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Buchhandlung "Das Druckwerk"
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Termine von Buchhandlung "Das Druckwerk"

Svenja Falk liest "Die letzten Tage der Diktatur
Stadtbücherei Bad Segeberg - WortOrt Gartenzimmer
Das »Dritte Reich« ist gefallen – doch die Geschichte steht nicht still. In Flensburg kreuzen sich die Wege von Agenten, Überlebenden und alten Eliten. Zwischen zerfallender Macht und zaghaftem Aufbruch wird verhandelt, getäuscht, geschwiegen – und der Grundstein für erstaunliche Karrieren gelegt. Dies ist die spannende Geschichte einer Zwischenzeit, in der die Konturen der heutigen Welt bereits erkennbar sind. Nach der bedingungslosen Kapitulation tagt in Flensburg die letzte nationalsozialistische Reichsregierung. Großadmiral Karl Dönitz inszeniert sich als legitime Übergangsinstanz. Die Alliierten dulden das Schauspiel – vorerst. So entsteht für wenige Wochen eine Zwischenzeit voller überraschender Neuanfänge: Albert Speer beginnt hier mit der Konstruktion seines Mythos vom unpolitischen Experten. Die Pilotin Beate Uhse legt den Grundstein für den größten Erotik-Konzern der Welt. Der britische Geheimdienstoffizier Ian Fleming sammelt Eindrücke, Figuren und Motive – für das, was später James Bond werden soll. Auch der junge Siegfried Unseld gehört zur Szenerie – er wird einer der bedeutendsten Verleger der Bundesrepublik. Im Norden kreuzen sich die Wege von Tätern, KZ-Häftlingen und Mitläufern. Es ist eine Zeit zwischen Kontinuität, Abrechnung und Neuanfang – in erstaunlichen Konstellationen. In ihrer packenden Darstellung schildert Svenja Falk diese kaum bekannte Übergangszeit auf Basis erstmals ausgewerteter Quellen – und zeigt, wie sich in diesen Tagen bereits die großen Linien der Nachkriegszeit abzeichnen.

Svenja Falk liest "Die letzten Tage der Diktatur"
Gartenzimmer WortOrt
Nach der bedingungslosen Kapitulation tagt in Flensburg die letzte nationalsozialistische Reichsregierung. Großadmiral Karl Dönitz inszeniert sich als legitime Übergangsinstanz. Die Alliierten dulden das Schauspiel – vorerst. So entsteht für wenige Wochen eine Zwischenzeit voller überraschender Neuanfänge: Albert Speer beginnt hier mit der Konstruktion seines Mythos vom unpolitischen Experten. Die Pilotin Beate Uhse legt den Grundstein für den größten Erotik-Konzern der Welt. Der britische Geheimdienstoffizier Ian Fleming sammelt Eindrücke, Figuren und Motive – für das, was später James Bond werden soll. Auch der junge Siegfried Unseld gehört zur Szenerie – er wird einer der bedeutendsten Verleger der Bundesrepublik. Im Norden kreuzen sich die Wege von Tätern, KZ-Häftlingen und Mitläufern. Es ist eine Zeit zwischen Kontinuität, Abrechnung und Neuanfang – in erstaunlichen Konstellationen. In ihrer packenden Darstellung schildert Svenja Falk diese kaum bekannte Übergangszeit auf Basis erstmals ausgewerteter Quellen – und zeigt, wie sich in diesen Tagen bereits die großen Linien der Nachkriegszeit abzeichnen.

Laat mi dörch den Regen gahn
Buchhandlung "Das Druckwerk"
Eine Kooperation mit dem Heimatverein Bad Segeberg Der Autor Johann D. Bellmann (1930 – 2006) erweiterte mit Prosa, Dramatik und Lyrik die Räume niederdeutschen Erzählens und stellte vor norddeutscher Kulisse weit über diese hinausweisende Fragen nach Gott, Mensch und Erkenntnis. Mit dem Dialogroman „Lüttjepütt“ sowie seinem frühen Gedichtband „Inseln ünner den Wind“ gravierte Bellmann seinen Namen in den verbindlichen Kanon neuniederdeutscher Literatur und ist zu nennen neben Groth, Fehrs oder Kruse. Musiker und Journalist Jan Graf – Freunde niederdeutscher Literatur kennen ihn auch aus seinen Kolumnen in der NDR-Reihe „Hör mal’n beten to“ – erfand Melodien zu Gedichten Bellmanns. Seine Lieder mischt er mit weiteren Texten des Dichters. „Mich bewegt, wie Bellmann mit seinen Figuren umgeht – da ist kein Verurteilen unserer Fehler, sondern nur ein ehrliches Bemühen, sie aus den Grundbedingungen unseres Seins heraus zu verstehen“, so Graf, der in einem bewegenden musikalisch-literarischen Abend Schaffen, Leben und Gedankenwelt des von ihm verehrten Autoren durchmisst – mit Manuskripten in der Hand und der Gitarre auf den Knien.

