Portal der Industriekultur
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Das Portal der Industriekultur in der Kohlenwäsche vermittelt multimedial die Entwicklung der Industriekultur in Nordrhein-Westfalen und der Metropole Ruhr. Eine interaktive NRW-Karte informiert über mehr als 100 Standorte; zusätzliche Ebenen stellen weitere industriekulturelle und regionale Themen vor. Im Mittelpunkt steht der 360-Grad-Film „Rundum Ruhr“. Die Installation verbindet Interviews aus sechs Perspektiven mit einer Bildcollage und porträtiert das Ruhrgebiet der 2020er-Jahre. Zum Einsatz kommen zwölf HD-Projektoren, zwei 8K- und vier 4K-Kameras sowie umfangreiches Speichermaterial. Die Informationsmodule sind barrierefrei zugänglich; für Menschen mit Seheinschränkung stehen taktile Modelle bereit.
Quelle: destination.one · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · © destination.one / die jeweiligen Datengeber
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- Fr, 04.09.10:00 Uhr
- Sa, 05.09.10:00 Uhr
Weitere Events in Essen

Werksschwimmbad
Werksschwimmbad
Das Werksschwimmbad wurde 2001 von den Frankfurter Künstlern Dirk Paschke und Daniel Milohnic im Rahmen des Kunstprojekts „Zeitgenössische Kunst und Kritik“ geschaffen. Der blaue Pool inmitten der Industriearchitektur steht sinnbildhaft für den Strukturwandel im Ruhrgebiet. Das aus zwei zusammengeschweißten Überseecontainern gefertigte Becken bildet den Rahmen für sommerliche Badeangebote und Veranstaltungen wie einen Arschbomben-Contest. Das 2,40 Meter tiefe Becken ist ausschließlich für Schwimmer:innen zugelassen; auch Schwimmhilfen berechtigen Nichtschwimmer:innen nicht zur Nutzung.

Unter Tage. Unter Zwang. NS-Zwangsarbeit im Ruhrbergbau
Halle 8
Die Ausstellung „Unter Tage. Unter Zwang. NS-Zwangsarbeit im Ruhrbergbau“ untersucht die Geschichte der Zwangsarbeit im Ruhrgebiet aus unterschiedlichen Perspektiven. Im Mittelpunkt stehen die Lebensrealitäten, individuellen Schicksale und Erfahrungen der Menschen, die zur Arbeit gezwungen wurden. Zugleich ordnet die Ausstellung Zwangsarbeit als Bestandteil des nationalsozialistischen Systems systematischer Ausbeutung und Unterdrückung ein. Ein regionaler Schwerpunkt liegt auf der Zwangsarbeit in den Zechen des Ruhrgebiets. Darüber hinaus thematisiert die Ausstellung die Zeit nach 1945 sowie Fragen der Aufarbeitung, Verantwortung und Erinnerung bis in die Gegenwart. Im Rahmen des Projekts HOLO-VOICES werden Erfahrungsberichte von Überlebenden der Shoah mithilfe von Hologramm-Technik für die Bildungsarbeit zugänglich gemacht. Originale Aufnahmen erscheinen als dreidimensionale Darstellungen und ermöglichen eine unmittelbare Auseinandersetzung mit den persönlichen Zeugnissen. Begleitend werden regelmäßig Führungen durch beide Ausstellungen angeboten.

HOLO-VOICES
Halle 8
Die Ausstellung HOLO-VOICES bewahrt die Erfahrungsberichte von Überlebenden der Shoah und macht sie für die Bildungsarbeit zugänglich. Originalaufnahmen werden mithilfe Künstlicher Intelligenz und Hologramm-Technik fotorealistisch als dreidimensionale Darstellungen präsentiert. Dadurch entsteht eine interaktive Begegnung mit den persönlichen Geschichten der Zeitzeug:innen und der Geschichte des Holocaust. Ebenfalls in Halle 8 zeigt die Ausstellung „Unter Tage. Unter Zwang“, wie Zwangsarbeit im Ruhrbergbau organisiert war und welche Folgen Ausgrenzung, Ausbeutung und Gewalt für die Betroffenen hatten. Zum Begleitprogramm von HOLO-VOICES gehören monatliche öffentliche Führungen durch beide Ausstellungen.

Wie man lebt – wo man lebt. Dokumentarfotografien von Brigitte Kraemer
Ruhr Museum

Grubenlicht und Wetterzug
Kohlenwäsche
Die Führung „Grubenlicht und Wetterzug“ beleuchtet die Geschichte des Steinkohlenbergbaus auf Zollverein. Die Übertageanlagen von Zeche und Kokerei zeugen von mehr als 130 Jahren Bergbau; der nicht mehr erhaltene Untertagebetrieb wird anhand von Originalobjekten, Installationen und großformatigen Filmprojektionen veranschaulicht. Im Mittelpunkt stehen die Arbeits- und Lebensbedingungen von Bergleuten aus fünf Generationen sowie die Risiken, Konsequenzen und Chancen des Kohleabbaus. Die Führung ist für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen und Rollstuhlnutzende geeignet.

Kohlenwäsche mit Ausblick
Besucherzentrum Ruhr
Der zweite Teil des Wegs der Kohle führt durch die Kohlenwäsche, das größte Gebäude der ehemaligen Zeche Zollverein. Den Auftakt bildet das Panoramadach in 45 Metern Höhe mit Blick über das Welterbe-Gelände, die Ruhrgebietsskyline und markante Landmarken. Anschließend verläuft die Führung von oben nach unten durch die Anlage. In der Kohlenwäsche wurde Rohkohle, ein Gemisch aus Kohle und Nebengestein, für unterschiedliche Verwertungen aufbereitet. Bis zu 23.000 Tonnen Rohkohle passierten das Gebäude täglich. An den erhaltenen Maschinen werden ihre Funktionsweise und die inneren Abläufe der „Riesenmaschine Kohlenwäsche“ erläutert. Die Führung führt durch original erhaltene Übertageanlagen und ist für Menschen mit eingeschränkter Gehfähigkeit nur bedingt geeignet.

