HIER UND JETZT im Museum Ludwig
Donnerstag, 27. August 2026 um 10:00 – 18:00 Uhr
Museum Ludwig
destination.one
Preis folgt
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Das Museum Ludwig präsentiert mit "HIER UND JETZT: De/Collecting Memories from Turtle Island" eine Ausstellung, die sich einer kritischen Auseinandersetzung mit westlichen Bildkonstruktionen sowie etablierten Sammelpraktiken widmet. Im Zentrum steht die Reflexion über die Entstehung und Überlieferung von Erinnerungen, wodurch verdrängte indigene Narrative in den Fokus rücken. Die Schau vereint die Arbeiten zweier zeitgenössischer, US-amerikanischer Künstlerinnen: Marie Watt und Wendy Red Star. Marie Watts Installation "Thirteen Moons" besteht aus dreizehn hängenden Skulpturen aus Zinnschellen, die bei Berührung ein Rauschen erzeugen und den traditionellen Jingle-Dress-Tanz des Ojibwe-Stammes ehren. Wendy Red Stars fotografische Selbstporträts hinterfragen indes humorvoll und satirisch westliche Vorstellungen von Indigenität. Diese Werke treten in einen Dialog mit historischen Fotochromen der Detroit Publishing Company aus der Zeit um 1900, die idealisierte, oft menschenleere Landschaften Nordamerikas darstellten und dabei indigene Völker bewusst aussparten. Die Ausstellung lädt dazu ein, gängige Bilder und deren mentale Repräsentationen zu überdenken und zu überschreiben. Sie beleuchtet, wie Erzählungen konstruiert, verbreitet und gefestigt werden und wie sie durch indigene künstlerische Positionen neu interpretiert und erweitert werden können. Besucher:innen erhalten somit die Möglichkeit, vielfältige Perspektiven zu erkunden und sich mit der Komplexität kultureller Erinnerungen auseinanderzusetzen.
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Veranstaltungsort

Museum Ludwig
Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln
Veranstalter: destination.one
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Sommer Köln
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Sommer Köln ist ein Open-Air-Festival mit einem vielseitigen Kulturprogramm an Straßen, Plätzen und historischen Orten im Kölner Stadtgebiet. Zum Programm gehören Straßen- und Kindertheater, Musik, Tanz, Film, Kabarett und Mitmachaktionen. Bekannte Formate wie Kopfhörerkino, Hafensounds am Schokoladenmuseum und die Hofklänge werden durch neue Veranstaltungen ergänzt. So werden unterschiedliche Spielorte im urbanen Raum zu Bühnen für kulturelle Darbietungen unter freiem Himmel.

Discover Deutz – Der Deutzpfad
Bahnhof Köln Messe|Deutz
Köln-Deutz blickt auf eine Geschichte zurück, die bis in die Römerzeit reicht: Bereits 310 n. Chr. entstand mit dem Kastell Deutz ein bedeutender Ausgangspunkt für die weitere Entwicklung des Stadtteils. Der Deutzpfad macht historische Spuren von Heiligen, Preußen und der frühen Sozialdemokratie auf einem rund 1,5 Kilometer langen Rundweg zugänglich. An 13 Stationen führt die Route durch Deutz – vorbei am Bahnhof, an der Deutzer Freiheit, wichtigen Kirchen und weiteren kulturellen Orten. Thematisiert werden unter anderem ein Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg und die Geschichte einer traditionsreichen Kultkneipe. Die von der Bürgervereinigung Deutz initiierte Führung vermittelt Hintergründe zur Entwicklung des Stadtteils und ordnet seine historischen Zeugnisse im urbanen Raum ein.

