Sound of Diversity
Konzerte
Marburg

Sound of Diversity

Donnerstag, 6. August 2026 um 07:00

Sound of Diversity

Waggonhalle Kulturzentrum e.V.

Preis folgt

Künstlerisch-partizipatorischer Hip Hop – Ferienworkshop Proben für den Auftritt: 12.09.2026, 11–17 Uhr; 13.09.2026, 12–14 Uhr Release-Konzert: 13.09.2026, 14 Uhr Anmeldung bis zum 27.7.2026 über cwagner@waggonhalle.de 13 – 27 Jahre, Teilnahme gratis! Du schreibst eigene Texte? Du rappst gerne oder wolltest es schon immer mal ausprobieren? Hier hast du die Gelegenheit: Melde dich bis zum 27. Juli an für den „Sound of Diversity – Identitätskonstruktion durch Rap und mache mit beim künstlerisch-partizipatorischen Hip Hop-Ferienworkshop im Sankt Martin-Haus im Waldtal. Du lernst den Ursprung des Hip Hop kennen und diskutierst über Themen wie Diskriminierung, Rassismus und Vielfalt. Ihr schaut euch gemeinsam Raptexte von bekannten Künstler:innen an und arbeitet zum Thema Empowerment. Im Anschluss heißt es Action: Ihr lernt, wie Beat-Produktion und Songwriting funktioniert und erarbeitet eigene Texte zu den Themen, die euch beschäftigen. Ihr schreibt, übt und produziert. Und dann ist Showtime: Ihr lernt, was es heißt, eure eigenen Texte in einem Tonstudio aufzunehmen. Zum Schluss euer großer Auftritt: Am 13. September steht ihr auf der Bühne der Waggonhalle und performt eure eigenen Songs und feiert gleichzeitig die Release-Party eures selbst kreierten Albums. Shalau Baban ist ein in Marburg tätiger Musik-, Kultur- und Jugendpädagoge, der sich seit vielen Jahren besonders im Bereich Hip-Hop-Kultur engagiert. Als pädagogischer Mitarbeiter am Ökumenischen Sozialzentrum St. Martin-Haus arbeitet er mit Jugendlichen verschiedener Hintergründe und nutzt Musik, Medienarbeit und Hip-Hop als kreative Zugänge für Persönlichkeitsentwicklung, Empowerment und interkulturelle Bildung. Baban absolvierte mehrere mehrtägige Fortbildungen im Bereich Hip-Hop-Pädagogik, darunter auch eine spezialisierte Weiterbildung mit Fokus auf den kulturellen und historischen Wurzeln des Hip-Hop in New York City. Im Rahmen dieser Arbeit begleitete er eine Jugendgruppe nach New York, um dort gemeinsam mit den Jugendlichen die Ursprünge der Hip-Hop-Kultur kennenzulernen – von den legendären Schauplätzen der Bronx bis hin zu Begegnungen mit lokalen Akteuren der Szene. Diese Erfahrungen fließen bis heute in seine pädagogische Arbeit ein. Neben seiner Tätigkeit in der Jugendarbeit ist Shalau Baban seit Jahren auch als Musikproduzent aktiv. Er hat an mehreren deutschsprachigen Rap-Produktionen mitgewirkt, darunter Gold- und Platin-ausgezeichnete Songs und Alben. Seine Arbeit bewegt sich dabei zwischen Beatproduktion, Studioarbeit und Co-Producing – oft in Kooperation mit Künstlern, die im deutschen Rap-Mainstream etabliert sind (z.B. Nimo, Amo, Olexesh und Haftbefehl). Durch die Verbindung von Pädagogik, Hip-Hop-Kultur und Musikproduktion schafft Shalau Baban einen Raum, in dem Jugendliche sich authentisch ausdrücken, kreative Fähigkeiten entwickeln und kulturelle Kompetenzen aufbauen können. Sein Ansatz macht ihn zu einer wichtigen Brücke zwischen Jugendkultur, sozialpädagogischer Praxis und professioneller Musikarbeit. Aljoscha Tischkau wird mit Shalau Baban die Beat-Produktion leiten, aber auch beim Songwriting unterstützen.Geboren 1983 in Duderstadt, verbindet seit über 15 Jahren Jugendkultur, Empowerment und Antirassismus mit künstlerischen Formaten – insbesondere im Theater-, Performance- und Hip-Hop-Kontext. Seine Arbeit ist geprägt von partizipativen, niedrigschwelligen und identitätsstärkenden Ansätzen, die marginalisierte Jugendliche in den Mittelpunkt stellen. Er war künstlerischer Leiter, Produzent, Workshopleiter und Mitorganisator zahlreicher Festivals, Performances und Jugendkulturprojekte (u. a. „Beatz im Park“, „Hip Hop – Tag und Nacht“) und spielte in „Yo Bro“ am Schauspiel Frankfurt. Seine kulturelle Bildungsarbeit reicht von internationalen Hip-Hop-Austauschen bis zu künstlerischen Kooperationen mit Theatern, Schulen und Jugendzentren. Er ist Stadtteilsozialarbeiter in Flensburg und war zuvor als Medienpädagoge und stellvertretender Leiter der Jugendkultur- und Medienwerkstatt Das Haus in Eckernförde tätig. Als kultureller Jugendsozialarbeiter und Projektmitarbeiter im landesweiten Projekt DISS-kriminierung der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. hat er vielfältige Empowerment- und Antirassismusprojekte umgesetzt. Er studierte Erziehungs- und Bildungswissenschaften an der Philipps-Universität Marburg und erforschte in seiner Abschlussarbeit, wie Hip Hop in Deutschland als globales Sprachrohr marginalisierter Jugendlicher wirkt. Aktuell vertieft er dieses Themenfeld im Weiterbildungsmaster „Kulturelle Bildung an Schulen“. Als ehemaliger American-Football-Spieler (1. Liga, Vize-Meister, Europapokal) und lizensierter Trainer C engagiert er sich weiterhin im Jugendsport. Aljoscha Tischkau ist verheiratet und Vater von zwei Kindern Laura Tischkau übernimmt maßgeblich den Bereich der Einführung der Workshop-Woche sowie das Songwriting. Geboren 1990 in Henstedt-Ulzburg und aufgewachsen in Elmshorn bei Hamburg, arbeitet sie an der Schnittstelle von Sozialwissenschaft, politischer Bildung und kultureller Praxis. Seit ihrem Abschluss als B.A. Sozialwissenschaftlerin an der Philipps-Universität Marburg (2015) mit den Schwerpunkten Gender Studies, Postkolonialismus und Antirassismus verbindet sie gesellschaftskritische Perspektiven mit einer konsequent praxisorientierten Arbeit in Jugend-, Präventions- und Kulturprojekten. Ihre professionelle Laufbahn begann in der Jugendarbeit, unter anderem in Projekten wie Wissen baut Brücken, wo sie früh Verantwortung übernahm und in der Tandem- und Gruppenleitung tätig war. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Radikalisierungsprävention: Als Onlineberaterin bei Fällen von religiös begründetem Extremismus entwickelte sie niedrigschwellige, dialogische Beratungsansätze für Jugendliche und deren Umfeld. Ihre Arbeit ist geprägt von der Überzeugung, dass Prävention nur gelingt, wenn junge Menschen als Expert*innen ihrer eigenen Lebenswelt ernst genommen werden und sich gesehen fühlen. Darüber hinaus war Laura Tischkau im Bereich der kulturellen Bildung und Theaterarbeit tätig – unter anderem als Produktionsleitung in der Theaterwerkstatt Pilkentafel in Flensburg. Hier verbindet sie organisatorische Kompetenz, ästhetische Sensibilität und ihr sozialwissenschaftliches Verständnis von Machtverhältnissen und Repräsentation. Ihre Arbeit ist wesentlich geprägt von einer intersektionalen Perspektive, die sowohl strukturelle Diskriminierung als auch individuelle Handlungsspielräume in den Blick nimmt. Thematisch bewegt sich Laura Tischkau seit vielen Jahren an den Schnittstellen von Antirassismus, Geschlechtergerechtigkeit, sozialer Teilhabe und Empowerment. Ihre beruflichen, wie ehrenamtlichen Aktivitäten zeichnen sich durch einen praxisnahen, verantwortungsbewussten Ansatz aus, der politische Bildung, soziale Arbeit und kulturelle Praxis miteinander verbindet. Begegnungen mit Menschen, die von verschiedenen Diskriminierungsformen betroffen sind, prägen ihren Alltag ebenso wie ihr professionelles Handeln und ihre kontinuierliche Reflexion. Laura Tischkau lebt mit ihrer Familie in Flensburg. Sie engagiert sich gesellschaftlich und politisch, ist mit lokalen wie überregionalen Netzwerken verbunden und setzt sich dafür ein, Räume zu schaffen, in denen soziale Gerechtigkeit, Empowerment und solidarische Zusammenarbeit gelebt werden können.

