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Der Heiligenberg – Keltenmetropole am Neckar wiederentdeckt
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Der Heiligenberg bei Heidelberg als bedeutende keltische Metropole und archäologisches Schlüsseldenkmal. Neueste Forschungsergebnisse, originale Funde und moderne digitale Vermittlungsformen machen die Geschichte des Ortes anschaulich erlebbar. Der Heiligenberg bei Heidelberg gehört zu den bedeutendsten archäologischen Geländedenkmälern Baden-Württembergs. Seit der Steinzeit besiedelt, entwickelte sich der Berg in der Bronze- und Eisenzeit zu einem zentralen Siedlungs- und Handelsplatz der Region. Besonders eindrucksvoll ist die mächtige keltische Befestigung aus dem 5. Jahrhundert v. Chr., deren Ringwälle und Mauern die politische und wirtschaftliche Bedeutung des Ortes weithin sichtbar machten. Auch später prägten unterschiedliche Kulturen den Berg: ein römischer Tempelbezirk auf dem Gipfel, mittelalterliche Klosteranlagen und Spuren der frühen Neuzeit geben dem Heiligenberg seine außergewöhnliche historische Tiefe. Entlang des 2,5 Kilometer langen Keltenweges geben elf Stationen Einblicke in das Leben und die Bedeutung dieser historischen Höhensiedlung. Moderne Vermittlungsformen darunter eine begleitende Smartphone-App mit zus4tzlichen Informationen sowie ausgew4hlte 3D- und AR-Elemente lassen die keltische Vergangenheit direkt vor Ort lebendig werden. Im Kurpfulzischen Museum werden die Originalfunde des Heiligenbergs mit Hologramm- und Videotechnik eindrucksvoll pr4sentiert. **Dr. Tobias Sch6neweis**, Leiter der Abteilung Arch4ologie und Denkmalschutz am Kurpfulzischen Museum Heidelberg, stellt die arch4ologische Bedeutung des Heiligenbergs vor und berichtet cber neueste Forschungsergebnisse. Er war masgeblich an der Neugestaltung des Keltenweges und der digitalen Vermittlungsangebote beteiligt und zeigt, wie moderne Technologien, fundierte Forschung und anschauliche Rekonstruktionen heute zusammenwirken, um die Geschichte dieses Ortes lebendig zu vermitteln.
Quelle: DZT · Lizenz: CC BY 4.0 · © Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.
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Weitere Events in Erkenbrechtsweiler
Perspektive Heidengraben – Fotokurse
Heidengrabenzentrum
Fotokurs „Perspektive Heidegraben“ - raus aus dem Automatik-Modus! Der Kurs richtet sich an Fotografie-Interessierte und verbindet kreative Praxis, gemeinsame Ausflüge sowie eine abschließende Ausstellung der entstandenen Werke. Mit der neuen Reihe **„Perspektive Heidengraben“** lädt das Heidengrabenzentrum dazu ein, an einem der bedeutendsten keltischen Orte Europas Fotografie neu zu entdecken. In Kooperation mit dem Fotografen Thomas Blank entstehen Fotokurse, die Landschaft, Architektur, Geschichte und Menschen in den Mittelpunkt stellen – und dabei immer wieder neue Blickwinkel eröffnen. Im Mittelpunkt steht aber auch ganz konkret die Technik des Fotografierens. Unter dem Slogan „Raus aus dem Automatikmodus“ werden Elemente wie Zeit, Blende, ISO und das richtige In-Szene-Setzen des Hintergrunds erkundet. Wann muss der Hintergrund scharf oder unscharf sein? Wie kann eine gute Bildwirkung damit erzielt werden. Wie verändert sich ein Ort durch den eigenen Blick? Wie entdeckt man fotografisches Sehen? Die Teilnehmenden erkunden in einzelnen Seminaren das Gelände rund um den Heidengraben ebenso wie das architektonisch ausgezeichnete Zentrum selbst und entwickeln dabei ihre eigene fotografische Handschrift. Von Automobil bis zum Kinderporträt - alles ist möglich und kann mit den Teilnehmenden auf Wunsch individuell abgesprochen werden: Kinder. Tiere. Landschaft, Architektur. Natur. Wildtiere. Bewegung… dem Thema ist keine Grenze gesetzt. Zum Abschluss lädt das Bistro zum gemeinsamen „Aftershoot“ ein – ein Raum für Austausch, Bildbesprechung und neue Ideen. Ein besonderes Element der Reihe ist die Sichtbarkeit der Ergebnisse: Ausgewählte Fotografien werden im Heidengrabenzentrum ausgestellt und über Social Media geteilt. Unter dem Hashtag **#PerspektiveHeidengraben** entsteht so eine wachsende Sammlung an Bildern, die unterschiedliche Blickwinkel zeigen – persönlich, kreativ und immer wieder neu. **Perspektive Heidengraben** Sehen lernen. Perspektiven wechseln. Geschichte neu entdecken.
