NDB Rendsburg - Zickenzirkus

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In einem alten Zirkuswagen auf dem Schrottplatz am Rande der Stadt wohnt Lebenskünstlerin Fe, der an diesem Tag drei unbekannte Damen vor die Haustür stolpern. Da ist zum einen Buchhalterin Elke, die nach einem Missgeschick mit dem Autos ihres Mannes hier fieberhaft nach einem Ersatzteil sucht. Musicaldarstellerin Panagiota dagegen wollte auf dem Gelände in aller Abgeschiedenheit eigentlich ihre neue Vorsprechrolle proben – in Ruhe. Mit der ist es jedoch endgültig vorbei, als Bloggerin und Karaoke-Fan Jennifer auf den Schrottplatz stöckelt, da sie bei eBay Fes Zirkuswagen ersteigert hat. Noch weiß sie nicht, was sich in dem Wagen wirklich abgespielt hat. Das gelüftete Geheimnis liefert reichlich Zündstoff für ausgiebigen Zickenzoff, bei dem auch der heimische Beziehungsschlamassel keine unwesentliche Rolle spielt. Denn auch Männer können zickende Zeitbomben sein, die zu Hause ordentlich Zirkus machen. Und die Idealvorstellung vom Traummann scheint genau hierher zu gehören – auf den Schrott. Was aber wäre, wenn sich Defizite des eigenen Mannes mit den Vorzügen eines anderen kompensieren ließen? Wäre Men-Sharing nicht die Lösung für alle Probleme? Für eine Dressurnummer der besonderen Art schickt das Damenquartett seine Männer in die Manege und gerät so in einen Strudel von Ereignissen, dem es so schnell nicht wieder entkommt … Länge: 120 Minuten
Quelle: destination.one · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · © destination.one / die jeweiligen Datengeber
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- Di, 10.11.19:30 Uhr
- Mi, 11.11.19:30 Uhr
Weitere Events in Bordesholm

Der Geschmack von Apfelkernen
Savoy - Kino Bordesholm
Der Tod von Großmutter Bertha (Hildegard Schmahl) bringt ihre drei Töchter und die Enkel zurück in ihre Heimatstadt Bootshaven. Alle Familienmitglieder verbinden besondere Erinnerungen mit diesem Ort, besonders die 28-jährige Iris (Hannah Herzsprung) fühlt sich nach der Ankunft in ihre Kindheit im Haus der Großmutter zurückversetzt. Auch Iris' Mutter Christa (Oda Thormeyer) und ihre beiden Schwestern Inga (Marie Bäumer) und Harriet (Meret Becker) plagt seit jeher das Heimweh nach diesem zauberhaften Ort. Allgegenwärtig ist der Duft von frischen Äpfeln in jeglicher Form. Auch dieser Geruch ist Teil der gemeinsamen Erinnerungen an das Haus und Großmutter Bertha. Iris spürt in Bootshaven verschiedenen Stationen ihrer Kindheit nach und trifft sogar Max (Florian Stetter), einen Freund aus Jugendtagen. Doch auch die schlimmen Erinnerungen an den frühen Tod ihrer Cousine Rosmarie (Paula Beer) drängen langsam wieder an die Oberfläche... Genre: Drama Regie: Vivian Naefe Darsteller: Hannah Herzsprung, Marie Bäumer, Florian Setter, u.a. Länge: 121 Minuten • FSK: ab 12

Cycling Cities
Savoy - Kino Bordesholm
Im Mai 2025 bricht der Journalist und Filmemacher Ingwar Perowanowitsch auf eine Radreise zu den schönsten Fahrradstädten Europas auf. Sein Weg führt ihn von Freiburg nach Paris, über Gent, Amsterdam, Utrecht und Hamburg bis nach Kopenhagen. Er möchte wissen: Wie haben diese Städte die Verkehrswende geschafft und was können wir in Deutschland von ihnen lernen? Perowanowitsch dokumentiert mit der Kamera, wie sich die Städte über die letzten Jahre und Jahrzehnte verändert haben, spricht vor Ort mit Politikern, Verkehrsplanern und Aktivisten und erzählt, welche Maßnahmen und Strategien am Ende zum Erfolg geführt haben. Entstanden ist dabei ein bildgewaltiger Film, der eine neue Geschichte der Mobilität erzählt. Ein Film, der inspiriert, zum Nachdenken anregt und dazu einlädt, unsere Städte von Grund auf neu zu denken. Genre: Dokumentation Regie: Ingwar Perowanowitsch Länge: 85 Minuten • FSK: ohne Beschränkung

Wie angelt man sich einen Millionär
Savoy - Kino Bordesholm
Die Models Pola (Marilyn Monroe), Tütü (Betty Grable) und Tschiki (Lauren Bacall) sind in New York auf der Suche nach reichen Männern zum Heiraten. Sie mieten sich gemeinsam ein Luxus-Penthouse, um mögliche Heiratskandidaten anzulocken. Bald wird das Geld knapp, denn die Wohnung ist teuer und die Millionäre wollen einfach nicht anbeißen. Stattdessen verlieben sich die drei Models in einfache Kerle, die so gar nicht ihren ursprünglichen Vorstellungen entsprechen. Während Polas Eroberung nicht nur nicht reich, sondern sogar auf der Flucht vor dem Finanzamt ist, stellt sich Tütüs Traummann nicht als Besitzer eines Waldstücks heraus, sondern lediglich als Hüter eben jenes Waldes. Nur Tschicki gelingt es tatsächlich einen Millionär an die Angel zu kriegen. Dumm nur, dass sie sich währenddessen in den scheinbar mittellosen Tom Brookman (Cameron Mitchell). Genre: Komödie How to marry a Millionaire • 1953 Regie: Jean Negulesco Darsteller: Marilyn Monroe, Betty Grable, Lauren Bacall, u.a. Länge: 95 Minuten • FSK: ab 12

