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Waggonhalle Kulturzentrum e.V.
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Termine von Waggonhalle Kulturzentrum e.V.

Tanzend in die Woche
Tanzend in die Woche
Alle sind willkommen, keine Altersbegrenzung, mit viel Spaß, tanzbaren Beats für jeden Geschmack und guter Laune… Eintritt: soviel wie du willst, mindestens 5 €

Cláudia Sofia Trio
Cláudia Sofia Trio
Cláudia Sofia, Sängerin und Gitarristin aus Mindelo, der Heimatstadt der Ikone der kapverdischen Musik, Cesária Evora – Sie ist eine absolute Neuentdeckung, die musikalisch nicht zwangsläufig der großen verstorbenen Ikone folgt. Auf ihrem aktuellen Album „Mas um Melodia“ gelingt ihr eine faszinierende starke Fusion aus kapverdischer Musik und brasilianischen Rhythmen. Ihre zehn Eigenkompositionen sind Ausdruck tiefer kultureller Wurzeln und bringen gleichzeitig frische Einflüsse aus Brasilien und Europa auf die Insel. Songs wie „Monte Cara“, „Nha Xodó“ und der Titelsong „Mas um Melodia“ zeichnen sich durch rhythmische Leichtigkeit aus, tragen aber immer die typische Melancholie der kapverdischen Musik im Dialekt der Insel in sich. Ihre Musik bewegt sich zwischen einer Vielzahl kapverdischer Musikstile: vom karnevalsartigen „Crush“ über traditionelle Rhythmen wie in „Fogo d’aniz“ bis hin zu komplexen Gesangsarrangements in „Li te ama“. Lokale Traditionen treffen auf internationale Einflüsse. Produziert wurde es von Markus Leukel, der seit 2010 die Musikszene in Mindelo bereichert und eine langjährige musikalische Partnerschaft mit Cláudia Sofia pflegt. Biographie Cláudia Sofia wurde im November 1994 in Mindelo, São Vicente, Kap Verde, geboren. Schon als Kind war sie von den Klängen ihrer Heimat umgeben, wie Morna, Coladeira, Funaná und Batuco, und gleichzeitig von internationalen Künstlern wie Aretha Franklin und Stevie Wonder inspiriert. Im Alter von vier Jahren zeigte sich ihr Gesangstalent erstmals bei einer Aufführung des kapverdischen Klassikers „Ná mininu ná“. Ihre musikalische Ausbildung begann an der Musikschule „Praça Nova“ unter der georgischen Lehrerin Nana Tabagari. Mit sieben Jahren nahm sie an ihrem ersten internationalen Wettbewerb in Portugal teil. Mit zehn Jahren bekam sie ihre erste Gitarre und begann mit 13 Jahren ernsthaft zu spielen. Neben der Musik entdeckte sie 2012 auch die Welt der Mode und nahm am Elite Model Look Wettbewerb teil. Ab 2015 konzentrierte sie sich wieder intensiv auf die Musik und trat in Bars und Restaurants in Mindelo auf. 2018 begann sie, sich professionell der Gitarre zu widmen, erweiterte ihr Instrumentarium um Cajon und Pandeiro und vertiefte ihren Stil auf der Bühne. Cláudia Sofia trat in der Dokumentation Sur les traces de Cesária Évora auf und veröffentlichte 2023 ihr erstes Musikvideo „Monte Cara“, gefolgt von „Darlina“ im Jahr 2024. Im selben Jahr absolvierte sie ihre erste Europatournee mit 21 Konzerten in Deutschland, Österreich und Portugal. Im Jahr 2025 komponierte sie auf Wunsch der Weltbank das Stück „Biodiversity“ für eine Veranstaltung in Praia. Heute lebt sie in Mindelo, wo sie ihre Musik präsentiert und weiterentwickelt.

Cynthia Nickschas and Friends
Cynthia Nickschas and Friends
Seit über 15 Jahren ist die aus einer Musikerfamilie stammende Songwriterin im deutschsprachigen Raum unterwegs – und längst kein Geheimtipp mehr. Bereits 2011 gewann sie in Geldern den 1. Preis beim Straßenmusikwettbewerb. Ein Jahr später war sie erstmals in Funk und Fernsehen zu sehen: 2012 stellte der WDR sie als eine der „besten Straßenmusiker*innen“ Nordrhein Westfalens vor. Es folgten zahlreiche Auszeichnungen, darunter 2014 der Förderpreis der Hanns-Seidel-Stiftung sowie 2019 der Förderpreis der Liederbestenliste. Mit ihrem aktuellen dritten Studioalbum „Is’ halt so!“ wurde Cynthia Nickschas 2023 für den Preis der deutschen Schallplattenkritik in der Kategorie Rock nominiert. Neben renommierten Festivals wie Burg Herzberg, Bardentreffen, Songs an einem Sommerabend oder Tollwood München sammelte sie auch intensive Live-Momente vor den Kameras und Mikrofonen von WDR, BR und Deutschlandfunk. Gemeinsam mit ihrer bis zu siebenköpfigen Band, den „Friends“, spielt Cynthia Nickschas in wechselnden Besetzungen Musik, die sich bewusst jeder Schublade entzieht. Geprägt von Jazz, Blues und Rock, aber ebenso von klassischen Liedermacher-Einflüssen, entstehen laute wie leise Songs, getragen von einer stimmgewaltigen Sängerin, die mit beeindruckender Präsenz erzählt, berührt und aufrüttelt. Ihre Texte sind aus dem Leben gegriffen – frech, tiefsinnig und fast immer mit einem kleinen, hoffnungsvollen Twist versehen. Ob solo mit Gitarre oder gemeinsam mit ihren Friends: Cynthia Nickschas versteht es, jeden Raum, jeden Platz zu verwandeln. Sie nimmt ihr Publikum mit auf eine ganz eigene Reise durch Zeit und Raum, durch Melodie, Rhythmus und sehr persönliche Gedankenwelten. Und wenn das Konzert endet, gehen viele mit einem Hauch Salz in der Wunde – aber zugleich mit einem großen Sonnenstrahl im Herzen – nach Hause.

