Konzerte
Obernhof

OBERNHOFER VOLLMONDNACHT -Rede‘ mer mal Tacheles!

OBERNHOFER VOLLMONDNACHT -Rede‘ mer mal Tacheles!

Dienstag, 24. November 2026 um 19:00

Haus Fumiko, Seelbacher Str. 3

Peregrini e.V.

Preis folgt

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Erinnerung an 9. November: Geschichte und Geschichten von und mit Jürgen Poth In mahnender Erinnerung an die Novemberpogrome des NS-Regimes gegen die deutschen Juden im Jahr 1938 ist der 9. November in Deutschland auch ein die Opfer des Nationalsozialismus – zusätzlich zum offiziellen nationalen Holocaust-Gedenktag 27. Januar, dem Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz (1945). Erzählte Geschichte und gesungene Geschichten werden Sie in eine Welt entführen, die nicht (nur) von Shoah und Vernichtung handelt, sondern das Nebeneinander und Miteinander von Juden und Christen beschreibt. Auch das war - und ist - nicht immer ohne Spannungen oder ohne Ausgrenzung. Aber es war dennoch eine Zeit der Bereicherung unserer Kultur, des Austausches, der Hoffnung und unhinterfragter Selbstverständlichkeiten. Nachbarschaft eben! Entlang eines Zeitstrahles bewegen wir uns musikalisch aus der Gegenwart in die Vergangenheit jüdischen Lebens in Deutschland. Auf Hochdeutsch übertragenes jiddisches Liedgut lässt uns hinter die Kulissen blicken. Schwerpunkte werden die Besonderheiten und die jüdische Geschichte der jeweiligen Veranstaltungsorte setzen, die mit der Anmoderation eines Liedes verwoben werden. Dabei kommt der gemeinsame Alltag nicht zu kurz, dessen ehrliche, emotionale Schilderung sich an der Chronik jüdischer Familien orientiert. Musik und Biografien verschmelzen so zu emotionalen Botschaften, wie sie sonst nur Zeitzeugen transportieren können. Aktuelle Ereignisse werden nicht ausgeklammert, sondern laden ein, Tacheles zu reden! Der Eintritt ist wie immer frei – um Spenden wird gebeten. Anmeldungen gern per Mail bitte an gaby.fischer@obernhofer-vollmondnacht.de oder telefonisch unter 0170 2751868.

Quelle: DZT · Lizenz: CC BY 4.0 · © Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.

Familienfreundlich Indoor#kultur

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Veranstaltungsort

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Haus Fumiko, Seelbacher Str. 3

56379 Obernhof

Veranstalter: Peregrini e.V.

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Konzert
Do,
20.
Aug.

Phantastische Tierwesen in Süddeutschland

Phantastische Tierwesen in Süddeutschland

19:00 Uhr·Konzerte

Bilder-Vortrag: Michael Landgraf Musik: mülleRReuter Jede Landschaft, die was auf sich hält, hat auch ein passendes Fabeltier: Berühmt ist z.B. der bayerische Wolpertinger. Auch in der Weinbergen von Obernhof kann man in mondhellen Nächten laut Aussage von Lahnwinzer Helge Ehmann zuweilen das Ommel wuseln sehen. An diesem Abend werden die Elwetritsche vorgestellt. Das sind phantastische Tierwesen, die in weiten Teilen Süddeutschlands, besonders aber in der Südpfalz, bekannt sind. Sie wurden in der Kunst vielfach in Szene gesetzt, vor allem durch den renommierten Künstler Gernot Rumpf, der 2025 starb. Bekannt wurde er vor allem mit seinen Bronze-Brunnen, die sich in vielen deutschen Städten und Gemeinden finden. Einer der originellsten ist wohl der Elwetritsche-Brunnen in Neustadt/Weinstraße. Michael Landgraf, Schriftsteller und Generalsekretär des PEN Deutschland, lebt in Neustadt, dem Hotspot der Elwetritsche. Er führt in die Tritschologie ein und wird zur Historie, den Gattungen, der Lebensweise sowie über deren weltweiter Verbreitung berichten. Aus seiner Feder stammen zwei Bücher über die Elwetritsche und er war mehrfach mit dem SWR-Fernsehen auf der Jagd nach diesen Fabelwesen. Das Duo mülleRReuter wird die phantastischen Fabelwesen zu klingendem Leben erwecken. Der Eintritt ist wie immer frei – um Spenden wird gebeten. Anmeldungen gern per Mail bitte an gaby.fischer@obernhofer-vollmondnacht.de oder telefonisch unter 0170 2751868

Freunde & Umkreis: bald in der AppPreis folgt
Konzert
Do,
20.
Aug.

