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Römer und Bajuwaren Museum
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Termine von Römer und Bajuwaren Museum

Workshop - Bronzeguss mit Christian Frey +++ ausgebucht!+++
Römer und Bajuwaren Museum
Unter fachkundiger Anleitung eines Bronzeschmieds tauchen die Teilnehmer in die Welt der Römer und des Frühmittelalters ein und fertigen ihre eigene Fibel (Gewandspange) oder einen Anhänger aus Bronze. Nach einer spannenden Einführung in die Sachkunde zeigt der Handwerker Vorlagen aus römischer Zeit und dem Frühmittelalter und erläutert anschaulich alle Arbeitsschritte vom Formenbau bis zur Gusstechnik. Im Anschluss gestalten die Teilnehmer ihre persönliche Wachsvorlage, gießen ihr Schmuckstück selbst im Elektro-Ofen und bearbeiten es sorgfältig weiter – bis es funktionsfähig ist und getragen werden kann. Ein faszinierendes Erlebnis, das die Handwerkskunst vergangener Epochen lebendig werden lässt. Wir bieten für 10 € ein einfaches Mittagessen an, nur mit vorheriger Buchung. Dauer: ca. 7 Stunden; ab 12 Jahre; 5 - 7 Teilnehmer; 85 € je Teilnehmer

Jazzfrühschoppen mit der Bourbon Street Jazz Band
Römer und Bajuwaren Museum
Die musikalischen Frühschoppen haben im Biergarten des Römer und Bajuwaren Museum eine lange Tradition. Die Bourbon Street Jazz Band wird bei gepflegter bayerischer Biergartenatmosphäre die Gäste mit dezenten, kultivierten Dixie-, Swing- und Bluesklängen in Stimmung bringen. Die Freude der sieben Musiker an ihrer Musik ist unüberhörbar und springt regelmäßig auf das Publikum über. Während man musikalisch unterhalten wird besteht die Möglichkeit ein gutes Glas regionales Bier oder Bio Limonaden zu trinken. Auch Würstl, Brezen und Obazda bieten wir an.

Textilfestival im Römer und Bajuwaren Museum - Workshops, Netzwerken, Strickcafé
Römer und Bajuwaren Museum
Das Handarbeiten als Hobby ist in! Die Eigenproduktion von Textilien war Textilien bis vor wenigen Generationen eine wichtige Fertigkeit, die in jedem Haushalt ausgeübt wurde. Viele der Kenntnisse sind heute fast in Vergessenheit geraten und werden oft nur durch die Historische Darstellerszene wieder lebendig: Kammweben, Sprang, Nadelbinden, Brettchenweben, Lucet, Fingerloop, Katazome, Makramee, Tundeln und Flechten, .... Noch nie gehört, aber neugierig geworden? Dann meldet euch zu einem der workshops beim Textilfestival an und schnuppert hinein! Und wer sich noch gar nicht traut: Jeden Tag gibt es eine kurze Reingucken-Sequenz (14 Uhr) in alle laufenden workshops. Im Strickcafé erwarten euch die Kipfenberger Woiweiber. Packt eure eigene Handarbeit aus, ratscht, nadelt, trinkt Kaffee, genießt leckeren Kuchen und tauscht euch aus. Hier bekommen eure "Ufos" (unfished objects) Hilfe und Anerkennung!

Workshop - Einsteigerkurs Brettchenweben mit Nadine Zanner
Römer und Bajuwaren Museum
Hierzulande kaum mehr bekannt ist die Technik des Brettchenwebens, mit der man sehr stabile und schöne Bänder produzieren kann. Durch Verdrillen von Fäden mit Hilfe der sogenannten Brettchen und Einfügen eines Schussfadens ergibt sich ein sehr stabiles Gewebe, das mit einfachen oder sehr komplizierten Mustern versehen werden kann. Im Kurs wird die Technik des „Doubleface“ näher erläutert und gezeigt, dazu schären wir erst eine Kette, erstellen eine eigene Mustervorlage und weben diese dann nach. Mitzubringen sind: 4 Knäuel Häkelgarn der Stärke 10 in 2 verschiedenen Farben (je 2x helle und 2x dunkle Farben; z.B. Weiß und Rot, Schwarz und Weiß, etc.) Maximale Teilnehmerzahl: 5, Kursgebühr: 50 €, 9:30 bis 17:00 Uhr, mit Mittagspause, Anmeldung erforderlich

