Lieder aus dem Norden
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Annikka Konttori-Gustafsson hat als Interpretin der zeitgenössischen finnischen Musik sowie auch der französischen Musik des 20. Jahrhunderts einen Namen gemacht. Neben ihrer solistischen Tätigkeit ist sie auch als Liedpianistin und Kammermusikpartnerin gefragt. Sie hat an der Sibelius-Akademie in Helsinki, an der Hochschule für Musik Detmold und an der Hochschule der Künste Berlin studiert. Sie promovierte im Jahre 2001 an der Sibelius-Akademie über das Thema „Präsenz Olivier Messiaen’s in der französischen Klaviermusik“. Sie hat in dem Heimatland und in Deutschland, Dänemark, Estland, Italien, Island, Russland, Schweden, in der Schweiz und in den Vereinigten Staaten konzertiert. Annikka Konttori-Gustafsson hatte ihre Klavierklasse an der Sibelius-Akademie seit 1984. Sie war auch jahrelang als Leiterin der Doktorandenabteilung (DocMus) tätig. Zu ihrer Lehrtätigkeit haben auch Kurse für Klavier und Lied-Duo an den Hochschulen für Musik Bremen und Hannover gehört. Juha Kotilainen, Bariton Der finnische Bariton Juha Kotilainen studierte Gesang an der Sibelius-Akademie in Helsinki. Er debütierte an der Finnischen Nationaloper als Dandini in Rossinis „La Cenerentola“. Seither hat Juha Kotilainen die Geschichte der Finnischen Staatsoper mitgestaltet und erzielte dort große Erfolge in zahllosen Rollen u.a. in der Rolle des Grafen Almaviva in Mozarts „Le nozze di Figaro“, Escamillo in Bizets „Carmen“, als Marcello in Puccinis „La Boheme“ oder in John Adams "Der Tod von Klinghoffer” und als Gunther in „Götterdämmerung“. In den 1990er Jahren sang er als festes Ensemblemitglied in zahlreichen Rollen am Aalto Theater in Essen, wo er unter anderem in der Titelpartie von Tschaikowskis „Eugen Onegin“, Mozarts „Don Giovanni” oder in Béla Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“, aber auch als Gunther in Richard Wagners „Götterdämmerung“ und als Nick Shadow in „The Rake’s Progress“ von I. Stravinsky zu hören war. Weitere Engagements führten ihn an das Opernhaus Lyon, an De Nederlandse Opera in Amsterdam, Théâtre du Châtelet in Paris, an die Festspiele von Savonlinna, ans Theater Mulhouse und Tampere. Wiederholt war er Gast am Gran Teatro del Liceu in Barcelona und an der Oper ’La Monnaie' in Brüssel u.a. mit Rollen in Opern von R. Strauss, D. Shostakovich und Philippe Boesmans. Auch um die Uraufführung zahlreicher zeitgenössischer Opern hat sich Juha Kotilainen verdient gemacht, die bedeutendsten Philippe Boesmans „Wintermärchen“ in der Regie von Luc Bondy in ’La Monnaie' Brüssel, Aulis Sallinens „Kullervo“ und Kimmo Hakolas La Fenice. Zu den neuesten Uraufführungen gehören „My Brother's Keeper“ von Olli Kortekangas in Tampere (2018) und „The Road to Raate“ von Uljas Pulkkis (2022), in der er die Hauptpartie sang. Bemerkenswert ist auch die Uraufführung von Olli Mustonens Sinfonie Nr. 1 ”Tuuri”, in der Kotilainen die große Bariton-Partie unter dem Komponist-Dirigenten Olli Mustonen interpretierte und sie u.a. mit Tampere Philharmonie, Moscow Tchaikovsky Sinfonieorchester, Melbourne Sinfonieorchester und Helsinki Philharmonie sang. Parallel dazu führt Juha Kotilainen eine erfolgreiche Karriere als Lied- und Konzertsänger in ganz Europa. Eine zentrale Rolle nehmen die großen Oratorien sowie Orchester- und Chorwerke. Mit Peter Schreier hat er die Schöpfung von J. Haydn und die Matthäus- und Johannes-Passion von J.S. Bach