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KulturService der Stadt Neustadt in Holstein
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Termine von KulturService der Stadt Neustadt in Holstein

Suche impotenten Mann fürs Leben
Theatersaal an der Jacob-Lienau-Schule
„Wie viele Taschentücher wohl täglich wegen der Kerle draufgehen? Millionen.“ Die attraktive Carmen hat – genauso wie ihre beste Freundin Laura – endgültig die Nase voll von all den lendengesteuerten Versagern, die ihr das Leben schwermachen. Also sucht sie per Kontaktanzeige einen impotenten Mann, um sicherzugehen, dass dessen bestes Stück nicht immer die Herrschaft über sein Gehirn übernimmt. Schon nach kurzer Zeit trifft sie bei einem ihrer Dates auf den Mann ihrer Träume. David hat alles, was seine Vorgänger vermissen ließen. Er ist gutaussehend, verständnisvoll, erfolgreich und witzig. Dumm nur, dass David gar nicht derjenige ist, der auf die Anzeige geantwortet hat. Und dass mit seinem „kleinen David“ auch alles zum Besten steht! Dumm auch, dass sich David nicht traut, Carmen die Wahrheit zu sagen… und so ist das komödiantische Chaos vorprogrammiert. Mit dieser wunderbar lockeren und herrlich amüsanten Komödie ist Gaby Hauptmann das Kunststück gelungen, das Thema „Frau sucht Mann“ von einer sehr humoristischen Seite aufzuziehen: Eine witzige und frivole Frauenkomödie, die bereits als Roman und im Kino ein absoluter Bestseller war, erobert auch die Theaterbühnen im Sturm!

Neustädter Kulturmatinee - Unter dem Strand
Theatersaal an der Jacob-Lienau-Schule
Der eigenen Geschichte kann niemand entkommen. – Oder doch? Cay, gescheiterte Autorin, mit einem Leben voller Brüche, schlägt sich als Journalistin durch. Führ einen ihrer Brotjobs fährt sie in die Lübecker Bucht: Zum 80. Mal jährt sich der 3. Mai, an dem in den letzten Tagen des Krieges die Cap Arcona sank. Doch bevor Cay recherchieren kann, findet sie am Schauplatz der Katastrophe die Leiche einer jungen Frau, die sich für das Gedenken an diese Tragödie eingesetzt hat. Während Cay vor ihrer eigenen Vergangenheit flieht, läuft sie den Verantwortlichen von damals, die bis heute nicht zur Rechenschaft gezogen wurden, direkt in die Arme. »Wehret den Anfängen haben wir immer gesagt! – Das ist längst durch. Wir sind schon mittendrin.« Turid Müller, mit ihrem Erstling für den GLAUSER-Preis nominiert, liest aus ihrem neuen Kriminalroman. Die Hamburgerin mit dem Heimathafen in der Lübecker Bucht hat darin die schwere Geschichte ihrer beiden Lieblingsorte verarbeitet. Zwischen den Kapiteln erzählt die Autorin von der Reise in die Vergangenheit, auf die sie sich mit diesem Projekt begeben hat. Der Eintritt ist frei.

Theater in der Stadt - Miss Daisy und ihr Chauffeur
Theatersaal an der Jacob-Lienau-Schule
Atlanta, Georgia, 1948: Miss Daisy ist eine 72-jährige pensionierte Schullehrerin. Nachdem sie eines Tages mit ihrem Auto einen Unfall verursacht hat, kauft Sohn Boolie ihr einen neuen Wagen und engagiert vorsichtshalber den Schwarzen Hoke Coleburn als Chauffeur. Hoke, mit seinen 60 Jahren selbst nicht mehr der Jüngste, ist ein ruhiger, lebenskluger Mann und somit der ideale Gegenpart zur egozentrischen Miss Daisy, die sich hartnäckig weigert, seine Dienste in Anspruch zu nehmen. Mit Ausdauer und unbeeindruckt von mancher unfreundlichen Bemerkung der alten Dame schafft es Hoke schließlich, dass Miss Daisy in den Wagen einsteigt, und allmählich entsteht während der gemeinsamen Ausfahrten zwischen dem ungleichen Paar eine respektvolle Sympathie. Was zunächst den Charme einer widerspenstigen Zähmung hat, entwickelt sich zu einem Gesellschaftsstück mit Tiefgang und subtilen Ober- und Untertönen, ohne das Spiel von Nähe und Ferne zwischen den beiden Hauptpersonen ganz aufzulösen. Genügend Zündstoff für dauerhafte Spannung liefert schon der reale historische Rahmen, dem die beiden Protagonisten entstammen, Sphären, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Hier die wohlhabende, gebildete jüdische Südstaaten-Lady, dort der Schwarze Angestellte aus der Unterschicht in einer Epoche, in der die Rassentrennung in den USA noch fast selbstverständlich den Alltag der Menschen bestimmte.

