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Gaienhofen

„Refugium – Exil“. Angela Becker-Fuhr – Malerei auf Papier

„Refugium – Exil“. Angela Becker-Fuhr – Malerei auf Papier

Sonntag, 13. September 2026 um 12:00

Hesse Museum Gaienhofen

Tourist-Information Gaienhofen

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Die Sommerausstellung im Hesse Museum zeigt Aquarelle, Pastelle und Collagen von Angela Becker-Fuhr, in denen die Malerin eine „Atmosphäre gelebter Geschichte“ einfangen möchte. In ihren Arbeiten auf Papier stehen Häuser, Villen und Gärten von Schriftstellern, Künstlern und Intellektuellen im Fokus, die in den 1930er Jahren ein vorübergehendes Exil an der Côte d’Azur gefunden hatten. Allen voran war dies in Sanary-sur-Mer. Auf den Spuren ihres Vaters Curth Georg Becker (1904-1972) reiste Angela Becker-Fuhr mehrfach an die Côte d’Azur und schuf dabei nach und nach eine Gruppe von Bildern, die mit dem Begriff „Mare Nostrum“ übertitelt sind. Gemeinsam ist den Darstellungen, dass die Künstlerin nicht nur durch die Schönheit des Motivs, sondern auch durch die dahinter verborgene(n) Geschichte(n) zu ihren Bildfindungen inspiriert wurde. Angela Becker-Fuhr setzt sich mit den Themen Refugium und Exil auch an anderen geschichtsträchtigen Orten auseinander. So entstanden in Venedig Bilder, in denen die Malerin pittoreske Paläste und Plätze, Quais und Portale in Szene setzt und zugleich auf die Historie hinter dem Sichtbaren anspielt. Zu einem attraktiver Rückzugsort für Literaten und Kunstschaffende entwickelte sich spätestens nach dem ersten Weltkrieg auch Montagnola im Tessin. Curth Georg Becker und Hans Purrmann (1880-1966), die seit ihrer gemeinsamen Zeit in Le Brusc bzw. Sanary-sur-Mer befreundet waren, trafen hier in den 1950er Jahren wieder zusammen. 1946 siedelte Curth Georg Becker auf die Halbinsel Höri über und befand sich damit in Gesellschaft zahlreicher Künstler, die sich während der Nazi-Zeit in den Süden Deutschlands zurückgezogen hatten und eine Art Schicksalsgemeinschaft bildeten. Angela Becker-Fuhr, geboren 1946 in Konstanz, lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Öhningen. Sie erhielt von ihrem Vater ersten Mal- und Zeichenunterricht. Nach einer Ausbildung zur Buchhändlerin besuchte sie die Werbefachschule in Frankfurt am Main und anschließend die Fachhochschule für Gestaltung in Wiesbaden. Sie lebte unter anderem in Paris, Köln und Berlin, ist viel gereist und hat in Südeuropa und Südostasien gearbeitet. Begleitprogramm zur Sonderausstellung - Fr. 24.07.26, 19 Uhr, Vernissage - Di. 18.08.26, 11 Uhr, Führung - Di. 15.09.26, 11 Uhr, Führung - So. 11.10.26, 15 Uhr, Führung - So. 01.11.26, 15 Uhr, Führung

Quelle: DZT · Lizenz: CC BY 4.0 · © Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.

Indoor#ausstellung#kunst

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Hesse Museum Gaienhofen

78343 Gaienhofen

Veranstalter: Tourist-Information Gaienhofen

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Die Sommerausstellung im Hesse Museum zeigt Aquarelle, Pastelle und Collagen von Angela Becker-Fuhr, in denen die Malerin eine „Atmosphäre gelebter Geschichte“ einfangen möchte. In ihren Arbeiten auf Papier stehen Häuser, Villen und Gärten von Schriftstellern, Künstlern und Intellektuellen im Fokus, die in den 1930er Jahren ein vorübergehendes Exil an der Côte d’Azur gefunden hatten. Allen voran war dies in Sanary-sur-Mer. Im Rahmen einer Führung mit Museumsleiterin Dr. Yvonne Istas werden die verborgenen Geschichten hinter den Bildern von Angela Becker-Fuhr lebendig. Wir bitten um Anmeldung: hesse-museum@gaienhofen.de, Tel. +49 (0) 7735 / 440949

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Gartenführung

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# Hermann Hesses Garten in Gaienhofen - Damals und heute Hermann Hesse legte auf dem Wiesengrund rund um sein Haus einen großen Selbstversorger-Garten mit Beeren, Gemüse und Obstbäumen sowie zahlreiche Blumenrabatten an. Es ist der erste und einzige Garten, den er von Grund auf selbst konzipierte und eigenhändig anlegte. Spätere Gärten in Bern oder Montagnola veränderte er lediglich. Diese Einzigartigkeit seines Gartens begründet die Rekonstruktion und Interpretation durch die jetzige Eigentümerin. Unter fachkundiger Führung wird nicht nur der nach Hesses eigenen Plänen wiederangelegte Nordgarten gezeigt und mit Hintergründen erläutert, sondern auch der wiederhergestellte Südgarten, der auch auf historischen Grundlagen basiert: Hier wachsen in traditionellen Beeten als kleine Sortenarche die alten Blumen- und Nutzpflanzen-Sorten, die schon in Hesses Garten zu finden waren.