OSKAR SCHINDLERS LISTE
OSKAR SCHINDLERS LISTE
Das Ehepaar Staehr macht auf dem Dachboden einen unglaublichen Fund: Einen Koffer voller Dokumente des Unternehmers Oskar Schindler. Gemeinsam lesen die beiden in den Briefen und tauchen ein in die unfassbaren Geschehnisse rund um Schindlers Firma im Nazi-besetzten Krakau. Schritt für Schritt wird die Geschichte des Unternehmers nachgezeichnet, der zu Beginn des Krieges eigentlich nur Gewinn machen wollte, dann aber in seine Rolle als Retter zahlreicher durch die Nazis bedrohter Juden hineinwuchs. Das Stück „Oskar Schindlers Liste“ ist im Jahr 2017 für das Theater adaptiert worden und erzählt die Geschichte von Oskar und Emilie Schindler, die während des zweiten Weltkriegs 1.200 Krakauer Juden das Leben gerettet haben. Im Unterschied zum gleichnamigen Film aus dem Jahre 1993 werden hier Personen genannt, die entscheidend an der Rettung der Juden beteiligt waren, wie zum Beispiel der Unternehmer Abraham Bankier, der Buchhalter Mietek Pemper und vor allem auch Emilie Schindler. Ohne ihre Hilfe wäre diese Rettung nicht möglich gewesen. Dieses Stück erzählt von Hass, Ausgrenzung und Antisemitismus; aber auch von Mut, Mitmenschlichkeit und vor allem Durchhaltevermögen in einer unfassbar schwierigen Zeit

OSKAR SCHINDLERS LISTE
OSKAR SCHINDLERS LISTE
Das Ehepaar Staehr macht auf dem Dachboden einen unglaublichen Fund: Einen Koffer voller Dokumente des Unternehmers Oskar Schindler. Gemeinsam lesen die beiden in den Briefen und tauchen ein in die unfassbaren Geschehnisse rund um Schindlers Firma im Nazi-besetzten Krakau. Schritt für Schritt wird die Geschichte des Unternehmers nachgezeichnet, der zu Beginn des Krieges eigentlich nur Gewinn machen wollte, dann aber in seine Rolle als Retter zahlreicher durch die Nazis bedrohter Juden hineinwuchs. Das Stück „Oskar Schindlers Liste“ ist im Jahr 2017 für das Theater adaptiert worden und erzählt die Geschichte von Oskar und Emilie Schindler, die während des zweiten Weltkriegs 1.200 Krakauer Juden das Leben gerettet haben. Im Unterschied zum gleichnamigen Film aus dem Jahre 1993 werden hier Personen genannt, die entscheidend an der Rettung der Juden beteiligt waren, wie zum Beispiel der Unternehmer Abraham Bankier, der Buchhalter Mietek Pemper und vor allem auch Emilie Schindler. Ohne ihre Hilfe wäre diese Rettung nicht möglich gewesen. Dieses Stück erzählt von Hass, Ausgrenzung und Antisemitismus; aber auch von Mut, Mitmenschlichkeit und vor allem Durchhaltevermögen in einer unfassbar schwierigen Zeit

OSKAR SCHINDLERS LISTE
OSKAR SCHINDLERS LISTE
Das Ehepaar Staehr macht auf dem Dachboden einen unglaublichen Fund: Einen Koffer voller Dokumente des Unternehmers Oskar Schindler. Gemeinsam lesen die beiden in den Briefen und tauchen ein in die unfassbaren Geschehnisse rund um Schindlers Firma im Nazi-besetzten Krakau. Schritt für Schritt wird die Geschichte des Unternehmers nachgezeichnet, der zu Beginn des Krieges eigentlich nur Gewinn machen wollte, dann aber in seine Rolle als Retter zahlreicher durch die Nazis bedrohter Juden hineinwuchs. Das Stück „Oskar Schindlers Liste“ ist im Jahr 2017 für das Theater adaptiert worden und erzählt die Geschichte von Oskar und Emilie Schindler, die während des zweiten Weltkriegs 1.200 Krakauer Juden das Leben gerettet haben. Im Unterschied zum gleichnamigen Film aus dem Jahre 1993 werden hier Personen genannt, die entscheidend an der Rettung der Juden beteiligt waren, wie zum Beispiel der Unternehmer Abraham Bankier, der Buchhalter Mietek Pemper und vor allem auch Emilie Schindler. Ohne ihre Hilfe wäre diese Rettung nicht möglich gewesen. Dieses Stück erzählt von Hass, Ausgrenzung und Antisemitismus; aber auch von Mut, Mitmenschlichkeit und vor allem Durchhaltevermögen in einer unfassbar schwierigen Zeit

