"Faszination Köln" - die Highlights
Freitag, 11. September 2026 um 10:30 – 13:30 Uhr
Colonia Aktiv
destination.one
37.70 €
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"Faszination Köln" - die Highlights findet am Freitag, 11. September 2026 um 10:30 in Köln statt — Colonia Aktiv. Weitere Veranstaltungen in Köln findest du auf Eventings.
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Veranstaltungsort

Colonia Aktiv
Gereonswall 2-4, 50668 Köln
Veranstalter: destination.one
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Weitere Events in Köln

Köln 1926
TimeRide Köln

OLGA OPPENHEIMER
Kölnisches Stadtmuseum
Olga Oppenheimer prägte die moderne Kunst im Rheinland und geriet dennoch lange in Vergessenheit. Anlässlich ihres 140. Geburtstags widmet das Kölnische Stadtmuseum der Kölner Expressionistin eine Ausstellung, die ihr vielschichtiges Leben und Werk in den Mittelpunkt stellt. Aufgewachsen in einem jüdischen Elternhaus in Köln, wurde Oppenheimer als Mitbegründerin des Gereonsklubs zu einer zentralen Figur der rheinischen Avantgarde. Zwischen 1910 und 1913 waren ihre Gemälde, Holzschnitte und Zeichnungen auch auf internationalen Ausstellungen präsent. Der Erste Weltkrieg, persönliche Verluste und eine psychische Erkrankung beendeten ihr künstlerisches Wirken früh. 1918 wurde sie in eine psychiatrische Klinik eingewiesen, 1941 im Zuge der nationalsozialistischen Krankenmorde ermordet. Ihr Werk ist nur in Fragmenten überliefert und wird heute erneut kunsthistorisch betrachtet.

O.M. Ungers – Architektur als Idee
Museum für Angewandte Kunst Köln
Anlässlich des 100. Geburtstags des Kölner Architekten Oswald Mathias Ungers widmet das Museum für Angewandte Kunst Köln dem international prägenden Architekten, Theoretiker und Hochschullehrer die Ausstellung „Architektur als Idee“. Im Mittelpunkt steht Ungers’ Verständnis von Architektur als geistiger Disziplin und als Ordnung, in der Raum, Proportion und Kunst aufeinander bezogen sind. Jeder Entwurf beginnt dabei mit einer klaren Idee und erschließt sich im Zusammenspiel verschiedener Ebenen. Die Ausstellung betrachtet Ungers’ Werk im Dialog von Architektur, Design, Kunst und Umwelt und macht seine theoretische Position als Grundlage seiner Entwurfspraxis nachvollziehbar.

Licht in dunklen Zeiten
Museum Schnütgen
Das Museum Schnütgen präsentiert mittelalterliche Glasmalerei aus dem Khanenko Museum in Kyjiw, die erstmals außerhalb der Ukraine gezeigt wird. Rund 30 Werke aus den Sammlungen beider Häuser treten im Glasmalereisaal in einen Dialog, darunter zwölf Leihgaben aus dem vollständigen Glasmalereibestand des Kyjiwer Museums. Die zwischen dem 13. und 17. Jahrhundert in Frankreich, Deutschland, Österreich und den Niederlanden entstandenen Arbeiten veranschaulichen die Entwicklung europäischer Glasmalerei. Im Mittelpunkt steht zugleich der Schutz gefährdeter Kulturgüter im Kontext des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Nach der Sicherung und dem Transport durch das Kriegsgebiet wurden die zerbrechlichen Kunstwerke mit Unterstützung des Corpus Vitrearum Deutschland und der Glasrestaurierungswerkstatt der Kölner Dombauhütte für die Präsentation vorbereitet. Eine digitale wissenschaftliche Erschließung erweitert die Ausstellung um eine Grundlage für die weitere Erforschung und Bewahrung der Werke.

Intervention!
NS-Dokumentationszentrum
Die Ausstellung „Intervention! Wie erzählen wir NS-Geschichte heute?“ im NS-Dokumentationszentrum Köln setzt sich mit der Vermittlung von NS-Geschichte auseinander und hinterfragt etablierte Präsentationsformen. Die 1997 eröffnete Dauerausstellung rückte die Haltung der Kölner Bevölkerung während der NS-Zeit in den Mittelpunkt und stellte verbreitete Mythen anhand von Belegen infrage. Ergänzende Interventionen nehmen ausgewählte Exponate, Texte und Darstellungsweisen kritisch in den Blick. Im Zentrum stehen Fragen zum Umgang mit Bildern von Gewalttaten, problematischen Begriffen und diskriminierenden Darstellungen. Die einzelnen Stationen eröffnen Perspektiven auf die historische Vermittlungsarbeit und regen zur Auseinandersetzung mit ihrer heutigen Gestaltung an.

Der architektonische Blick | epochal – global
Museum für Angewandte Kunst Köln
Das Museum für Angewandte Kunst Köln präsentiert die Ausstellung „Der architektonische Blick | epochal – global“ mit einer umfassenden Werkschau des Architekturfotografen Hans Georg Esch. Großformatige Fotografien und seriell angelegte Bildstrecken thematisieren Architektur als epochen- und kulturübergreifendes Phänomen sowie ihre zeitgenössische Relevanz. Seit rund 40 Jahren arbeitet Esch weltweit im Spannungsfeld zwischen Auftragsfotografie und freier künstlerischer Praxis. Die von Raimund Stecker kuratierte Ausstellung stellt unterschiedliche Architekturen in Dialog: Der Kölner Dom begegnet dem Chrysler Building, Pompeji dem Projekt Stuttgart 21, Lehmbauten im Jemen den Hochhäusern Asiens. Zwischen Antike und Gegenwart sowie von Lappland bis Sydney entsteht ein vielschichtiger Blick auf Gebäude, urbane Räume und architektonische Details. Köln und die Rhein-Ruhr-Region bilden dabei zentrale Bezugspunkte.


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