Kulturkino Kaimt-"Nouvelle Vague"

Sonntag, 20. September 2026 um 19:30 – 21:15 Uhr
Kulturkino Kaimt-"Nouvelle Vague"
Preis folgt
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Die Entstehung von Jean-Luc Godards Kultfilm „Außer Atem“ (Originaltitel: „À bout de souffle“) aus dem Jahr 1960 stellt einen Meilenstein der französischen Filmgeschichte dar. Der junge Regisseur Jean-Luc Godard (Guillaume Marbeck), der mit unkonventionellen Methoden und kreativer Freiheit das Kino revolutioniert, macht die US-amerikanische Schauspielerin Jean Seberg (Zoey Deutch) mit ihrer Rolle als Patricia Franchini zur Ikone der Nouvelle Vague. Zwischen turbulenten Dreharbeiten, künstlerischen Konflikten und einer leidenschaftlichen Atmosphäre wird der Beginn einer neuen Ära des Filmschaffens markiert. Mit „Nouvelle Vague“ wagt sich der Ausnahmeregisseur Richard Linklater erstmals an ein vollständig französischsprachiges Projekt. Der Film wurde in Schwarz-Weiß und im 4:3-Format gedreht, um die Ästhetik der frühen 1960er Jahre authentisch einzufangen. Die Dreharbeiten fanden im Frühling 2024 in Paris statt. Linklater, bekannt für Werke wie „Boyhood“ und die „Before“-Trilogie, zollt mit diesem Film der einflussreichen französischen Filmbewegung, der Nouvelle Vague (französisch für Neue Welle), Tribut und reflektiert gleichzeitig über die Entstehung einer filmischen Revolution.
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Veranstaltungsort

Kulturkino Kaimt-"Nouvelle Vague"
Kurtriererstraße 40, 56856 Zell-Kaimt
Veranstalter: KulturKino Kaimt e.V.
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- Fr, 18.09.19:30 Uhr
- So, 20.09.19:30 Uhr
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Nach 15 Jahren wegen Bankraub wird Anker aus dem Gefängnis entlassen. Die Beute hat damals sein Bruder Manfred vergraben, der seit seiner Kindheit an einer Identitätsstörung leidet. Dass er so lange auf seinen Bruder warten musste, ist Manfred nicht gut bekommen. Er hat seine psychische Störung weiter ausgebaut und sich ganz und gar der Musik verschrieben. An das Geld und daran, wo er es vergraben hat, kann sich Manfred logischerweise nicht mehr erinnern. Anker bringt seinen Bruder zurück in ihr gemeinsames Elternhaus, das jetzt von einer Boxerin über Airbnb vermietet wird, in der Hoffnung, dies könnte die Erinnerung an sein früheres Ich auslösen. Anker hat keine Zeit zu verlieren. Denn sein Komplize von damals, Friendly Flemming, ist ihnen auf den Fersen und beansprucht die Beute für sich. Doch in den dunkelgrünen Wäldern Dänemarks wartet nicht nur ein Haufen Geld auf ihn, sondern auch der tiefe Schmerz einer verletzten Kinderseele. Der neueste Streich des Komödien-Dreamteams aus Dänemark: THERAPIE FÜR WIKINGER schleudert Pointen-Material im Sekundentakt, ist hinreißend unberechenbar und bösartig witzig. Regisseur Anders Thomas Jensen (Adams Äpfel, Helden der Wahrscheinlichkeit) gelingt eine abgründige Krimi-Komödie über konfuse Identitäten und zwei Brüder, die sich lieben.

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Kulturkino Kaimt-"Die Mucker"
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Mit dem brasilianischen Spielfilm "Die Mucker" zeigen wir eine Rarität aus der Schatzkammer der Filmgeschichte. Die Geschichte taucht ein in eine bevorstehende Katastrophe. Sie verfolgt die letzte Lebensphase einer in den Süden Brasiliens ausgewanderten Gruppe armer Bauern und Bäuerinnen, die sich Anfang der 1870er-Jahre um die strenggläubige Josefina Mentz Maurer scharen und in ihr, einer Frau, ihren Messias sehen. Die Gruppe dieser "Mucker" setzt ein an der Bibel und sozialistischen Ideen ausgerichteten Modell kollektiver Landwirtschaft um. Das ruft erst Misstrauen, bald aber schon den tödlichen Hass von Siedler*innen hervor, die einem an Privateigentum und persönlichem Reichtum orientierten Dorfleben anhängen. Der Konflikt eskaliert. Vor der Vorstellung werden Gaby Küppers und Gert Eisenbürger kurz eine Einordnung des Films in die Auswanderung aus deutschen Regionen nach Brasilien im 19. Jahrhundert geben. Nach dem Film stellen sie ihr im Mai 2026 erschienenes Buch "MoselbrasilianerInnen. Migration: Weggehen, Ankommen, Gestalten" vor. Darin wird das Elend an der Mosel beschrieben, die Menschen - Männer und Frauen - dazu brachte, den schwierigen Weg nach Brasilien auf sich zu nehmen. Warum sie in Brasilien gerne aufgenommen wurden, was sie in ihren Briefen nach Hause verschwiegen und was aus den folgenden Generationen wurde, ist ebenfalls ein Thema. So viel sei verraten: Einige Moselaner und Moselanerinnen wurden für die Geschichte Brasiliens sehr wichtig.

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