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Kulturzentrum Tempel
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Termine von Kulturzentrum Tempel

Fiona Grond
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**Kammer-Jazz // Avant-Pop** Man sagt, die Menschen an der Küste blickten in die Ferne, die in den Bergen eher nach innen. Aufgewachsen am Fuße der Alpen, umgeben von Wäldern und Seen, verwundert es nicht, dass Fiona Gronds Musik von großer Ehrlichkeit, Verletzlichkeit und Natürlichkeit geprägt ist. Zarte Töne, die Räume zwischen den Noten sowie bewusste Kontraste, Reibungen und der Bruch mit Erwartungen bestimmen ihren Klang. Mit Hearts Wide Open wendet sie nun ihr Innerstes nach außen. Im hochkarätig besetzten Sextett präsentiert Grond ein neues Programm zwischen Kammer-Jazz, Avant-Pop und Neuer Musik. Filigrane Kompositionen treffen auf kollektive Improvisationen und cineastische Klanglandschaften, stets transparent, offen und feingliedrig. Es entstehen fragile Klangräume, die sich stetig wandeln – mal klar konturiert, mal fließend und frei. Die Stücke folgen einer natürlichen Logik, die dem Lauschen mehr verpflichtet ist als dem Behaupten. Seit ihrem Jazzgesangs- und Kompositionsstudium in München hat sich Fiona Grond national und international einen Namen gemacht. Mit dem 2018 gegründeten Trio Interspaces veröffentlichte sie zuletzt das Album Poesias beim Label ACT, welches mehrfach ausgezeichnet wurde. Grond selbst erhielt u. a. den Leonard-und-Ida-Wolf-Gedächtnispreis sowie das Musikstipendium der Landeshauptstadt München. Neben verschiedenen Projekten und Ensembles ist sie heute auf renommierten Bühnen und Festivals im In- und Ausland präsent – mit einer Musik, die berührt, herausfordert und sich jeder einfachen Kategorisierung entzieht. Fiona Grond – Vocals Felix Weber – Violine Jakob Roters – Cello Olga Reznichenko – Klavier Robert Lucaciu – Kontrabass Simon Popp – Drums & Percussion

Matti Klein Soul Trio
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Bouncin’ In Bubbleverse – Release-Tour Was ist Soul? Gefühl, Musikstil, Identität – all das vereint das Matti Klein Soul Trio. Seit 2017 weltweit auf Tour, lotet das Trio die Möglichkeiten des Soul-Jazz neu aus: mit warmem Wurlitzer, Fender Rhodes Piano-Bass (beides Matti Klein), waberndem Tenorsaxofon und Bassklarinette (Lars Dieterich) sowie elastisch-funky Drums (André Seidel). Auf Releasetour des neuen Albums Bouncin' In Bubbleverse begeistern sie Kritiker und Soulgourmets gleichermaßen – mit catchy Melodien und eindrucksvollen, lange nachhallenden Gesellschaftsreflexionen, in denen sich die Vielfalt ihrer weltweiten Tournee-Erfahrungen spiegelt. Deep-Fried Contemporary Soul-Jazz Matti Klein – Wurlitzer, Rhodes Bass Lars Dieterich – Bassclarinet, Sax André Seidel – Drums *"One of the best live acts in contemporary jazz"* – JAZZWISE Live-Review *"A really good album by keyboards player Matti Klein. I was really taken with this record and in fact I was gonna play it as my favourite track of the week."* – Robert Elms, BBC London

Cats & Breakkies
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[organisch_elektronisch] Cats & Breakkies, das sind vier junge Berliner mit Jazz im Herzen und Techno in den Genen. In klassischer Band-Besetzung – E-Gitarre, Bass, Schlagzeug, Keys – rocken sie jederzeit ein instrumentales DJ-Live-Set auf Bühnen, Floors und Festivals. Immer tanzbar, mit Mut zu elegischen Melodien, opulenten Breaks und satten Flächen überzeugen sie vor allem durch die Präzision im Spannungsaufbau und die klangliche Weite ihrer Arrangements. Nach ihrem 2015 erschienenen Debütalbum organic electro, in produzentischer Zusammenarbeit mit David August, wurden sie 2016 für den „Bremer Jazzpreis 2016“ in der Kategorie „Jazz & Electronics“ nominiert, es folgten zahlreiche Auftritte auf Festivals und in Clubs, u.a. in der *Kantine am Berghain*, dem *Tallinn Music Festival* und dem Festival *Berlistanbul*. Mit spectral haben sie 2018 noch einmal eine Schippe drauf gelegt. In zehn tracks, die zusammen drei eigenständige Kurzsets ergeben, weben sie kunstvoll klangliche und metrische Schichten ineinander, bohren dicke Disco-Bretter, liefern perfekte build up und drop Dramaturgie – und machen vor allem auf entspannte Weise unheimlich viel Druck. Cats & Breakkies, das ist eleganter, schnörkelloser Live-Techno aus Berlin.

