2. Sinfoniekonzert: VOM SCHATTEN ZUM LICHT
Samstag, 17. Oktober 2026 um 20:00 – 23:30 Uhr
2. Sinfoniekonzert: VOM SCHATTEN ZUM LICHT
Staatstheater Mainz
Preis folgt
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„Chaos statt Musik“ lautete die verhängnisvolle Überschrift, unter der Dmitri Schostakowitschs Oper Lady Macbeth von Mzensk 1936 in der sowjetischen „Prawda“ verrissen wurde. In der Sowjetunion war ein solcher, staatlich abgesegneter Verriss niemals nur eine künstlerische Auseinandersetzung, sondern stellte für den Komponisten eine existenzielle Bedrohung dar. Dass die Uraufführung von Schostakowitschs 5. Sinfonie bereits im folgenden Jahr sowohl von der Öffentlichkeit als auch von den Staatsvertretern einhellig gefeiert wurde, kam nach dem vorausgegangenen Skandal einer Rehabilitierung gleich. Für Schostakowitsch war das weihevolle Lob der sowjetischen Parteiführung mutmaßlich lediglich eine weitere Dosis desselben Gifts. Dabei stellt sich durchaus die Frage, was genau die Parteiführung in den grimmig-verzweifelten Märschen und der bis ins Groteske verzerrten „Per aspera ad astra“-Dramaturgie zu hören meinte. Mstislaw Rostropowitsch bezeichnete das sich vor lauter Jubel überschlagende Finale als „Triumph für Idioten“. Schostakowitsch selbst kommentierte die Spekulationen über mögliche Deutungen seiner Musik mit der ihm eigenen Lakonik: „Hören Sie doch meine Musik, darin ist alles gesagt.“ Tickets ab 26,00 €
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2. Sinfoniekonzert: VOM SCHATTEN ZUM LICHT
Gutenbergplatz 7, 55116 Mainz
Veranstalter: Staatstheater Mainz
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Die Ausstellung „Shalom am Rhein“ zeichnet ein eindrucksvolles Panorama von über 1000 Jahren jüdischen Lebens in Rheinland-Pfalz. Im Mittelpunkt stehen die bedeutenden SchUM-Gemeinden Speyer, Worms und Mainz, die im Mittelalter das europäische Judentum nachhaltig prägten und heute als UNESCO-Welterbe anerkannt sind. Dieselben Orte, die einst Zentren von Wissen, Kultur und religiösem Leben waren, wurden im Laufe der Geschichte jedoch auch zu Schauplätzen von Verfolgung, Ausgrenzung und Zerstörung. Anhand berührender Objekte, eindrucksvoller Biografien sowie sichtbarer Spuren von Zerstörung und Neubeginn eröffnet die Ausstellung im Landesmuseum Mainz neue Perspektiven auf das Zusammenleben von jüdischer und nicht-jüdischer Gesellschaft. Dabei wird jüdische Geschichte nicht nur als Leidensgeschichte erzählt, sondern als eine reiche, vielschichtige und untrennbar mit der Region verbundene Kulturgeschichte. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Landjudentum, das sich abseits der großen Städte entwickelte und über Jahrhunderte das Bild der Region mitprägte. In kleinen Gemeinden, zwischen Kirchturm und Dorfplatz, lebten Jüdinnen und Juden als Minderheit innerhalb der Mehrheitsgesellschaft. Synagogen und Friedhöfe zeugen bis heute von diesem Alltag, der von Anpassung und zugleich vom festen Willen zur Bewahrung eigener Traditionen geprägt war. Diese Balance verlieh den Gemeinschaften eine besondere Stärke. Sichtbar wird zudem die bedeutende Rolle der Frauen, die früh Verantwortung in Familie, Religion und Handel übernahmen und damit ein bemerkenswertes Maß an Eigenständigkeit zeigten. So entfaltet „Shalom am Rhein“ ein lebendiges Bild jüdischen Lebens zwischen Stadt und Land, Integration und Ausgrenzung, Tradition und Erneuerung.

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Landesmuseum Mainz
Die Ausstellung „Shalom am Rhein“ zeichnet ein eindrucksvolles Panorama von über 1000 Jahren jüdischen Lebens in Rheinland-Pfalz. Im Mittelpunkt stehen die bedeutenden SchUM-Gemeinden Speyer, Worms und Mainz, die im Mittelalter das europäische Judentum nachhaltig prägten und heute als UNESCO-Welterbe anerkannt sind. Dieselben Orte, die einst Zentren von Wissen, Kultur und religiösem Leben waren, wurden im Laufe der Geschichte jedoch auch zu Schauplätzen von Verfolgung, Ausgrenzung und Zerstörung. Anhand berührender Objekte, eindrucksvoller Biografien sowie sichtbarer Spuren von Zerstörung und Neubeginn eröffnet die Ausstellung im Landesmuseum Mainz neue Perspektiven auf das Zusammenleben von jüdischer und nicht-jüdischer Gesellschaft. Dabei wird jüdische Geschichte nicht nur als Leidensgeschichte erzählt, sondern als eine reiche, vielschichtige und untrennbar mit der Region verbundene Kulturgeschichte. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Landjudentum, das sich abseits der großen Städte entwickelte und über Jahrhunderte das Bild der Region mitprägte. In kleinen Gemeinden, zwischen Kirchturm und Dorfplatz, lebten Jüdinnen und Juden als Minderheit innerhalb der Mehrheitsgesellschaft. Synagogen und Friedhöfe zeugen bis heute von diesem Alltag, der von Anpassung und zugleich vom festen Willen zur Bewahrung eigener Traditionen geprägt war. Diese Balance verlieh den Gemeinschaften eine besondere Stärke. Sichtbar wird zudem die bedeutende Rolle der Frauen, die früh Verantwortung in Familie, Religion und Handel übernahmen und damit ein bemerkenswertes Maß an Eigenständigkeit zeigten. So entfaltet „Shalom am Rhein“ ein lebendiges Bild jüdischen Lebens zwischen Stadt und Land, Integration und Ausgrenzung, Tradition und Erneuerung.

Grenzenlos Kultur
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Vom 24. September bis 4. Oktober 2026 findet die 28. Ausgabe des inklusiven und internationalen Theaterfestivals Grenzenlos Kultur am Staatstheater Mainz statt. Unter dem Titel „Ver·rückte Jahre“ wirft das Festival einen eigenen Blick auf das Kultursommer-Motto „Die Goldenen Zwanziger“. Im Programm treffen die gesellschaftlichen Umbrüche jener Zeit auf die Lebensrealitäten behinderter Menschen. Die Inszenierungen beschäftigen sich unter anderem mit der Frage, ob man dem Versuch, aus Behinderung Kapital zu schlagen, mit Humor begegnen kann. Weitere Stücke verbinden Leichte Sprache oder Deutsche Gebärdensprache mit neuer Dramatik. Auch die Perspektive behinderter Menschen als Inspiration für eine nichtbehinderte Umwelt wird thematisiert. Ergänzt wird das Programm durch Straßentheater, Lesungen und Partys. Veranstaltet wird das Festival von der Lebenshilfe Kunst und Kultur gGmbH und dem Staatstheater Mainz. Gefördert wird es durch die Aktion Mensch und den Kultursommer Rheinland-Pfalz.

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