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Musikfest Bremen gGmbH

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Konzerte

Termine von Musikfest Bremen gGmbH

Konzert
Di,
18.
Aug.

Come Again, Sweet Love - Musikfest Bremen

Klosterkirche St. Marien

19:30 Uhr·Konzerte

Fretwork Gambenconsort Alexander Chance: Countertenor Kristiina Watt: Laute Programm: John Dowland: »Flow my tears«, »Come again, sweet love«, »In Darkness let me dwell«, »I saw my lady weep« und »Time stands still« sowie weitere Lautenlieder und Instrumentalwerke Alexander Chance gewann 2022 den Internationalen Händel-Gesangswettbewerb in London, bei dem er als erster Countertenor überhaupt ausgezeichnet wurde. Für einen britischen Künstler sind Lautenlieder von John Dowland natürlich Standardrepertoire und Prüfstein zugleich. In ihnen vereint der Komponist ein ganzes Spektrum von Emotionen, das von Liebe über Herzschmerz und Wehmut bis zu Verzweiflung und Trauer reicht. Mit seinem reinen, seidigen Timbre und seiner makellosen Gesangslinie fängt Alexander Chance den sinnlich-melancholischen und zarten Charakter dieser Lieder so perfekt ein, dass das Gramophone Magazine ihm schon attestierte, er könne Anspruch auf den Titel des aufregendsten britischen Countertenors seiner Generation erheben. Zusammen mit Fretwork und der Lautenistin Kristiina Watt wird die einzigartige Zeitlosigkeit dieser Songs spürbar und es scheint geradezu unmöglich, von dieser bittersüßen Musik nicht zutiefst berührt zu werden …

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Konzert
Mi,
19.
Aug.

Arp-Schnitger-Festival II: Solo contro tutti

St. Willehadi Kirche

19:30 Uhr·Konzerte

Verità Baroque: Instrumentalensemble Programm: Antonio Vivaldi: Concerto D-Dur op. 12/3 RV 124, Concerto d-Moll op. 3/11 RV 565 (aus »L’Estro Armonico«), Concerto g-Moll op. 10/2 RV 439 »La notte« Georg Philipp Telemann: Concerto A-Dur TWV 53:A2 Arcangelo Corelli: Concerto grosso D-Dur op. 6/4 Stefan Hanke: »Starfish Rebellion« Domenico Zipoli: Pastorale Verità Baroque, ein innovatives Kollektiv junger auf historischen Instrumenten Musizierender, ist eines der charismatischsten Ensembles der internationalen Barockmusik-Szene. Unter dem Titel »Solo contro tutti« zeigen sie, wie sich im Barock zwei Formen des Konzerts etablierten: solo und grosso. War Antonio Vivaldi eine der Galionsfiguren für das Solokonzert, galt Arcangelo Corelli als der Großmeister des Concerto grosso. Voll mitreißender Spielfreude macht das Ensemble erlebbar, warum diese zwei barocken Ideen des »Concerto« (von lat. »concerto«/wettstreiten und ital. »concertare«/zusammenwirken) für bahnbrechende Neuerungen sorgten. Daneben wird auch die 1734 fertiggestellte Orgel von Erasmus Bielfeldt als eines der wichtigsten historischen Instrumente Norddeutschlands aus der Zeit Bachs zum Klingen gebracht: mit der Pastorale, dem wohl bekanntesten Werk des italienischen Barockkomponisten Domenico Zipoli.

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Konzert
Fr,
21.
Aug.

