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Veranstaltungen heute in Euskirchen-Kuchenheim

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Veranstaltungen heute in Euskirchen-Kuchenheim

Heute in Euskirchen-Kuchenheim: 1 Veranstaltung, u. a. im Sonderausstellung: "Von der Wolle".

Event
Di,
01.
Sept.

Sonderausstellung: "Von der Wolle"

Sonderausstellung: "Von der Wolle"

10:00 Uhr

Die neue Sonderausstellung „Von der Wolle – eine Geschichte von Tieren, Maschinen und Menschen von 1800 bis heute“ zeigt in der Tuchfabrik Müller des LVR-Industriemuseums die wechselvolle Geschichte des Rohstoffs Wolle. Bereits um 1800 stieg europaweit die Nachfrage nach besonders feiner Wolle. Neu entwickelte Textilmaschinen stellten zunehmend präzise Anforderungen an das Material Wolle – etwa an Faserlänge und Kräuselung. In der Folge wurden Schafrassen gezielt gezüchtet, um den industriellen Bedürfnissen zu entsprechen. Im 20. Jahrhundert geriet Wolle durch Ersatzstoffe wie Kunst- oder Reißwolle zunehmend unter Druck. Diesen Trend verstärkten ab 1933 Rohstoffknappheit und die nationalsozialistischen Autarkiepläne. Schlechte Trageeigenschaften führten bei den Konsumentinnen und Konsumenten zu einem Vertrauensverlust, während vermeintlich pflegeleichte synthetische Fasern den Markt eroberten. Erst mit der Umweltbewegung der 1970er Jahre begann sich das Image von Wolle wieder zu verbessern. Heute wird das Naturmaterial Wolle wieder neu entdeckt. Unternehmen und Initiativen erforschen vielfältige Einsatzmöglichkeiten, auch jenseits von Mode und Bekleidung. Aspekte wie Tragekomfort, Langlebigkeit und biologische Abbaubarkeit stehen Erfahrungen von kratziger Kleidung, Verfilzung und Mottenbefall gegenüber. Auch Fragen nach Tierwohl und CO₂-Bilanz werden lauter. Während der globale Wollmarkt von großen Produzenten mit riesigen homogenen Herden und zum Teil umstrittenen Haltungsmethoden in Australien und Neuseeland geprägt ist, setzen regionale Initiativen verstärkt auf nachhaltige Schafhaltung und neue Nutzungskonzepte. Die Ausstellung lädt auf rund 550 Quadratmetern zu einer Entdeckungsreise durch die überraschende Vielfalt der Wollnutzung ein. Die 200 Ausstellungsstücke stammen überwiegend aus der museumseigenen Sammlung. Restauratorinnen des LVR-Industriemuseums und Studierende der TH Köln haben sie untersucht – mit teils unerwarteten Ergebnissen. Die Objekte geben Einblicke in die unterschiedlichen Facetten der Wolle: Ein Vorspinnkrempel eines Aachener Tuchfabrikanten aus dem Jahr 1860 steht für die komplexen Verarbeitungsschritte des Rohstoffes. Ein Reisekleid von 1880 bestach durch besten Wetterschutz – und zeigt, dass Wolle durch die richtige Bearbeitung funktionale Eigenschaften erhält. Das spiegelt sich auch bei technischen Anwendungen wie Tennisbällen oder Klaviertasten wider. Schafmodelle zeigen die Vielfalt von zum Teil ausgestorbenen Schafrassen. Historische Abbildungen und Medienstationen ergänzen die Präsentation. Wer selbst genauer hinschauen möchte, kann an einem Mikroskop die eigene Kleidung ganz wortwörtlich unter die Lupe nehmen. Uhrzeit: Di.-Fr. 10.00-17.00 Uhr, Sa. + So. 11.00-18.00 Uhr Kosten: 6€ Erw., frei für unter 18 J., 11€ Kombiticket mit Dauerausstellung Ort: Euskirchen-Kuchenheim, LVR-Industriemuseum Tuchfabrik Müller, Carl-Koenen-Str. 25b Info-Tel.: 02234. 9921555

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In den nächsten Tagen in Euskirchen-Kuchenheim

Wenn heute nichts Passendes dabei ist – das steht demnächst an.

Morgen1 Event
Event
Mi,
02.
Sept.