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Haus Fumiko, Seelbacher Str. 3

19:00 Uhr·Konzerte

Bilder-Vortrag: Michael Landgraf Musik: mülleRReuter Jede Landschaft, die was auf sich hält, hat auch ein passendes Fabeltier: Berühmt ist z.B. der bayerische Wolpertinger. Auch in der Weinbergen von Obernhof kann man in mondhellen Nächten laut Aussage von Lahnwinzer Helge Ehmann zuweilen das Ommel wuseln sehen. An diesem Abend werden die Elwetritsche vorgestellt. Das sind phantastische Tierwesen, die in weiten Teilen Süddeutschlands, besonders aber in der Südpfalz, bekannt sind. Sie wurden in der Kunst vielfach in Szene gesetzt, vor allem durch den renommierten Künstler Gernot Rumpf, der 2025 starb. Bekannt wurde er vor allem mit seinen Bronze-Brunnen, die sich in vielen deutschen Städten und Gemeinden finden. Einer der originellsten ist wohl der Elwetritsche-Brunnen in Neustadt/Weinstraße. Michael Landgraf, Schriftsteller und Generalsekretär des PEN Deutschland, lebt in Neustadt, dem Hotspot der Elwetritsche. Er führt in die Tritschologie ein und wird zur Historie, den Gattungen, der Lebensweise sowie über deren weltweiter Verbreitung berichten. Aus seiner Feder stammen zwei Bücher über die Elwetritsche und er war mehrfach mit dem SWR-Fernsehen auf der Jagd nach diesen Fabelwesen. Das Duo mülleRReuter wird die phantastischen Fabelwesen zu klingendem Leben erwecken. Der Eintritt ist wie immer frei – um Spenden wird gebeten. Anmeldungen gern per Mail bitte an gaby.fischer@obernhofer-vollmondnacht.de oder telefonisch unter 0170 2751868

Freunde & Umkreis: bald in der AppPreis folgt
Konzert
Do,
17.
Sept.

ARNSTEINER ABEND

Haus Fumiko

19:00 Uhr·Konzerte

Bilder-Vortrag: Dr. Jürgen Gauer Musik: Jagdhornbläser Wald ist ein vielgestaltiges und prägendes Element unsrer Landschaft, auf der Grundlage von Standort und Klima. Aber er ist auch bis in die Neuzeit eine Zentalressource für die Versorgung der Bevölkerung – für stofflich Dinge und als Energieträger. Die Nutzungen sind vielfältig und gehen häufig bis an die Grenzen der Leistungsfähigkeit des Waldes und bisweilen auch darüber hinaus. Außerdem wächst Wald in Konkurrenz zur landwirtschaftlichen Nutzfläche. Schnell führt Nutzungskonkurrenz zum Streit und damit zur Politik. Im Wald spiegeln sich deshalb auch die Gesellschaftsverhältnisse der jeweiligen Zeit wieder und deren Naturverständnis. Es geht um Eigentum – wer besitzt welchen Wald – , um Nutzungsregelungen und um Aufsicht über die Regeln. Es entstehen Weistümer – Forstordnungen – Waldgesetze. Zunächst werden Forst- und Waldrechte geregelt. Mit der Bevölkerungszunahme und der beginnender Industrialisierung werden die Nutzungen immer intensiver. Dadurch werden auch Maßnahmen um den Wald zu erhalten und wieder herzustellen immer bedeutender – den Nutzern werden Pflichten auferlegt. Mit der Zeit werden auch neue heimische Baumarten aus höheren Lagen wie die Fichte oder später die Douglasie aus der neuen Welt eingeführt. In der Quintessenz können wir feststellen, dass unsere Wälder schon seit Jahrhunderten Kulturwälder sind. Der Eintritt ist wie immer frei – um Spenden wird gebeten. Anmeldungen gern per Mail bitte an gaby.fischer@obernhofer-vollmondnacht.de oder telefonisch unter 0170 2751868.

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Do,
17.
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19:00 Uhr·Konzerte

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Freunde & Umkreis: bald in der AppPreis folgt
Konzert
Mi,
23.
Sept.