Theater in der Stadt - Kolle witte Mann
Theatersaal an der Jacob-Lienau-Schule
„Dat Best wier, Se sprütten noch dat Logo von de GRÜNEN up de Urne un ersetten denn’ Paster dörch Conchita Wurst!“ Nicht einmal sterben kann man noch in Ruhe. Eigentlich war die Trauerfeier für Firmenchef Gernot Steinfels perfekt geplant. Die Gemeinde hat sich eingefunden, der Pfarrer steht bereit, der Kranz ist drapiert. Da entzündet sich innerhalb der Führungsriege der „Feinwäsche Steinfels GmbH“ eine hitzige Diskussion. Denn mit dem Text auf der Schleife des Kranzes, „In tiefer Trauer, deine Mitarbeiter“, fühlen sich einige weibliche Angestellte des Betriebes einfach nicht gemeint und auch das Marketing befürchtet einen Shitstorm auf den Social-Media-Kanälen. Einer solchen „Wokeness“ wie Gendersternchen möchte Horst Bohne, der Geschäftsführer in Spe, allerdings keinen Raum geben. Und so kommt ein Schlagabtausch ins Rollen zwischen Boomern und Generation Z, zwischen Feminist*innen und Konservativen, über Me Too, sexistische Firmenwerbung, Body-Shaming … Das Autorenduo Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob, bekannt unter anderem durch die Serie Pastewka und für Stromberg mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet, wirft nach der erfolgreichen Komödie Extrawurst erneut einen kritischen, aber durchaus humorvollen Blick auf die aktuellen gesellschaftlichen Diskussionen unserer Zeit. Ein Theaterabend den man sich nicht entgehen lassen sollte.

Miss Merkel - Mord in der Uckermark
Theatersaal an der Jacob-Lienau-Schule
Sie war die mächtigste Frau der Welt. Nun ist Miss Merkel Rentnerin und freut sich auf Ruhe und Erholung. In Kleinfreudenstadt am Dumpfsee möchte sie gemeinsam mit ihrem Ehemann den Lebensabend genießen und ihre geliebte Uckermark zu Fuß erkunden – ohne Trump, Putin und andere Irre. Die Tage plätschern dahin. Eigentlich ist alles so, wie sie es sich gewünscht hat, doch schon bald sehnt sich die Powerfrau mit der Raute wieder nach Action. Als Freiherr Philipp von Baugenwitz vergiftet in einem von innen verriegelten Schlossverlies gefunden wird, ist schnell klar: Der Mörder hat die Rechnung ohne die Ex-Kanzlerin gemacht. Unermüdlich im Kampf für Gerechtigkeit, nimmt Miss Merkel – gemeinsam mit Mann und Bodyguard – die nicht ganz ungefährlichen Ermittlungen auf. In aller Diskretion versteht sich. Die unvergleichlichen Geschwister Pfister in einer bittersüßen Kriminalkomödie nach dem Bestseller von David Safier.