Arp-Schnitger-Festival IV: Juwel im Marschland

St. Severi Kirche

19:30 Uhr·Konzerte

Musikfest Bremen zu Gast in Otterndorf: Konzert mit Masaaki Suzuki an der Gloger-Orgel Seit ihrer Restaurierung ist die Gloger-Orgel in den Fokus der internationalen Fachwelt gerückt, denn sie ist eine der sehr raren alten, großen Barockorgeln Norddeutschlands und ein Juwel des europäischen Kulturerbes. Dank der Vielzahl ihrer Register und deren einzigartigen Kombinationsmöglichkeiten eröffnet sie faszinierende Interpretationsmöglichkeiten. So gastiert das gastiert Musikfest Bremen 2026 nun bereits zum zweiten Mal mit seinem Arp-Schnitger-Festival in der Otterndorfer St.-Severi-Kirche und hat einen weiteren Großmeister des Orgelspiels und Bachinterpretation für das Konzert in Otterndorf engagieren können. Masaaki Suzuki ist Japaner und eine Institution in Sachen Bach! 1954 als Kind evangelischer Christen im japanischen Kobe geboren, saß er schon mit zwölf Jahren im Gottesdienst an der Kirchenorgel. In der westlichen Musikwelt wurde er durch die Gründung des Bach Collegium Japan (BCJ) im Jahr 1990 bekannt und hat sich als einer der weltweit führenden Interpreten der Musik Johann Sebastian Bachs etabliert. Als musikalischer Leiter des Ensembles führt er das BCJ regelmäßig zu bedeutenden Konzerten und Festivals in Europa, Nordamerika und Asien. Seine Einspielung sämtlicher Bach-Kantaten wurden in Würdigung für ihre Ausdruckstiefe und stilistische Integrität international mehrfach ausgezeichnet. Masaaki Suzuki ist Gründer und emeritierter Professor der Abteilung für Alte Musik an der Tokyo University of the Arts und war von 2009 bis 2013 Mitglied des Lehrkörpers für Chorleitung an der Yale School of Music sowie am Yale Institute of Sacred Music, wo er weiterhin als Erster Gastdirigent der Yale Schola Cantorum verbunden ist. Er ist Träger der Leipziger Bach-Medaille und des Verdienstkreuzes am Bande der Bundesrepublik Deutschland. Doch Masaaki Suzuki blieb stets auch dem Orgelspiel treu und arbeitet seit 2015 an einer Gesamteinspielung der Orgelwerke von Bach auf historischen Instrumenten. So sind natürlich die drei barocken Denkmalsorgeln der Bauerndome in Land Hadeln interessant, da sie zu den bedeutsamsten historischen Instrumenten des europäischen Kulturerbes zählen. An der Klapmeyer-Orgel In Altenbruch hat Masaaki Suzuki bereits in den vergangenen Jahren Aufnahmen gemacht. Nun wird er also im Konzert an der Gloger-Orgel Otterndorf zu hören sein. Keine Frage, dass er die Möglichkeiten dieses Instruments für eine bildkräftige Registrierung optimal einsetzen wird. Mit seinem ausgeprägten Sinn für große Zusammenhänge wie filigrane Details werden die ausgewählten Bach-Werke bei ihm zu einem erhabenen Erlebnis! Lassen Sie sich dieses Konzertereignis nicht entgehen! Programm Johann Sebastian Bach: Toccata, Adagio und Fuge C-Dur BWV 564, Toccata C-Dur BWV 566, Choräle aus dem Orgelbüchlein BWV 599-644 und weitere Wer

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Konzert
So,
23.
Aug.

