Bühne & Shows
Gaienhofen

„Refugium – Exil“. Angela Becker-Fuhr – Malerei auf Papier

Samstag, 25. Juli 2026 um 08:00

Hesse Museum Gaienhofen

Tourist-Information Gaienhofen

Preis folgt

Die Sommerausstellung im Hesse Museum zeigt Aquarelle, Pastelle und Collagen von Angela Becker-Fuhr, in denen die Malerin eine „Atmosphäre gelebter Geschichte“ einfangen möchte. In ihren Arbeiten auf Papier stehen Häuser, Villen und Gärten von Schriftstellern, Künstlern und Intellektuellen im Fokus, die in den 1930er Jahren ein vorübergehendes Exil an der Côte d’Azur gefunden hatten. Allen voran war dies in Sanary-sur-Mer. Auf den Spuren ihres Vaters Curth Georg Becker (1904-1972) reiste Angela Becker-Fuhr mehrfach an die Côte d’Azur und schuf dabei nach und nach eine Gruppe von Bildern, die mit dem Begriff „Mare Nostrum“ übertitelt sind. Gemeinsam ist den Darstellungen, dass die Künstlerin nicht nur durch die Schönheit des Motivs, sondern auch durch die dahinter verborgene(n) Geschichte(n) zu ihren Bildfindungen inspiriert wurde. Angela Becker-Fuhr setzt sich mit den Themen Refugium und Exil auch an anderen geschichtsträchtigen Orten auseinander. So entstanden in Venedig Bilder, in denen die Malerin pittoreske Paläste und Plätze, Quais und Portale in Szene setzt und zugleich auf die Historie hinter dem Sichtbaren anspielt. Zu einem attraktiver Rückzugsort für Literaten und Kunstschaffende entwickelte sich spätestens nach dem ersten Weltkrieg auch Montagnola im Tessin. Curth Georg Becker und Hans Purrmann (1880-1966), die seit ihrer gemeinsamen Zeit in Le Brusc bzw. Sanary-sur-Mer befreundet waren, trafen hier in den 1950er Jahren wieder zusammen. 1946 siedelte Curth Georg Becker auf die Halbinsel Höri über und befand sich damit in Gesellschaft zahlreicher Künstler, die sich während der Nazi-Zeit in den Süden Deutschlands zurückgezogen hatten und eine Art Schicksalsgemeinschaft bildeten. Angela Becker-Fuhr, geboren 1946 in Konstanz, lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Öhningen. Sie erhielt von ihrem Vater ersten Mal- und Zeichenunterricht. Nach einer Ausbildung zur Buchhändlerin besuchte sie die Werbefachschule in Frankfurt am Main und anschließend die Fachhochschule für Gestaltung in Wiesbaden. Sie lebte unter anderem in Paris, Köln und Berlin, ist viel gereist und hat in Südeuropa und Südostasien gearbeitet. Begleitprogramm zur Sonderausstellung - Fr. 24.07.26, 19 Uhr, Vernissage - Di. 18.08.26, 11 Uhr, Führung - Di. 15.09.26, 11 Uhr, Führung - So. 11.10.26, 15 Uhr, Führung - So. 01.11.26, 15 Uhr, Führung

Quelle: DZT · Lizenz: CC BY 4.0 · © Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.