„Hoppla, wir sterben!“
„Hoppla, wir sterben!“
Kriegstüchtig also sollen wir werden – die Wehrpflicht kommt schrittweise zurück – Aufrüstung aller Orten – Milliarden werden in die Rüstung gesteckt und quasi im Wochentakt brechen die Herrschenden Kriege vom Zaun. Obwohl es so viele Möglichkeiten gab in der Geschichte, das Blatt ein für alle mal zu wenden – weg von Krieg, weg von der Aufrüstung, weg von Militarisierung- der Funke ist nie übergesprungen – der Tod ist halt doch ein Meister aus Deutschland. Krieg und Kapitalismus, ein eng verknüpftes Trauerspiel. Wir tauchen ein in das Rüstungs-Auf-und-Ab der letzten 150 Jahre und erzählen diesmal die Geschichte eines der unangenehmsten Unternehmen: Rheinmetall, einer der größten Waffenexporteure der Welt. Kaum ein Krieg wurde in der Welt in den letzten hundert Jahren nicht mit Waffen von Rheinmetall ausgestattet und versorgt. Trotz Zeit, trotz Rat, Rheinmetall war immer am Start. Und gerade jetzt ist es wieder an vorderster Front dabei. Doch die, die sich dagegen auflehnen und die sagen: „Nein, zum Krieg!“, die gibt und gab es ebenfalls schon immer. Ernst Toller formulierte es vor hundert Jahren, kurz nach dem Ersten Weltkrieg, der verlorenen Revolution von 1918 und den folgenden Jahren so: „Hoppla, wir leben!“ Nachdem die Atomwaffen gebaut und Ende des letzten Jahrhunderts eigentlich wieder im Schrank verschwinden sollten, singen wir hundert Jahre später plötzlich zurück: „Hoppla, wir sterben!“ Über uns S.K.E.T. – die schnelle kulturelle Eingreiftruppe „Theater in Bewegung – Bewegung ins Theater“ das ist der Leitspruch unseres Theaters, des Theater X von dem wir ein Teil sind. Unser Ensemble sieht sich als Teil einer politischen Bewegung von unten und unsere Praxis ist es Theater in politische Bewegungen zu bringen und sie damit künstlerisch zu unterstützen – gleichzeitig wollen wir politische Bewegungen und ihre Themen ins Theater tragen. Unter diesem Motto haben wir seit etwa 20 Jahren in unterschiedlichen Kontexten gespielt – auf der Straße, als Teil von Demonstrationen und Protestcamps und in verschiedenen Theatern. So waren wir bei den Protesten gegen G8 und G20 dabei, wir haben Performances gegen die Bahnprivatisierung gemacht und die Krise 2008 mit unserem Stück „Nightmare on Wallstreet“ dargestellt. Gegen Gentrifizierung entstand die Detektivgeschichte „Wer ist hier der Kiezkiller?“ und geschichtlich haben wir uns mit der Novemberrevolution und den Folgejahren in der Trilogie „Kabarette die Welt“ auseinandergesetzt. 2021 entstand die Produktion „Echt krank! Who cares!“ in Zusammenarbeit mit Auszubildenden von „Walk of Care“ und der Berliner Krankenhausbewegung. Unser Werkzeug sind dabei das Living Newspaper, Comictheater, Musiktheater und das Ensemblekabarett. Veranstalter: Marburger Bündnis „Nein zum Krieg!“

Sound of Diversity
Sound of Diversity
Release-Party anlässlich des künstlerisch-partizipatorischen Hip Hop-Ferienworkshops Eine Gruppe von neugierigen, talentierten Jugendlichen präsentieren die entstandenen Werke aus ihrem fünftägigen Hip Hop-Workshop: Neben der Theorie wurde in die Praxis gegangen und Texte geschrieben, die dann im Woodvalley-Tonstudio im Sankt Martin Haus aufgenommen und hinterher abgemischt wurden. Am 13. September um 14 Uhr heißt es: Showtime