Musikfest Bremen in Ganderkesee

Kirche St. Cyprian und Cornelius

19:00 Uhr·Konzerte

Das Musikfest Bremen Das Musikfest Bremen präsentiert Musikliebhaber*innen vom August bis zum September eine Vielfalt hochkarätiger Konzerte. »Viele Programme und Künstlerkonstellationen gibt es deutschlandweit exklusiv nur beim Musikfest Bremen zu erleben. Alte Musik steht wie selbstverständlich neben Zeitgenössischem, Orchestrales neben Kammermusik, Oper neben Jazz und Weltmusik. Wir arbeiten mit etablierten Stars als auch entdeckungswürdigen Youngsters und stellen mit ihren Gastspielen und Produktionen Einblicke in die aktuellsten Entwicklungen im internationalen Musikleben zur Diskussion.« Thomas Albert Intendant Musikfest Bremen Abschlusskonzert mit den Teilnehmer*innen des Musikfest-Ateliers "Wege zu Bach" unter der Leitung von Lionel Meuniger Johann Sebastian Bach: Motetten Singet dem Herrn ein neues Lied BWV 225 Der Geist hilft unser Schwachheit auf BWV 226 Jesu, meine Freude BWV 227 Fürchte dich nicht, ich bin bei dir BWV228 Komm, Jesu, mein Leib ist müde BWV 229 Das Atelier »Wege zu Bach« hat in den Vorjahren den Einflüssen nachgespürt, die dem Komponisten wichtige Anregungen lieferten. Die kamen aus ganz Europa von Giovanni Gabrieli, Jan Pieterszoon Sweelinck, Heinrich Schütz und Dieterich Buxtehude, aber auch aus der eigenen Familie. Im diesjährigen Atelier unter der erneuten Leitung von Lionel Meunier steht nun der Meister selbst im Fokus. Bachs Motetten bilden nur eine winzige Werkgruppe im Kosmos seiner geistlichen Musik, nehmen aber eine besondere Stellung ein. Sie waren die ersten Werke, die nach Bachs Tod 1802/03 gedruckt wurden und sich schnell im aufblühenden bürgerlichen Konzertleben etablierten. Aufgeführt werden können sie a cappella oder mit Instrumentenbegleitung. Lionel Meunier lässt sie mit den Atelier-Sänger*innen – natürlich! – mit der Orgel erklingen. Im Zusammenspiel mit einem der besterhaltenen Instrumente Schnitgers wird ihre Vielfalt an Klangfarben sowie ihr Mix aus choraler Klangfülle und solistischer Virtuosität einmal mehr zum Erlebnis! Über das Musikfest Bremen Das Musikfest Bremen, 1989 von Intendant Thomas Albert auf Initiative des Bremer Senats und führender Partner*innen aus der Wirtschaft als Projekt zur Stärkung der kulturellen Strahlkraft des Standortes gegründet, ist ein Festival für das Besondere. Jahr für Jahr setzt man hier in der Programmgestaltung bewusst auf stilistische Vielfalt und Bandbreite – mit der künstlerischen Qualität als oberster Maxime! Egal, ob Oper, Sinfonik, Chor- und Kammermusik oder Soloabende, im Spannungsnetz historischer und zeitgenössischer Repertoires, aktuellster und originalgetreuer Interpretationen sowie altehrwürdiger und unkonventioneller Veranstaltungsorte entstehen Projekte, die das Musikfest zum Klingen und sein Publikum zur Begeisterung bringen. Das Musikfest-Konzept beweist Pioniergeist und untrügliches Gespür für musikalische Authentizität. So lässt sich in und mit den Musikfest-Konzerten immer wieder scheinbar Vertrautes neu entdecken und auch Einblick in wenig bekanntes musikalisches Terrain gewinnen – von Klassik über Jazz und Weltmusik bis zu experimentellen Klängen. Eröffnet wird das Festival seit 2001 mit dem Konzertabend »Eine große Nachtmusik« in Spielstätten rund um den eigens dafür illuminierten Marktplatz. Die zentrale Spielstätte für die Festival-Veranstaltungen in Bremen ist das Konzerthaus »Die Glocke«, etwa die Hälfte des Programms wird in ausgewählten Spielstätten im gesamten Nordwesten (Oldenburg, Jever, Löningen, Cloppenburg, Papenburg, Verden etc.) durchgeführt. Musikfest Bremen – das sind drei Wochen im Spätsommer, die prall gefüllt sind mit Musik! 37. Musikfest Bremen Das 37. Musikfest Bremen findet vom 15. August bis zum 4. September 2026 statt. Bereit, sich verführen zu lassen? Lust, in Klangwelten abzutauchen, die Sie erstaunt aufhorchen oder einfach nur schwelgerisch genießen lassen? Dann sind Sie beim 37. Musikfest Bremen genau richtig! Seien Sie hautnah dabei, wenn vor Ihren Augen und Ohren Partituren zum Leben erweckt werden, die Ihnen in der unvergleichlichen Live-Atmosphäre singuläre Interpretationen schenken, wie Sie sie nur in diesem Moment erleben können. Freuen Sie sich auf charismatische Persönlichkeiten, die mit leidenschaftlicher Verve und mitreißender Finesse exquisiten Musikgenuss vom Feinsten bieten. Ob populäre Meisterwerke oder spannende Raritäten – in über 45 Veranstaltungen in Bremen, Bremerhaven und im Nordwesten offenbaren sich neue Perspektiven! Die Eröffnung »Eine große Nachtmusik« sorgt als musikalisch-visuelles Gesamtkunstwerk rund um den Marktplatz für die passende Einstimmung und legt bereits musikalische Fährten in alle Richtungen aus. Der am Folgetag startende Beethoven-Zyklus mit allen Streichquartetten des Komponisten an sechs Abenden verspricht mit dem Quatuor Ebène ein Fest der Kammermusik par excellence. Beim Arp-Schnitger-Festival bildet wiederum Johann Sebastian Bach als einer der prägenden Repräsentanten des Barock den Dreh- und Angelpunkt für die ausgewählten Repertoires. Claudio Monteverdi hingegen ist sowohl als Wegbereiter der modernen Oper vertreten, wenn Roland Villazón mit L’Arpeggiata auf den Spuren des Orpheus-Mythos wandelt, als auch als Komponist eines der wohl kühnsten Meisterwerke der sakralen Musik, der Marienvesper – aufgeführt von Vox Luminis und Lionel Meunier. Das musikalische Geschehen zu dieser Zeit in Großbritannien – dem diesjährigen Partnerland von »Mythos Europa« – spiegelt sich in den Lautenliedern von John Dowland genauso wie im Repertoire des Hofkomponisten von Charles I., William Lawes. Mit Sir John Eliot Gardiner und Sir Simon Rattle sind zwei der weltweit renommiertesten britischen Dirigenten zu Gast, die sich wiederum ganz auf die deutsche Romantik konzentrieren: Widmet sich Ersterer zwei zentralen Chorwerken von Mendelssohn Bartholdy und Brahms, beleuchtet der Zweite gezielt das sinfonische Schaffen von Robert Schumann. Ein weiterer Höhepunkt: Die Aufführung von Brahms’ Requiem am Uraufführungsort, dem St. Petri Dom, mit Teodor Currentzis und Utopia. Ebenfalls in der Hansestadt aus der Taufe gehoben wurde das 1. Violinkonzert von Max Bruch, woran María Dueñas mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen erinnert. Daneben locken verführerische Stimmzaubereien quer durch die Epochen: Countertenor Jakub Józef Orliński vereint Meister des italienischen Frühbarocks, Julia Lezhneva bringt Opernperlen von Vivaldi zum Funkeln und Haydns Oper »L’isola disabitata« wird vom Orchestra of the Eighteenth Century und jungen Gesangssolist*innen ausgegraben. Während Sopranistin Nicole Chevalier starken Frauen von Verdi Leben einhaucht, schlägt Tenor Benjamin Bernheim den Bogen von französischen Kunstliedern zu weltberühmten Chansons und Jazzsänger Kurt Elling setzt auf das Great American Songbook. Die Auswahl an Instrumentalist*innen steht dem in nichts nach: Mit Yulianna Avdeeva und Bruce Liu sind gleich zwei Preisträger*innen des Chopin-Wettbewerbs zu Gast, Hornistin Sarah Willis stellt ihr »Mozart y Mambo«-Projekt vor, dem Akkordeon als »Instrument des Jahres« huldigen Martynas Levickis und Richard Galliano und die »Königin der Instrumente« wird durch Anna Lapwood als ihre aktuell populärste Botschafterin vertreten. Neben dem großen Engagement zahlreicher Sponsoren, Partner und Stiftungen sichert die Förderung durch die Freie Hansestadt Bremen die Realisierung des Festivalprogramms. Das Musikfest Bremen dankt allen Sponsoren, Förderern, Partnern und Freunden.