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Führung durch das Hesse Museum Gaienhofen

Hesse Museum Gaienhofen

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Museumsrundgang durch die Ausstellung zu Hermann Hesses Leben und Werk "Gaienhofener Umwege. Hermann Hesse und sein erstes Haus". Jeden Samstag ab 02.05. bis 03.10.2026. Anmeldung erwünscht, Tel. 07735/ 440949, Email: [hesse-museum@gaienhofen.de](mailto:hesse-museum@gaienhofen.de). Die Dauerausstellung beleuchtet das Leben und Werk des Literatur-Nobelpreisträgers Hermann Hesse. Der junge Schriftsteller ließ sich frisch verheiratet 1904 in Gaienhofen nieder. Das kleine Bauernhaus, das er mit seiner Frau Mia bis 1907 zur Miete bewohnte, lag zentral im damaligen Dorfzentrum gegenüber der Mauritius-Kapelle. Nach der Geburt der drei Söhne bezog die Familie 1912 ein eigenes Haus mit Garten im Gewann Erlenloh. Heute befindet sich im ersten, noch gemieteten Wohnhaus das Hesse Museum Gaienhofen. Zum Museum gehört auch ein weiteres Gebäude, das ehemalige Schul- und Rathaus von Gaienhofen, in dem die Künstler- und die Literaturlandschaft der Höri sowie Sonderausstellungen präsentiert werden. Die Führung endet genüßlich mit Kaffee und Kuchen.

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Führung durch das Hesse Museum Gaienhofen

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Die Führung beleuchtet das Leben und Werk des Literatur-Nobelpreisträgers Hermann Hesse. Der junge Schriftsteller ließ sich frisch verheiratet 1904 in Gaienhofen nieder. Das kleine Bauernhaus, das er mit seiner Frau Mia noch zur Miete bewohnte, lag zentral im damaligen Dorfzentrum gegenüber der Mauritius-Kapelle. Nach der Geburt des ersten Sohnes bezog die Familie 1907 ein eigenes Haus mit Garten im Gewann Erlenloh. Die Führung durch die Dauerausstellung "Gaienhofener Umwege" im Hesse Museum Gaienhofen endet genüßlich mit Kaffee und Kuchen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen unter [www.hesse-museum-gaienhofen.de](http://www.hesse-museum-gaienhofen.de)

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Leben der Frau ...

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10:30 Uhr

Mia Hesse, geb. Bernoulli: Gaienhofener Alltag neben Hermann Hesse Die 35-jährige Mia heiratet den 26-jährigen Hermann Hesse und zieht mit ihm nach Gaienhofen, einen Ort, den sie selbst ausgewählt hat. Das bisher gewohnte städtische Umfeld ihrer Heimatstadt Basel tauscht sie ein gegen ein zurückgezogenes Leben auf dem Lande an der Seite Hermanns als Ehefrau und Mutter der drei Kinder. Wie geht sie mit diesen Umbrüchen um, was bewegt sie, wie verlief ihr Alltag, mit welchen Schwierigkeiten hatte sie zu kämpfen? Sehnsüchte, Freuden und Enttäuschungen werden im Rahmen einer Begehung ihres Zimmers und weiterer von ihr genutzter Räume als Erkenntnisse aus ihren Briefen an Hermann aus jener Zeit deutlich: Ein Frauenleben um 1900 im Schatten des begabten Mannes. Eine Führung von Frauen nicht nur für Frauen.

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Reformierte Lebensart um 1900: Einfluss auf Mia und Hermann Hesse in Gaienhofen Im Zusammenhang mit der Zeit Hesses in Gaienhofen stoßen wir immer wieder auf die Epoche der Lebensreform. Was war das für eine Bewegung, welche Umbrüche fanden statt? Diese Zeit, die bis heute wirkt, beeinflusste alle Lebensbereiche: Veränderung in Architektur, Kunst, Ernährung, Gartenwirtschaft und Erziehung lassen sich am Leben von Hermann und Mia Hesse in ihrem Gaienhofener Haus nachvollziehen. Lernen Sie am Beispiel des Hesse-Hauses die architektonische Formen- und Farbsprache kennen, erfahren Sie etwas über die reformgeprägte Haushaltsführung der Familie, über Reformansätze im Garten, in der Kleidung, lassen Sie sich Gegenstände in der Formensprache jener Zeit in Hesses Haus zeigen: So gelingt es eher zu verstehen, was die junge Familie Hesse reizte, ein Leben in dieser damals abgelegenen Gegend am See zu führen.

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