„Hoppla, wir sterben!“
„Hoppla, wir sterben!“
Kriegstüchtig also sollen wir werden – die Wehrpflicht kommt schrittweise zurück – Aufrüstung aller Orten – Milliarden werden in die Rüstung gesteckt und quasi im Wochentakt brechen die Herrschenden Kriege vom Zaun. Obwohl es so viele Möglichkeiten gab in der Geschichte, das Blatt ein für alle mal zu wenden – weg von Krieg, weg von der Aufrüstung, weg von Militarisierung- der Funke ist nie übergesprungen – der Tod ist halt doch ein Meister aus Deutschland. Krieg und Kapitalismus, ein eng verknüpftes Trauerspiel. Wir tauchen ein in das Rüstungs-Auf-und-Ab der letzten 150 Jahre und erzählen diesmal die Geschichte eines der unangenehmsten Unternehmen: Rheinmetall, einer der größten Waffenexporteure der Welt. Kaum ein Krieg wurde in der Welt in den letzten hundert Jahren nicht mit Waffen von Rheinmetall ausgestattet und versorgt. Trotz Zeit, trotz Rat, Rheinmetall war immer am Start. Und gerade jetzt ist es wieder an vorderster Front dabei. Doch die, die sich dagegen auflehnen und die sagen: „Nein, zum Krieg!“, die gibt und gab es ebenfalls schon immer. Ernst Toller formulierte es vor hundert Jahren, kurz nach dem Ersten Weltkrieg, der verlorenen Revolution von 1918 und den folgenden Jahren so: „Hoppla, wir leben!“ Nachdem die Atomwaffen gebaut und Ende des letzten Jahrhunderts eigentlich wieder im Schrank verschwinden sollten, singen wir hundert Jahre später plötzlich zurück: „Hoppla, wir sterben!“ Über uns S.K.E.T. – die schnelle kulturelle Eingreiftruppe „Theater in Bewegung – Bewegung ins Theater“ das ist der Leitspruch unseres Theaters, des Theater X von dem wir ein Teil sind. Unser Ensemble sieht sich als Teil einer politischen Bewegung von unten und unsere Praxis ist es Theater in politische Bewegungen zu bringen und sie damit künstlerisch zu unterstützen – gleichzeitig wollen wir politische Bewegungen und ihre Themen ins Theater tragen. Unter diesem Motto haben wir seit etwa 20 Jahren in unterschiedlichen Kontexten gespielt – auf der Straße, als Teil von Demonstrationen und Protestcamps und in verschiedenen Theatern. So waren wir bei den Protesten gegen G8 und G20 dabei, wir haben Performances gegen die Bahnprivatisierung gemacht und die Krise 2008 mit unserem Stück „Nightmare on Wallstreet“ dargestellt. Gegen Gentrifizierung entstand die Detektivgeschichte „Wer ist hier der Kiezkiller?“ und geschichtlich haben wir uns mit der Novemberrevolution und den Folgejahren in der Trilogie „Kabarette die Welt“ auseinandergesetzt. 2021 entstand die Produktion „Echt krank! Who cares!“ in Zusammenarbeit mit Auszubildenden von „Walk of Care“ und der Berliner Krankenhausbewegung. Unser Werkzeug sind dabei das Living Newspaper, Comictheater, Musiktheater und das Ensemblekabarett. Veranstalter: Marburger Bündnis „Nein zum Krieg!“

Splendid
Splendid
Splendid – überwältigend, glanzvoll, strahlend. Genau das verkörpert die Abschluss Show des Jahrgangs 2026 der Staatlichen Artistenschule Berlin. Nach bis zu neun Jahren intensiven Trainings präsentieren die Absolventinnen und Absolventen beeindruckende Artistik, außergewöhnliche Bewegungsqualität und leidenschaftliche Bühnenpräsenz. Eine Show voller Energie, Persönlichkeit und Momente, die begeistern und berühren.

Splendid
Splendid
Splendid – überwältigend, glanzvoll, strahlend. Genau das verkörpert die Abschluss Show des Jahrgangs 2026 der Staatlichen Artistenschule Berlin. Nach bis zu neun Jahren intensiven Trainings präsentieren die Absolventinnen und Absolventen beeindruckende Artistik, außergewöhnliche Bewegungsqualität und leidenschaftliche Bühnenpräsenz. Eine Show voller Energie, Persönlichkeit und Momente, die begeistern und berühren.

Bidla Buh
Bidla Buh
Sie sehen aus, als wären sie zu einem Staatsbankett geladen: Frack, Manschettenknöpfe, Einstecktuch, gestriegeltes Haar. Aber aufgepasst! Hier ist vieles anders, als es scheint, denn die drei Herren, die so gentlemanlike daherkommen, haben es faustdick hinter den Ohren. Ausgestattet mit dem allerfeinsten Outfit, bieten sie Musik-Comedy der besonders schrägen Art. Sie blasen auf Gartenschläuchen und Bierflaschen, parodieren Stars der deutschen und internationalen Musikszene und vermählen Almjodler mit spanischen Kastagnetten- und Flamencoklängen. Alles steht hier auf dem Kopf und wird ordentlich durchgeschüttelt, Reime und Melodien fliegen bunt durcheinander und nehmen bisweilen kuriose Formen an. Ein wahres Füllhorn verrückt-verdrehter Ideen schütten die drei Hamburger über ihr Publikum aus, und das kriegt sich vor lauter Begeisterung gar nicht mehr ein. Im aberwitzigen Tempo brausen die drei Musikkomödianten durch die Epochen und bringen dabei an die 30 zum Teil selbstgebauten Instrumente mit ungeahnter Leichtigkeit zum Erklingen. Seit fast 25 Jahren begeistert Bidla Buh sein Publikum mit anspruchsvollster Musik-Comedy im Frack des neuen Jahrtausends. Ausgezeichnet mit zahlreichen Preisen wie dem Rheingau Musik Preis fasziniert das Hamburger Trio mit einer einzigartigen Mischung aus musikalischer Virtuosität, großartiger Stilvielfalt und bestem hanseatischen Humor. Wenn sich nach tönendem Wettstreit von sage und schreibe acht Trompeten die Stars der deutschen Popmusik zum Stelldichein am Miniatur-Klavier treffen und bei der finalen Kaktus-Funk-Party Soul-Legende James Brown höchstpersönlich den Brüderzwist auf der Bühne beendet, dann ist das Musik-Comedy vom Allerfeinsten. Der Multiinstrumentalist, Conférencier und Parodist Hans Torge verzaubert mit seinem hanseatischen Belcanto-Gesang nicht nur die Damenwelt, sondern präsentiert sich zudem als wahrer Kunstpfeifer dem Publikum in vorher nie gehörten musikalischen Lagen. Ole gibt als Chansonier der alten Schule den Charles Aznavour und sehnt sich zwischen baumelnden Lockenwicklern, Jogginghose und Couch-Potato nach der Liebe auf den ersten Blick und der schönen Zeit zurück: „Als isch am Abend zu dir kam und disch in meine Arme nahm …“ – haucht Ole sehnsuchtsvoll ins Mikrofon. Welche Dame möchte da nicht dem Alltag entfliehen? Der Dritte im Bunde, der immerzu mürrisch dreinblickende kleine Bruder Frederick, zaubert in der Zwischenzeit einen virtuosen Walzer auf seinem magischen Koffervibraphon hervor, um endlich seiner fortwährenden Erniedrigung zu entkommen. Denn auch er möchte am Ende des Abends doch irgendwie „wanna be loved by you“ sein. Hans Torge zeigt dem Publikum in launiger Manier die verschiedensten Formen des Lachens: Da mutiert Die Kleine Nachtmusik zur Kleinen Lachmusik und Beethovens 5. gipfelt in einer hemmungslosen Lach-Ekstase. Erfreut stellen die drei Brüder von Bidla Buh fest: Humor und Lachen setzt ungeahnte Glückshormone frei und ist zudem besser als jede Medizin! „Das Spitzenkönnertrio Bidla Buh ist mit allen musikalischen Wassern gewaschen.“ Hamburger Abendblatt Hans Torge „Die vom Frontmann in pointierte Conferencen verpackte Selbstironie der drei Westentaschen-Casanovas zieht. … Als Multiinstrumentalist bläst Bollert auf dem Horn über „Musikantenstadl“-Trompete bis hin zur Gartenschlauch-Trompete zur Jagd auf die Damen.“ (Hamburger Abendblatt, 14.04.2014) Ole „Die Begleitung liefert zumeist „der ältere Bruder“ Olaf Klindtwort, der wie ein Salonlöwe über die Bühneschleicht und mit seinen Saitenkünsten das heimliche Rückgrat von Bidla Buh bildet. Ob stimmführend, begleitend oder als seniler Johnny Cash am Banjo, sein elegantes Spiel ist ein unbedingter Hinhörer.“ (Kieler Nachrichten, 08.04.2014) Frederick „Frederick kommt die Rolle des trotteligen kleinen Bruders zu, der steif und mit schräger Mimik sein Schlagwerk verrichtet. Das hält ihn jedoch keineswegs davon ab, furiose Demonstrationen seiner Spielkunst auf dem Vibrafon abzuliefern. Die vielen Boshaftigkeiten seiner Kollegen kontert er an der Ukulele zur unschuldigen Melodie von Ein bisschen Frieden mit Mordfantasien der schwarzen Sorte.“ (Kieler Nachrichten, 08.04.2014)

