Brecht und die Frauen

Sonntag, 13. September 2026 um 17:00
Museum Mühlberg
destination.one
Preis folgt
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Die Autorin Unda Hörner liest am Sonntag, den 13. September 2026, um 17.00 Uhr im Museum Mühlberg aus ihrem Roman „Brecht und die Frauen. Gefährtinnen, Geliebte, gute Geister.“ Sie zeichnet Brechts Lebensweg anhand der wechselvollen Beziehungen zu den wichtigsten Frauen an seiner Seite nach, von Augsburg über München nach Berlin und schließlich ins Exil – der Brecht-Tross zieht nach Prag, Wien, in die Schweiz, nach Dänemark, Schweden und Finnland bis in die USA und zurück nach Europa. Es entstehen lebendige biografische Porträts von Paula Banholzer, Marianne Zoff, Helene Weigel, Margarete Steffin, Ruth Berlau und Elisabeth Hauptmann. Sie bieten faszinierende Einblicke in Leben und Werk des Dramatikers, der sich zeitlebens auf die Unterstützung seiner Gefährtinnen, Geliebten und guten Geister verlassen konnte – allesamt außergewöhnliche Frauen, deren Anteil an seinem Werk kaum zu überschätzen ist. Unda Hörner lebt seit 1982 in Berlin. Sie studierte Germanistik und Romanistik an der Freien Universität Berlin. Nach dem Magisterabschluss 1987 promovierte sie über die russisch-französische Schriftstellerin Elsa Triolet. Seither ist Hörner als freie Autorin, Journalistin und Übersetzerin tätig. Ihr Werk umfasst Romane, Erzählungen, Biographien und kulturgeschichtliche Sachbücher. Sie ist Gründungsmitglied des Bruno Taut Forums. Eintritt 12,00 Euro, ermäßigt 10,00 Euro. Um Anmeldung unter 035342 837002 oder E-Mail museum-muehlberg1547@lkee.de wird gebeten.
Quelle: destination.one · Lizenz: CC BY 4.0 · © destination.one / die jeweiligen Datengeber
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Veranstaltungsort

Museum Mühlberg
Klosterstraße 9, 04931 Mühlberg
Veranstalter: destination.one
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Hommage an Hans Kretschmann
Museum Mühlberg
Vor 100 Jahren gründeten geschichtsbegeisterte Mühlberger ein Museum. Zum Geburtstag erinnert das heutige Museum Mühlberg 1547 an die prägende Figur der Gründungs- und Aufbauzeit: den Maler, Restaurator und Museumsleiter Hans Kretschmann (1897–1978). Als wissenschaftlicher Betreuer und Kustos ordnete Kretschmann ab 1926 nicht nur die ständig wachsende Sammlung, sondern initiierte auch erste Freilegungen historischer Wandmalereien. Unter seiner Obhut entwickelte sich das Museum fachlich weiter und gewann an Profil. Der Zweite Weltkrieg brachte einen Einschnitt, doch schon 1946 stellte die Stadt Mühlberg die ehemalige Klosterpropstei vollständig für Museumszwecke bereit. Hans Kretschmann übernahm die Leitung und führte das Haus mit großem Engagement. Er wirkte als Forscher, Restaurator und Gestalter gleichermaßen, fertigte Modelle an und arbeitete an Publikationen. Die Sonderausstellung „Aus Liebe zur Stadt. Hans Kretschmann als Maler und Museumsmacher“ nimmt das künstlerische Werk in den Blick. Seine Gemälde spiegeln die enge Verbundenheit Kretschmanns mit Mühlberg und der Region wider. Dem Museum ist es gelungen, für die Ausstellung eine Reihe von Leihgaben zu gewinnen, darunter Ansichten des Hafens und der beiden Kirchen ebenso wie zahlreiche Landschafts- und Blumenbilder. Außerdem führt der Weg in die ständige Ausstellung in der Propstei, in der Werke Kretschmanns präsent sind. Zum Jubiläum werden sie besonders hervorgehoben.

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