LEBENDIGE ZEITREISE– Der Druide vom Heidengraben lädt ein!
Heidengrabenzentrum
**Erleben Sie das Oppidum Heidengraben – mit einem echten Druiden! ** Bei dieser besonderen Veranstaltung am Heidengraben-Zentrum entführt Sie der Druide der Living-History-Gruppe Riusiava in die Zeit der Kelten. **Erleben Sie das Oppidum Heidengraben – mit einem echten Druiden!** Bei dieser besonderen Veranstaltung am Heidengraben-Zentrum entführt Sie der Druide der Living-History-Gruppe Riusiava in die Zeit der Kelten. **Vortrag** Ein authentisch gewandeter Druide berichtet über die Rolle und Bedeutung der Druiden in der keltischen Kultur – insbesondere im Oppidum Heidengraben. Erfahren Sie Spannendes über ihr Leben, ihre Aufgaben und ihre geheimnisvolle Welt. **Beginn: 13:00 Uhr** **Geführte Tour:** Im Anschluss führt der Druide Sie durch den Außenbereich zum Zangentor F und über das nahegelegene Grabhügelfeld. Erleben Sie das Oppidum auf eine mystische und lebendige Weise! **Beginn: 15:00 Uhr** **Eintritt frei – Spenden für die Keltengruppe Riusiava sind willkommen!**
Forschen und Vermitteln: Archäotechnik, experimentelle Archäologie und altes Handwerk
Heidengrabenzentrum
Ein Abend über experimentelle Archäologie, Archäotechnik und fkeltisches Handwerk. Anhand Funde und Rekonstruktionen zeigen Sabine Hagmann & Frank Trommer, wie Forschung und Handwerk vergangene Lebenswelten und Techniken erlebbar machen. Vortrag und Präsentation Die Frage, wie die Menschen in der Vorgeschichte gelebt und gearbeitet haben beschäftigt Archäologen wie Besucher. Wie und warum kommt es zu Rekonstruktionen unterschiedlicher Art und welche Wege sind dabei beschritten worden. Die verschiedenen Bereiche in der Rekonstruktion prähistorischer Handwerkstechniken sollen angesprochen werden. Schwerpunkt ist die Zeit der frühen Kelten (ca. 600-400 v. Chr.). Wie arbeiteten Menschen vor über 2000 Jahren? Wie entstanden Werkzeuge, Schmuck oder Waffen ohne moderne Maschinen? Und welche Techniken vergangener Kulturen lassen sich heute noch nachvollziehen? Sabine Hagmann M.A. gilt aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit an der Heuneburg als erfahrene Kennerinnen der frühkeltischen Kultur in Südwestdeutschland. Hier brachte sie archäologische Forschung und lebendige Geschichte einem breiten Publikum näher. Frank Trommer beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit historischen Handwerkstechniken, Archäotechnik und experimenteller Archäologie. Gemeinsam mit Museen, Universitäten und archäologischen Einrichtungen rekonstruiert er alte Schmiede-, Guss- und Feuertechniken und macht verlorengegangenes Wissen wieder erlebbar. Im Mittelpunkt des Abends stehen historische Handwerkstechniken, experimentelle Archäologie und die Frage, wie praktische Rekonstruktionen helfen können, vergangene Lebenswelten besser zu verstehen. Anhand archäologischer Funde, wissenschaftlicher Erkenntnisse und praktischer Beispiele zeigen die Referenten, wie eng Forschung, Handwerk und Erfahrung miteinander verbunden sind. Der Vortrag bietet faszinierende Einblicke in altes Wissen, frühe Techniken und die lebendige Verbindung von Archäologie und Handwerk.