Theater in der Stadt - Advent, Advent, der Kaktus brennt...
Theatersaal an der Jacob-Lienau-Schule
Wenn sich die drei ungleichen Brüder Hans Torge, Ole und Frederick zum Fest der Liebe treffen, wird die Adventszeit zu einer rasanten Schlittenfahrt durch das weihnachtliche Liedgut. Die Hamburger Jungs präsentieren sich als klassischer Knabenchor und als Blockflöten-Terzett, verblüffen mit einer spritzigen Stepp-Einlage zu Bing Crosbys „Santa Claus Is Coming to Town“ und zelebrieren den weihnachtlichen Festschmaus als virtuose Performance auf Tellern und Töpfen. Allüberall erklingt besinnliche Hausmusik: Hans Torge singt und spielt sich mit seiner festlich-jubilierenden Trompete in die Herzen aller Schwiegermütter. Der sensible Ole sinniert auf seiner Jazzgitarre über die erotische Ausstrahlung des Weihnachtsmanns und der sonst so stoisch trommelnde Grobmotoriker Frederick protestiert mit sozialkritischem Ausdruckstanz gegen den alljährlich wiederkehrenden Shopping-Terror. Zudem warten die Jungs mit einigen praktischen Tipps für die Feiertage auf, wie dem ultimativen Geschenke-Ratgeber und einem Fitness-Rock’n’Roll zum Abtrainieren lästiger Weihnachtspfunde. Abgerundet wird das Programm von zahlreichen illustren Gästen: Udo Lindenberg, Heino und die Rolling Stones geben Einblick in die größten Hits ihrer Weihnachtsshows, der Kammersänger Dietrich Fischer-Dieskau interpretiert Loriots Adventsgedichte und George Michael intoniert mit seinem Chor der Nikoläuse „Last Christmas“. Weihnachten mit Bidla Buh – was für eine Bescherung! Nach 28 Jahren voller Musik, Comedy, Bühnenchaos, Lampenfieber, Gänsehaut, Lachtränen und einer ordentlichen Portion Wahnsinn sagen die drei Brüder von Bidla Buh „Tschüss“ – und das laut, lustig und mit ganz viel Herz.

Neustädter Kulturmatinee - Und ab die Post
Theatersaal an der Jacob-Lienau-Schule
Postbote zu sein ist herrlich, findet Herr Jakob. Allzeit frischen Wind um die Nase, kleine Gespräche an Gartenzäunen und im ganzen Ort bekannt. Herr Jakob ist seit vielen Jahren Postbote. Viele Menschen hat er glücklich gemacht und immer seinen Dienst gewissenhaft erledigt. Und dann das: Ein Paket ohne Adresse, ohne Absender, kein wohin und woher. Das ist gegen die Vorschrift! Was tun? Soll er es einfach zurück ins Lager bringen? Aber irgendwas rappelt im Paket. Etwas Lebendiges? Dann müssten zumindest Luftlöcher hinein... Schließlich öffnet er das Paket ganz gegen seine Gewohnheit und findet darin: Eine merkwürdige Bauanleitung: für ein Karlchen und ein dazugehöriger Bausatz. Wenn Herr Jakob gewusst hätte, was das "Karlchen" für ein Kerlchen ist, hätte er es vielleicht nicht zusammengebaut! Hat er aber! Ein anstrengender, aber zauberhafter Vormittag voller Überraschungen beginnt. Nicht nur für Herrn Jakob... Mit dieser Inszenierung richtet sich das Figurentheater Wolkenschieber an die Kleinsten. Kinder, die das erste Mal ein Theater besuchen. In einer reduzierten Bühne (rund um ein Postfahrrad) erleben die Kinder das Entstehen einer Theaterfigur. Auch inhaltlich können sich die Kinder in der Geschichte wiederfinden: Herr Jakob findet in dem geheimnisvollen Paket nicht nur ein Karlchen, sondern auch eine Bedienungsanleitung, die sehr dem morgendlichen Ablauf eines Kindergartenkindes ähnelt. Es entstehen kleine Episoden zu Themen wie Anziehen, Zähneputzen, Frühstück, Pullern, Mittagsschlaf, Streiten und natürlich Quatsch-Machen. Und dabei hat Karlchen seinen ganz eigenen Kopf.

Neustädter Kulturmatinee - Neujahrskonzert mit unMöglich 2.0
Theatersaal an der Jacob-Lienau-Schule
Auf geht’s in ein neues Jahr – 2027. Mit frischem Wind wollen die Musikerinnen und Musiker der Inklusionsband „unMöglich 2.0“ dem neuen Jahr gleich zu Beginn ordentlich Schwung geben. Das Miteinander und der Spaß am Leben steht für die neunköpfige Band absolut im Vordergrund. Menschen mit und ohne Behinderung fanden sich in dieser Inklusionsband zusammen und machen erfahrbar, wie durch das Projekt vielfältige Teilhabemöglichkeiten über die Musik als universelle Sprache gestaltet werden können. „unMöglich 2.0“ trägt die Idee der Inklusion über Konzerte, Benefizveranstaltungen, Diskussionsrunden oder Kooperationen mit Kunstschaffenden in die Gesellschaft. Gleichzeitig stärkt die Gruppe das ehrenamtliche Engagement und fördert Begegnungen auf Augenhöhe. „Inklusion ist nicht verhandelbar. Sie ist eine Grundvoraussetzung für ein gelingendes Miteinander in unserer Gesellschaft. Es geht uns dabei um eine Inklusion, die uns alle meint!“, benennt Torsten Lengsfeld, der musikalische Leiter der Band. „unMöglich 2.0“ rüttelt wach, bringt Lebensfreude und Spaß am Miteinander auf die Bühne. Machen Sie also mit, wenn am 10. Januar 2027 Inklusion hörbar wird, denn Inklusion geht uns alle an! Der Eintritt ist frei.