Overback
Overback
1996, Berti Vogts und Golden Goal, Helmut Kohl und Dollyschaf, Spice Girls (wannabe) und Waggonhalle (ganz neueröffnet). In jenem Jahr sammeln sich erstmals in einem Wohnzimmer der Marburger Wilhelm-Roser-Straße fünf Musiker, noch nicht alle volljährig, um fortan nicht bloß in die mittelhessische Welt zu tönen und zu albern, zum Erbarmen schön zu singen und zu klingen: Overback – in Marburg weltberühmt. Und zwar bis heute. Heuer tritt die Band ein in ihr viertes Jahrzehnt, also ungefähr in die mittlere Werkphase. Wenn das kein Grund zum Feiern ist. Anders als unstetere Zeitgenossen, etwa bei den Stones oder gar BAP, läuft Overback bis heute ohne einen einzigen Personalwechsel in die Arena. Denn hier war von Anfang an alles am rechten Platz: Rainer Husel ist und bleibt oberster Animator und tieftönender Dompteur der Kapelle, Chef nicht nur im musikalischen Ring und während der Konzerte zuständig für jede nur denkbare Stimm- und Sprachakrobatik. Robert Oberbeck an Gesang und Schlagzeug, einzig legitimer Namensgeber und solo mittlerweile auf fast allen Songwriter-Bühnen des Landes zu Hause, Wolf Peterhoff, üblicherweise mit siebeneinhalb Instrumenten und eigener CD im Schlepptau. Dazu Preacherman Burkhard zur Nieden an der röhrendglühenden Orgel – und als Linksaußen an der Linksrumgitarre Dennis Wutzke mit feinsten Ober- und Untertönen. Den historischen Vorteil einer geradezu kammermusikalischen Kinderstube hört man der Band noch heute an. Selbst im lauten OpenAir-Getöse wächst hier akustisch stets zusammen, was schon immer zusammengehörte. Die Waggonhalle aber ist seit vielen Jahren Wohnzimmer für die Band, mindestens so sehr wie für Boris Becker der Center Court. Mal so stecknadelleise, wie es für die akustische Ballade gerade sein muss; mal so hüttebrennend, dass es abgeht wie auf den seligen Unifesten der 90er Jahre – genau die richtige Größe, der richtige Laden und vor allem stets genau die richtigen Zuhörer. Das wird ein Fest.