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Konzert
So,
30.
Aug.

Rilke. Fühlen, wie die Vögel fliegen - Musikfest Bremen

Bötjersche Scheune

19:30 Uhr·Konzerte

delian::quartett Jens Harzer: Rezitation Programm: Auszüge aus Rainer Maria Rilkes Roman »Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge« Musik von Ludwig van Beethoven, Dmitri Schostakowitsch und Samuel Barber Das delian::quartett ist über die deutschsprachigen Grenzen hinaus seit Jahren nicht nur für seine blitzsaubere Intonation, feinsinnige Tongebung und gestalterische Intensität bekannt, sondern auch für seine literarisch-musikalischen Programme. Mit denen war es beim Musikfest schon mit Bruno Ganz, Matthias Brandt und Ulrich Noethen zu Gast. Für das neue Programm »Rilke. Fühlen, wie die Vögel fliegen« trifft das Quartett auf Jenz Harzer, der seit 2019 Träger des Iffland-Rings ist, der höchsten Auszeichnung für Theaterschauspieler im deutschsprachigen Raum. »Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge«, Rainer Maria Rilkes einziger Roman, handelt von der Entwurzelung des Subjekts und seiner Identitätssuche in einer aus den Fugen geratenen modernen Zeit. Musikalisch kombiniert mit Schostakowitschs dunkel-zerrissenem Streichquartett Nr. 7 fis-Moll, Barbers berühmtem Adagio for Strings und Beethovens Streichquartett Nr. 11 f-Moll steht damit ein außergewöhnliches Projekt zum Rilke-Jahr 2026 an.

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