Shalosh
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**What We Are Made Of Tour 2026** Mit ihrem sechsten Album What We Are Made Of richtet SHALOSH den Blick nach innen und klingt dabei zugleich so weit und offen wie nie zuvor. Die Platte ist ein tiefgehendes Eintauchen in die musikalische DNA des Trios und zeichnet die Einflüsse, Instinkte und emotionalen Kräfte nach, die ihre gemeinsame Sprache über Jahre enger Zusammenarbeit und unermüdlichen Tourens geprägt haben. Durch die Verbindung eigener Kompositionen mit mutig neu interpretierten Coverversionen bewegt sich das Album fließend zwischen rohem Groove, lyrischer Introspektion und Momenten ungezügelter Intensität. Jazz erscheint hier nicht als Genregrenze, sondern als Haltung – offen, körperlich und ständig in Bewegung – und schafft den Raum dafür, dass Elemente aus Rock, klassischer Musik und Pop ganz selbstverständlich im hochkonzentrierten Klang des Trios zusammenfinden. Aufgenommen mit jener Unmittelbarkeit und Risikobereitschaft, die SHALOSHs Live-Auftritte auszeichnen, zeigt What We Are Made Of die Band so direkt und persönlich wie selten zuvor. Auf der Bühne wird das Material zu einem lebendigen Organismus: elastisch, volatil und zutiefst kommunikativ, getragen von der seltenen Chemie dreier Musiker, die denken, reagieren und atmen wie einer. SHALOSH präsentieren dieses neue Kapitel als kraftvolles Live-Erlebnis, das die Grenzen zwischen Konzert und kollektivem Katharsismoment verschwimmen lässt.

Anders - Wir schenken uns nix
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**Es weihnachtet sehr!** Anders stehen für zeitgemäßen A-cappella-Pop, kluge deutschsprachige Texte und Melodien, die im Ohr bleiben – und das auch an Weihnachten. In ihrem Programm „Wir schenken uns nix“ widmen sich die fünf Freiburger den schönsten, schrägsten und berührendsten Seiten der kalten Jahreszeit. Zwischen Kerzenschein und Kaufrausch, Zimtstern und Zuckerguss, Besinnlichkeit und Festtagswahnsinn erzählen sie Geschichten von all dem, was dieses Fest so wunderbar und manchmal auch so wunderbar anstrengend macht. Mit einer Mischung aus selbstgeschriebenen Liedern voller Witz und Wehmut, vertrauten Weihnachtsklängen und feinen Pop-Jazz-Arrangements werden Anders zu charmanten Beobachtern des Dramas, das sich Jahr für Jahr zwischen Lametta, Lebkuchen und Lichterglanz abspielt. Ob eingefleischter Weihnachtsfan oder erklärter Festtagsverweigerer. "Wir schenken uns nix“ ist ein musikalisches Geschenk, das garantiert niemand unberührt lässt. Stehkonzert Anders sind Johannes Berning – Bariton Florian Clasen – Bass Adrian Goldner – Bariton/Tenor Moritz Nautscher – Tenor Johannes Jäck – Bartion/Beatbox ANDERS sind Gewinner der St Ingberter Pfanne 2020 (Publikumspreis & Sonderpreis der Kultusministerin), des Vokal.total-Festival Graz 2019 (1. Preis der Kategorie POP) und des SoLaLa A-Cappella Festival Solingen 2019 (Jurypreis & Publikumspreis). 2019 wurde ANDERS für ihr Album „Viel Lärm um dich“ in den USA mit dem CARA Award als bestes europäisches A-Cappella Album ausgezeichnet. Sie gewannen zudem den 1. Preis beim Aarhus Vocal Festival 2024 und wurden mit dem Förderpreis des Kleinkunstpreises Baden-Württemberg 2024 prämiert.

