Portal der Industriekultur
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Das Portal der Industriekultur in der Kohlenwäsche vermittelt multimedial die Entwicklung der Industriekultur in Nordrhein-Westfalen und der Metropole Ruhr. Eine interaktive NRW-Karte informiert über mehr als 100 Standorte; zusätzliche Ebenen stellen weitere industriekulturelle und regionale Themen vor. Im Mittelpunkt steht der 360-Grad-Film „Rundum Ruhr“. Die Installation verbindet Interviews aus sechs Perspektiven mit einer Bildcollage und porträtiert das Ruhrgebiet der 2020er-Jahre. Zum Einsatz kommen zwölf HD-Projektoren, zwei 8K- und vier 4K-Kameras sowie umfangreiches Speichermaterial. Die Informationsmodule sind barrierefrei zugänglich; für Menschen mit Seheinschränkung stehen taktile Modelle bereit.
Quelle: destination.one · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · © destination.one / die jeweiligen Datengeber
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Weitere Events in Essen

überLeben in der Eiszeit
Ruhr Museum
Die Ausstellung „überLeben in der Eiszeit“ widmet sich der Vielfalt eiszeitlicher Landschaften und Lebensformen sowie den Zusammenhängen zwischen Klima, Lebensräumen, Artenvielfalt und menschlichem Handeln. Ein multimediales und interaktives Konzept führt von einer Tierparade mit Mammut und Höhlenhyäne über die Eiszeitgeschichte der Region bis zum menschengemachten Klimawandel. Zum Programm gehören auch öffentliche Führungen. Die Sonderausstellung ist Teil der Paläontologischen Landesausstellung Nordrhein-Westfalen, einem gemeinsamen Projekt des Ruhr Museums, des LWL-Museums für Naturkunde und des Lippischen Landesmuseums Detmold.

Gelb ist Geschichte – Fotografien von Alexander Lackmann
Kohlenwäsche
Die Ausstellung „Gelb ist Geschichte – Fotografien von Alexander Lackmann“ widmet sich substanzgebundenen Abhängigkeiten und der fotografischen Auseinandersetzung mit Drogenkonsum. Seit 2024 dokumentiert Lackmann Drogenkonsumräume in Nordrhein-Westfalen. Zu sehen sind Raumansichten, Porträts von Klient:innen und Mitarbeiter:innen ohne erkennbare Zuordnung sowie Found Footage, darunter Google-Streetview-Ansichten und Rezensionen. Die Arbeiten hinterfragen, wie Sucht sensibel und frei von stigmatisierenden Darstellungen fotografisch repräsentiert werden kann. Der Ausstellungstitel verweist auf Hepatitis C und die mögliche Gelbfärbung von Haut und Augenweiß als Folge der Erkrankung. Präsentiert wird die Ausstellung in der Kohlenwäsche im Rahmen der Reihe „Aktuelle Fotografie im Ruhrgebiet. Pixelprojekt auf Zollverein“.

Ruhr Museum: Dauerausstellung
Kohlenwäsche
Das Ruhr Museum in der Kohlenwäsche präsentiert mit rund 6.000 Exponaten die Natur- und Kulturgeschichte des Ruhrgebiets – von der Entstehung der Kohle vor 300 Millionen Jahren bis zum Strukturwandel zur Metropole Ruhr. Der Museumsparcours setzt bei den Mythen, Phänomenen und Strukturen der Gegenwart an, führt über das vorindustrielle Gedächtnis und die Geschichte der Industrialisierung zurück in die Gegenwart. Die Sammlungen umfassen unter anderem Zeugnisse der Industrie- und Sozialgeschichte, Archäologie, Geologie und Fotografie. Ergänzend zur Dauerausstellung umfasst das Museumsprogramm Sonderausstellungen, Workshops, Führungen, Exkursionen, Vorträge, Filmabende und Audioguides.

Rätsel-Reise Ruhr Museum
Kohlenwäsche
Die Dauerausstellung des Ruhr Museums wird mit einer Museumstasche eigenständig erkundet. Kinder und Eltern lösen gemeinsam Aufgaben und nutzen Materialien zum Anfassen. Forscherhandbücher ergänzen die Rätsel-Reise und können anschließend mitgenommen werden.

Führungen auf dem Welterbe Zollverein
Besucherzentrum Ruhr
Die Führungen auf dem Welterbe Zollverein erschließen die Industriegeschichte der ehemals größten Steinkohlenzeche der Welt und der größten Zentralkokerei Europas. Original erhaltene Übertageanlagen, Maschinen und technische Einrichtungen veranschaulichen den Weg der Kohle, die Arbeitsbedingungen von Bergleuten und Koker:innen sowie den Wandel vom Industriestandort zum UNESCO-Welterbe und Kulturstandort. Das Programm umfasst unter anderem „Über Kohle und Kumpel“ mit dem Weg der Kohle auf der Zeche, „Kohlenwäsche mit Ausblick“, die Untertageführung „Grubenlicht und Wetterzug“ sowie „Von Kohle, Koks und harter Arbeit“ mit dem Weg der Kohle auf der Kokerei. Einzelne Führungen werden auch in englischer und niederländischer Sprache sowie für blinde und sehbeeinträchtigte, schwerhörige Menschen und CI-Träger:innen angeboten. Führungen in Deutscher Gebärdensprache und private Rundgänge mit unterschiedlichen Schwerpunkten sind ebenfalls möglich. Die Führungen beginnen im Besucherzentrum Ruhr und führen durch original erhaltene Übertageanlagen.

Wie man lebt – wo man lebt. Dokumentarfotografien von Brigitte Kraemer
Ruhr Museum
Die Ausstellung „Wie man lebt – wo man lebt. Dokumentarfotografien von Brigitte Kraemer“ bildet den Abschluss einer dreiteiligen Reihe über Fotografinnen, die im Ruhrgebiet gearbeitet haben und arbeiten. Mit mehr als 200 Bildern richtet sie den Blick auf unterschiedliche Lebenswirklichkeiten und fotografische Perspektiven der Region. Zuvor widmete sich die Reihe Marga Kingler und Ruth Hallensleben. Gemeinsam dokumentieren die Ausstellungen einen bedeutenden Abschnitt der Fotografiegeschichte des Ruhrgebiets.