Familienfreundlich Indoor Open Air#festival#konzert#kultur#party#workshop

Veranstaltungsort

Sound of Diversity

Waidmannsweg 11, 35039 Marburg

Veranstalter: Waggonhalle Kulturzentrum e.V.

Karte von Marburg

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Sportevent
Mi,
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Juli

Die Altstadt

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07:00 Uhr·Sportevents

Dauer: 1 Stunde In den kleinen Gassen der Marburger Altstadt begibst du dich auf eine Entdeckungsreise. Dabei folgst du den Spuren faszinierender Persönlichkeiten wie den Brüdern Grimm, Martin Luther und Nobelpreisträgern wie Emil von Behring. Fast jede Ecke hält neue inspirierende Erkenntnisse für dich bereit. Die Altstadt schmiegt sich eng an den Hang zwischen der Elisabethkirche im Tal und dem Landgrafenschloss hoch oben auf dem Berg. Deshalb wird sie hier auch liebevoll „Oberstadt“ genannt. Ihre verborgene Geschichte zwischen verwinkelten Straßen und urigen, aufwändig sanierten Fachwerkhäusern reicht zurück bis ins 13. Jahrhundert. Lass’ dich inspirieren und schreibe sie mit deinem Besuch selbst ein Stückchen weiter. Preis Information: Ermäßigungen für Kinder (6-12 Jahre)

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Mobile KunstWerkStatt

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11:00 Uhr·Sportevents

"Die Kunst-Koffer kommen" ist eine mobile Initiative der KunstWerkStatt Marburg. Seit vielen Jahren reisen wir mit Koffern voller Ton, Farben, Holz und Werkzeug zu öffentlichen Plätzen im Freien und laden alle Kinder und Jugendliche ein, mit diesen und anderen Materialien kostenfrei und ohne inhaltliche Zielvorgabe künstlerisch-kreativ tätig zu werden. Teilnahme kostenfrei

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Sportevent
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Fit & Mobil im Alter

Fit & Mobil im Alter

12:30 Uhr·Sportevents

Alle können einfach mitmachen: Die Teilnahme an den Offenen Bewegungsangeboten ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Der Einstieg ist jederzeit möglich. Einzige Voraussetzung: Freude an gemeinsamer Bewegung. Teilnahme auf eigene Verantwortung. Keine Angebote an Feiertagen, in den Schulferien kann es zu Abweichungen kommen. Ausfälle werden online bekannt gegeben (www.marburg.de/offenebewegungsangebote). Das Bewegungsangebot richtet sich an ältere Menschen, die sanft und ohne Leistungsdruck etwas für ihre Gesundheit tun möchten. In entspannter Atmosphäre werden gemeinsam Übungen zur Mobilisation, Kräftigung und Balance angeboten. Die Übungen richten sich nach den eigenen Möglichkeiten und Kenntnisstand. Für wen die eineinhalb Stunden des Angebots zu lang sind, kann das Angebot auch für eine kürzere Zeit besuchen.

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Konzert
Mi,
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TAKE

