Halloween auf der Hütte
Samstag, 31. Oktober 2026 um 18:00 – 19:00 Uhr
Sayner Hütte, Denkmalareal
Stiftung Sayner Hütte
8 €
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Wenn der Nebel aufzieht und der rote Schein des Hochofens durch die Fenster der Gießhalle flackert, wird es spannend in der Sayner Hütte! Am Halloweenabend lädt das geheimnisvoll geschmückte Gelände Kinder und ihre Familien zu einer ganz besonderen Taschenlampenführung ein. Gemeinsam erkunden wir die dunklen Ecken des alten Industriedenkmals, wo plötzlich Arbeiterstimmen und Maschinenklänge aus längst vergangenen Zeiten hörbar werden. Im Schein eurer Taschenlampen beginnt der kunstvolle Eisenschmuck in der Kunstgussgalerie zu funkeln – fast wie verzaubert! Vielleicht erwartet euch unterwegs auch die eine oder andere Halloween-Überraschung … Eintritt: Erwachsene 8 € – Kinder frei Gruppengröße: max. 25 Personen Bitte Taschenlampen mitbringen! Kommt vorbei, wenn es heißt: Licht aus – Geschichte an!
Quelle: DZT · Lizenz: CC BY 4.0 · © Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.
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Veranstaltungsort

Sayner Hütte, Denkmalareal
In der Sayner Hütte 4, 56170 Bendorf-Sayn
Veranstalter: Stiftung Sayner Hütte
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Stationentheater " Charlotte Althans geistreiche Anekdoten"
Sayner Hütte
Ein Hauch von Geschichte, ein Tropfen Likör – und jede Menge geistreicher Geschichten: In der szenischen Führung „Charlottes geistreiche Anekdoten“ nimmt Charlotte Althans, die charmante Gattin des Hüttenkonstrukteurs Carl Ludwig Althans, ihre Gäste mit auf eine lebendige Zeitreise in die frühe Industrialisierung. Mit Charme und Witz berichtet sie über die Planung und den Bau der visionären Gießhalle zu Beginn des 19. Jahrhunderts, über die kunstvollen Erzeugnisse der Sayner Hütte – und über so manches persönliche Detail aus dem Leben an der Seite eines Technikpioniers. Dabei zeigt sie auch ihren ganz eigenen Eisenschmuck und reicht zur Erfrischung gerne ein Gläschen Likör. Ein Erlebnis voller Geschichte, Geschichten und Genuss – ideal für alle, die Industriekultur einmal anders erleben möchten.

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wasser:wege
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Eine Bootsfahrt von Venedig nach Padua - schon vor 400 Jahren mehr als nur die notwendige Verbindung zwischen einem Ausgangspunkt und einem Ziel. Ein Vorläufer heutiger Kreuzfahrten: Entspannung, Amüsement, Liebeleien für die Einen, ein Geschäft für die Anderen. Christoph Maasch und Walla Heldermann (taw - theater am werk) gestalten zusammen mit dem fünstimmigen a-capella-Ensemble CANTI KO einen Abend voll Poesie und Musik rund um das Thema Wasser. Skulpturen des Bendorfer Künstlers Jan Schröder, der lange in Venedig lebte, bilden die Bühne für Adriano Banchieris Madrigale des 17. Jahrhunderts.

Eisenindustrie, Limes-Forschung, Ehrenamt
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Ausstellung Rahel Troll
Ausstellung Rahel Troll
Künstlerporträt: Rahel Troll – Farbe, Gefühl und fließende Energie Wenn man den Bildern von Rahel Troll begegnet, spürt man sofort ihre Leidenschaft für Farbe, Bewegung und Energie. Seit 2004 geht die Künstlerin ihren eigenen, autodidaktischen Weg – mutig, neugierig und stets offen für neue Ausdrucksformen. Anfangs arbeitete sie vor allem mit Acryl, doch bald entdeckte sie die Ölfarbe für sich, die sie bis heute begeistert. „Sie gibt mir die Möglichkeit, meine Gefühle in Form von sanften, weichen Farbverläufen darzustellen“, sagt sie. Schon als Kind war Rahel Troll fasziniert von Farben – besonders von denen des Regenbogens, die bis heute in vielen ihrer Werke aufleuchten. Ihre kreative Reise führte sie im Laufe der Jahre zu immer neuen Materialien und Techniken. So entstehen neben ihren leuchtenden Gemälden auch Objekte aus Porzellan und Keramik – jedes Stück ein handgefertigtes Unikat, durchdrungen von ihrer unverwechselbaren Energie. Für Rahel Troll ist Kunst weit mehr als Gestaltung: Sie versteht sie als Ausdruck unsichtbarer Kräfte, die alles Leben durchziehen. „Energien können wir nicht sehen, und doch sind sie überall um uns herum und beeinflussen unser Wohlbefinden“, sagt die Künstlerin. Diese Haltung prägt nicht nur ihre Malerei, sondern auch ihr Wirken als Kursleiterin und Energiearbeiterin. In Neuwied bietet sie Workshops an, in denen sie Menschen ermutigt, selbst schöpferisch tätig zu werden und ihre eigene kreative Energie zu entdecken. Passender könnte der Ort für ihre Ausstellung kaum sein: die historische Getreidemühle in Sayn. Einst wie heute wird sie allein durch Wasserkraft angetrieben – ein Ort, an dem Energie spürbar wird. In diesem besonderen Raum entfalten Rahel Trolls farbintensive Werke ihre volle Wirkung. Sie bringen Wärme, Licht und Lebensfreude in die alten Mauern und schaffen eine Atmosphäre, die ansteckend wirkt.

"Krupp und Sayn"
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TraumFabrik / KulturSommer 2026 Sayner Hütte Vortrag Barbara Friedhofen Am 24. März 1865 fertigte das Königliche Schöffengericht in Sayn einen Vertrag aus, der Weichen stellte: Der Essener Stahlindustrielle Alfred Krupp kaufte vom preußischen Staat die Sayner Hütte, die Mülhofener Hütte, den Oberhammer sowie Eisenerzgruben bei Horhausen im Westerwald. In den Folgejahren nahm Krupp weiteres Geld in die Hand und erwarb die Maschinenfabrik des Freiherrn von Bleul sowie die Bendorfer Eisenhütten mit der Grube Vierwinde (später Grube Werner), der Familie Remy. Das wirtschaftliche Netzwerk zwischen Krupp, Mittelrhein und Westerwald währte Jahrzehnte, auch wenn die Hochöfen bereits in der Weltwirtschaftskrise ab 1926 ausgeblasen wurden. Für das Haus Krupp war die Region keineswegs nur ökonomisch von Interesse. Das Sayner Erholungsheim für Krupp‘sche Angestellte oder das Jagdschloss Sayneck stehen für eine soziale und private Dimension der Beziehungen. € kostenfrei

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