Sonderausstellung: "Von der Wolle"

Sonderausstellung: "Von der Wolle"

10:00 Uhr

Die neue Sonderausstellung „Von der Wolle – eine Geschichte von Tieren, Maschinen und Menschen von 1800 bis heute“ zeigt in der Tuchfabrik Müller des LVR-Industriemuseums die wechselvolle Geschichte des Rohstoffs Wolle. Bereits um 1800 stieg europaweit die Nachfrage nach besonders feiner Wolle. Neu entwickelte Textilmaschinen stellten zunehmend präzise Anforderungen an das Material Wolle – etwa an Faserlänge und Kräuselung. In der Folge wurden Schafrassen gezielt gezüchtet, um den industriellen Bedürfnissen zu entsprechen. Im 20. Jahrhundert geriet Wolle durch Ersatzstoffe wie Kunst- oder Reißwolle zunehmend unter Druck. Diesen Trend verstärkten ab 1933 Rohstoffknappheit und die nationalsozialistischen Autarkiepläne. Schlechte Trageeigenschaften führten bei den Konsumentinnen und Konsumenten zu einem Vertrauensverlust, während vermeintlich pflegeleichte synthetische Fasern den Markt eroberten. Erst mit der Umweltbewegung der 1970er Jahre begann sich das Image von Wolle wieder zu verbessern. Heute wird das Naturmaterial Wolle wieder neu entdeckt. Unternehmen und Initiativen erforschen vielfältige Einsatzmöglichkeiten, auch jenseits von Mode und Bekleidung. Aspekte wie Tragekomfort, Langlebigkeit und biologische Abbaubarkeit stehen Erfahrungen von kratziger Kleidung, Verfilzung und Mottenbefall gegenüber. Auch Fragen nach Tierwohl und CO₂-Bilanz werden lauter. Während der globale Wollmarkt von großen Produzenten mit riesigen homogenen Herden und zum Teil umstrittenen Haltungsmethoden in Australien und Neuseeland geprägt ist, setzen regionale Initiativen verstärkt auf nachhaltige Schafhaltung und neue Nutzungskonzepte. Die Ausstellung lädt auf rund 550 Quadratmetern zu einer Entdeckungsreise durch die überraschende Vielfalt der Wollnutzung ein. Die 200 Ausstellungsstücke stammen überwiegend aus der museumseigenen Sammlung. Restauratorinnen des LVR-Industriemuseums und Studierende der TH Köln haben sie untersucht – mit teils unerwarteten Ergebnissen. Die Objekte geben Einblicke in die unterschiedlichen Facetten der Wolle: Ein Vorspinnkrempel eines Aachener Tuchfabrikanten aus dem Jahr 1860 steht für die komplexen Verarbeitungsschritte des Rohstoffes. Ein Reisekleid von 1880 bestach durch besten Wetterschutz – und zeigt, dass Wolle durch die richtige Bearbeitung funktionale Eigenschaften erhält. Das spiegelt sich auch bei technischen Anwendungen wie Tennisbällen oder Klaviertasten wider. Schafmodelle zeigen die Vielfalt von zum Teil ausgestorbenen Schafrassen. Historische Abbildungen und Medienstationen ergänzen die Präsentation. Wer selbst genauer hinschauen möchte, kann an einem Mikroskop die eigene Kleidung ganz wortwörtlich unter die Lupe nehmen. Uhrzeit: Di.-Fr. 10.00-17.00 Uhr, Sa. + So. 11.00-18.00 Uhr Kosten: 6€ Erw., frei für unter 18 J., 11€ Kombiticket mit Dauerausstellung Ort: Euskirchen-Kuchenheim, LVR-Industriemuseum Tuchfabrik Müller, Carl-Koenen-Str. 25b Info-Tel.: 02234. 9921555

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Übermorgen1 Event
Event
Do,
03.
Sept.