Kinderfest zum Weltkindertag
Kinderfest zum Weltkindertag
Euch erwarten: Infostände von Vereinen und Gruppen Kreative und Sportliche Mitmachangebote Eine Kinderrechte Rallye Figurentheater ‘kommt das Nashorn’ vom HLTM Bilderbuchkino, Musik, Mitmachzirkus Lateinamerikanische Köstlichkeiten, Kaffee und Kuchen, Waffeln und vieles mehr KOMMT DAS NASHORN Nach einem Bilderbuch von Heinz Janisch: Ein Figurentheater für Menschen ab 3 Jahren Wir alle sind verschieden und doch sind wir alle gut so, wie wir sind. Diese Botschaft erzählt das Buch KOMMT DAS NASHORN von Heinz Janisch, in dem sich ein großes graues Nashorn wünscht, so leicht und klein und flink wie der Vogel zu sein, der sich auf seinem Rücken ausruht. Doch keiner der beiden kommt aus seiner Haut und seinem Körper und das ist auch gut so, denn jede*r hat seine ihm*ihr eigenen herrlichen Eigenschaften. Das Nashorn wird gebraucht – als Zufluchtsort, als Gebirge. Der Vogel wird gebraucht – als vergnügter Gefährte, als Schneeflocke. Wie jedes Tier haben auch wir jede*r unsere ganz eigenen Fähigkeiten und Besonderheiten. Bist du eher erhaben und majestätisch wie ein Löwe? Oder flink und klug wie eine kleine Maus? Lässig und lang wie eine Giraffe? Oder leise und listig wie ein Uhu? Für alle Menschen ab 3 Jahren, die entdecken wollen, welches Tier in ihnen steckt und wie schön es ist, verschieden zu sein. Regie & Bühne & Kostüme: Adeline Rüss / Musikalische Beratung: Christian Keul / Dramaturgie: Mahsa Asgari / Theaterpädagogik: Lotta Janßen / Regieassistenz: Phin Mindner & Isabelle Vardi / Mit: Faris Saleh & David Zico

Tanzend in die Woche
Tanzend in die Woche
Alle sind willkommen, keine Altersbegrenzung, mit viel Spaß, tanzbaren Beats für jeden Geschmack und guter Laune… Eintritt: soviel wie du willst, mindestens 5 €

20 Jahre Semana Latina
20 Jahre Semana Latina
mit Jean Kleeb, Marion Breu, Ralf Dörschel und Manfred Paulsen über Bücher von Carla Bessa über Luiz Ruffato bis hin zu Leonardo Padura und und ...

Andalusian Dreams
Andalusian Dreams
Ursula Moreno — Kastagnetten und Tanz Antonio Andrade — Gitarre, Komposition und Musikalische Leitung Miguel Sotelo — Gitarre Andalusian Dreams Was geschieht, wenn zwei Gitarren und ein uraltes Instrument aufeinandertreffen? Eine Reise beginnt – durch das Licht Andalusiens, durch Jahrhunderte von Geschichte und durch Klänge, die man nicht nur hört, sondern spürt. Mit ihren virtuosen Kastagnetten verleiht Ursula Moreno dem Rhythmus eine eigene Stimme. Antonio Andrade und Miguel Sotelo antworten mit Gitarren, die erzählen, begleiten und improvisieren. So entsteht ein musikalischer Dialog voller Intensität und Leidenschaft. Andalusian Dreams führt durch die Klangwelt Andalusiens: durch die Gassen Sevillas, die Gärten Málagas und den Schatten der Alhambra. Flamenco entstand nicht im Konzertsaal, sondern im Leben – auf den Straßen, in Festen und Ritualen, in Schmerz und Freude. Der Abend verbindet Tradition und Gegenwart zu einer musikalischen Reise voller Atmosphäre und Ausdruckskraft. Andalusian Dreams wurde im Rahmen der Bienal de Flamenco de Sevilla 2026 uraufgeführt. Antonio Andrade Der Gitarrist, Komponist und künstlerische Leiter der Antonio Andrade Flamenco Company wurde in La Puebla de Cazalla bei Sevilla geboren und ist tief in der andalusischen Flamenco-Tradition verwurzelt. Mit seiner Compagnie gastierte er auf fünf Kontinenten und an renommierten Häusern wie der Deutschen Oper Berlin, der Alten Oper Frankfurt, dem Konzerthaus Wien und dem Tokyo International Forum. Antonio Andrade zählt zu den prägenden Persönlichkeiten des zeitgenössischen Flamenco. Ursula Moreno Die in Málaga geborene Tänzerin, Choreographin und Kastagnettenvirtuosin entstammt einer der bekanntesten Künstlerfamilien Spaniens. Sie ist Gründerin des Centro Cultural Ursula Moreno in Málaga sowie der Cursos Internacionales de Flamenco in La Puebla de Cazalla. Seit 2023 bzw. 2024 ist sie Künstlerische Leiterin des Teatro Flamenco Málaga und des Teatro Flamenco Granada. Miguel Sotelo Der in Huelva geborene Flamenco-Gitarrist zählt zu den gefragten Begleitern der internationalen Flamenco-Szene. Er arbeitete unter anderem mit Antonio Andrade, Rafael Cortés, Olga Pericet, Carmen Ledesma, Carles Benavent und El Torombo zusammen. Darüber hinaus führten ihn Projekte mit Künstlern aus Jazz, Pop und Varieté auf internationale Bühnen in Europa, Nordamerika und dem Nahen Osten.

