Öffentliche Altstadtführungen

Donnerstag, 20. August 2026 um 14:00 – 15:30 Uhr
Öffentliche Altstadtführungen
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In der Altstadt mit ihren mittelalterlichen Plätzen und verwinkelten Gassen prägen reizvolle Fachwerkhäuser neben repräsentativen Bauten aus der Zeit des Reichskammergerichts das Stadtbild. Johann Wolfgang Goethe hielt sich im Sommer 1772 in Wetzlar auf. Seine Erlebnisse inspirierten den Dichter zu seinem ersten großen literarischen Erfolg, dem Briefroman "Die Leiden des jungen Werthers". Faszinierend ist auch der als gotisches Kirchenbauwerk unvollendet gebliebene Dom, der in seiner Zusammensetzung aus romanischen und gotischen Stilelementen ein Stück Stadtgeschichte widerspiegelt.
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Weitere Events in Wetzlar

Stollenführung
Stollenführung
Es ist "die andere Stadtführung" zu einem der dunkelsten Teile der Stadtgeschichte: Wetzlar war während des Zweiten Weltkriegs ein Zentrum hochentwickelter Kriegstechnik. Als der Bombenkrieg auch Wetzlar erreichte, gingen die Industriebetriebe mit ihren Fertigungen "nach untertage": Kriegsgefangene und heimische Bergleute sprengten riesige Stollenanlagen in die umliegenden Anhöhen und Berge, wo dann Optiker und Mechaniker zusammen mit Zwangsarbeitern die kriegswichtigen Produktionen aufrechterhielten. Aber auch die Bevölkerung fand hier Schutz vor den Bombenangriffen. Die Tarnung war dabei so perfekt, dass die Amerikaner erst beim Einmarsch in die Stadt entdeckten, was sie bis dahin übersehen hatten. Die Stollenführung ist für Jugendliche ab 14 Jahren, in Begleitung von Erwachsenen, geeignet.

Domführung
Domführung
Die ehemalige Stiftskirche - der Dom zu Wetzlar - ist eines der interessantesten Kirchenbauwerke Deutschlands. Sein auffälliges Erscheinungsbild ist durch zahlreiche Erweiterungen im Laufe der Jahrhunderte entstanden. Hinter der gotischen Westfassade verbergen sich die Reste der spätromanischen Kirche. Eine weitere Besonderheit ist, dass der Dom schon seit der Reformation von der katholischen und der evangelischen Gemeinde gemeinsam genutzt wird.

Das doppelte Charlottchen
Das doppelte Charlottchen
Wetzlar 1816: Hofrätin Charlotte Kestner, geb. Buff, besucht auf einer Reise von Hannover ins Elsass nach langer Zeit wieder einmal ihre Heimatstadt und den Deutschordenshof, in dem sie eine glückliche Kindheit und Jugend verbrachte. In diesem idyllischen Hof lernte sie auch vor 44 Jahren den Rechtpraktikanten Johann Wolfgang Goethe kennen. Viel Zeit ist seit Sommer 1772 vergangen. Charlotte hat den Legationssekretär Kestner geheiratet, ist nach Hannover gezogen, bekam zwölf Kinder und ist seit 16 Jahren verwitwet. Und jetzt - als wäre die Zeit stehen geblieben – begegnet sie sich selbst: Im Deutschordenshof sieht sie sich als junges Mädchen, das im weißen Kleid mit blassroten Schleifen auf einen Ball in Volpertshausen fährt und gerade ihren jüngeren Geschwistern das Abendbrot schneidet. Sieht sie recht? Stürmt der junge Goethe gleich die Hofeinfahrt hinauf? Beginnt ihre Liebesgeschichte noch einmal? Und was würde sie dann anders machen? Bei der neuen Kostümstadtführung „Das doppelte Charlottchen“, geht es um alte und neue Lieben, richtige und falsche Entscheidungen und die Frage, ob der Spatz in der Hand besser ist als ein Dichter auf dem Dach ... Text und Regie: Oliver Meyer-Ellendt

Abendliche Altstadtführung
Abendliche Altstadtführung
In der Altstadt mit ihren mittelalterlichen Plätzen und verwinkelten Gassen prägen reizvolle Fachwerkhäuser neben repräsentativen Bauten aus der Zeit des Reichskammergerichts das Stadtbild. Johann Wolfgang Goethe hielt sich im Sommer 1772 in Wetzlar auf. Seine Erlebnisse inspirierten den Dichter zu seinem ersten großen literarischen Erfolg, dem Briefroman "Die Leiden des jungen Werthers". Faszinierend ist auch der als gotisches Kirchenbauwerk unvollendet gebliebene Dom, der in seiner Zusammensetzung aus romanischen und gotischen Stilelementen ein Stück Stadtgeschichte widerspiegelt.

"Wie man einen Goethe übersteht" - Kostümführung mit zwei Mannsbildern
"Wie man einen Goethe übersteht" - Kostümführung mit zwei Mannsbildern
Johann Christian Kestner als Bräutigam und Friedrich Wilhelm Gotter als dichtender Jurist haben eine höchst unterschiedliche Sicht auf Johann Wolfgang Goethe und die liebesverwirrenden Ereignisse im Sommer 1772, als sich Goethe in Kestners Verlobte Charlotte Buff verliebte. Charlotte blieb treu bei Herrn Kestner und Goethe floh aus Wetzlar. Zwei Monate später sind die Nachwirkungen noch zu spüren: Bei aller Bewunderung für den Dichter Goethe sehen die beiden Männer sich in Liebes- und in Lyrik-Dingen auch als Goethes Konkurrenten. Jetzt aber erschüttert ein aufregendes Ereignis die Reichsstadt: Ein junger Mensch könnte sich etwas angetan haben und beide Männer könnten daran mitschuldig geworden sein ... Text und Regie: Oliver Meyer-Ellendt

Führung entlang der Stadtmauer
Führung entlang der Stadtmauer
Wetzlars mittelalterliche Stadtbefestigung, die ehemalige Stadtmauer, wurde abschnittweise zwischen 1250 und 1300 erbaut. Die Ringmauer war 1,7 Kilometer lang und mit fünf Toren, mehreren kleinen Pforten und mindestens neun Türmen ausgestattet. Als sich die Stadt im 19. Jahrhundert ausdehnte wurden große Teile der Stadtmauer niedergelegt. Im Grüngürtelring der Parkanlagen, die Wetzlars Altstadt heute umgeben, lassen sich die Spuren der Stadtmauer aufzeigen.