Achtsam morden - 1. Buch
Theatersaal an der Jacob-Lienau-Schule
In der mordsvergnüglichen Krimikomödie nach dem die Spitze der Belletristik-SPIEGEL-Bestseller stürmenden, inzwischen schon circa 1,2 Mio. Malverkauften Romandebüt des – wie seine Hauptfigur Björn Diemel – Rechtsanwalts und versierten, mehrfach preisgekrönten TV-Comedyautors Karsten Dusse begleiten eine Schauspielerin und ein Schauspieler in achtzehn verschiedenen Rollen, den erstaunlichen, sein Leben komplett verändernden Entwicklungsprozess des Strafverteidigers Björn Diemel bei seinem Versuch, die in einem Seminar erlernten Regeln der Achtsamkeit zu beherzigen und akribisch zu befolgen. Damit seine Work-Life-Balance ausgewogener ausfällt, muss der gestresste Erfolgsanwalt Björn Diemel auf Wunsch seiner Frau ein Achtsamkeitsseminar bei dem Therapeuten Joschka Breitner besuchen. Die praktische Anwendung der erlernten Lektionen, durch die Björn Diemel zum vorbildlichen Musterschüler seines Achtsamkeitstrainers wird, nimmt ihren (alle Publikumserwartungen überrumpelnden) Lauf, als er begreift, dass er nicht nur eine maßgeschneiderte Lösung für seine privaten, sondern unerwarteter Weise auch für seine beruflichen Probleme erhalten hat. Wie souverän und vergnüglich Autor Dusse mit dem Krimi-Genre spielt und die Klaviatur des schwarzen Humors beherrscht, zeigt sich in der leider fatalen Konsequenz für Diemels Mandanten. Auch Mafiaboss Dragan soll seinen bisherigen unachtsamen Lebensweg für immer verlassen. Um endlich mehr Zeit für seine Familie zu haben, wird Björn Diemel ihn – wie der Titel verspricht – nach den neu erlernten Prinzipien mit höchster Achtsamkeit ermorden. Das gelingt ihm grandios.

Theater in der Stadt - Der Abschiedsbrief
Theatersaal an der Jacob-Lienau-Schule
Alles hinter sich lassen, ohne einen Abschiedsbrief zu schreiben? Genau das hatte Julien vor, doch dann kommt Maud ungeplant früher nach Hause. Die beiden sind seit 30 Jahren verheiratet und Maud ist einigermaßen überrascht, als sie ihren Ehemann mit Schlinge um den Hals im Wohnzimmer vorfindet. Nun ziehen die beiden eine Nacht lang Bilanz – über ihr Leben und ihre Liebe. Wütend, leidenschaftlich und immer geistreich ringen sie umeinander und um die großen Fragen des Lebens. Kindheitserinnerungen mischen sich mit intimen Geständnissen, radikalen Sinnfragen und schonungslosen Abrechnungen. Eine Nacht, um sich endgültig zu verlassen oder von Neuem ineinander zu verlieben. Audrey Schebat untersucht in ihrem Stück eine Paar-Beziehung in all ihrer Komplexität, voller Wut, Streitlust und Liebe und Humor.

Neustädter Kulturmatinee - Dat du mien Leefsten büst
Theatersaal an der Jacob-Lienau-Schule
Am 14. Februar ist Valentinstag. Was passt da besser, als eine plattdeutsche Lesung die genau dieses Thema aufgreift. Karl-Heinz Langer hat eine bunte Palette plattdeutscher Geschichten und Gedichte verschiedener niederdeutscher Autoren zusammengestellt. Alle beschreiben auf ganz unterschiedliche Weise, mal heiter, mal besinnlich, die kleinen Dinge und Konflikte in den unterschiedlichsten Beziehungen. Karl-Heinz Langer ist ein Urgestein, wenn es um die niederdeutsche Sprache geht. 1992 übernahm er die Leitung der Niederdeutschen Bühne in Preetz. Davor war er bereits 18 Jahre als Schauspieler und Regisseur an der Niederdeutschen Bühne Kiel tätig. Für sein ehrenamtliches Engagement um die plattdeutsche Sprache wurde Karl-Heinz Langer 2018 von Daniel Günther mit der Ehrennadel des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet. Aktuell arbeitet er als Regisseur am Theater am Wilhelmplatz. Der Eintritt ist frei.