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Indoor#ausstellung#kunst

Veranstaltungsort

Hesse Museum Gaienhofen

78343 Gaienhofen

Veranstalter: Tourist-Information Gaienhofen

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Fr,
24.
Juli

„Refugium – Exil“. Angela Becker-Fuhr – Malerei auf Papier

Hesse Museum Gaienhofen

08:00 Uhr·Bühne & Shows

Die Sommerausstellung im Hesse Museum zeigt Aquarelle, Pastelle und Collagen von Angela Becker-Fuhr, in denen die Malerin eine „Atmosphäre gelebter Geschichte“ einfangen möchte. In ihren Arbeiten auf Papier stehen Häuser, Villen und Gärten von Schriftstellern, Künstlern und Intellektuellen im Fokus, die in den 1930er Jahren ein vorübergehendes Exil an der Côte d’Azur gefunden hatten. Allen voran war dies in Sanary-sur-Mer. Auf den Spuren ihres Vaters Curth Georg Becker (1904-1972) reiste Angela Becker-Fuhr mehrfach an die Côte d’Azur und schuf dabei nach und nach eine Gruppe von Bildern, die mit dem Begriff „Mare Nostrum“ übertitelt sind. Gemeinsam ist den Darstellungen, dass die Künstlerin nicht nur durch die Schönheit des Motivs, sondern auch durch die dahinter verborgene(n) Geschichte(n) zu ihren Bildfindungen inspiriert wurde. Angela Becker-Fuhr setzt sich mit den Themen Refugium und Exil auch an anderen geschichtsträchtigen Orten auseinander. So entstanden in Venedig Bilder, in denen die Malerin pittoreske Paläste und Plätze, Quais und Portale in Szene setzt und zugleich auf die Historie hinter dem Sichtbaren anspielt. Zu einem attraktiver Rückzugsort für Literaten und Kunstschaffende entwickelte sich spätestens nach dem ersten Weltkrieg auch Montagnola im Tessin. Curth Georg Becker und Hans Purrmann (1880-1966), die seit ihrer gemeinsamen Zeit in Le Brusc bzw. Sanary-sur-Mer befreundet waren, trafen hier in den 1950er Jahren wieder zusammen. 1946 siedelte Curth Georg Becker auf die Halbinsel Höri über und befand sich damit in Gesellschaft zahlreicher Künstler, die sich während der Nazi-Zeit in den Süden Deutschlands zurückgezogen hatten und eine Art Schicksalsgemeinschaft bildeten. Angela Becker-Fuhr, geboren 1946 in Konstanz, lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Öhningen. Sie erhielt von ihrem Vater ersten Mal- und Zeichenunterricht. Nach einer Ausbildung zur Buchhändlerin besuchte sie die Werbefachschule in Frankfurt am Main und anschließend die Fachhochschule für Gestaltung in Wiesbaden. Sie lebte unter anderem in Paris, Köln und Berlin, ist viel gereist und hat in Südeuropa und Südostasien gearbeitet. Begleitprogramm zur Sonderausstellung - Fr. 24.07.26, 19 Uhr, Vernissage - Di. 18.08.26, 11 Uhr, Führung - Di. 15.09.26, 11 Uhr, Führung - So. 11.10.26, 15 Uhr, Führung - So. 01.11.26, 15 Uhr, Führung

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Fr,
24.
Juli

Vernissage der Ausstellung „Refugium – Exil“. Angela Becker-Fuhr

Hesse Museum Gaienhofen

15:00 Uhr·Bühne & Shows

Die Sommerausstellung im Hesse Museum zeigt Aquarelle, Pastelle und Collagen von Angela Becker-Fuhr, in denen die Malerin eine „Atmosphäre gelebter Geschichte“ einfangen möchte. In ihren Arbeiten auf Papier stehen Häuser, Villen und Gärten von Schriftstellern, Künstlern und Intellektuellen im Fokus, die in den 1930er Jahren ein vorübergehendes Exil an der Côte d’Azur gefunden hatten. Allen voran war dies in Sanary-sur-Mer. Die Vernissage findet am Freitag, 24. Juli, um 19 Uhr – bei gutem Wetter – vor dem Hesse Museum Gaienhofen statt. Es begrüßen die stellvertretende Bürgermeisterin Mechtild Biechele und Museumsleiterin Dr. Yvonne Istas. Die Laudatio hält der Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Schuhmacher. Die Veranstaltung wird von der Sängerin Sara Virciglio-Mac-Nelly musikalisch begleitet. Es folgt ein kleiner Apéro. Im Anschluss oder bereits ab 18 Uhr kann die Ausstellung besichtigt werden. Wir bitten um Anmeldung: [hesse-museum@gaienhofen.de](mailto:hesse-museum@gaienhofen.de), Tel. +49 (0) 7735 / 440949

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Sa,
25.
Juli

Führung durch das Hesse Museum Gaienhofen

Hesse Museum Gaienhofen

08:00 Uhr·Bühne & Shows

Die Führung beleuchtet das Leben und Werk des Literatur-Nobelpreisträgers Hermann Hesse. Der junge Schriftsteller ließ sich frisch verheiratet 1904 in Gaienhofen nieder. Das kleine Bauernhaus, das er mit seiner Frau Mia noch zur Miete bewohnte, lag zentral im damaligen Dorfzentrum gegenüber der Mauritius-Kapelle. Nach der Geburt des ersten Sohnes bezog die Familie 1907 ein eigenes Haus mit Garten im Gewann Erlenloh. Die Führung durch die Dauerausstellung "Gaienhofener Umwege" im Hesse Museum Gaienhofen endet genüßlich mit Kaffee und Kuchen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen unter [www.hesse-museum-gaienhofen.de](http://www.hesse-museum-gaienhofen.de)

