Salzgitter

Backtage im Mühlengarten des Städtischen Museums Schloss Salder

Backtage im Mühlengarten des Städtischen Museums Schloss Salder

Mittwoch, 9. September 2026 um 10:00 – 17:00 Uhr

Städtisches Museum Schloss Salder

Städtisches Museum Schloss Salder, Museumsleiter Arne Homann

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Zwischen 10 und 17 Uhr stellt Bäckermeister Daniel Mücke sein Handwerk der Öffentlichkeit vor. Im historischen Backhaus wird nach altem Rezept der Brotteig zubereitet und anschließend im Ofen über Buchenholz gebacken. Zuschauen ist erwünscht! Aber auch Mitmachen ist angesagt: Für Kindergruppen besteht die Möglichkeit, jeden ersten und dritten Mittwoch selbst den Teig zu kneten, zu formen und zu backen! Das Gebäck darf natürlich verzehrt werden. An allen anderen Backtagen sind Erwachsene eingeladen, Brot zu backen. Doch nicht nur das Backhaus ist geöffnet. Der Mühlengarten beherbergt darüber hinaus die "Osterlinder" Bockwindmühle, die an den Backtagen besichtigt werden kann. Nach dem Motto: "Je näjer de Möhl - desto frisker ook dat Mehl" ist auch für das leibliche Wohl der Besucher/innen gesorgt. Kaffee und Kuchen sowie das beliebte Museumsbrot werden von der Bäckerei Mücke aus Salzgitter angeboten. Termine für Führungen und für die Kinderbäckerei können unter der Telefonnummer 05341 / 839-4623 vereinbart werden. Tischreservierungen und Termine zum Brotbacken für Erwachsene nur nach Absprache mit Bäckerei Mücke unter 0170.8886803 (WhatsApp) oder per E-Mail über bakehouse_artists@outlook.de.

Quelle: destination.one · Lizenz: CC BY 4.0 · © destination.one / die jeweiligen Datengeber

Familienfreundlich Indoor Open Air#house

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Städtisches Museum Schloss Salder

Museumstraße 34, 38229 Salzgitter

Veranstalter: Städtisches Museum Schloss Salder, Museumsleiter Arne Homann

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01.
Sept.

Spürnasen Salzgitter - digitale Schnitzeljagd am Südufer des Salzgittersees

Stadtbad Salzgitter-Lebenstedt

08:00 Uhr

Eingeladen sind kleine und große Entdeckerinnen und Entdecker auf Abenteuer-Touren an den schönsten und interessantesten Orten Salzgitters ein. Eingebettet in spannende Geschichten und begleitet von lustigen Tier-Charakteren gilt es für die Spürnasen knifflige Rätsel zu lösen, den richtigen Weg zu finden und lustige Mini-Spiele zu meistern. Bei allen Herausforderungen steht die Interaktion mit der Umgebung im Mittelpunkt, die digitale Spielewelt ist eng mit der realen Umwelt verbunden. Tour 1 führt um den südlichen Teil des Salzgittersees. Sie startet und endet am Stadtbad in Salzgitter-Lebenstedt und kann auch mit Fahrrädern bestritten werden. Die Spürnasen müssen hier den schiffbrüchigen Mause-Piraten Kapitän Salzbart retten und ihm dabei helfen, sein Schiff wieder seetüchtig zu machen. Es sind etwa 3-4 Stunden einzuplanen (mit dem Fahrrad geht es schneller). Haupt-Zielgruppen sind Kinder, Jugendliche und Familien. Die App spricht Touristinnen und Touristen ebenso an wie Salzgitteranerinnen und Salzgitteraner. Entwickelt wurde sie von der Wirtschafts- und Innovationsförderung Salzgitter GmbH (WIS) in Kooperation mit dem Fachdienst Kultur der Stadt Salzgitter. Die technische Umsetzung erfolgte durch das Unternehmen UniGlow Entertainment. Nutzer/innen der App können ihre Rätseltouren grundsätzlich gänzlich unabhängig planen – außer dem Download sind keine zusätzlichen Materialien oder Einweisungen notwendig. Alle Stationen der Schnitzeljagd sind jederzeit frei zugänglich. Die hier angegebene Zeit richtet sich lediglich nach der Nachtruhe.

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Sept.

Salzgitter im Mittelalter

Städtisches Museum Schloss Salder

11:00 Uhr

Von diesem Ereignis an wird das lokale und regionale mittelalterliche Geschehen in und um Salzgitter dargestellt. Herrenhöfe und Burgen zeigen die herrschaftlichen Strukturen in dieser Zeit. Das Leben auf dem Land in den rund fünfzig Dörfern des Salzgitter-Gebietes war geprägt durch die Landwirtschaft und das Handwerk. Mit der Integration des Salzgitter-Gebietes in das fränkische Großreich wurde das Christentum eingeführt. Die Christianisierung erfolgte vom Kloster Fulda aus über dessen Filialkloster Brunshausen bei Gandersheim und über Kloster Corvey. Zahlreiche Besitzverschreibungen an Kirchen und Klöster seit dem 8./9. Jahrhundert belegen dies. Im Stadtgebiet Salzgitter gab es drei Klöster: In Ringelheim (941*), in Steterburg (1001*) und in Engerode (1235*). Im Süden Salzgitters entstand im Hochmittelalter der Salzort "Solte to gittere". Mehrere Salzquellen traten im Warnetal an die Erdoberfläche. Die Bauern der umliegenden Dörfer Gitter, Vöppstedt und Kniestedt gewannen das "weiße Gold". Es gab 49 Salzkoten, in denen Salz gesotten wurde. Die um die Salzquellen herum entstandene Siedlung war relativ klein. Eine Wallanlage und Wassergräben beschützten den Ort.