Theater in der Stadt - Ganze Kerle
Theatersaal an der Jacob-Lienau-Schule
Die vier Kollegen Sam, Paul, George und Manuel arbeiten beim Canadian Parcel Service (CPS) in Halifax. Obwohl Versandleiter Frank Collins ständig Druck macht, erledigen die Männer ihren Job gerne. Dieses ändert sich erst, als George die Kündigung in Aussicht gestellt wird, weil er für die Arbeit angeblich zu alt ist. Die Stimmung innerhalb des Teams schlägt um, als Sam zufällig mitbekommt, dass die siebenjährige Betty, Franks Tochter, an einer ernsthaften Erkrankung der Augen leidet. Eine Erblindung kann nur durch eine dringende Operation verhindert werden, aber die kostet 40.000 Dollar. Da Frank das Geld nicht hat, beschließen die Männer spontan ihr Erspartes zusammenzulegen. Es fehlen jedoch noch 18.500 Dollar. Da haben die Männer die Idee: Warum nicht eine Travestieshow auf die Beine stellen, um so das fehlende Geld für Betty zu sammeln? Gesagt getan! Nach anfänglichen Schwierigkeiten beginnen die vier Männer nach Feierabend heimlich mit den Proben. Kollege George organisiert die Kostüme von einem schwulen Freund, und Sams Mutter betätigt sich als Choreografin. Nach diversen schweißtreibenden Proben ist es dann endlich soweit: Die Show ist tatsächlich ausverkauft, und Bettys Operation steht nun nichts mehr im Wege. Das Stück endet schließlich mit dem glanzvollen Auftritt der echten Kerle in glitzernden Kostümen. Diese Komödie zeigt, wie viel man durch Zusammenhalt erreichen kann!

Theater in der Stadt - Pater Brown
Theatersaal an der Jacob-Lienau-Schule
Die „Ein Fall für zwei“-TV-Stars Wanja Mues und Antoine Monot präsentieren gemeinsam mit einem Beatboxer und Loop-Station ein Live-Hörspiel mit Krimis um Pater Brown von G. K. Chesterton. Pater Brown, der Hobby-Ermittler mit psychologischem Einfühlungsvermögen und dem untrüglichen siebten Sinn für Verbrechen, und sein Schöpfer G. K. Chesterton, einer der vielseitigsten englischen Schriftsteller des frühen 20. Jahrhunderts, sind nicht die einzigen Protagonisten dieser außergewöhnlichen Live-Hörspiel-Performance. Im Zentrum des Bühnenkonzepts steht ein dritter Akteur: ein Beatboxer mit Loop-Station, der als akustischer Erzähler das Publikum durch verblüffende Klangkulissen führt, die er allein mit seiner Stimme erzeugt. Er gestaltet komplexe Klangteppiche für zwei der spannendsten Kriminalfälle Chestertons, die beide 1910 in der amerikanischen Zeitschrift The Saturday Evening Post, einem der weltweit einflussreichsten Magazine jener Zeit, veröffentlicht wurden:Für die allererste Pater-Brown-Geschichte „Das blaue Kreuz“, in der der Priester den international gesuchten Meisterdieb Flambeau entlarvt, macht er Zug- und Straßengeräusche, Stimmengewirr in einem Restaurant oder eine klirrend zerbrechende Fensterscheibe erlebbar, für „Der Hammer Gottes“ den 9. Fall, in dem Pater Brown durch das Mordwerkzeug auf eine falsche Fährte gelockt werden soll, schafft er eine unheimliche, emotional aufgeladene Klangatmosphäre zwischen den Beteiligten. Das Live-Hörspiel verstärkt diese Vielschichtigkeit durch ein innovatives Sounddesign mit Beatbox und Loop Station. Die Klanglandschaften machen die Atmosphäre der Originalgeschichten akustisch erfahrbar.