La Royal Tango
La Royal Tango
Violine: Anna Göbel Bandoneon: Edgardo Otero Salvador Gitarre: Marcos Goncalves Da Rocha Klavier: Ayako Ito Kontrabass: Lucas Velasquez Das Tangoquintett La Royal Tango steht für eine authentische und leidenschaftliche Interpretation des Tangos. Mit großer Hingabe pflegt das Ensemble den Stil und die Ausdruckskraft der legendären Orchester der Goldenen Ära und bringt deren unverwechselbaren Klang auf die Bühne. Ziel ist es, ein musikalisches Erlebnis zu schaffen, das sowohl die Tänzer berührt, die den Tango auf der Tanzfläche fühlen, als auch das Publikum, das ihn im Konzert genießt. „In unseren Konzerten erkunden wir den Tango in seiner höchsten künstlerischen Ausdrucksform. Wir interpretieren Repertoire von Komponisten wie Osvaldo Pugliese, Horacio Salgán, Astor Piazzolla und Aníbal Troilo und präsentieren Arrangements, die den Reichtum und die Tiefe dieses Genres hervorheben. Durch eine ausdrucksstarke und sorgfältige Interpretation nehmen wir das Publikum mit auf eine musikalische Reise – von der Tradition bis hin zu neuen Formen des Tangos. Für die Tanzfläche konzentrieren wir uns darauf, den Klang der großen Orchester, die die Geschichte des Milonga-Tangos geprägt haben, originalgetreu wiederzugeben.„ https://laroyaltango.com

Der Schlaf der Geige
Der Schlaf der Geige
Der Theater-Film „Der Schlaf der Geige“ erzählt die Geschichte von zwei Menschen in der Zeit des Nazi-Faschismus. Weil sie anders waren – er Epileptiker und sie psychisch krank – wurden sie zwangssterilisiert und schließlich in die „Heilanstalt“ Hadamar deportiert und dort als „unwertes Leben“ ermordet. Hannes, Epileptiker, lebt in der Familie seines Bruders auf dem Dorf, wo er als Hilfsgärtner arbeitet. Die Verwandten sorgen für ihn mit, bis er durch die „Euthanasie“-Ideologie der Nationalsozialisten aus seiner Welt herausgerissen wird. Maja leidet an einer Persönlichkeitsstörung. Seit ihrer Kindheit spielt sie Geige, bis ihr dies verboten wird. Beide leben in einer Anstalt und sind für einen Transport in das Vernichtungslager Hadamar vorgesehen. Aus der Situation des Ausgeliefertsein entwickeln sie ihre jeweilige Geschichte, welche sie schicksalhaft zusammenführt. Dabei steht das Grauen zwischen den Zeilen und ist doch ständig präsent und wirkt durch die melancholisch getönte Leichtigkeit umso stärker. Das Erzählen gibt den Ermordeten des faschistischen Rassenwahns Gesicht und Stimme. Gezeigt wird der in einer Theater-Kulisse entstandene Film, verbunden mit einer Präsentation, welche den historischen Hintergrund der Geschichte beleuchtet. Grundlage des Films ist das erstmals 2011 aufgeführte gleichnamige Theaterstück von Willi Schmidt, der für einen anderen Theater-Film, „Offm Eschbann“, 2025 mit dem Mundartpreis des Landes Hessen ausgezeichnet wurde. Mitwirkende: Sarah Schleinitz, Willi Schmidt (Schauspiel und Inszenierung), Ramin Hakimzade (Film).

The Music of A. C. Jobim
The Music of A. C. Jobim
Neivi Martinez – Vocals, Jörg Eichberger – Tenor Saxofon, Biem van Hoften – Piano, Götz Ommert – Bass, Tony Zapata – Percussion, Michael Ehret – Drums, Neivi Martinez – Sopran & Latin Jazz Artist Die deutsch-mexikanische Sopranistin Neivi Martinez begeistert ihr Publikum mit musikalischer Vielseitigkeit, starker Bühnenpräsenz und ihrer einzigartigen Verbindung von klassischer Oper und Latin Jazz. Mit Wurzeln in der Belcanto-Tradition und einer großen Leidenschaft für lateinamerikanische Rhythmen vereint sie technische Brillanz mit emotionaler Ausdruckskraft. Nach elf Jahren Festengagement an renommierten Bühnen in Deutschland und Österreich entwickelte sie als freischaffende Künstlerin in Wien ihre unverwechselbare künstlerische Handschrift. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie durch ihre Fernsehauftritte in Rolando Villazóns Sendung „Stars von Morgen“ sowie durch Konzerte in Europa, Asien und Lateinamerika. Als Latin-Jazz-Künstlerin erschließt sie klassischen Melodien neue Klangwelten – mit raffinierten Arrangements, improvisatorischer Freiheit und ihrer ausdrucksstarken Stimme. Ihr aktuelles Album Art Songs of the World erschien 2024 bei Universal Music. Im selben Jahr wurde sie mit dem Intercontinental Music Award als beste Interpretin ausgezeichnet. Begleitet wird Neivi Martinez von renommierten Musikern der Marburger Jazzszene. Das Programm spannt einen abwechslungsreichen musikalischen Bogen von Antonio Carlos Jobim, Mongo Santamaría, Hank Mobley und Jerry Ross bis hin zu Kompositionen von Jörg Eichberger. www.joergeichberger.com