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Sept.

Geschichte der Kindheit

Städtisches Museum Schloss Salder

11:00 Uhr

Neben der häuslichen Erziehung spielte die Dorfschule des 19. Jahrhunderts dabei eine immer wichtigere Rolle. Im Mittelpunkt der Präsentation steht die Rekonstruktion eines historischen Klassenzimmers zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Der Ausstellungsbereich "Historische Spielwaren" gliedert sich in das so genannte "Lernspielzeug", dem Spielzeug für Knaben und das für Mädchen. Baukästen, optische Spielgeräte und Dampfmaschinen führten die Kinder des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts auf spielerische Art und Weise an die Welt der Erwachsenen heran. Die Technisierung des Alltags ließ eine Vielzahl von Spielwaren entstehen, die sich in erster Linie an Jungen richteten, wobei die Mobilität jeglicher Art im Vordergrund des Interesses stand. Die Ausstellung zeigt einen Querschnitt von Produkten der bedeutendsten deutschen Spielwarenfabrikanten. Puppen, Puppenstuben und -küchen, aber auch Plüschtiere stehen im Mittelpunkt der Spielwaren für Mädchen. Bei den Plüschtieren sei auf einen Teddy hingewiesen, der zwischen 1945 und 1952 in einer Werkstatt in Salzgitter-Lebenstedt produziert wurde. Ein weiteres Segment dieser Abteilung widmet sich der "Militarisierung der Kindheit". Selten sind Kinder und Jugendliche mit Spielwaren, Büchern und Schulmaterialien derart auf einen kommenden Krieg vorbereitet worden, wie in den Jahren zwischen 1910 und 1945.

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Sept.

Einblick in die Erdgeschichte

Städtisches Museum Schloss Salder

11:00 Uhr

Nicht nur dieser einzigartige Fund, auch die für die Entwicklung Salzgitters so wichtigen Bodenschätze Salz und Eisenerz sind ein Erbe der Meere. Zweimal, jeweils im Abstand von 30 Millionen Jahren, wurde Eisenerz abgelagert. Die Entstehung dieser Eisenerze und der in der Zechsteinzeit ausgefällten Salzgesteine werden in der Ausstellung ausführlich dargestellt. Geologie live erleben kann man bei einer Wanderung durch die Lichtenberge und den Salzgitter-Höhenzug. Die Geopfade führen zu den Gesteinsschichten, in denen die versteinerten Zeugnisse auch nach Millionen von Jahren noch zu finden sind. Seit 2007 ist das städtische Museum Schloss Salder auch Informationszentrum im Netzwerk des Geoparks Harz.Braunschweiger Land.Ostfalen.

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Sept.

Vom Erz zum Stahl

Städtisches Museum Schloss Salder

11:00 Uhr

Im 19. Jahrhundert wurden im nördlichen Harzvorland mehrere große Hüttenwerke gegründet, so 1858 Ilsede, 1869 Gittertor und 1871 Othfresen. Diese Hüttenwerke sind aber bis auf Ilsede alle sehr schnell wieder geschlossen worden. Erst im Rahmen der Autarkiepolitik der Nationalsozialisten wurde ab 1937 im Salzgitter-Gebiet ein großes Hüttenwerk gebaut. Das Erz kam aus den Schächten im südlichen Stadtgebiet. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden große Teile des Werkes demontiert. Nach langen Auseinandersetzungen konnte aber 1951 ein kleines Hochofenwerk die Produktion wieder aufnehmen. Heute ist der Stahlstandort Salzgitter einer der modernsten Europas und die Salzgitter AG ein global agierender Stahl- und Technologiekonzern.

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Sept.

Salzgitter - Die neue Stadt

Städtisches Museum Schloss Salder

11:00 Uhr

Tausende von Arbeitern wurden zunächst in rasch errichteten Barackenlagern untergebracht. Schlechter Wohnraum, große Kommunikationsprobleme untereinander und eine körperlich sehr schwere Arbeit führten dazu, dass viele Arbeiter schon nach wenigen Wochen das Salzgitter-Gebiet wieder verließen. Um diese Arbeiter halten zu können, begann 1937 der Bau der neuen Siedlungen. Die geplante Großsiedlung "Watenstedt-Salzgitter" sollte letztlich Heimat für über 100.000 Menschen werden. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges am 10./11. April 1945 blieb Watenstedt-Salzgitter jedoch in jeder Hinsicht ein Torso. Es fehlte an allem. Nachdem die Bevölkerung der Stadt gemeinsam mit Gewerkschaften, Kirchen und Parteien die Totaldemontage der Reichswerke verhindert hatte, konnte Salzgitter mit Erstausstattungsmitteln des Bundes aufgebaut werden. Ein modernes Verkehrsnetz, Verwaltungsgebäude, Schulen, Krankenhäuser und Wohnungen wurden gebaut und weitere Industriebetriebe angesiedelt.

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