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Sa,
25.
Juli

Führung durch das Hesse Museum Gaienhofen

Hesse Museum Gaienhofen

08:00 Uhr·Bühne & Shows

Museumsrundgang durch die Ausstellung zu Hermann Hesses Leben und Werk "Gaienhofener Umwege. Hermann Hesse und sein erstes Haus". Jeden Samstag ab 02.05. bis 03.10.2026. Anmeldung erwünscht, Tel. 07735/ 440949, Email: [hesse-museum@gaienhofen.de](mailto:hesse-museum@gaienhofen.de). Die Dauerausstellung beleuchtet das Leben und Werk des Literatur-Nobelpreisträgers Hermann Hesse. Der junge Schriftsteller ließ sich frisch verheiratet 1904 in Gaienhofen nieder. Das kleine Bauernhaus, das er mit seiner Frau Mia bis 1907 zur Miete bewohnte, lag zentral im damaligen Dorfzentrum gegenüber der Mauritius-Kapelle. Nach der Geburt der drei Söhne bezog die Familie 1912 ein eigenes Haus mit Garten im Gewann Erlenloh. Heute befindet sich im ersten, noch gemieteten Wohnhaus das Hesse Museum Gaienhofen. Zum Museum gehört auch ein weiteres Gebäude, das ehemalige Schul- und Rathaus von Gaienhofen, in dem die Künstler- und die Literaturlandschaft der Höri sowie Sonderausstellungen präsentiert werden. Die Führung endet genüßlich mit Kaffee und Kuchen.

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Konzert
Sa,
25.
Juli

"Carmina Burana" meets "Winds & Rock"

Höri-Halle Gaienhofen

15:30 Uhr·Konzerte

Das Vokalensemble Gaienhofen, die Kantoreien von Schloss Gaienhofen, Solisten und das symphonischen Blasorchester Stockach präsentieren Mittelalterrock, Balladen, mitreißende Songs und Orffs „Carmina Burana“ unter Leitung von Siegfried Schmidgall Vokalensemble Gaienhofen e.V. Kantoreien der Evangelischen Schule Schloss Gaienhofen Sinfonisches Blasorchester der Stadtmusik Stockach - Dirigent: Helmut Hubov Julia Küsswetter, Sopran - Joaquín Asiáin, Tenor - Lorenzo du Cunzo, Bariton Gesamtleitung: Siegfried Schmidgall Das Vokalensemble Gaienhofen und die Kantoreien von Schloss Gaienhofen haben sich ein ungewöhnliches, attraktives Programm ausgedacht. Das Leitmotiv für den ersten Konzertteil mit Chören, Blasorchester, Band, Drehleier und Dudelsack heißt: „es wird rockig und mittelalterlich“ – mit Kompositionen von Corvus Corax, Queen u.a. wird deutlich: Lebensfreude und Musik sind heute wie im Mittelalter eng verbunden: Spätestens ‘Oh Fortuna’ aus Carl Orffs „Carmina Burana“ kennt eigentlich jeder Metal-Fan, denn die Zahl der Bands, die es coverten, sampelten oder sonstwie einsetzten, ist kaum zu übersehen. Carl Orff, der Komponist des wohl „metallischsten Stücks der Klassik“ feierte 2025 seinen 130. Geburtstag und im zweiten Konzert-Teil feiert Carl Orffs Kantate „Carmina Burana“, mit ihrer unmittelbaren und überbordenden Kraft die irdischen Freuden und den Wechsel der Jahreszeiten. Die „Ode an das Leben in all seiner Vergänglichkeit“ wird in einer außergewöhnlichen Fassung für symphonisches Blasorchester, Klavier und Schlagwerk präsentiert. Dirigent Siegfried Schmidgall bringt mit seinem rund 250-köpfigen Chor – bestehend aus Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen – ein beeindruckendes Klangensemble auf die Bühne. Zusammen mit drei professionellen Solisten, dem Sinfonischen Blasorchester Stockach (Einstudierung Helmut Hubov), sowie Klavier, Bass und einer engagierten Schlagzeuggruppe erwartet das Publikum ein mitreißendes musikalisches Spektakel voller Energie und Leidenschaft. Inszeniert mit moderner Sound- und Lichttechnik, wird das Konzert in der Höri Halle Gaienhofen zu einem echten Erlebnis, das Gaienhofen und die ganze Höri begeistern wird. Orffs Musik reflektiert das Glücksrad des Lebens und besticht durch ihre unglaubliche Vitalität. Hier verbinden sich melodische Einfachheit und orchestrale Raffinesse. Die Instrumentation ist schlagkräftig, raffiniert, farbig und suggestiv, gesungen wird in Latein, Altfranzösisch und Mittelhochdeutsch. Zischende Konsonanten und schnelle Texte in verschiedenen Sprachen sind für den Chor eine besondere Herausforderung und rhythmisch ebenso wirkungsvoll angelegt wie die Partitur für die aufwändige Becken-, Tamtam- und Trommelabteilung im Orchester. Der Untertitel der "Carmina Burana" lautet: "weltliche Gesänge für Soli, Chor, Instrumente und magische Bilder". Orff war auf der Suche nach einem Gesamtkunstwerk, das an die Wurzeln der Musik geht, an die Wurzeln der Sprache, der Kultur und des persönlichen Erlebens. Musik, Sprache und Kultur hat er großmeisterlich in seine "Gesänge" hineingenommen, das persönliche Erleben ist Sache des Einzelnen. Jeder hat seine eigenen Bilder, Emotionen und Assoziationen. Lassen Sie sich ins Mittelalter entführen. Lassen Sie sich von den "magischen Bildern" die Fortuna, Amor, Blanziflor und Helena in Ihnen hervorrufen, verzaubern... und von Carl Orff, dem musicus magicus! Vorverkauf ab 1.5.2026 bei der Tourist-Information Gaienhofen, T. 07735 9999-123, touristinfor@gaienhofen.de.

