
KARAT
Samstag, 7. November 2026 um 18:00
Festhalle Ilmenau
JCL Events
Preis folgt
Längst hat es die Runde gemacht: Die Berliner Kultband KARAT feiert 2025 ihr 50jähriges Jubiläum. 50 Jahre – das sind zwei Generationen und fast ein Leben. Es gibt nur wenige Bands von Rang, die auf eine solche lange Geschichte zurückblicken. Die meisten davon – seien wir doch ehrlich – sind dabei längst zu nostalgischen Coverbands ihrer selbst geworden. KARAT sind einen anderen, ihren eigenen Weg gegangen: Dem der permanenten Suche, der ständigen Bewegung und Selbstbefragung. Es hat in diesem fünf Jahrzehnte währenden Prozess einige Brüche gegeben. Musiker, die jahrelang Kurs und Klang der Band maßgeblich prägten, machten Platz für neue Charaktere und neue Ideen. Eine permanente Frischzellenkur, ein ständiger Verjüngungsprozess. Die heute den 50. Bandgeburtstag feiern, kommen zum Teil aus anderen Generationen, bieten von ihrer Lebenserfahrung her ein breit gefächertes Spektrum. Und trotzdem, oder vielmehr: Gerade deshalb blieb die Idee dahinter immer jung. Exemplarisch deutlich wird diese einzigartige Bandentwicklung als offenes Kreativsystem in der Position den Frontmanns: Die hatte Herbert Dreilich drei Jahrzehnte inne. Dabei wurden die größten Erfolge der Band gefeiert, er hat ihnen quasi ein Gesicht gegeben. Seit zwei Jahrzehnten steht sein Sohn an seiner Stelle. Er brachte die Skeptiker längst zum Schweigen und hat den Beweis angetreten, dass er seinem Vater nicht nur äußerlich ähnlich sieht, sondern auch dessen kreative Energie geerbt hat. Doch keineswegs ist Claudius Dreilich eine Kopie, sowohl mit seinem Gesang, als auch mit seinem Charisma und seiner dennoch nahbaren Extrovertiertheit avanciert er zu einer Künstlerpersönlichkeit. So kann er der Band heute genauso Motor sein, wie es sein Vater 30 Jahre lang war. 50 Jahre KARAT sind zuallererst die etlichen, großen Hits – inzwischen allesamt gestandene Klassiker. Aber sie passen wunderbar ins Hier und Jetzt, weil sie im eigentlichen Sinne zeitlos sind: Hier wird nicht die Asche des Feuers angebetet, sondern dessen Glut weitergetragen. 50 Jahre KARAT sind fünf Dekaden deutsch-deutsche Musikgeschichte. Gleich im ersten Jahrzehnt entstehen etliche Meilensteine, in der BRD ehrt man sie mit Goldenen Schallplatten, sie sind Gast bei „Wetten dass…“ und Peter Maffay feiert seinen bisher größten Hit mit dem Karat-Cover „Über sieben Brücken musst du gehn“ – das alles war nicht nur höchst erfreulich, sondern eine Sensation – für eine Band aus dem Osten. Die zweite Dekade beginnt mit der Verleihung der Goldenen Europa (1986) und endet im längst wiedervereinten Deutschland mit dem bereits zehnten KARAT-Album „Die geschenkte Stunde“ (1995) – drei Jahre zuvor holen Gitarrist Bernd Römer und seine Kollegen den neuen Keyboarder Martin Becker in die Band. Das dritte Jahrzehnt vereint Highlights wie einen Auftritt beim „Rockpalast“ und eine Tournee mit dem Filmorchester Babelsberg, aber es endet tragisch: Herbert Dreilich erliegt 2004 seinem Krebsleiden. Eine neue Ära beginnt mit der vierten Dekade, denn