Der Schlaf der Geige
Der Schlaf der Geige
Der Theater-Film „Der Schlaf der Geige“ erzählt die Geschichte von zwei Menschen in der Zeit des Nazi-Faschismus. Weil sie anders waren – er Epileptiker und sie psychisch krank – wurden sie zwangssterilisiert und schließlich in die „Heilanstalt“ Hadamar deportiert und dort als „unwertes Leben“ ermordet. Hannes, Epileptiker, lebt in der Familie seines Bruders auf dem Dorf, wo er als Hilfsgärtner arbeitet. Die Verwandten sorgen für ihn mit, bis er durch die „Euthanasie“-Ideologie der Nationalsozialisten aus seiner Welt herausgerissen wird. Maja leidet an einer Persönlichkeitsstörung. Seit ihrer Kindheit spielt sie Geige, bis ihr dies verboten wird. Beide leben in einer Anstalt und sind für einen Transport in das Vernichtungslager Hadamar vorgesehen. Aus der Situation des Ausgeliefertsein entwickeln sie ihre jeweilige Geschichte, welche sie schicksalhaft zusammenführt. Dabei steht das Grauen zwischen den Zeilen und ist doch ständig präsent und wirkt durch die melancholisch getönte Leichtigkeit umso stärker. Das Erzählen gibt den Ermordeten des faschistischen Rassenwahns Gesicht und Stimme. Gezeigt wird der in einer Theater-Kulisse entstandene Film, verbunden mit einer Präsentation, welche den historischen Hintergrund der Geschichte beleuchtet. Grundlage des Films ist das erstmals 2011 aufgeführte gleichnamige Theaterstück von Willi Schmidt, der für einen anderen Theater-Film, „Offm Eschbann“, 2025 mit dem Mundartpreis des Landes Hessen ausgezeichnet wurde. Mitwirkende: Sarah Schleinitz, Willi Schmidt (Schauspiel und Inszenierung), Ramin Hakimzade (Film).

Música Popular Brasileira
Música Popular Brasileira
Im Jahr 2008 gab es bei der 2. Semana Latina das 1. Treffen der Brasilianischen Chöre in Deutschland. Danach folgten gemeinsame Konzerte in Stuttgart, Köln, Berlin, München, Winnenden und beim Internationalen Samba Festival in Coburg. Nun kehren wir nach Marburg zurück! ENCANTO – Brasilianischer Chor Stuttgart Der Chor ENCANTO aus Stuttgart feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum. Seit seiner Gründung steht das Ensemble unter der kompetenten, temperamentvollen und inspirierenden Leitung der brasilianischen Dirigentin Cristina Marques. In den vergangenen zwei Jahrzehnten konnte der Chor zahlreiche erfolgreiche Auftritte im In- und Ausland verzeichnen – von Stuttgart bis Berlin, von Coburg bis Freiburg, von Bonn bis Paris und darüber hinaus. Zum Jubiläum präsentiert ENCANTO eine Auswahl von Liedern, die die Geschichte des Chores geprägt haben. Música Popular Brasileira (MPB), Samba und Bossa Nova spiegeln die musikalische Vielfalt des Ensembles wider und zeigen, dass der Chor auch nach zwanzig Jahren nichts von seiner Energie und Entdeckungsfreude verloren hat. ENCANTO ist Mitglied im Forum der Kulturen Stuttgart e.V. und kooperiert mit der Deutsch-Brasilianischen Gesellschaft e.V., Distrikt Baden-Württemberg. https://www.chor-encanto.de VOZES do BRASIL – Köln Der brasilianische Chor VOZES do BRASIL wurde 2003 in Köln gegründet und steht allen offen, die sich für die facettenreiche brasilianische Musik mit ihren vielfältigen Stilrichtungen und Rhythmen begeistern. Das Repertoire umfasst insbesondere die Música Popular Brasileira (MPB) sowie indigene, afrobrasilianische und folkloristische Musik. Darüber hinaus widmet sich der Chor zeitgenössischer populärer und klassischer brasilianischer Chormusik. VOZES do BRASIL konzertierte unter anderem in Köln, Berlin, München, Frankfurt, Stuttgart, beim Deutschen Chorfest in Leipzig sowie beim Internationalen Samba-Festival in Coburg. Konzertreisen führten das Ensemble nach Brasilien, unter anderem nach Rio de Janeiro, Cabo Frio und Fortaleza. Die musikalische Leitung liegt seit 21 Jahren in den Händen des brasilianischen Komponisten, Pianisten und Dirigenten Jean Kleeb, der mit seiner Arbeit maßgeblich zur Verbreitung brasilianischer Chormusik in Europa beiträgt. https://vozesdobrasil.de

Pinguins Traumraum
Pinguins Traumraum
Enkelin und Oma gehen auf Entdeckungsreise. Im Wohnzimmer bei einer Tasse Tee und Gesang bekommt die Fantasie plötzlich Flügel und zusammen reisen sie durch Weltmeere bis zu dem Ort, an dem sich Pinguin und Eisbär gute Nacht sagen. Eine getanzte Geschichte, die generationenübergreifend über Freundschaft, Toleranz und Vorstellungskraft erzählt. Choreografie und Tanz: Sarah Wünsch, Crystal Schüttler Gefördert durch die Stadt Marburg und das Schultheaternetzwerk Gießen/Marburg

Die Matschbirnen
Die Matschbirnen
Bei den Matschbirnen wird feinste Improtheater-Unterhaltung geboten: Gespielt wird, was das Publikum sich wünscht und was der Fantasie der Spielenden entspringt. Beim Improvisationstheater stellen sich die Matschbirnen der Herausforderung, dramatische Szenen ohne auswendig gelernte Texte zu spielen. Die Inspiration für den Auftritt geben die Zuschauenden vor – und das Ensemble der Matschbirnen setzt den Input charmant, kreativ und witzig um. Ob es das Wiedersehen zweier langjähriger Paare ist, das langsam alte persönliche Wunden aufreißt, ein erstes Date auf Kürbisfeldern mit ungewöhnlicher Geschenkidee ist oder eine Dschungelexpedition, auf der die Protagonisten plötzlich in die Geisterwelt gezogen werden – alles ist möglich, und die vielfältigen Geschichten können jederzeit Wendungen nehmen, die niemand vorher erwartet hat
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