Spiel gewinnt
Theatersaal an der Jacob-Lienau-Schule
IT-Spezialist Felix haust in seiner smarten Wohnung, geschützt gegen Viren und sonstige Zumutungen des Lebens. Denn die Welt vor seiner Tür erschreckt ihn. Als Miriam in sein Refugium einbricht, ist das schlimmer als jeder Hackerangriff. Eigentlich soll sie die Rauchmelder kontrollieren. Aber unter Kontrolle hat Miriam überhaupt nichts, schon gar nicht ihr Leben. In immer anderen Jobs taucht sie bei ihm auf und bringt seine lieb gewonnene Routine gehörig ins Schleudern. Das Chaos ist perfekt, als Felix Therapeutin auf den Plan tritt. Mit der hat er nämlich eine ganz besondere Beziehung. Ihm bleibt nur eine letzte Chance auf sein Seelenheil: die Flucht nach vorn! Eine hochaktuelle und mitreißende Komödie über Einsamkeit und wie man sie mit Mut, Leidenschaft und Fantasie wieder loswerden kann.

Neustädter Kulturmatinee - Jetzt mal Tacheles
Theatersaal an der Jacob-Lienau-Schule
„Wer schön sein will muss lügen“. Oder ist das alles wahr, was uns im Internet erzählt wird? Pulver, Pillen, Spritzen und schon ist man auf der Sonnenseite des Lebens? Und mit Meditation wird man innerhalb von kurzer Zeit reich, erfolgreich und hat die Weisheit mit Löffeln gefressen. Sonja Gründemann nimmt uns mit in eine Welt, in der der Klapperstorch immer noch das Thema Sex umfliegt und Kindern immer die Wahrheit erzählt wird: „Natürlich mögen wir alle Deine Freunde!“ - Nur in den Urlaub würden wir sie niemals mitnehmen... Aber darüber spricht man doch nicht! „Jetzt mal Tacheles“ ist Sonja Gründemanns fünftes Programm. Sie nimmt uns mit auf eine Reise durch den Optimierungswahnsinn, den Alltagswahnsinn und den Werbewahnsinn dieser Zeit. Auf ihre einzigartig humorvolle Art und Weise, gepaart mit Augenzwinkern, viel Musik und Mimik, tauchen Sie ein in einen Vormittag, der zum Lachen, Nachdenken und anderen Emotionen anregt. Lassen Sie sich überraschen. Am Klavier wie immer mit frecher Schnauze und flinken Fingern: Markus Schell. Ein Kabarett in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Neustadt in Holstein zum Weltfrauentag. Der Eintritt ist frei.

Theater in der Stadt - Ab in den Süden
Theatersaal an der Jacob-Lienau-Schule
Mitten im Winter geht es „Ab in den Süden“. Das Musical von Espen Nowacki sorgt für ein fantastisches Unterhaltungserlebnis mit viel Glamour, Glanz, Humor und einigen Verwechslungen. Drei Paare, die unterschiedlicher nicht sein könnten, treffen im Ferienhotel an Italiens Mittelmeerküste aufeinander und sorgen mit ihren Flirts, Launen und liebenswerten menschlichen Dramen für einige Verwirrung und Kuriositäten. Das ist die Geschichte, um die sich rund 50 deutsche Hits aus den vergangenen 60 Jahren ranken. In der professionell choreografierten Show verbinden sich Klassiker wie ANITA, ER GEHÖRT ZU MIR, SCHULD WAR NUR DER BOSA NOVA, SIEBZEHEN JAHR, BLONDES HAAR, VERDAMMT, ICH LIEB DICH, WAHNSINN, MAJOR TOM und viele mehr gekonnt mit einer turbulenten Story. Eine brillante Ton- und Lichtshow setzt das Geschehen auf der Bühne perfekt in Szene. Die sechs professionell ausgebildeten Musical-Darsteller „leben“ ihre Rollen mit großem Enthusiasmus: Da ist das junge, verliebte Ruhrgebietspärchen Marina und Torben, das schon zu Beginn der turbulenten Reise auf die stimmgewaltige, sehr resolute Resi stößt. Und Resis Ehemann, der resignierte Mathelehrer Michael, erlebt unverhofft den Rausch des zweiten Frühlings. Als drittes Paar im Bunde stellt das Münchner Schickeria-Paar Anita und Jonny am Ende fest, dass es trotz gemeinsamer Vorliebe für guten Champagner unterschiedlicher ist als gedacht.
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