Sonderausstellung: "Von der Wolle"

Sonderausstellung: "Von der Wolle"

10:00 Uhr

Die neue Sonderausstellung „Von der Wolle – eine Geschichte von Tieren, Maschinen und Menschen von 1800 bis heute“ zeigt in der Tuchfabrik Müller des LVR-Industriemuseums die wechselvolle Geschichte des Rohstoffs Wolle. Bereits um 1800 stieg europaweit die Nachfrage nach besonders feiner Wolle. Neu entwickelte Textilmaschinen stellten zunehmend präzise Anforderungen an das Material Wolle – etwa an Faserlänge und Kräuselung. In der Folge wurden Schafrassen gezielt gezüchtet, um den industriellen Bedürfnissen zu entsprechen. Im 20. Jahrhundert geriet Wolle durch Ersatzstoffe wie Kunst- oder Reißwolle zunehmend unter Druck. Diesen Trend verstärkten ab 1933 Rohstoffknappheit und die nationalsozialistischen Autarkiepläne. Schlechte Trageeigenschaften führten bei den Konsumentinnen und Konsumenten zu einem Vertrauensverlust, während vermeintlich pflegeleichte synthetische Fasern den Markt eroberten. Erst mit der Umweltbewegung der 1970er Jahre begann sich das Image von Wolle wieder zu verbessern. Heute wird das Naturmaterial Wolle wieder neu entdeckt. Unternehmen und Initiativen erforschen vielfältige Einsatzmöglichkeiten, auch jenseits von Mode und Bekleidung. Aspekte wie Tragekomfort, Langlebigkeit und biologische Abbaubarkeit stehen Erfahrungen von kratziger Kleidung, Verfilzung und Mottenbefall gegenüber. Auch Fragen nach Tierwohl und CO₂-Bilanz werden lauter. Während der globale Wollmarkt von großen Produzenten mit riesigen homogenen Herden und zum Teil umstrittenen Haltungsmethoden in Australien und Neuseeland geprägt ist, setzen regionale Initiativen verstärkt auf nachhaltige Schafhaltung und neue Nutzungskonzepte. Die Ausstellung lädt auf rund 550 Quadratmetern zu einer Entdeckungsreise durch die überraschende Vielfalt der Wollnutzung ein. Die 200 Ausstellungsstücke stammen überwiegend aus der museumseigenen Sammlung. Restauratorinnen des LVR-Industriemuseums und Studierende der TH Köln haben sie untersucht – mit teils unerwarteten Ergebnissen. Die Objekte geben Einblicke in die unterschiedlichen Facetten der Wolle: Ein Vorspinnkrempel eines Aachener Tuchfabrikanten aus dem Jahr 1860 steht für die komplexen Verarbeitungsschritte des Rohstoffes. Ein Reisekleid von 1880 bestach durch besten Wetterschutz – und zeigt, dass Wolle durch die richtige Bearbeitung funktionale Eigenschaften erhält. Das spiegelt sich auch bei technischen Anwendungen wie Tennisbällen oder Klaviertasten wider. Schafmodelle zeigen die Vielfalt von zum Teil ausgestorbenen Schafrassen. Historische Abbildungen und Medienstationen ergänzen die Präsentation. Wer selbst genauer hinschauen möchte, kann an einem Mikroskop die eigene Kleidung ganz wortwörtlich unter die Lupe nehmen. Uhrzeit: Di.-Fr. 10.00-17.00 Uhr, Sa. + So. 11.00-18.00 Uhr Kosten: 6€ Erw., frei für unter 18 J., 11€ Kombiticket mit Dauerausstellung Ort: Euskirchen-Kuchenheim, LVR-Industriemuseum Tuchfabrik Müller, Carl-Koenen-Str. 25b Info-Tel.: 02234. 9921555

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Fr, 04.09.1 Event
Event
Fr,
04.
Sept.

Sonderausstellung: "Von der Wolle"

Sonderausstellung: "Von der Wolle"