OBERNHOFER FEUERNACHT

Haus Fumiko

19:00 Uhr·Konzerte

Ein Bilder-Vortrag von Hans-Peter Günther Wie kaum eine andere Region im Deutschen Reich hatte das Rheinland unter den Folgen des Ersten Weltkriegs zu leiden. Nicht nur die wirtschaftliche Not prägte den Alltag am Rhein, sondern auch die Folgen der französischen Politik, die auf eine Grenzverschiebung bis zum Rhein drängte. Separatistenunruhen und Besatzung provozierten Abwehrstrategien im Rheinland. Zur Stärkung des Patriotismus wurde eine Reihe öffentlicher Feiern organisiert. So beging das Rheinland 1925 mit großem zeremoniellem Aufwand die Jahrtausendfeiern, die sich auf eine Urkunde aus dem Jahr 925 stützten. Gefeiert wurde die tausendjährige Wiederkehr der Zugehörigkeit Lotharingiens zum Ostfrankenreich. Diese Feierlichkeiten wurden von allen Bevölkerungsgruppen getragen: Ausstellungen, Musikfeste, Sportfeste, Umzüge, Theateraufführungen, Festspiele bis zu bengalischen Feuern im Siebengebirge bereicherten das kulturelle Programm. Schon einige Jahre zuvor hatte der Kunsthistoriker und Denkmalpfleger Dr. Edmund Renard, der ab 1911 als Provinzialkonservator in Bonn tätig war, die Herausgabe eines Mappenwerks mit Farbfotografien betrieben. In Zusammenarbeit mit dem Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Heimatschutz wurden aufwendig gestaltete Mappen mit 40 Tafelbildern auf Karton und weiteren 45 Textbildern „in natürlichen Farben“ in einem begleitenden Textband herausgegeben. Die historischen Photographien und Texte bilden die Grundlage des Vortrages, der aber auch einen Blick auf das 1925 für die „Reichsausstellung Deutscher Wein“ in Koblenz errichtete Ausstellungsgelände wirft. Die ursprünglich nur für die Dauer der Ausstellung (8. August bis 13. September) errichteten Gebäude waren so beliebt, dass sie als Touristenattraktion beibehalten wurden – und nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg bis 1951 wieder aufgebaut wurden. Der Eintritt ist wie immer frei – um Spenden wird gebeten. Anmeldungen gern per Mail bitte an gaby.fischer@obernhofer-vollmondnacht.de oder telefonisch unter 0170 2751868.

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OBERNHOFER FEUERNACHT

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Ein Bilder-Vortrag von Hans-Peter Günther Wie kaum eine andere Region im Deutschen Reich hatte das Rheinland unter den Folgen des Ersten Weltkriegs zu leiden. Nicht nur die wirtschaftliche Not prägte den Alltag am Rhein, sondern auch die Folgen der französischen Politik, die auf eine Grenzverschiebung bis zum Rhein drängte. Separatistenunruhen und Besatzung provozierten Abwehrstrategien im Rheinland. Zur Stärkung des Patriotismus wurde eine Reihe öffentlicher Feiern organisiert. So beging das Rheinland 1925 mit großem zeremoniellem Aufwand die Jahrtausendfeiern, die sich auf eine Urkunde aus dem Jahr 925 stützten. Gefeiert wurde die tausendjährige Wiederkehr der Zugehörigkeit Lotharingiens zum Ostfrankenreich. Diese Feierlichkeiten wurden von allen Bevölkerungsgruppen getragen: Ausstellungen, Musikfeste, Sportfeste, Umzüge, Theateraufführungen, Festspiele bis zu bengalischen Feuern im Siebengebirge bereicherten das kulturelle Programm. Schon einige Jahre zuvor hatte der Kunsthistoriker und Denkmalpfleger Dr. Edmund Renard, der ab 1911 als Provinzialkonservator in Bonn tätig war, die Herausgabe eines Mappenwerks mit Farbfotografien betrieben. In Zusammenarbeit mit dem Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Heimatschutz wurden aufwendig gestaltete Mappen mit 40 Tafelbildern auf Karton und weiteren 45 Textbildern „in natürlichen Farben“ in einem begleitenden Textband herausgegeben. Die historischen Photographien und Texte bilden die Grundlage des Vortrages, der aber auch einen Blick auf das 1925 für die „Reichsausstellung Deutscher Wein“ in Koblenz errichtete Ausstellungsgelände wirft. Die ursprünglich nur für die Dauer der Ausstellung (8. August bis 13. September) errichteten Gebäude waren so beliebt, dass sie als Touristenattraktion beibehalten wurden – und nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg bis 1951 wieder aufgebaut wurden. Der Eintritt ist wie immer frei – um Spenden wird gebeten. Anmeldungen gern per Mail bitte an gaby.fischer@obernhofer-vollmondnacht.de oder telefonisch unter 0170 2751868.

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