mit Claudius Dreilich als neuem Sänger erleben KARAT den Glücksfall, dass die Band den schweren Abschied zur Chance für die Zukunft umgedeutet hat. Und sie bleiben erfolgreich: Neben vielen eigenen Tourneen sind sie Teil der „Ostrock Klassik“- Konzerte, holen sich für eine Weihnachtstour ein A cappella-Frauenquintett dazu, kollaborieren mit den Kieler Philharmonikern und freuen sich über die Interpretationen ihrer Songs von (u.a.) Helene Fischer, Chris de Burgh und Max Raabe. Nicht zuletzt gibt es mal wieder eine Goldene Schallplatte (2010 für „Vierzehn Karat“) und fünf Jahre später die Goldene Henne. Auch in der bisher letzten Dekade befinden sich KARAT auf der Überholspur, so wird mit Universal Music ein neuer Vertriebspartner für die neuen Alben gefunden und selbst eine Pandemie kann diese Band nicht stoppen: KARAT melden sich mit Auto- und Hotelzimmer- sowie ca. 40 Konzerten mit eingeschränkter Zuschauerzahl aus der Covid19-Versenkung zurück. Die fünfte Dekade steht ebenso für einen weiteren Besetzungswechsel: Daniel Bätge sowie Heiko Jung sind die Neuzugänge an Bass beziehungsweise Schlagzeug. Man kennt die gestandenen Musiker beispielsweise aus ihrer Zusammenarbeit mit Udo Lindenberg, Wolfgang Niedecken, Jan Josef Liefers oder Clueso. Nun sorgen sie mit Groove, Leidenschaft und musikalischem Können für ein neues Energielevel bei KARAT.
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Festhalle Ilmenau
Naumannstraße 22, 98693 Ilmenau
Veranstalter: JCL Events
Weitere Events in Ilmenau

Ausstellung: Biosphärenreservat Vessertal - Thüringer Wald
Touristinformation Frauenwald
"Natur mit allen Sinnen erleben" ist das Motto dieser Ausstellung. Die Ausstellung vermittelt Ihnen einen Einblick in das UNESCO-Programm Menschen und Biosphäre. Sie erfahren Zusammenhänge über die Pflege und Erhaltung der Kulturlandschaften, Zonierung der Biosphärenreservate und den Lebensraum Wald. Auch ein geologischer Streifzug durch den Mittleren Thüringer Wald erwarten Sie. Besonderheiten der Bäume, die Pflanzenwelt, viel Interessantes über Rotwild (Edelhirsch), die Wildkatze, große und kleine Insekten und vieles mehr geben Ihnen interessante Einblicke und Hintergründe über Flora und Fauna im Biosphärenreservat. Haben Sie erkannt welche Spuren Sie im Wald gefunden haben? Wie ist der Aufbau einer Geweihstange beim Rotwild? Welche Lebensraum-Spezialisten gibt es im Hochmoor? Viele dieser Fragen werden Ihnen hier beantwortet. - Führungen auf Anfrage!

Ausstellung im Museum Goethehaus Stützerbach
Museum Goethehaus Stützerbach
Johann Wolfgang von Goethe stattete der Region in und um Ilmenau oft Besuche ab. Allein dreizehnmal weilte er ab 1776 in Stützerbach und wohnte im „Gundelachschem Haus“, in dem sich heute das Goethemuseum Stützerbach ist befindet. Hier kann man das originale Wohn- und Arbeitszimmer Goethes besichtigen. Darüber hinaus findet man Schriften zu den geologischen Studien Goethes, Briefe und Zeichnungen. Außerdem gibt ein Ausstellungsbereich im Erdgeschoss Auskunft über die Geschichte des technischen Glases in Stützerbach.