10:00 Uhr

Die neue Sonderausstellung „Von der Wolle – eine Geschichte von Tieren, Maschinen und Menschen von 1800 bis heute“ zeigt in der Tuchfabrik Müller des LVR-Industriemuseums die wechselvolle Geschichte des Rohstoffs Wolle. Bereits um 1800 stieg europaweit die Nachfrage nach besonders feiner Wolle. Neu entwickelte Textilmaschinen stellten zunehmend präzise Anforderungen an das Material Wolle – etwa an Faserlänge und Kräuselung. In der Folge wurden Schafrassen gezielt gezüchtet, um den industriellen Bedürfnissen zu entsprechen. Im 20. Jahrhundert geriet Wolle durch Ersatzstoffe wie Kunst- oder Reißwolle zunehmend unter Druck. Diesen Trend verstärkten ab 1933 Rohstoffknappheit und die nationalsozialistischen Autarkiepläne. Schlechte Trageeigenschaften führten bei den Konsumentinnen und Konsumenten zu einem Vertrauensverlust, während vermeintlich pflegeleichte synthetische Fasern den Markt eroberten. Erst mit der Umweltbewegung der 1970er Jahre begann sich das Image von Wolle wieder zu verbessern. Heute wird das Naturmaterial Wolle wieder neu entdeckt. Unternehmen und Initiativen erforschen vielfältige Einsatzmöglichkeiten, auch jenseits von Mode und Bekleidung. Aspekte wie Tragekomfort, Langlebigkeit und biologische Abbaubarkeit stehen Erfahrungen von kratziger Kleidung, Verfilzung und Mottenbefall gegenüber. Auch Fragen nach Tierwohl und CO₂-Bilanz werden lauter. Während der globale Wollmarkt von großen Produzenten mit riesigen homogenen Herden und zum Teil umstrittenen Haltungsmethoden in Australien und Neuseeland geprägt ist, setzen regionale Initiativen verstärkt auf nachhaltige Schafhaltung und neue Nutzungskonzepte. Die Ausstellung lädt auf rund 550 Quadratmetern zu einer Entdeckungsreise durch die überraschende Vielfalt der Wollnutzung ein. Die 200 Ausstellungsstücke stammen überwiegend aus der museumseigenen Sammlung. Restauratorinnen des LVR-Industriemuseums und Studierende der TH Köln haben sie untersucht – mit teils unerwarteten Ergebnissen. Die Objekte geben Einblicke in die unterschiedlichen Facetten der Wolle: Ein Vorspinnkrempel eines Aachener Tuchfabrikanten aus dem Jahr 1860 steht für die komplexen Verarbeitungsschritte des Rohstoffes. Ein Reisekleid von 1880 bestach durch besten Wetterschutz – und zeigt, dass Wolle durch die richtige Bearbeitung funktionale Eigenschaften erhält. Das spiegelt sich auch bei technischen Anwendungen wie Tennisbällen oder Klaviertasten wider. Schafmodelle zeigen die Vielfalt von zum Teil ausgestorbenen Schafrassen. Historische Abbildungen und Medienstationen ergänzen die Präsentation. Wer selbst genauer hinschauen möchte, kann an einem Mikroskop die eigene Kleidung ganz wortwörtlich unter die Lupe nehmen. Uhrzeit: Di.-Fr. 10.00-17.00 Uhr, Sa. + So. 11.00-18.00 Uhr Kosten: 6€ Erw., frei für unter 18 J., 11€ Kombiticket mit Dauerausstellung Ort: Euskirchen-Kuchenheim, LVR-Industriemuseum Tuchfabrik Müller, Carl-Koenen-Str. 25b Info-Tel.: 02234. 9921555

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Redaktioneller KontextVeranstaltungen heute in Euskirchen-Kuchenheim – gut geplant+

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Euskirchen-Kuchenheim bietet lokale Veranstaltungen, Kultur und Freizeitangebote. Auf Eventings findest du passende Events in deiner Nähe. Für einen spontanen Plan helfen kurze Wege und eine klare Einordnung nach Anlass und Begleitung – von zentralen Locations bis zu besonderen Orten etwas außerhalb. Die Termine heute stehen oben in der Liste und werden laufend aktualisiert.

FAQ

Häufige Fragen zu Veranstaltungen heute in Euskirchen-Kuchenheim

Welche Veranstaltungen gibt es heute in Euskirchen-Kuchenheim?

Auf Eventings findest du alle Veranstaltungen heute in Euskirchen-Kuchenheim – Konzerte, Comedy, Kultur, Märkte, Familienangebote und mehr, mit Datum, Ort und Preis auf einen Blick.

Wie aktuell ist die Übersicht?

Die Termine werden laufend aktualisiert, sodass du immer die neuesten Veranstaltungen heute in Euskirchen-Kuchenheim siehst. Schau am besten regelmäßig vorbei.

Gibt es kostenlose Veranstaltungen heute in Euskirchen-Kuchenheim?

Ja. Viele Veranstaltungen heute in Euskirchen-Kuchenheim sind kostenlos – der Eintrittspreis steht direkt bei jedem Termin, sodass du kostenlose Angebote schnell erkennst.

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