Lea LaDoux
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Singer-Songwriter Dream Pop Lea LaDoux ist Sängerin und Songwriterin aus Karlsruhe mit einer Vorliebe für dunkel-warme Sounds und ungewöhnliche Harmonien. Ihre Musik ist Pop mit elektronischen Einflüssen und kreiert eine Mischung aus zarten, träumerischen Klavierklängen und kämpferischen, treibenden Synth-Sounds – irgendwo zwischen Ellie Goulding, Birdy und Madison Beer, mit einer kleinen Prise Billie Eilish. Nach einer Zeit, in der Lea ihr Projekt zwischen Mutterschaft und Leistungsdruck ruhen ließ, sind wir stolz, sie mit ihrer Band wieder im Tempel begrüßen zu dürfen. Ihre Intention ist dabei genauso verletzlich wie kraftvoll: „Ich möchte Menschen, die wie ich mit tiefen Selbstzweifeln und Ängsten kämpfen, eine Stimme und einen ermutigenden Soundtrack geben.“ Um ihr Comeback nach dem Elternschutz zu unterstützen, gibt es für ihr anstehendes Album ein [Crowdfunding](https://www.startnext.com/lealadoux-comeback).

Kitsch & Gewitter
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Contemporary Electronic Future Jazz [Kitsch&Gewitter](https://www.instagram.com/kitsch_gewitter/) nehmen ihre buntesten Farben in die Hand und bemalen damit die Leinwände deutscher Jazzclubs. Dabei gehen sie mal sanft, mal brachial vor, verwenden feingeistige Harmoniefolgen und betrachten sie auf meditative Art in allen erdenklichen Schattierungen, um im nächsten Moment den Eimer pinker Glitzerfarbe an die Wand zu klatschen. Kitschig und mutig, experimentierfreudig und sanft, akustisch und elektronisch. Jeder der Musiker ist für sich detailverliebt in Klangerzeugung aller Art. So tritt die Band mit vollgepackten Effektpedal-Brettern an, um den Instrumenten Klänge zu entlocken, die an Mondlicht, Laserkanonen und Faxgeräte erinnern. In einer Rezension über die neue Platte THORNS drückt es der Musikjournalist Georg Spindler so aus: > '*Wenn vor 40 Jahren zwei Autos zusammenstießen, hörte sich das ganz anders an als jetzt. Weil damals statt Kunststoff noch Blech und Chrom verbaut wurden. Deswegen klingt meine Musik anders als früher.' Das hat Miles Davis in den 1980ern bei einem Interview gesagt. Der Ausspruch könnte auch von der Mannheimer Band Kitsch&Gewitter stammen.*'

Viktoria Tolstoy & Jacob Karlzon
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**Who We Are** Schöne Stimmen gibt es viele, im Jazz heute mehr denn je. Viktoria Tolstoy aber ist einzigartig: Sie ist die große Melodramatikerin des Jazz und Pat Metheny sagte nach einem Auftritt zu ihr: „Wenn du singst, geht die Sonne auf.“ Eine bipolare Musikerin, die wie keine andere das Glück brüchig und bedroht, das Bittere aber zauberhaft und schön klingen lassen kann. Diese Kunst hat sie auch konzeptionell umrahmt und perfektioniert, seit sie 2003 ACT-Künstlerin wurde: Ob sie sich auf Material von Esbjörn Svensson, dessen e.s.t. gewissermaßen, als ihr Begleittrio anfing, oder zuletzt Herbie Hancock konzentrierte, auf klassische Vorlagen, schwedische Standards oder Repertoire aus Russland, der Heimat ihrer Vorfahren. Ihr neues Album „A Moment Of Now“ ist nun so offen wie keines zuvor, aus einem schlichten Grund: „Das Konzept sind diesmal Jacob und ich“, sagt Viktoria. Ein intimes Album im Duo also, ganz auf die langjährige musikalische Partnerschaft von Viktoria Tolstoy mit Pianist Jacob Karlzon fokussiert. Auch Karlzons Spiel lebt von den Zwischentönen, den Übergängen, dem Uneindeutigen – egal ob der 43-Jährige am Flügel, am Fender Rhodes, am Synthesizer oder am Celesta-Glockenspiel sitzt und sich von Klassikern wie Ravel oder Hardrockern wie KoRn inspirieren lässt. Seit fast 15 Jahren ist er Tolstoys Begleiter, und er wird das wohl bleiben, auch wenn er wie einst Esbjörn Svensson inzwischen auch unter eigenem Namen auf Erfolgskurs ist – siehe Jacob Karlzon 3 „More“. „Der eine weiß meist vorher, was der andere denkt und machen wird, ohne dass einer etwas sagen müsste. Es ist fast ein bisschen gespenstisch“, erläutert Tolstoy lachend das blinde Verständnis untereinander.
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