Barfuß im Park

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Der überkorrekte Anwalt Paul Bratter (Robert Redford) heiratet die lebenslustige Corie (Jane Fonda), die seine geordneten Verhältnisse ganz schön auf den Kopf stellt. Nach den stürmischen Flitterwochen zieht das Ehepaar in eine gemeinsame Wohnung in Greenwich Village und auf einmal scheinen kleine Vorfälle das perfekte Leben zu stören: ein Haus ohne Aufzug, eine Mutter in der Midlife-Crisis und seltsame Nachbarn. Vor allem aber könnten Paul und Corie gar nicht unterschiedlicher auf das sich auftuende Chaos reagieren. Genre: Komödie Regie: Gene Sacks Darsteller: Jane Fonda, Robert Redfor, Mabel Albertson, u.a. Länge: 104 Minuten • FSK: ab 6
Quelle: destination.one · Lizenz: CC0 1.0 · © destination.one / die jeweiligen Datengeber
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Weitere Events in Bordesholm

Die Schimmelreiter
Savoy - Kino Bordesholm
Wir zeigen diesen Film in unserer Reihe "Acht zum Achtzigsten - 80 Jahre Schleswig-Holstein". Ansonsten ein munterer Spaßvogel, gibt es für Fuchs ( Peter Jordan ) hinsichtlich Sauberkeit und Ordnung in Gaststätten nichts zu lachen. Jedenfalls nicht für die, die gegen die amtlichen Hygienebestimmungen verstoßen. Lebensmittelkontrolleur aus Leidenschaft, nimmt er die Asia-Lokale, Hähnchengrills und Imbissbuden in seiner Heimat Dithmarschen auseinander. Insgeheim jedoch träumt er von Höherem: Hamburg mit seinen vielen Kneipen und Restaurants ist genau „der Competition“, den sein Ehrgeiz braucht. Um den Chef der dortigen Lebensmittelkontrollbrigade für sich einzunehmen, nimmt er dessen gestrandeten Bruder Tilmann ( Axel Prahl ) bei sich auf. Dieser abgebrannte Weltenbummler ist frustriert, zynisch, unflätig. Er frönt dem Alkohol, raucht ohne Ende und versucht mit rabiaten Mitteln, seine leeren Taschen zu füllen – kurz gesagt, er ist ein richtiges Ekelpaket. Als Fuchs sich auf seine – vermeintlich - letzte Dienstreise durch Dithmarschen macht, besteht sein Gast darauf, ihn zu begleiten. Doch Tilmann beschränkt sich nicht auf die Rolle des stillen Weggefährten. Er mischt sich in die Kontrollen ein, verschärft den Ton und reißt schnell das Verfahren an sich. Das geht soweit, dass er saftige Geldstrafen verhängt und die an Ort und Stelle kassierte Kohle ganz offen in die eigene Tasche schiebt. Was Fuchs als unspektakuläre Routinefahrt geplant hatte, entwickelt sich für den aufrechten Saubermann aufgrund der peinlichen Anmaßungen des vorlauten Misanthropen zum apokalyptischen Ritt in die gastronomischen Abgründe zwischen Eider und Nord-Ostsee-Kanal. Aus der amüsanten Dienstreise durch die karge Schönheit des schier endlos flachen Nordens wird nach und nach ein hintergründig-witziges Roadmovie – auch und gerade weil einem aufgrund des knochentrockenen Humors nicht nur einmal das Lachen im Halse stecken bleibt. Genre: Drama Länge: 92 Minuten • FSK: ab 6

Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war
Savoy - Kino Bordesholm
Dieser Film läuft in unserer Filmreihe "Acht zum Achtzigsten - 80 Jahre Schleswig-Holstein" Die Regisseurin von „Hedi Schneider steckt fest“ verfilmt den autobiografischen Roman „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“ von Joachim Meyerhoff, der 2013 erschienen ist. Darin geht es um die Kindheit des siebenjährigen Joachims, der mit seiner Familie in einer Villa auf dem Gelände einer Kinder- und Jugendpsychiatrie lebt. Joachims Vater (Devid Striesow) ist der Direktor der Klinik. Unter den Patienten fühlen sich Joachim und sein Vater am wohlsten. Die Patienten sind ihre Freunde. Auf die Gesellschaft der „anderen“, der „Normalen“, können sie verzichten. Joachims Mutter geht es aber anders. Sie sehnt sich in ein mondäneres Umfeld und trauert ihren Jugendabenteuern in Italien nach. Erst nach und nach erkennt Joachim, dass seine Familienidylle ein fragiles Konstrukt ist. Der Film folgt dem Protagonisten Joachim im Alter von sieben, 16 und schließlich 25 Jahren, die jeweils von Camille Loup Moltzen, Arsseni Bultmann („Servus Papa, See you in Hell“) und Merlin Rose („Wir können nicht anders“) gespielt werden. Genre: Drama Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war • 2024 Regie: Sonja Heiss Darsteller: Arsseni Bultmann, Devid Striesow, Laura Tonke, Andreas Merker Länge: 116 Minuten • FSK: ab 12

Wie angelt man sich einen Millionär
Savoy - Kino Bordesholm
Die Models Pola (Marilyn Monroe), Tütü (Betty Grable) und Tschiki (Lauren Bacall) sind in New York auf der Suche nach reichen Männern zum Heiraten. Sie mieten sich gemeinsam ein Luxus-Penthouse, um mögliche Heiratskandidaten anzulocken. Bald wird das Geld knapp, denn die Wohnung ist teuer und die Millionäre wollen einfach nicht anbeißen. Stattdessen verlieben sich die drei Models in einfache Kerle, die so gar nicht ihren ursprünglichen Vorstellungen entsprechen. Während Polas Eroberung nicht nur nicht reich, sondern sogar auf der Flucht vor dem Finanzamt ist, stellt sich Tütüs Traummann nicht als Besitzer eines Waldstücks heraus, sondern lediglich als Hüter eben jenes Waldes. Nur Tschicki gelingt es tatsächlich einen Millionär an die Angel zu kriegen. Dumm nur, dass sie sich währenddessen in den scheinbar mittellosen Tom Brookman (Cameron Mitchell). Genre: Komödie How to marry a Millionaire • 1953 Regie: Jean Negulesco Darsteller: Marilyn Monroe, Betty Grable, Lauren Bacall, u.a. Länge: 95 Minuten • FSK: ab 12

Adams Acht
Savoy - Kino Bordesholm
Dieser Film läuft in unserer Filmreihe "Acht zum Achtzigsten - 80 Jahre Schleswig-Holstein" Ratzeburg, Ende der 50er Jahre. Eine Kleinstadt an der Grenze zur DDR – und der letzte Ort, von dem irgendjemand eine sportliche Revolution erwartet. Hier unterrichtet Karl Adam Mathematik, Physik und Sport und trifft auf eine vaterlose Generation junger Männer, Außenseiter, Einzelkämpfer, die nicht wissen, wohin mit ihrer Wut. Doch Adam sieht etwas in diesen Männern, das sonst niemand sieht. Er setzt sie in einen Ruder-Achter und gibt ihnen mehr als ein Ventil – er gibt ihnen eine Perspektive. Adams unkonventionelle Methoden führen zu ersten Erfolgen, doch die Funktionäre des elitären deutschen Rudersports belächeln und sabotieren ihn. Einer der Ruderer, Hans Lenk, kämpft darüber hinaus gegen eine Grenze, die immer unüberwindbarer wird. Seine große Liebe Ulla lebt nur wenige Kilometer entfernt, auf der anderen Seite des Ratzeburger Sees. In der DDR. Während der Kalte Krieg seine Schatten über das Land wirft, ringt Adams Team nicht nur mit der körperlichen Erschöpfung, sondern auch mit alten Schuldfragen, ideologischen Gräben und dem Gestern, das sich nicht einfach abschütteln lässt. Doch mit unbeirrbarer Entschlossenheit und visionären Methoden formt Adam aus den Underdogs etwas, das größer ist als die Summe seiner Teile. Und schließlich steht bei den Olympischen Spielen ein Team am Start, an das niemand geglaubt hat – bereit, Geschichte zu schreiben… Genre: Drama Adams Acht • 2026 Regie: Hannu Salonen Darsteller: Oliver Masucci, Axel Milberg, Svenja Jung, u.a. Länge: 124 Minuten • FSK: ab 12