Barfuß im Park
Savoy - Kino Bordesholm
Der überkorrekte Anwalt Paul Bratter (Robert Redford) heiratet die lebenslustige Corie (Jane Fonda), die seine geordneten Verhältnisse ganz schön auf den Kopf stellt. Nach den stürmischen Flitterwochen zieht das Ehepaar in eine gemeinsame Wohnung in Greenwich Village und auf einmal scheinen kleine Vorfälle das perfekte Leben zu stören: ein Haus ohne Aufzug, eine Mutter in der Midlife-Crisis und seltsame Nachbarn. Vor allem aber könnten Paul und Corie gar nicht unterschiedlicher auf das sich auftuende Chaos reagieren. Genre: Komödie Regie: Gene Sacks Darsteller: Jane Fonda, Robert Redfor, Mabel Albertson, u.a. Länge: 104 Minuten • FSK: ab 6

Chris Pichler - "Ich, Marilyn"
Savoy-Kino Bordesholm
Chris Pichler über Marilyn Monroe: Für mich ist sie ein „Stehaufmännchen.“ Ein Mensch, eine Frau, die immer wieder die Kraft aufbringt, neu zu beginnen, ihre Visionen zu verfolgen, ihre Hoffnungen nicht zu verlieren. Ich bewundere das. Marilyn Monroe: Die Frau, die nach den Sternen griff und verglühte. Ein eindringlicher Abend, der den Menschen hinter dem Weltstar zeigt: verletzlich, humorvoll, klug. Sie sagte von sich: „Die Männer gehen mit Marilyn ins Bett und wachen am Morgen neben mir auf.“ Emotional eindringlich, aber durchaus witzig, mit vielen Songs aus den bekannten Filmen, spielt Chris Pichler die phänomenale Karriere einer eigenwilligen Komödiantin, die aus ihrem Leben etwas Großes machen wollte und zwischen naiver Euphorie und splitternackter Verzweiflung zerbrach, obwohl sie doch einfach nur geliebt werden wollte, bedingungslos und ewig. Dieses Solostück begleitet Marilyn Monroe auf den Spuren ihres Lebens und macht sie in ihrer ganzen Widersprüchlichkeit und Sprunghaftigkeit erlebbar. Zielstrebig und zweifelnd, begehrt und zutiefst einsam, bejubelt und missbraucht. Wir kennen vor allem ihr strahlendes Lachen, aber hören wir ihr Weinen in den Nächten? Wo sind die Bilder, auf denen sie die Regisseure tyrannisierte oder halbnackt im Delirium liegt? Wo ist die Filmproduzentin in einer männerdominierten Branche. Kennen wir sie als mutige Frau, die sich den Mc Carthy Prozessen entgegenstellt? Und erinnern wir das Mädchen Norma Jean,das mit wehenden Haaren am Strand läuft, voller Fröhlichkeit, voller inneren Verlorenheit, immer auf der Suche nach Glück? Nach ihren einfühlsamen Solostücken „Romy Schneider – Zwei Gesichter einer Frau“ und „Jackie Kennedy“, „Sissi – Kaiserin der Herzen“ mit denen sie auf den Bühnen in Deutschland (Berliner Ensemble, Hamburger Schauspielhaus, Frankfurt, Köln), Paris, Österreich und der Schweiz das Publikum begeisterte, ist es der wandelbaren Schauspielerin Chris Pichler erneut gelungen, sich einer der ganz großen Legenden anzunähern. Mit ihrer besonderen Darstellungskraft und dem Anspruch, die innere Tiefe dieser Person zu treffen, erobert sie nun in der Rolle der großen Marilyn Monroe das Publikum. Länge: 105 Minuten

Poetry Slam September '26
Savoy-Kino Bordesholm
Lyrik, Rap, Freestyle oder Geschichten – alles ist erlaubt! Poetry Slam bietet Autorinnen und Autoren eine Plattform um mit- und gegeneinander um die Gunst des Publikums zu kämpfen. Teilnehmen kann jeder, in sechs Minuten pro Runde ist fast alles erlaubt. Nur selbstgeschriebene Texte müssen es sein. Der Poetry Slam gibt Menschen die Möglichkeit ihr verborgenes Talent zum Vorschein kommen zu lassen – und wird auch die, die sich nicht zugetraut haben, dichterisches Können in sich zu tragen, durch etwas Hilfe von unseren Profis vielleicht aus der Reserve locken. Interessierte können sich vorab anmelden unter: info@assembleart.com Moderiert wird der Savoy-Slam wieder von Björn Högsdal, Preisträger verschiedener Literaturwettbewerbe und einer der bekanntesten und erfolgreichsten Bühnenpoeten der deutschsprachigen Slamszene. Länge: 120 Minuten Alle Termine Fr, 18. Sep. 2026, 20:00 Uhr