TAG DES OFFENEN DENKMALS: Netzwerke der Geschichte – Heidengraben erleben
Heidengrabenzentrum
Beim Tag des offenen Denkmals 2026 im Heidengrabenzentrum erleben Besucher keltisches Leben, Führungen und Einblicke in historische sowie moderne Netzwerke der Region rund um den Heidengraben. Unter dem diesjährigen Motto *„NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“* lädt das Heidengrabenzentrum zu einem abwechslungsreichen Programm ein. Das interkommunale Projekt zeigt eindrucksvoll, wie historische und moderne Netzwerke unsere Region prägen: vom keltischen Siedlungsraum bis hin zur heutigen Zusammenarbeit dreier Kommunen. Besucherinnen und Besucher erwartet ein spannender Tag mit lebendiger Geschichtsvermittlung, Führungen und Einblicken in vergangene und heutige Verbindungen. **Programm** **Keltengruppe Riusiava (ganztägig)** *Keltisches Leben – Netzwerke der Vergangenheit* Die Keltengruppe vermittelt anschaulich das Leben der Kelten mit Vorführungen und Gesprächen. Dabei wird deutlich, wie eng Gemeinschaft, Austausch und Infrastruktur bereits damals miteinander verbunden waren. **11:30 Uhr – Führung im Außengelände** *Netzwerke der Kelten – Spuren im Gelände* Ein Rundgang über das Erlebnisfeld macht archäologische Strukturen als zusammenhängendes System erfahrbar. Siedlung, Wege und Nutzung zeigen, wie frühe Netzwerke das Leben prägten und bis heute unsere regionale Identität beeinflussen. **14:30 Uhr – Führung durch die Ausstellung** *Das Heidengrabenzentrum als Netzwerk* Die Ausstellung erläutert das interkommunale Konzept des Zentrums. Drei Kommunen haben gemeinsam eine kulturelle Infrastruktur geschaffen, die Geschichte, Bildung und regionale Zusammenarbeit miteinander verknüpft. **Organisatorisches & Hinweise** - Treffpunkt für die Führungen: Eingang Heidengrabenzentrum - Keine Anmeldung erforderlich - Teilnahme an allen Programmpunkten kostenfrei - Für den Besuch der Ausstellung fällt der reguläre Eintrittspreis an - Die Führung um 11:30 Uhr findet im Außengelände statt – bitte festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung mitbringen - Gelände teilweise uneben **Parkmöglichkeiten sind am Parkplatz Hochholz (Heidengraben) vorhanden.**
Auf den Spuren der Kelten – Exkursion am Heidengraben
Wanderparkplatz Baßgeige
Wanderung durch das keltische Oppidum Heidengraben: Auf historischen Wegen entdecken wir Zangentore, Wallanlage, Natur und erhalten spannende Einblicke in keltische Geschichte, Geologie sowie Flora und Fauna – inkl. Eintritt ins Heidengrabenzentrum. Erleben Sie den Heidengraben bei einer eindrucksvollen Exkursion, die Geschichte, Natur und Geologie auf einzigartige Weise miteinander verbindet. Auf einer rund 3 Kilometer langen Rundtour mit etwa drei Stunden Gehzeit tauchen Sie tief in die Landschaft und Vergangenheit der Schwäbischen Alb ein und entdecken die Überreste einer der bedeutendsten keltischen Siedlungen Europas. Ausgangspunkt ist das **Zangentor G** nahe dem Parkplatz Bassgeige. Von hier aus folgen Sie den Spuren der Kelten durch das weitläufige Oppidum, das sich einst zwischen Erkenbrechtsweiler, Hülben