Chris Pichler - "Ich, Marilyn"
Savoy-Kino Bordesholm
Chris Pichler über Marilyn Monroe: Für mich ist sie ein „Stehaufmännchen.“ Ein Mensch, eine Frau, die immer wieder die Kraft aufbringt, neu zu beginnen, ihre Visionen zu verfolgen, ihre Hoffnungen nicht zu verlieren. Ich bewundere das. Marilyn Monroe: Die Frau, die nach den Sternen griff und verglühte. Ein eindringlicher Abend, der den Menschen hinter dem Weltstar zeigt: verletzlich, humorvoll, klug. Sie sagte von sich: „Die Männer gehen mit Marilyn ins Bett und wachen am Morgen neben mir auf.“ Emotional eindringlich, aber durchaus witzig, mit vielen Songs aus den bekannten Filmen, spielt Chris Pichler die phänomenale Karriere einer eigenwilligen Komödiantin, die aus ihrem Leben etwas Großes machen wollte und zwischen naiver Euphorie und splitternackter Verzweiflung zerbrach, obwohl sie doch einfach nur geliebt werden wollte, bedingungslos und ewig. Dieses Solostück begleitet Marilyn Monroe auf den Spuren ihres Lebens und macht sie in ihrer ganzen Widersprüchlichkeit und Sprunghaftigkeit erlebbar. Zielstrebig und zweifelnd, begehrt und zutiefst einsam, bejubelt und missbraucht. Wir kennen vor allem ihr strahlendes Lachen, aber hören wir ihr Weinen in den Nächten? Wo sind die Bilder, auf denen sie die Regisseure tyrannisierte oder halbnackt im Delirium liegt? Wo ist die Filmproduzentin in einer männerdominierten Branche. Kennen wir sie als mutige Frau, die sich den Mc Carthy Prozessen entgegenstellt? Und erinnern wir das Mädchen Norma Jean,das mit wehenden Haaren am Strand läuft, voller Fröhlichkeit, voller inneren Verlorenheit, immer auf der Suche nach Glück? Nach ihren einfühlsamen Solostücken „Romy Schneider – Zwei Gesichter einer Frau“ und „Jackie Kennedy“, „Sissi – Kaiserin der Herzen“ mit denen sie auf den Bühnen in Deutschland (Berliner Ensemble, Hamburger Schauspielhaus, Frankfurt, Köln), Paris, Österreich und der Schweiz das Publikum begeisterte, ist es der wandelbaren Schauspielerin Chris Pichler erneut gelungen, sich einer der ganz großen Legenden anzunähern. Mit ihrer besonderen Darstellungskraft und dem Anspruch, die innere Tiefe dieser Person zu treffen, erobert sie nun in der Rolle der großen Marilyn Monroe das Publikum. Länge: 105 Minuten

Poetry Slam September '26
Savoy-Kino Bordesholm
Lyrik, Rap, Freestyle oder Geschichten – alles ist erlaubt! Poetry Slam bietet Autorinnen und Autoren eine Plattform um mit- und gegeneinander um die Gunst des Publikums zu kämpfen. Teilnehmen kann jeder, in sechs Minuten pro Runde ist fast alles erlaubt. Nur selbstgeschriebene Texte müssen es sein. Der Poetry Slam gibt Menschen die Möglichkeit ihr verborgenes Talent zum Vorschein kommen zu lassen – und wird auch die, die sich nicht zugetraut haben, dichterisches Können in sich zu tragen, durch etwas Hilfe von unseren Profis vielleicht aus der Reserve locken. Interessierte können sich vorab anmelden unter: info@assembleart.com Moderiert wird der Savoy-Slam wieder von Björn Högsdal, Preisträger verschiedener Literaturwettbewerbe und einer der bekanntesten und erfolgreichsten Bühnenpoeten der deutschsprachigen Slamszene. Länge: 120 Minuten Alle Termine Fr, 18. Sep. 2026, 20:00 Uhr

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