Workshop - Mittelalterlich Sticken in Brick Stitch mit Katharina Renner
Römer und Bajuwaren Museum
Mittelalterlicher Brick Stitch („Ziegelstich“) ist eine Zählstich-Sticktechnik, die im späten Mittelalter hauptsächlich in Deutschland verwendet wurde, um kleine Beutel, Kissen und verschiedene liturgische Textilien herzustellen. Mittelalterlicher Brick Stitch hat keinen Bezug zum modernen Brick Stitch, der eine Perlenwebtechnik ist. Anders als viele der bekannteren mittelalterlichen Sticktechniken, werden beim Brick Stitch die Stiche nicht frei ausgeführt, sondern gezählt. Damit können auch weniger geübte Sticker*innen sehr dekorative komplexe geometrische Muster herstellen. Gearbeitet wurde meist mit Seidengarnen auf grobem Leinenstoff, um ein Zählen der Stich zu ermöglichen. Für den Kurs wird mit Baumwollstickgarn auf Leinenzählstoff gearbeitet. Ziel ist eine kleine Stickarbeit, die sich später z.B. für ein Beutelchen oder ein Nadelheftchen verwenden lässt. Die Abrechnung der Materialen erfolgt nach Verbrauch zum Selbstkostenpreis. Maximale Teilnehmerzahl: 5 Personen, Kursgebühr: 50 €, 9:30 bis 17:00 Uhr, mit Mittagspause, Anmeldung erforderlich

Workshop - Vormittagskurs Einsteigerkurs Blumen filzen mit Tina Roelandt
Römer und Bajuwaren Museum
In diesem kreativen Workshop gestalten wir farbenfrohe Blumen aus Schafwolle. Mit der Nassfilztechnik entstehen einzigartige Blüten – ob realistisch, fantasievoll oder verspielt. Ideal für Anfänger*innen – keine Vorkenntnisse nötig. Einfach eintauchen, entspannen und textile Blütenpracht entstehen lassen! Ganz nebenbei lernt ihr die Grundkenntnisse mit der Technik des Nassfilzens kleine Flächen zu kreieren. Maximale Teilnehmerzahl: 5, Kursgebühr: 25 €, Materialkosten: 10 -15 € nach Verbrauch, 9:30 bis 13:00 Uhr, Anmeldung erforderlich.

Workshop - Vormittagskurs Lucet, Tundeln und Co- was ist denn das? mit Juliane Schwartz
Römer und Bajuwaren Museum
Lucet, Tundeln und Flechtbänder, Kammweben….. viele alte Handarbeitstechniken klingen heute exotisch! Im Kurs soll ein selbst ausprobieren ermöglicht werden und vor allem Mut machen, im nächsten Jahr eine der ungewöhnlichen Techniken unseres Textilfestivals ausführlicher zu erlernen. Es entstehen flache, runde, eckige oder hohle Bänder auf mit vielen verschiedenen Geräten und Methoden, alleine oder zu zweit.- auf jeden Fall mit viel Spaß. Maximale Teilnehmerzahl 12 Personen, Kursgebühr: 25 €, 9:30 bis 13:00 Uhr, Anmeldung erforderlich. Lucets, Tundelgewichte und Garne können im Museumsshop erworben werden.

Workshop - Vormittagskurs Einsteigerkurs – Schlaufenflechten oder Loopbraiding – eine im wahrsten Sinne des Wortes fesselnde Flechttechnik mit Ulrike Claßen-Büttner
Römer und Bajuwaren Museum
Beim Schlaufenflechten (auch (finger-)loop-braiding) handelt es sich um eine Flecht-Technik, bei der keine losen Fäden miteinander verflochten werden, sondern Schlaufen. Diese Schlaufen werden zu Beginn auf den Fingern beider Hände verteilt, stramm gehalten und dann durch Hin- und Hertauschen nach bestimmten Mustern verflochten. Je nach Anzahl der Schlaufen und Tauschrhythmus entstehen runde, eckige oder flache Bänder mit unterschiedlichsten Mustern. Bei dieser Flechttechnik ist eine gewisse Beweglichkeit der Finger vorteilhaft, deshalb kommen Grundschulkinder und sogar manche Kindergartenkinder schon gut damit zurecht. Das Schlaufenflechten hilft aber auf der anderen Seite auch dabei, wieder bewegliche Finger zu bekommen! Diese Technik ist schon in vorchristlicher Zeit bekannt, erlebte aber in unseren Breiten im Mittelalter einen wahren Boom: Für Nestelbänder und dekorative Borten wurde die Technik intensiv genutzt, wie nicht nur archäologische Funde und textile Objekte aus Kirchenschätzen eindrucksvoll belegen, sondern auch die in mittelalterlichen Schriften überlieferte Flechtanleitungen. Von den Teilnehmern muss nichts mitgebracht werden. Alle Geräte werden leihweise zur Verfügung gestellt, und das verbrauchte Garn ist in der Kursgebühr enthalten. Teilnehmerzahl: 12, Kursgebühr: 25 €, 09:30 bis 13:00 Uhr