Laat mi dörch den Regen gahn
Buchhandlung "Das Druckwerk"
Der Autor Johann D. Bellmann (1930 – 2006) erweiterte mit Prosa, Dramatik und Lyrik die Räume niederdeutschen Erzählens und stellte vor norddeutscher Kulisse weit über diese hinausweisende Fragen nach Gott, Mensch und Erkenntnis. Mit dem Dialogroman „Lüttjepütt“ sowie seinem frühen Gedichtband „Inseln ünner den Wind“ gravierte Bellmann seinen Namen in den verbindlichen Kanon neuniederdeutscher Literatur und ist zu nennen neben Groth, Fehrs oder Kruse. Musiker und Journalist Jan Graf – Freunde niederdeutscher Literatur kennen ihn auch aus seinen Kolumnen in der NDR-Reihe „Hör mal’n beten to“ – erfand Melodien zu Gedichten Bellmanns. Seine Lieder mischt er mit weiteren Texten des Dichters. „Mich bewegt, wie Bellmann mit seinen Figuren umgeht – da ist kein Verurteilen unserer Fehler, sondern nur ein ehrliches Bemühen, sie aus den Grundbedingungen unseres Seins heraus zu verstehen“, so Graf, der in einem bewegenden musikalisch-literarischen Abend Schaffen, Leben und Gedankenwelt des von ihm verehrten Autoren durchmisst – mit Manuskripten in der Hand und der Gitarre auf den Knien.

Norbert Gstrein liest "Im ersten Licht"
Buchhandlung "Das Druckwerk"
Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026 Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes Leben zerbrechlich in diesem Roman, der mit einem Axthieb beginnt: Adrians Vater macht ihn als Jugendlichen untauglich für den Ersten Weltkrieg, rettet ihn so vielleicht. Der störrische, zärtliche Mensch, der von da an durch über achtzig Lebensjahre hinkt, ist das Wunder dieses Erzählens. Adrian sieht zweimal seine Welt untergehen, hat zweimal mit jungen Männern zu tun, die weniger Glück hatten als er, und erlebt im Alter die unverhoffte Liebesgeschichte eines Mannes, der zu allem erzogen wurde, bloß nicht zum Lieben. Wie leben im Schatten der Kriege und des Tötens? Mit einem furchtlosen Blick in die Vergangenheit stellt sich »Im ersten Licht« dieser großen Frage der Gegenwart.

Norbert Gstrein liest "Im ersten Licht"
Buchhandlung "Das Druckwerk"
Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes Leben zerbrechlich in diesem Roman, der mit einem Axthieb beginnt: Adrians Vater macht ihn als Jugendlichen untauglich für den Ersten Weltkrieg, rettet ihn so vielleicht. Der störrische, zärtliche Mensch, der von da an durch über achtzig Lebensjahre hinkt, ist das Wunder dieses Erzählens. Adrian sieht zweimal seine Welt untergehen, hat zweimal mit jungen Männern zu tun, die weniger Glück hatten als er, und erlebt im Alter die unverhoffte Liebesgeschichte eines Mannes, der zu allem erzogen wurde, bloß nicht zum Lieben. Wie leben im Schatten der Kriege und des Tötens? Mit einem furchtlosen Blick in die Vergangenheit stellt sich »Im ersten Licht« dieser großen Frage der Gegenwart.

Jan Simowitsch liest "Und der Wal spuckt mich aus"
Buchhandlung "Das Druckwerk"
Vor gut einem Jahr feierte Jan Simowitsch seine Premierenlesung in der Segeberger Buchhandlung „Das Druckwerk“: „Und der Wal spuckt mich aus“. Nach mittlerweile über 50 Lesungen in ganz Deutschland und der Schweiz kehrt Jan zurück ins Druckwerk, um für das Publikum zu lesen, Klavier zu spielen und zwischendurch die komischsten Geschichten zu erzählen, die er in diesem Jahr erlebt hat. Denn während er vor einem Jahr noch dachte, mit der Veröffentlichung seiner Erzählung „Und der Wal spuckt mich aus“ im Bene!-Verlag, wäre seine unglaubliche Reise an ihrem Ende angekommen, weiß er nun, es geht immer noch weiter. „Denn wenn du dich auf das Leben einlässt, kommt das Leben halt auch zu dir.“
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