aufgeführt. Auch die Bach h-Moll-Messe und Weihnachtsoratorium, Händels Messias, Haydns Die Schöpfung und Stabat Mater, Mozart-, Brahms- und Verdi-Requiem, Mendelssohns Elias und Paulus oder ”Kullervo” von Sibelius und ”Psalmus” von Uuno Klami gehören zu seinem zentralen Repertoir. Kotilainen wirkte unter zahlreichen bedeutenden Dirigenten wie Esa-Pekka Salonen, Jukka-Pekka Saraste und Helmuth Rilling, Harry Christophers, Edo de Waart, Myung-Whun Chung, Antonio Pappano, Kazushi Ono, Peter Schreier, Andreas Spering, Hannu Lintu, Santtu-Matias Rouvali, Erkki Lasonpalo, Klaus Mäkelä, Leif Segerstam und Jorma Panula. CD-Einspielungen umfassen u.a. die Oper „Wintermärchen“ von Philippe Boesmans für die Deutsche Grammophon sowie „Kullervo“ von A. Sallinen und „Vincent“ von E. Rautavaara beim Label Ondine, „Psalmus“ von Uuno Klami beim Label Finlandia Records und Beethoven-Kantate unter Leif Segerstam beim Label Naxos. Der finnische Bariton Juhana Kotilainen studierte Gesang an der Universität der Künste Sibelius-Akademie in Helsinki bei Hannu Niemelä. Kotilainen wurde auch von Collin Hansen und Ilmo Ranta an der Sibelius-Akademie, und in Meisterkursen von Soile Isokoski, Konrad Jarnot und Peter Berne unterrichtet. An der Sibelius-Akademie studierte Juhana Kotilainen zusätzlich Kirchenmusik, Klavier bei Collin Hansen und Chorleitung bei Jani Sivén. Kotilainen ist ein aktiver Lied- und Oratoriensänger und hat als Solist in großen Kirchenmusikwerken, u.a. den Passionen und Oratorien von J.S. Messias und Dvořáks Stabat Mater gesungen. Als Ensemblesänger arbeitet er insbesondere mit dem Helsinki Kammerchor zusammen. Juhana Kotilainen gastierte bei verschiedenen Musikfestivals, u.a. bei dem Helsinki-Festival, dem Ilmajoki-Musikfestival, dem BRQ-Vantaa- Festival und gehört seit 2024 zur künstlerischen Leitung der Heinävesi-Musikfestspiele in Finnland. Veranstalter: Veranstalter: Stadthalle Detmold, Schlossplatz 7, 32756 Detmold in Zusammenarbeit mit Annikka Konttori-Gustafsson
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- Fr, 18.09.19:30 Uhr
- Sa, 19.09.19:30 Uhr
Weitere Events in Detmold

Innere Welten
Landestheater Detmold - Theaterplatz
Ballett-Doppelabend nach Hermann Hesse von Ivan Alboresi und Douglas Lee | Uraufführung Zum 150. Geburtstag Hermann Hesses im Jahr 2027 widmet sich das Ballett des Landestheaters Detmold einem Autor, dessen Schaffen wie kaum ein anderes die inneren Landschaften des Menschen erkundet. Unter dem Titel »Innere Welten« treffen zwei choreografische Perspektiven auf zentrale Themen Hesses: Identität, Zerrissenheit und die Kraft der Imagination. Der erste Teil des Abends, choreografiert von Douglas Lee, lässt sich von Hermann Hesses »Die Märchen« inspirieren. Aus ihren symbolischen Bildern und atmosphärischen Welten entsteht eine poetische Tanzlandschaft zwischen Wirklichkeit und Fantasie. Ivan Alboresi nimmt im zweiten Teil Motive aus dem Roman »Der Steppenwolf« auf. Im Mittelpunkt steht die Erfahrung eines gespaltenen Selbst – zwischen gesellschaftlicher Ordnung und innerer Unruhe, zwischen Vernunft und Trieb. In der Choreografie wird der Körper zum Ort dieser Vielstimmigkeit: Figuren vervielfältigen sich, Bewegungen überlagern sich, Realität und Traum verschwimmen miteinander. So verbindet »Innere Welten« existenzielle Selbstbefragung und märchenhafte Imagination – zwei Seiten eines Autors, der die Suche nach dem eigenen Selbst in immer neuen Bildern beschrieben hat.