Unsicheres Terrain
Räume des Kölner Haus- und Grundbesitzervereins
Die Ausstellung „Unsicheres Terrain“ präsentiert neue Arbeiten der Düsseldorfer Malerin Katrin Laade. Im Zentrum steht eine prozessorientierte Bildsprache, die Farbe, Perspektive und Bildraum in fortwährender Bewegung hält. Klassische Maltechniken treffen auf zusammengenähte Stoffe, Sprühfarbe, Klebeband, Radierungen und Übermalungen. In mehrschichtigen Kompositionen entstehen offene Bildräume, in denen Formen zu driften scheinen und sich Übergänge zwischen Kontrolle, Zufall und bewussten Brüchen entwickeln. Das titelgebende Werk „Cosmic“ veranschaulicht Laades Interesse an energetischen Gefügen und überraschenden räumlichen Konstellationen. Ihre Arbeiten geben Verborgenes teilweise preis, während andere Bildebenen bewusst zurückgehalten werden. Die Ausstellung vermittelt einen Einblick in ein über Jahrzehnte entwickeltes künstlerisches Verfahren, das Materialität, Struktur, Wachstumsprozesse und Wahrnehmung untersucht.

Stefanie Pluta: Scenario for a Crystal
Italienische Kulturinstitut
Vierzig Jahre nach Sigmar Polkes Athanor-Installation im Deutschen Pavillon der Biennale von Venedig knüpft Stefanie Plutas Ausstellung an dessen Auseinandersetzung mit Mineralien und Naturprozessen an. Im Zentrum steht die Geschichte des Indergand-Kristalls, eines 1946 am Tiefengletscher geborgenen Rauchquarzes. Fotografien, Zeichnungen und modellhafte Vitrinen nähern sich dem abwesenden Kristall als naturkundlichem Objekt und museal inszeniertem Symbol. Die Ausstellung ist Teil des Projekts Sigmar Polke. Athanor NOW der Anna Polke-Stiftung.

Michael Schumacher Private Collection
MOTORWORLD Köln Rheinland
Inmitten der charmanten Kulisse der Motorworld Köln | Rheinland entfaltet sich eine Erzählung von grenzenloser Leidenschaft und beispiellosem Erfolg: Die Michael Schumacher Private Collection – ein Heiligtum für Motorsportbegeisterte und Kulturinteressierte gleichermaßen. Ein Schritt in die Ausstellung ist wie eine Zeitreise, die den Besucher in die Anfänge von Schumachers legendärer Karriere zurückführt. Von den jugendlich ungestümen Karts über den meisterhaft beherrschten Sportwagen bis hin zu den königlichen F1-Boliden: Hier erzählen Fahrzeuge von einem Menschensprung, dessen sieben Weltmeistertitel den Motorsport neu definierten. Doch es sind nicht nur die Wagen, die diese Geschichte erzählen. Es sind die Pokale, glänzend wie die Triumphmomente selbst, und Erinnerungsstücke, die nahebringen, was jenseits der Rennstrecken lag. Fest verwurzelt nahe Schumachers Heimat Kerpen symbolisiert die Ausstellung mehr als nur den Ruhm eines Einzelnen – sie ist Verneigung vor Leidenschaft, Wille und Vision. Der Eintritt bleibt, wie die Botschaft dieser Sammlung, frei: Ein Geschenk für diejenigen, die sich inspirieren lassen möchten.

Der architektonische Blick | epochal – global
Museum für Angewandte Kunst Köln
Das Museum für Angewandte Kunst Köln präsentiert die Ausstellung „Der architektonische Blick | epochal – global“ mit einer umfassenden Werkschau des Architekturfotografen Hans Georg Esch. Großformatige Fotografien und seriell angelegte Bildstrecken thematisieren Architektur als epochen- und kulturübergreifendes Phänomen sowie ihre zeitgenössische Relevanz. Seit rund 40 Jahren arbeitet Esch weltweit im Spannungsfeld zwischen Auftragsfotografie und freier künstlerischer Praxis. Die von Raimund Stecker kuratierte Ausstellung stellt unterschiedliche Architekturen in Dialog: Der Kölner Dom begegnet dem Chrysler Building, Pompeji dem Projekt Stuttgart 21, Lehmbauten im Jemen den Hochhäusern Asiens. Zwischen Antike und Gegenwart sowie von Lappland bis Sydney entsteht ein vielschichtiger Blick auf Gebäude, urbane Räume und architektonische Details. Köln und die Rhein-Ruhr-Region bilden dabei zentrale Bezugspunkte.

