Musica Viva - Umwerfend

Sonntag, 20. September 2026 um 18:00 – 20:00 Uhr
Historischer Rittersaal Schloss Iburg
Stephan Lutermann
Preis folgt
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Stimmen wie die von Bruno de Sá scheinen aus einer anderen Zeit zu stammen. In der Blütezeit der Oper wurden Kastraten wie Farinelli für ihre scheinbar grenzenlose Virtuosität und ihre überwältigende Ausdruckskraft gefeiert. Bruno de Sá knüpft an diese Tradition an, ohne sie zu imitieren. Seine außergewöhnlich hohe Stimme ist ganz natürlich und macht den brasilianischen Sopranisten zu einer einzigartigen Erscheinung der internationalen Opernszene. Gemeinsam mit dem Pianisten Pedro Beriso widmet er sich den großen Arien des Barock, deren technische Brillanz und emotionale Intensität einst die Opernhäuser Europas in Begeisterung versetzten. Atemberaubende Koloraturen, kantable Linien und überraschende Affekte machen diese Musik zu einem Schauplatz höchster Gesangskunst. Doch Bruno de Sá begeistert nicht allein durch seine Stimme. Seine unmittelbare Bühnenpräsenz, seine Spielfreude und seine unverwechselbare Theatralik verleihen jeder Arie eine eigene Dramaturgie. Wer ihn erlebt, versteht, warum die legendären Kastraten des 18. Jahrhunderts ihre Zuhörer in Staunen versetzten. Seine Kunst wirkt ebenso spektakulär wie unmittelbar und macht jedes Konzert zu einem Ereignis. Bruno de Sá (Sopran) Pedro Beriso (Klavier)
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Veranstaltungsort

Historischer Rittersaal Schloss Iburg
Schlossstraße, 49186 Bad Iburg
Veranstalter: Stephan Lutermann
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Historischer Rittersaal Schloss Iburg
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Mit Informationstafeln, Texten und Bildern erläutert die Ausstellung „Zwischen Prunkgeschirr und Wäscheleine“ die Ausstattung sowie die vielfältige Restaurierungs- und Nutzungsgeschichte des Rittersaales.

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Kultur- und Begegnungszentrum "Averbecks Hof"
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Restaurierter Speicher des Hofes Averbeck. Dauerausstellungen zu textilkundlichen Themen, z.B. "Trachtenzubehör aus der Region". Der Heimatverein Glane bietet Besuchern weitere Informationen im Rahmen einer audio-visuellen Führung. Im Heimatmuseum können die Videos über einen einzuscannenden QR-Code auf dem eigenen Smartphone aufgerufen werden. Ehrenamtlich tätige Mitglieder des Heimatvereins Glane führen interessierte Besucher zu den Öffnungszeiten gern durch die Ausstellung und geben weitere Informationen zu den hier gezeigten Exponaten. Öffnungszeiten: mittwochs und sonntags von 15 bis 17 Uhr - oder nach Vereinbarung Der Eintritt ist frei ! (Kleine Spenden sind aber gerne gesehen)

Schlemmerrundgang durch Bad Iburg (kulinarischer Stadtrundgang)
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Bei diesem Rundgang werden historische Gebäude und Plätze und deren Nutzung im Laufe der Jahre erklärt, während unterwegs an verschiedenen Stationen die Bad Iburger Gastronomen mit köstlichen regionalen Produkten verwöhnen. Unsere kulinarischen Partnerbetriebe werden wechselnd je nach Tages- und Wochenzeit besucht. Nahrungsunverträglichkeiten können vorher mitgeteilt werden. Preis: Erwachsene: 39,00 €, Kinder von 8-12 Jahren: 25,00 € (Mindestteilnehmerzahl für die gesamte Führung: 8 Personen) | Führung geeignet für Kinder ab 8 Jahren | Dauer: ca. 2,5 Stunden | Treffpunkt: Rathaus, Am Gografenhof 4 Veranstalter: Bad Iburg Tourismus GmbH

Schlossmuseum Iburg mit Münzkabinett
Schlossmuseum Bad Iburg
Öffnungszeiten Freitag bis Sonntag 14:00 Uhr - 17:00 Uhr Eintritt: 4,00 € Erwachsene / 3,50 € ermäßigt Kombikarte Schlossführung + Schlossmuseum: 7,50 € Erwachsene / 6,50 € Ermäßigt Archäologie auf der Iburg 2002 wurde das Schlossmuseum in seiner nach modernen Maßstäben gestalteten Form unter Trägerschaft des Schlossvereins eröffnet (Schlossverein Iburg e.V., Vorsitzender Dr. Josef Rottmann). Seit der Neukonzeption 2018 verfügt die Ausstellung "Befestigung, Bischofsresidenz, Kloster – archäologische Forschungen auf der 1200 Jahre alten Iburg" über einen Medientisch und Hörstationen. Funde, die bei Grabungen in den vergangenen 20 Jahren zum Vorschein kamen, geben Zeugnis von der Entstehungsgeschichte der ungewöhnlichen Doppelanlage aus Burg und Kloster. Die vollständig erhaltene Burganlage rückte in den vergangenen Jahrzehnten mehrfach in den Mittelpunkt der Forschungen durch die Stadt- und Kreisarchäologie Osnabrück. Wie kaum ein anderes Gebäude des Osnabrücker Landes ist es unmittelbar mit der Entstehung und Entwicklung der weltlichen und geistlichen Landesherrschaft Osnabrücker Bischöfe verbunden, die hier vom 11. bis zum 17. Jahrhundert residierten. Zugleich war die Burg bis zur Säkularisierung im Jahr 1803 Standort eines Benediktinerklosters. In der katholischen Klosterkirche konnten u.a. mehr als 50 Bestattungen freigelegt werden, darunter fünf Grablegungen von Äbten, die hier mit Abtsstab und Ornat beigesetzt worden waren. Die Untersuchungen auf der Westseite des Bergrückens und im Abtsgarten bestätigten die Anfänge der heutigen Iburg im 11. Jahrhundert. Im Bereich der ehemaligen bischöflichen Residenz wurden die Mauerreste zweier Wohntürme des 11. bzw. 12. Jahrhunderts ergraben. Bei Ausbesserungsarbeiten an der südlichen Ringmauer stieß man auf die ehemalige Hof- und Gebäudeentwässerung. Im kunsthistorisch bedeutsamen Rittersaal konnten im Rahmen von Restaurierungsmaßnahmen verschiedene Aufschüttungs- und Laufhorizonte sowie Fußböden rekonstruiert werden. Pläne, Photos und historische Ansichten vermitteln eine Vorstellung von der ungewöhnlichen Burg- und Klosteranlage. Ausgewählte Exponate wie mittelalterliche Schreibgriffel, Abtsstäbe, Knochenschnitzerabfälle, die Nuss einer hochmittelalterlichen Armbrust, ein Thebalring, Bodenfliesen, Keramik und anderes legen Zeugnis vom Alltag vergangener Jahrhunderte ab. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht ein Modell der Iburg, welches den Zustand um 1600 rekonstruiert. Ebenso interessant nicht nur für Numismatiker ist das angeschlossene kleine Münzkabinett, in dem die Dauerausstellung "Münzen und Medaillen aus 800 Jahren Münzgeschichte des Osnabrücker Landes" gezeigt wird.
