Wehr

Wehrer Kesselweg zur eiszeitlichen Gleitfalte

Sonntag, 20. September 2026 um 09:30 – 14:30 Uhr

Kellerei Wehr

Konrad Friedgen

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Der Wehrer Kesselweg zur eiszeitlichen Gleitfalte präsentiert eine besondere geologische Exkursion. Diese Wanderung durch das Brohltal gewährt detaillierte Einblicke in die erdgeschichtliche Entwicklung der Region, insbesondere in die Entstehung der namensgebenden eiszeitlichen Gleitfalte. Der Vulkan-Express, welcher das Areal durchquert, dient als integraler Bestandteil dieses Erlebnisses und ermöglicht den Zugang zu den einzigartigen Naturphänomenen. Die Teilnehmer:innen erhalten eine fundierte Perspektive auf die geomorphologischen Besonderheiten und die Wirkung vergangener Klimaperioden auf die Landschaftsformung.

Quelle: destination.one · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · © destination.one / die jeweiligen Datengeber

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Veranstaltungsort

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Kellerei Wehr

Kellerei, 56653 Wehr

Veranstalter: Konrad Friedgen

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Sept.

Wehrer Kesselweg zur eiszeitlichen Gleitfalte

Kellerei Wehr

09:30 Uhr

Bei der 15 Kilometer langen Erlebniswanderung rund um den Wehrer Kessel unter der Leitung des Gästeführers Konrad Friedgen wird die fast kreisrunde Senke nahezu vollständig umrundet. Unterwegs weiß der Wanderführer zu den geschichtsträchtigen und vulkanologischen Highlights Interessantes zu berichten. Ausgehend vom Startpunkt auf der Kellerei werden zu Beginn der Tour das sakrale Kirchenumfeld der Pfarrkirche St. Potentinus und der sich daran anschließende Barocke Pfarrgarten in Augenschein genommen. Auch ein Blick in das Innere des Gotteshauses mit seiner überaus üppigen frühbarocken Ausstattung ist auf Wunsch möglich. Durch das Tiefental geht es sodann hinauf zum Hohen Osterberg, einem der schönsten Aussichtsberge in der Osteifel. Weitblicke über den Rheingraben hinweg bis weit in den Westerwald erschließen sich den Wanderern. Vorbei an der Annakapelle wird dann im Osten der Caldera der Dachsbusch angelaufen. Hier ist mit der eiszeitlichen Rutschfalte ein bemerkenswerter Geoaufschluss zu bewundern. Bei der Wanderpause auf dem Hüttenberg fällt der Blick in den Wehrer Kessel und auf die jenseits der Caldera gen Westen aufragende Bergkette bestehend aus Meirother Kopf, Tiefenstein und Osterberg. In der Bruchwand der sich daran anschließenden Wehrer Sandgrube sind die einzelnen Auswürfe des Hüttenbergvulkans vor ca. 250.000 Jahren anhand der Gesteinsschichten gut sichtbar erhalten geblieben. Nach dem Überschreiten der A61 geht es sodann durch das Naturschutzgebiet Welschwiesen zum Ausgangspunkt zurück.

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