Vortrag - 5 Jahre Welterbe Niedergermanischer Limes, Referent: Dr. Erich Claßen
Römer und Bajuwaren Museum
Die römische Flussgrenze am Rhein in Deutschland und den Niederlanden ist seit 2021 mit 44 Fundplätzen Teil des Welterbe Cluster „Grenzen des Römischen Reiches“. Der Vortrag gibt einen Überblick zu den Besonderheiten dieses Grenzabschnittes und fasst die Entwicklungen der zurückliegenden Jahre hinsichtlich Schutz, Forschung, In-Wertsetzung, Vermittlung und Vermarktung des Welterbes zusammen. Abbildungsvorschlag 1: Visualisierung des römischen Legionslagers und der Lagervorstadt von Neuss/Novaesium. Bildautor/-nachweis: M. Kriek, BCL Archaeological Support, Amsterdam

Workshop - Weben am Gewichtswebstuhl Kurs für Fortgeschrittene mit Peter Böhnlein
Römer und Bajuwaren Museum
Köperbindungen: ca. 20 Unterrichtsstunden á 45 Minuten Tag 1: 9:00 bis 19:00 Uhr Tag 2: 9:00 bis 17:00 Uhr Im Unterschied zu herkömmlichen Webkursen, wird in diesem Kurs die gesamte Arbeitsfolge mit Verankerung in der Geschichte gezeigt. Die Eigenschaften des Webstuhls und seine Anwendung werden durch praktische Übungen am Webstuhl vermittelt. Zum Ablauf und Inhalt des Kurses: Wir arbeiten in Gruppen am Webstuhl: Nach dem Zetteln der Kette, und dem Übertragen in den Gewichtswebstuhl, folgt das Einrichten des Webstuhls, mit dem Anhängen der Gewichte, dem Litzeneinzug für eine Köperbindung. Ist das alles geschafft, geht’s ans Weben der Varianten der Köper-Grundbindung Vorkenntnisse im Weben am Gewichtswebrahmen (zetteln der Kette, einrichten des Webstuhls, anhängen der Gewichte, dem Litzeneinzug und weben einer Leinwandbindung) sind für diesen Kurs nötig. Für die Dokumentation Notizmaterial (Papier u. Stift, oder „elektronischen Notizblock“, sowie Kamera) mitbringen. Teilnehmerzahl: min. 4, max. Kursgebühr: € 135,00 (Anmeldegebühr, spätesten vier Wochen vor dem Kurs) Verpflegung und Unterkunft sind im Preis nicht enthalten. Webstühle, Webgeräte, sowie Webmaterial für das erste gemeinsame Gewebe werden gestellt. Info und Anmeldungen direkt beim Dozenten: Telefon: 08062-807317 Mobil: 0171-3646373 (WhatsApp und Messenger) E-Mail: boehnlein@diamantweber.de

Forschung, Handwerk und Heldengeschichten - Living History erleben von St. Martin zu den Bajuwaren
Römer und Bajuwaren Museum
Wie entsteht eine Rekonstruktion, die so aussieht, als wäre sie geradewegs aus der Vergangenheit zu uns gekommen? Darsteller rekonstruieren oft einen ganz bestimmten archäologischen Fund und arbeiten sich dabei akribisch in die historischen Herstellungstechniken der Grabbeigaben ein. Im gegenseitigen Austausch werden Kleidung, Schmuck, Keramik, Waffen und Alltagsgegenstände diskutiert und maßstabsgetreu reproduziert. Dabei entsteht neben einer hochwertigen eigenen Darstellung ein reiches Fachwissen, das immer gerne an interessierte Besucher vermittelt wird. Für diesen besonderen Tag im Museum inszenieren unsere Akteure einige interessante Gräber und lassen sich bei der Herstellung der Gegenstände zusehen. Sie scheuen sich auch nicht, die ein oder andere Beerdigung ganz „lebendig“ durchzuführen und dabei zusammen mit unseren Besuchern den Beerdigungssitten von Römern und Germanen am Limes näher zu kommen. So entsteht eine Inszenierung, die nicht nur schön aussieht, sondern echtes Wissen vermittelt und Spaß auf Geschichte macht.

Der römische Offizier Sankt Martin
Römer und Bajuwaren Museum
Im Anschluss an den den ganztägigen Schausonntag mit vielen Rekonstuktionen, von Pferdegeschirr bis Kriegerausstattung, startet eine kindgerechteFührung. Dabei wird Leben, Kleidung (Tunika, Schuhe) und Waffen (Schwert, Lanze, Helm, Kettenhemd) von Sankt Martin, dem römischen Offizier vorgestellt und begreifbar gezeigt. Sankt Martin auf dem Pferd erwartet die Kinder danach draußen und sie gehen zusammen in den Burggraben. Dort gibt es eine kleine Martinsgabe. Eine Veranstaltung aus der Reihe "Winterzeit - MuseumsZeit" zwischen Oktober und Ostern in Zusammenarbeit mit den Museen im Naturpark Altmühltal.
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