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So,
26.
Juli

„Refugium – Exil“. Angela Becker-Fuhr – Malerei auf Papier

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Die Sommerausstellung im Hesse Museum zeigt Aquarelle, Pastelle und Collagen von Angela Becker-Fuhr, in denen die Malerin eine „Atmosphäre gelebter Geschichte“ einfangen möchte. In ihren Arbeiten auf Papier stehen Häuser, Villen und Gärten von Schriftstellern, Künstlern und Intellektuellen im Fokus, die in den 1930er Jahren ein vorübergehendes Exil an der Côte d’Azur gefunden hatten. Allen voran war dies in Sanary-sur-Mer. Auf den Spuren ihres Vaters Curth Georg Becker (1904-1972) reiste Angela Becker-Fuhr mehrfach an die Côte d’Azur und schuf dabei nach und nach eine Gruppe von Bildern, die mit dem Begriff „Mare Nostrum“ übertitelt sind. Gemeinsam ist den Darstellungen, dass die Künstlerin nicht nur durch die Schönheit des Motivs, sondern auch durch die dahinter verborgene(n) Geschichte(n) zu ihren Bildfindungen inspiriert wurde. Angela Becker-Fuhr setzt sich mit den Themen Refugium und Exil auch an anderen geschichtsträchtigen Orten auseinander. So entstanden in Venedig Bilder, in denen die Malerin pittoreske Paläste und Plätze, Quais und Portale in Szene setzt und zugleich auf die Historie hinter dem Sichtbaren anspielt. Zu einem attraktiver Rückzugsort für Literaten und Kunstschaffende entwickelte sich spätestens nach dem ersten Weltkrieg auch Montagnola im Tessin. Curth Georg Becker und Hans Purrmann (1880-1966), die seit ihrer gemeinsamen Zeit in Le Brusc bzw. Sanary-sur-Mer befreundet waren, trafen hier in den 1950er Jahren wieder zusammen. 1946 siedelte Curth Georg Becker auf die Halbinsel Höri über und befand sich damit in Gesellschaft zahlreicher Künstler, die sich während der Nazi-Zeit in den Süden Deutschlands zurückgezogen hatten und eine Art Schicksalsgemeinschaft bildeten. Angela Becker-Fuhr, geboren 1946 in Konstanz, lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Öhningen. Sie erhielt von ihrem Vater ersten Mal- und Zeichenunterricht. Nach einer Ausbildung zur Buchhändlerin besuchte sie die Werbefachschule in Frankfurt am Main und anschließend die Fachhochschule für Gestaltung in Wiesbaden. Sie lebte unter anderem in Paris, Köln und Berlin, ist viel gereist und hat in Südeuropa und Südostasien gearbeitet. Begleitprogramm zur Sonderausstellung - Fr. 24.07.26, 19 Uhr, Vernissage - Di. 18.08.26, 11 Uhr, Führung - Di. 15.09.26, 11 Uhr, Führung - So. 11.10.26, 15 Uhr, Führung - So. 01.11.26, 15 Uhr, Führung

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