"Wir sehen uns im Vogelpark Heiligenkirchen"
Vogelpark Heiligenkirchen
Der Frühling kündigt sich hörbar an. Im und um den Vogelpark Heiligenkirchen sind die einprägsamen Rufe der Webervögel jetzt besonders laut zu vernehmen. Bei den Tieren stellen sich die Frühlingsgefühle ein und das erste Grün tastet sich vorsichtig aus der Erde. Zeit zu erkunden, was es im lippischen Tierpark am Fuße des Hermannsdenkmals tierisches Neues zu bestaunen gibt. Der kalte Winter war herausfordernd und hat das Vogelpark-Team hier und da zeitlich etwas zurückgeworfen. Aber mit viel Handarbeit und aller Kraft haben sie es geschafft, in dieser Saison kurzerhand schon am 28. Februar zu öffnen. „Die Sonne hat uns geholfen“, lächelt Marc-Philip Eckstein, der den Park in der dritten Generation offiziell Ende 2025 von seinem Vater Friedrich-Wilhelm Eckstein übernommen hatte. Gleich am ersten Wochenende nach Saisonstart begrüßte der Parkinhaber mehr als 2.000 Besuchende bei strahlendem Sonnenschein. Zu erkunden gibt es zum Beispiel zwei neue Tunnelrutschen, zwischen denen sich vier Murmelbahnen abwärts schlängeln. „Die Kinder können ihrer Murmel jetzt direkt hinterherrutschen. Und das immer und immer wieder“, freut sich Eckstein, der das Spielgerät nach seiner Idee hat anfertigen lassen. Unten angekommen, lernen die Kinder an einer kleinen Station, welche Farbe die Eier von Emus und Kasuaren haben – zwei Arten, die im Park zuhause sind. Mit dem Frühling beginnt die Partnersuche. Eine besonders rührende Frühlingsgeschichte erzählen zwei Storchendamen. Eine der beiden verlor durch einen Unfall ein Auge, die andere erlitt einen Flügelbruch. Die Wildtier- und Artenschutzstation Sachsenhagen in der Nähe des Steinhuder Meeres nahm die flugunfähigen Vögel vorübergehend auf. Bis sie jetzt Vogelpark Heiligenkirchen ein sicheres Für-immer-Zuhause fanden. „Sie sind gut angekommen und wirken glücklich: Schließlich haben beide in Heiligenkirchen eine neue Liebe gesucht und gefunden und bauen schon eifrig an ihren Nestern“, beschreibt Eckstein. Neben den Störchen kamen auch zwei Weißbüschelaffen nach illegaler Haltung zuerst nach Sachsenhagen und schließlich in den Vogelpark. Hier dürfen sie jetzt ihren Lebensabend genießen. Mehr über Tiere lernen – bei kostenfreien, täglichen Führungen: Küken-Kennenlernen: Täglich zwischen 12 und 16 Uhr können Kinder im Vogelpark Heiligenkirchen kleine Hühnerküken hautnah erleben und so den achtsamen Umgang mit Tieren lernen. Begleitete Tierfütterungen: Jeden Tag um 15:30 Uhr startet der kostenlose Futterrundgang bei den Nandus – hier kann jede und jeder mit füttern und mehr über die Tiere lernen. „Wer schon immer mal wissen wollte, wie groß das größte Ei der Welt ist oder wer einem Pelikan einen Fisch in seinen Schnabel werfen möchte, ist hier genau richtig“, lädt das Tierpfleger-Team ein.

Selbständiger Rundgang um die ehemaligen Sinalco Werke I und II mit der Sinalco AG PDF APP und Infos zum Sinalco Musical.