und Grabenstetten erstreckte. Der Weg führt über die sogenannte Elsachstadt mit ihren mächtigen Wall- und Toranlagen und macht die Dimensionen der keltischen Großsiedlung eindrucksvoll erlebbar. Unterwegs erfahren Sie Spannendes über die geologische Entstehung der Albhochfläche, die charakteristische Landschaftsform und die vielfältige Flora und Fauna des Gebiets. Gleichzeitig erhalten Sie anschauliche Einblicke in das Leben der Kelten vor rund 3.000 Jahren – von Siedlungsstruktur und Verteidigung bis hin zu Alltag und Umwelt. Ein landschaftlicher Höhepunkt der Tour ist der **Lauereckfelsen**, von dem sich ein weiter Blick über die Schwäbische Alb eröffnet. Zum Abschluss wird die keltische Kultur am Heidengrabenturm und im **Heidengrabenzentrum** noch einmal lebendig und rundet die Exkursion inhaltlich ab. Treffpunkt ist das keltische Zangentor G bei Erkenbrechtsweiler, nahe dem Parkplatz Bassgeige. Bitte bringen Sie wettergerechte Kleidung, festes Schuhwerk und Trittsicherheit mit. Diese Tour richtet sich an alle, die Geschichte nicht nur hören, sondern draußen im Gelände erleben möchten.
Keltischer VOLLMONDgehNUSS
Heidengrabenzentrum
Ein stimmungsvoller Vollmond-Spaziergang rund um den Heidengraben: Geschichten, Mythen und Kunst rund um die keltische Mondkultur erleben, mit Vollmondsekt, wärmendem Getränk und Suppe zum Abschluss im Heidengrabenzentrum. Schon die Kelten maßen dem Mond große Bedeutung bei – sowohl auf den britischen Inseln als auch auf dem europäischen Festland. Er galt ihnen als Taktgeber der Zeit und als Symbol für Wandel, Erneuerung und die Kräfte der Natur. Feste und Rituale richteten sich häufig nach den Mondphasen. Der berühmte keltische Kalender von Coligny etwa zeigt, dass die Monate nach dem Lauf des Mondes berechnet wurden, und antike Autoren wie Plinius oder Strabon berichten, dass es kultische Handlungen nach bestimmten Mondtagen ausgerichtet gab. Auch wenn die Forschung heute davon ausgeht, dass kein eigenständiger „Mondkult“ im engeren Sinne existierte, war der Vollmond doch eine besondere, heilige Zeit – ein Moment, in dem Natur, Licht und Spiritualität in Verbindung standen. Ein Nachtspaziergang auf der Albhochfläche rund den Heidengraben ist eine gute Gelegenheit, diesen Stimmungen und dem Mond mit allen Sinnen nachzuforschen.. Zur Begrüßung und Einstimmung gibt es einen Vollmondsekt. Wir begeben uns auf die Spuren der Kelten und viele Geschichten, Gedichte und Mythen rund um den Mond werden beleuchtet und auch das ein oder andere Kunstwerk lässt sich im Mondschein betrachten. Ein wärmendes Getränk unterwegs und ein gemütlicher Ausklang mit einer leckeren Suppe im Erlebniszentrum Heidengraben machen die Sache rund. Lassen Sie sich überraschen! Im Anschluss an die Veranstaltung kann die Ausstellung im Heidengrabenzentrum noch besichtigt werden. Dies ist für die Spaziergangsteilnehmer kostenlos. Wir bitten um Anmeldung unter info@region-heidengraben.de, da wir nur eine begrenzte Zahl an Plätzen haben. Teilnahmegebühr: 38 Euro Eine Kooperationsveranstaltung von ALBgehNUSS und dem Heidengrabenzentrum
