termin.
- Sa, 05.09.14:00 Uhr
- So, 06.09.12:00 Uhr
- Di, 08.09.12:00 Uhr
- Mi, 09.09.12:00 Uhr
- Do, 10.09.12:00 Uhr
- Sa, 12.09.12:00 Uhr
- So, 13.09.12:00 Uhr
- Di, 15.09.12:00 Uhr
- Mi, 16.09.12:00 Uhr
- Do, 17.09.12:00 Uhr
- Sa, 19.09.12:00 Uhr
- So, 20.09.12:00 Uhr
- Di, 22.09.12:00 Uhr
- Mi, 23.09.12:00 Uhr
- Do, 24.09.12:00 Uhr
- Sa, 26.09.12:00 Uhr
- So, 27.09.12:00 Uhr
- Di, 29.09.12:00 Uhr
- Mi, 30.09.12:00 Uhr
- Do, 01.10.12:00 Uhr
- Sa, 03.10.12:00 Uhr
- So, 04.10.12:00 Uhr
- Di, 06.10.12:00 Uhr
- Mi, 07.10.12:00 Uhr
Ein Konto für alles, was du erleben willst.
Merk dir Events, geh gemeinsam mit Freunden hin und behalte deine Tickets an einem Ort.
- Events merkenGespeicherte Events warten in deinem Konto.
- Gemeinsam hingehenTritt bei, sieh wer dabei ist und sprich dich im Event-Chat ab.
- Tickets an einem OrtKaufen, aufbewahren, am Einlass vorzeigen. Fertig.
Weitere Events in Barmstedt

Heinrich Rantzau und die Sterne, Barmstedt und seine Burg um 1580
Museum der Grafschaft Rantzau
Heinrich Rantzau und die Sterne Barmstedt und seine Burg um 1580 Sonderausstellung im Museum der Grafschaft Rantzau Barmstedt, auf der Schlossinsel Eröffnung: 11. April 2026 Zum 500. Geburtstag des gelehrten Staatsmanns Heinrich Rantzau zeigt das Museum der Grafschaft Rantzau eine bisher kaum beachtete Seite seines Denkens: den trotz mancher Zweifel bis ins hohe Alter kaum erschütterten Glauben an die Astrologie. Dieser geriet erst durch den frühen Pesttod seines Lieblingssohnes Johann ins Wanken, hatten die Sterne ihm doch ein langes, glückliches Leben vorhergesagt. In der Ausstellung wird u. a. das Originaldruckwerk Ranzovianum Calendarium aus dem Jahr 1590 und ein vergoldetes Klapptäfelchen aus dem Privatbesitz Rantzaus gezeigt. Beide stellten Hilfsmittel dar, mit denen ein in Astrologie bewanderter Mensch an jedem Ort in kurzer Zeit genaue Horoskope erstellen konnte. Die damalige Burg Barmstedt – Heinrich Rantzau nannte sie auf Lateinisch barmstedium arx – bildet das zeitgenössische Kolorit der Ausstellung. Bevor sein Enkel Christian Rantzau hier die Residenz seiner Grafschaft erbauen ließ, hatte ein Amtmann der Schauenburger Grafen dort seinen Sitz. Die Burg mit der Wassermühle und dem großen Fronhof war Mittelpunkt der Region südlich der Herrschaft Breitenburg. Wie dieser Hof und das daneben liegende gutsuntertänige Kirchdorf Barmstedt um das Jahr 1580 aussahen, wird erstmals anhand neuer Quellen und Ausgrabungen rekonstruiert.

Vortrag: Heimische soziale Wespen
Humburg-Haus Barmstedt

Wildnis als Beruf - Rangerin Jade berichtet über ihren Alltag
Humburg-Haus Barmstedt

Eventings