Sinalcohaus, Nähe Bahnhof
Franz Hartmann hat 1902 eine Limonadenfabrik in der Bahnhofstraße 3 in Detmold gegründet. 1905 wurde seine Bilz-Brause in "Sinalco" umbenannt. Ende 1907 gründete er die Sinalco AG. Die Marke "Sinalco" ist in vielen Ländern der Erde bekannt. Weniger bekannt ist aber, dass die Sinalco AG fast hundert Jahre den Grundstoff für die Limonade in Detmold hergestellt hat. Werk I in der Bahnhofstraße wurde unter Denkmalschutz gestellt. 1997 wurde das Unternehmen in Detmold liquidiert. Die Sinalco Markenrechte erwarb die Firma Hövelmann in Duisburg-Walsum. Im Jahr 2023 erhielt der mittlere Grünstreifen der Bahnhofstraße den Namen "Sinalco Allee". Auf der Sinalcostele vor dem Werk I wird kurz über die fast hundertjährige Geschichte des Unternehmens informiert. Wer mehr erfahren will, kann über den QR Code auf der Stele die "Sinalco AG PDF APP" für Smartphones herunterladen. Die APP informiert recht ausführlich über die Unternehmensgeschichte und die Gründe des Niedergangs in Detmold. Es werden auch historische Fotos, frühere Plakate und Werbefilme sowie aktuelle Fernsehberichte über das Unternehmen gezeigt. Zum Sinalco Musical "Das Glück ist eine Orange" gibt es ebenso Erläuterungen, das am 24.10.2025 im Landestheater Detmold uraufgeführt wird. Die PDF APP kann kostenlos über die Internetseite www.Sinalco-in-Detmold.de abgerufen werden. Mit der APP kann man einen selbständigen Rundgang am Werk I in der Bahnhofstr.3 in Detmold starten. Werk II liegt nördlich der Bahnlinie am Kronenplatz, den man zu Fuß am einfachsten durch die Bahnhofpassage erreicht.

Trickfilm-Werkstatt für Kinder
Stadtbibliothek
Dienstag, 18.08.2026 und Mittwoch, 19.08.2026 jeweils von 10:00 bis 13:00 Uhr. Für Kinder von 8-12 Jahren. Erfindet eigene Geschichten und bringt sie mit Lego-Figuren zum Leben. In diesem zweiteiligen Workshop lernt ihr, wie man aus vielen Fotos einen spannenden Trickfilm erstellt. Bringt euch gern etwas Verpflegung für eine kurze Mittagspause mit. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung über unter https://pretix.eu/stadtdetmold/trickfilme-2/.

In 80 Minuten um die Welt
Lippisches Landesmuseum
In den Sommerferien lädt das Lippische Landesmuseum Familien mit Kindern zu einer spannenden Entdeckungsreise ein. Die Familien-Rallye führt mit kniffligen Aufgaben, überraschenden Aha-Momenten und vielen Mitmachstationen durch das gesamte Museum. Wer alle Stationen meistert und das Lösungswort knackt, erhält an der Information eine kleine Überraschung. Während der gesamten Sommerferien in Nordrhein-Westfalen. Die Rallye ist kostenlos an der Information erhältlich. Es fällt lediglich der Museumseintritt an. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

Lukas Hoffmann – Fotografie
Fürstliches Residenzschloss
Die Lippische Gesellschaft für Kunst präsentiert faszinierende Einblicke in das Werk des vielfach ausgezeichneten Künstlers Lukas Hoffmann. Im Mittelpunkt stehen die Möglichkeiten und Grenzen der analogen Fotografie. Seine Arbeiten zeigen urbane Räume als abstrakte Kompositionen, kontrastreiche Schwarzweiß-Porträts von Passanten und doppelt belichtete Aufnahmen, die Zeitlichkeit bildnerisch verdichten. Hoffmann nutzt das Medium nicht, um die Wirklichkeit bloß abzubilden, sondern um eine ganz eigene Weise ihres Erscheinens ins Bild zu setzen. Lukas Hoffmann (geb. 1981 in Zug, Schweiz) lebt und arbeitet in Berlin.Nach seinem Studium an der École Nationale Supérieure des Beaux Arts in Paris (2003-2007) hielt er sich im Rahmen von Residencies in New York, Antwerpen, Berlin, Prag und Budapest auf. Seit 2007 stellt er regelmäßig in Einzel- wie Gruppenausstellungen in Frankreich, Deutschland, Polen und der Schweiz aus. Vier Monografien sind bisher erschienen: „Strassenbilder“ (2023), „Untitled Overgrowth“ (2019), „Sharing Kalesija“ (2015) und „vingt-six photographies“ (2011). Arbeiten des Künstlers finden sich in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen, wie zum Beispiel im Fotomuseum Winterthur, Los Angeles County Museum of Art (LACMA), Centre Georges Pompidou (Paris), Photo Elysée (Lausanne) oder im FRAC Auvergne (Clermont-Ferrand).

