Romeo & Julia – Liebe ist alles

Freitag, 21. August 2026 um 20:00 – 23:00 Uhr
Kölner Philharmonie
destination.one
Preis folgt
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Romeo & Julia – Liebe ist alles findet am Freitag, 21. August 2026 um 20:00 in Köln statt — Kölner Philharmonie. Weitere Veranstaltungen in Köln findest du auf Eventings.
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Veranstaltungsort

Kölner Philharmonie
Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln
Veranstalter: destination.one
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Weitere Events in Köln

DAS KUNSTSEIDENE MÄDCHEN
Theater&Ehrenfeld
„Das kunstseidene Mädchen“ bringt Irmgard Keuns Roman von 1932 als Bühnenstoff ins Theater Ehrenfeld: Im Zentrum steht Doris, 18 Jahre alt, Stenotypistin aus einfachen rheinischen Verhältnissen, die vom sozialen Aufstieg träumt und „ein Glanz“ werden will . Nachdem sie die Annäherungsversuche ihres Vorgesetzten zurückweist, verliert sie ihre Anstellung; über eine Statistenrolle am Theater gerät sie in ein Spiel aus Selbstinszenierung, Begehren und ökonomischer Unsicherheit . Der entwendete Pelzmantel wird zum Symbol eines fragilen Luxus, der Schutz verspricht und doch neue Abhängigkeiten erzeugt. In Berlin sucht Doris Nähe, Anerkennung und materielle Sicherheit, begegnet Männern, die ihr kurzzeitig Unterkunft oder Status geben, aber keine verlässliche Perspektive . Als Theaterabend liest sich der Stoff zugleich als Porträt weiblicher Selbstbehauptung und als präzise Gesellschaftsdiagnose der späten Weimarer Republik: zwischen Großstadtversprechen, Klassenfrage, Körperpolitik und der Sehnsucht, gesehen zu werden . Die Fassung als Chanson-Musical knüpft an Keuns pointierte Sprache an und öffnet den Text für eine gegenwärtige Lesart von Würde, Prekarität und medialem Glanz.

Kölner Sommerfestival
Kölner Philharmonie

Sommer Köln
Kölner Stadtgebiet
Sommer Köln ist ein Open-Air-Festival mit einem vielseitigen Kulturprogramm an Straßen, Plätzen und historischen Orten im Kölner Stadtgebiet. Zum Programm gehören Straßen- und Kindertheater, Musik, Tanz, Film, Kabarett und Mitmachaktionen. Bekannte Formate wie Kopfhörerkino, Hafensounds am Schokoladenmuseum und die Hofklänge werden durch neue Veranstaltungen ergänzt. So werden unterschiedliche Spielorte im urbanen Raum zu Bühnen für kulturelle Darbietungen unter freiem Himmel.

Discover Deutz – Der Deutzpfad
Bahnhof Köln Messe|Deutz
Köln-Deutz blickt auf eine Geschichte zurück, die bis in die Römerzeit reicht: Bereits 310 n. Chr. entstand mit dem Kastell Deutz ein bedeutender Ausgangspunkt für die weitere Entwicklung des Stadtteils. Der Deutzpfad macht historische Spuren von Heiligen, Preußen und der frühen Sozialdemokratie auf einem rund 1,5 Kilometer langen Rundweg zugänglich. An 13 Stationen führt die Route durch Deutz – vorbei am Bahnhof, an der Deutzer Freiheit, wichtigen Kirchen und weiteren kulturellen Orten. Thematisiert werden unter anderem ein Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg und die Geschichte einer traditionsreichen Kultkneipe. Die von der Bürgervereinigung Deutz initiierte Führung vermittelt Hintergründe zur Entwicklung des Stadtteils und ordnet seine historischen Zeugnisse im urbanen Raum ein.

Unsicheres Terrain
Räume des Kölner Haus- und Grundbesitzervereins
Die Ausstellung „Unsicheres Terrain“ präsentiert neue Arbeiten der Düsseldorfer Malerin Katrin Laade. Im Zentrum steht eine prozessorientierte Bildsprache, die Farbe, Perspektive und Bildraum in fortwährender Bewegung hält. Klassische Maltechniken treffen auf zusammengenähte Stoffe, Sprühfarbe, Klebeband, Radierungen und Übermalungen. In mehrschichtigen Kompositionen entstehen offene Bildräume, in denen Formen zu driften scheinen und sich Übergänge zwischen Kontrolle, Zufall und bewussten Brüchen entwickeln. Das titelgebende Werk „Cosmic“ veranschaulicht Laades Interesse an energetischen Gefügen und überraschenden räumlichen Konstellationen. Ihre Arbeiten geben Verborgenes teilweise preis, während andere Bildebenen bewusst zurückgehalten werden. Die Ausstellung vermittelt einen Einblick in ein über Jahrzehnte entwickeltes künstlerisches Verfahren, das Materialität, Struktur, Wachstumsprozesse und Wahrnehmung untersucht.

Stefanie Pluta: Scenario for a Crystal
Italienische Kulturinstitut
Vierzig Jahre nach Sigmar Polkes Athanor-Installation im Deutschen Pavillon der Biennale von Venedig knüpft Stefanie Plutas Ausstellung an dessen Auseinandersetzung mit Mineralien und Naturprozessen an. Im Zentrum steht die Geschichte des Indergand-Kristalls, eines 1946 am Tiefengletscher geborgenen Rauchquarzes. Fotografien, Zeichnungen und modellhafte Vitrinen nähern sich dem abwesenden Kristall als naturkundlichem Objekt und museal inszeniertem Symbol. Die Ausstellung ist Teil des Projekts Sigmar Polke. Athanor NOW der Anna Polke-Stiftung.