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"Quer Beet" - GERD PFANSTIEL
die Kulturfabrik der Helmut Arenz Kulturstiftung
Gerd Pfanstiel, Jahrgang 1956 und gebürtiger Thüringer, lebt und arbeitet heute in Bad Blankenburg. Seit den 1990er Jahren widmet er sich intensiv der Malerei. In seinem Atelier entstand über die Jahrzehnte eine große Zahl an Werken, die sich bewusst keinem festen Stil zuordnen lassen. Pfanstiels Arbeiten bewegen sich thematisch „Quer Beet“: Landschaften, Naturmotive und Porträts bekannter Persönlichkeiten gehören ebenso zu seinem Repertoire wie freie, farbintensive Kompositionen. Viele seiner Bilder sind in Öl oder Acryl gemalt und zeichnen sich durch eine ausdrucksstarke, kontrastreiche Farbgebung aus. Sein künstlerisches Credo beschreibt der Maler schlicht mit den Worten: „Ich tue stets, was mir Freude bereitet.“ Diese Freude am Malen spiegelt sich in seinen Werken wider, die den Betrachter unmittelbar ansprechen und die Kraft der Farbe in den Mittelpunkt stellen. Kunst, so Pfanstiel, soll ein Erlebnis sein – ein Fest für die Augen, das Emotionen weckt und zum Verweilen einlädt. Die Arbeiten des Künstlers wurden bereits in zahlreichen Ausstellungen präsentiert, unter anderem in Berlin, Jena, Weimar, Erfurt, Hamburg sowie in verschiedenen Städten Thüringens. Auch international waren seine Werke in digitalen Ausstellungen, etwa in Miami, Palma oder Zürich, zu sehen. Seit 2020 gibt Gerd Pfanstiel seine künstlerischen Erfahrungen zudem in Mal- und Zeichenkursen an Interessierte weiter und engagiert sich für die Vermittlung von Kunst und seiner Haltung zur Malerei „Ein Bild hat die Pflicht, ein Fest für die Augen zu sein!“ Die Ausstellung „Quer Beet“ in der Kulturfabrik in Langewiesen bietet nun die Gelegenheit, einen umfassenden Einblick in das vielfältige Schaffen des Künstlers zu erhalten. Besucherinnen und Besucher sind herzlich zur Vernissage am 16. Mai um 15:00 Uhr eingeladen. Die Ausstellung ins während der Öffnungszeiten der Kulturfabrik bis 31. Juli 2026 zu sehen.

Ausstellung im Museum Goethehaus Stützerbach
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DAS FOTOMUSEUM
DIE KULTURFABRIK
Dem französischen Erfinder Joseph Nicéphore Niépce gelang es 1826 erstmals ein beständiges Foto zu erzeugen. Mit der von ihm entwickelten Heliographie zählt er zu den Pionieren der Fotografie. Nach dem Tod Nicéphore Niépce, wurde sein wissenschaftliches Erbe von Louis Daguerre weitergeführt. Mit der Daguerreotypie war das erste kommerzielle marktreife Fotoverfahren entwickelt. Die hier entstandenen Bilder waren Unikate. So war es Henry Fox Talbot, der das erste Negativ-Positiv-Verfahren vorstellte, welches eine Vielzahl von Abzügen erlaubte. Von genau diesem Erfindergeist in der Fotochemie, Feinmechanik und Optik erzählt „Das Fotomuseum“ bis hin zu den Anfängen der digitalen Fotografie. In einer umfangreichen Sammlung, von Kameras und fototechnischen Zubehör, beschreibt und erläutert „Das Fotomuseum“ in der Kulturfabrik Ilmenau die einzigartige Geschichte der Fotografie und spiegelt den technischen Fortschritt in vielen Bereichen des alltäglichen Lebens wider. Die Fotografie ist heute nicht mehr aus unseren Alltag wegzudenken, egal ob zu privaten Zwecken oder als Werkzeug und Hilfsmittel in anderen Gewerken. Tauchen Sie ein in die Geschichte der Fotografie und entdecken Sie in der Kulturfabrik Ilmenau eine einzigartige Zusammenstellung an Kameras und fotografischen Zubehör. Die Leidenschaft für Feinmechanik und Optik war die treibende Kraft diese Sammlung in den letzten 40 Jahren aufzubauen. Auf 500 m² erwarten Sie über 1000 Exponate, welche eine technische Revolution dokumentieren, die noch nicht ihr Ende gefunden hat. Begeben Sie sich auf eine Zeitreise von Agfa bis Zeiss. Die fototechnische Sammlung wird ergänzt mit einer der größten fotokeramischen Sammlungen im Europäischen Raum mit einzigartigen Unikaten aus dem 19. Jahrhundert. Do. & Fr. 10:00 - 16:00 Uhr Sa. 10:00 - 15:00 Uhr Letzter Einlass 30 Minuten vor Ende der Öffnungszeit