TAKE

16:00 Uhr·Konzerte

An sieben Sommerabenden ziehen wir jeden zweiten Mittwoch mit unserem Disco-Bollerwagen los und verwandeln unwirtliche Orte der Marburger Nordstadt in temporäre Tanzflächen: den Parkplatz nebenan, die düstere Unterführung, die Nachttankstelle um die Ecke. Den sonst so funktionalen Alltag füllen wir mit Musik und Begegnung. Ob Techno vor einem leerstehenden Shop oder Salsa unter Neonlicht, unterschiedliche Musik- und Tanzstile laden zum Mitmachen, Zuschauen oder spontanen Mittanzen ein. Begleitet werden alle Veranstaltungen von einem Awareness-Team, damit sich alle willkommen und wohl fühlen. Wir treffen uns immer um 20 Uhr direkt vor den Türen des TNT. Von dort aus ziehen wir gemeinsam los zu wechselnden, ausgewählten Orten. Der Eintritt ist komplett frei! Für die Kopfhörer fällt lediglich ein Pfand von 5€ an. Schnappt Euch Eure Freund*innen und kommt vorbei! Mi. 24. Juni mit dj_baubo | vor dem Unigebäude in der Bahnhofstraße 7 dj_baubo bringt die Hot Girl Anthems direkt auf Eure Ohren. Musikalisch erwartet Euch ein cleaner Mix aus Pop, Y2K, Hip-Hop, deutschen Lyrics und Quatsch. Mi. 08. Juli mit San.BR (Frei~Quenz) | unter der Elisabethbrücke San.BR ist ein peruanischer DJ und Produzent aus Marburg. Seit 2019 bewegt er sich zwischen Minimal House, Techno und experimentellen Sounds, spielt in Clubs wie dem Silbergold und ist Teil der Kollektive Freiquenz und Not From This Earth. Zudem moderiert er die Radiosendung Electronic Gateways. Sein Stil zeichnet sich durch minimalistischen, groovigen House mit Acid-Basslines aus; dabei verbindet er sowohl in seinen Sets als auch in seinen analogen und digitalen Produktionen verschiedene Genres zu einem harmonischen Ganzen Mi. 22. Juli mit dj ♡ (ATW Gießen) | an der Aral Tankstelle, Krummbogen 4 dj ♡ bringt Euch zum Tanzen mit einer queeren Mischung aus EDM, FLINTA* rap, hyperpop und bouncy, hard, mixed techno Elementen. Mi. 05. August mit v2k (Kollektiv [E] Schieflage) | am Parkplatz vom ehem. EDEKA, Rosenstraße 2 v2k hat ihren Sound zwischen Deep und Organic House gefunden und liefert hier groovige Rhythmen, warme Klangwelten und funkige Elemente. Mal verträumt und melodisch, mal treibend und voller Schwung, auf jeden Fall mit Fokus auf Bewegung und Flow. Mi. 19. August mit Sakuri (Ecstatic Cuties) | am TEKA-Parkplatz, Bahnhofstraße 3 Born to slay and speak critique. All that in nice dresses. Artsy, weird, electronic, lyrical, nasty, queer, 161. Musikalisch stark von Hip-Hop und elektronischen Tanzmusiken beeinflusst, forscht SAKURI am widerständen und Community-fördernden Potential von Tanzflächen. (Queeres) Empowerment, getanzter Widerstand und verspielter Selbstausdruck sind die Schlagworte, die SAKURI live mit eigenen *Prädikat DANCEABLE* Produktionen und pointierten, aktivierenden Vocals zum Besten oder zumindest sehr guten gibt. Mi. 02. September mit Jannis Wulle (ATW Gießen) | am Heinrich-Meister-Weg Jannis Wulle macht live bevorzugt weirden Techno mit Eurorack, beim Auflegen springt Jannis in den Genres Bass House und Techno und wagt sich dann und wann auf der Suche nach Energy in härtere Richtungen. Mi. 16. September mit smikæ (Schabernack) | am Parkplatz bei der alten Post, Bahnhofstraße 4 smikæ liebt alles, was die Hüften zum wackeln und den ganzen Körper zum tanzen bringt. Egal ob groovig, bouncig, trancig, melodisch oder auch mal ein paar stärkere Bässe – Hauptsache es macht gute Laune! Dabei lässt sie sich auch gerne von spanischen und lateinamerikanischen Rhythmen inspirieren und spielt am liebsten möglichst viel von FLINTA-Produzent*innen. Das Projekt wird durch den Gewinn des Landeswettbewerbes „Ab in die Mitte!“ des Hessischen Wirtschaftsministeriums realisiert. Wir danken allen beteiligten Partner*innen und unterstützenden Institutionen für die Förderung.

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»DER BALL, DEN ICH EINST WARF …« – DIE PROZESSION Dylan Thomas war ein walisischer Dichter (1914–1953). Der Bilderreigen »Der Ball, den ich einst warf …« ist seinem Werk gewidmet. Laut und bunt, wie seine Kurzgeschichten und Gedichte. Eine Prozession in Bildern. Sie erzählt von umtriebigen, ruhelosen, suchenden, feierlich voranschreitenden, den optimistisch nach vorn blickenden Protagonisten, aber auch von den verwirrten Seelen, den sündig vulgären, verstörten, den schwachen, den fragilen Verlierern. Jeder Gedanke, jeder Reim, jede Zeile wird von einem Charakter dargestellt.

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