WE ARE WHAT WE ARE NOT

Samstag, 22. August 2026 um 10:00 – 20:00 Uhr
Rautenstrauch-Joest-Museum: Kulturen der Welt
destination.one
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WE ARE WHAT WE ARE NOT im Rautenstrauch-Joest-Museum richtet den Blick auf das, was in einer Museumssammlung fehlt: verschwundene Objekte, leere Stellen im Archiv sowie Spuren in Inventarlisten und Katalogen. Die Ausstellung von Yohannes Mulat Mekonnen zeigt keine Objekte aus den Beständen des Museums, sondern untersucht, was Abwesenheiten über Museum, Geschichte und Machtstrukturen erzählen. Kolonialkritik, Archivforschung und performative Formate prägen den Ansatz. Eine immersive Installation macht gesammelte Träume hörbar, die als Reaktion auf eine fehlende afrikanische Kopfstütze entstanden sind. Eine Dinner-Performance greift essbare Archivobjekte auf. Mixed-Media-Installationen, Filme und Fotografien übersetzen theoretische Untersuchung in sinnliche Erfahrung. Abwesenheit erscheint dabei nicht nur als Mangel, sondern als Ausgangspunkt für die Reflexion musealer Strukturen und Narrative.
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Veranstaltungsort

Rautenstrauch-Joest-Museum: Kulturen der Welt
Cäcilienstraße 29-33, 50667 Köln
Veranstalter: destination.one
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Discover Deutz – Der Deutzpfad
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Köln-Deutz blickt auf eine Geschichte zurück, die bis in die Römerzeit reicht: Bereits 310 n. Chr. entstand mit dem Kastell Deutz ein bedeutender Ausgangspunkt für die weitere Entwicklung des Stadtteils. Der Deutzpfad macht historische Spuren von Heiligen, Preußen und der frühen Sozialdemokratie auf einem rund 1,5 Kilometer langen Rundweg zugänglich. An 13 Stationen führt die Route durch Deutz – vorbei am Bahnhof, an der Deutzer Freiheit, wichtigen Kirchen und weiteren kulturellen Orten. Thematisiert werden unter anderem ein Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg und die Geschichte einer traditionsreichen Kultkneipe. Die von der Bürgervereinigung Deutz initiierte Führung vermittelt Hintergründe zur Entwicklung des Stadtteils und ordnet seine historischen Zeugnisse im urbanen Raum ein.

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Sommer Köln ist ein Open-Air-Festival mit einem vielseitigen Kulturprogramm an Straßen, Plätzen und historischen Orten im Kölner Stadtgebiet. Zum Programm gehören Straßen- und Kindertheater, Musik, Tanz, Film, Kabarett und Mitmachaktionen. Bekannte Formate wie Kopfhörerkino, Hafensounds am Schokoladenmuseum und die Hofklänge werden durch neue Veranstaltungen ergänzt. So werden unterschiedliche Spielorte im urbanen Raum zu Bühnen für kulturelle Darbietungen unter freiem Himmel.

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Die Ausstellung „Unsicheres Terrain“ präsentiert neue Arbeiten der Düsseldorfer Malerin Katrin Laade. Im Zentrum steht eine prozessorientierte Bildsprache, die Farbe, Perspektive und Bildraum in fortwährender Bewegung hält. Klassische Maltechniken treffen auf zusammengenähte Stoffe, Sprühfarbe, Klebeband, Radierungen und Übermalungen. In mehrschichtigen Kompositionen entstehen offene Bildräume, in denen Formen zu driften scheinen und sich Übergänge zwischen Kontrolle, Zufall und bewussten Brüchen entwickeln. Das titelgebende Werk „Cosmic“ veranschaulicht Laades Interesse an energetischen Gefügen und überraschenden räumlichen Konstellationen. Ihre Arbeiten geben Verborgenes teilweise preis, während andere Bildebenen bewusst zurückgehalten werden. Die Ausstellung vermittelt einen Einblick in ein über Jahrzehnte entwickeltes künstlerisches Verfahren, das Materialität, Struktur, Wachstumsprozesse und Wahrnehmung untersucht.

Stefanie Pluta: Scenario for a Crystal
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Vierzig Jahre nach Sigmar Polkes Athanor-Installation im Deutschen Pavillon der Biennale von Venedig knüpft Stefanie Plutas Ausstellung an dessen Auseinandersetzung mit Mineralien und Naturprozessen an. Im Zentrum steht die Geschichte des Indergand-Kristalls, eines 1946 am Tiefengletscher geborgenen Rauchquarzes. Fotografien, Zeichnungen und modellhafte Vitrinen nähern sich dem abwesenden Kristall als naturkundlichem Objekt und museal inszeniertem Symbol. Die Ausstellung ist Teil des Projekts Sigmar Polke. Athanor NOW der Anna Polke-Stiftung.

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