Französische Filmtage
Mittwoch, 4. November 2026 um 12:00
Kino Museum
Filmtage Tübingen e.V.
Preis folgt
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Seit 1984 bieten die Französischen Filmtage Tübingen-Stuttgart eine ungewöhnliche Bandbreite an Filmen aus der gesamten Frankophonie. Als größtes Schaufenster des frankophonen Kinos in Deutschland präsentieren die Französischen Filmtage die neuesten Lang- und Kurzfilme aus der gesamten Frankophonie, spannende Retrospektiven, Filme für Kinder, Jugendliche und Schulklassen, Hommagen und ein Ciné-Concert in Tübingen, Stuttgart, Rottenburg und Reutlingen. Die zahlreichen internationalen Gäste aus Frankreich, der Schweiz, Belgien, Québec und dem französischsprachigen Afrika sorgen für einmalige Begegnungen und eine unvergleichliche Festivalatmosphäre. Dazu trägt auch das umfangreiche Rahmenprogramm bei, das Filmgespräche, Begegnen mit Künstler:innen, Diskussionsveranstaltungen und musikalische Events umfasst. Insgesamt locken knapp 200 Filmvorführungen und Veranstaltungen jedes Jahr rund 15.000 Zuschauer:innen in die Kinosäle. Krönendes Highlight und Abschluss des Festivals stellen dabei die Preisverleihungen in verschiedenen Kategorien dar.
Quelle: mein.toubiz · Lizenz: CC BY-SA · © Tübingen
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Veranstaltungsort

Kino Museum
Am Stadtgraben 2, 72070 Tübingen
Veranstalter: Filmtage Tübingen e.V.
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Steve McCurry - ICONS
Neues Kunstmuseum Tübingen
McCurry ist ein Humanist durch und durch – er hält Gesichter fest, die uns nicht einfach nur anblicken, sondern unseren Blick erwidern und festhalten. Seine Bilder bewegen sich mühelos zwischen Kriegsschauplätzen und Momenten stiller Spiritualität, von uralten Tempeln bis zur Unschuld der Kindheit, und selbst zur lautlosen Poesie der Tiere. ICONS vereint die eindrucksvollsten und bekanntesten Bilder seiner Karriere. Diese elegante und beeindruckende Retrospektive, die bereits an renommierten Orten wie Paris zu sehen war, feiert nun in Tübingen eine außergewöhnliche Premiere. Eine seltene Gelegenheit, die Tiefe, Schönheit und Menschlichkeit von McCurrys Bildsprache hautnah zu erleben.
Schreiben für die Seele – von Hölderlin bis heute
Museum Hölderlinturm
Von Hölderlins Turmgedichten führt die Ausstellung zu unterschiedlichen Formen des Schreibens: von autobiografischen Texten und literarischen Selbstzeugnissen bis hin zu persönlichen Ausdrucksformen im digitalen Zeitalter. Interviews mit Autor_innen, Therapeut_innen, Wissenschaftler_innen und Menschen mit eigenen Krisenerfahrungen eröffnen dabei verschiedene Perspektiven auf die Möglichkeiten und Grenzen des Schreibens. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen zudem, wie Schreiben unser Denken, Fühlen und Erinnern beeinflussen kann. Zugleich zeichnet die Ausstellung nach, wie sich die Vorstellungen vom Schreiben im Laufe der Zeit verändert haben. Von den Selbstbetrachtungen Marc Aurels bis zu heutigen digitalen Schreibpraktiken wird sichtbar, welche Bedeutung Menschen dem Schreiben in unterschiedlichen Epochen zugeschrieben haben. Während es zu Hölderlins Zeit mitunter als gesundheitliches Risiko galt, wird es heute vielfach als Ressource für psychisches Wohlbefinden und Resilienz verstanden. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Rolle Schreiben in schwierigen Lebenssituationen spielen kann. Zwischen Literatur, Therapie und Wissenschaft beleuchtet die Ausstellung das Verhältnis von Schreiben, Krisenerfahrung und psychischer Gesundheit – und eröffnet so unterschiedliche Zugänge zu der Frage, was Schreiben für die Seele leisten kann. Am Ende des Rundgangs sind Sie eingeladen, selbst aktiv zu werden. Schreibanregungen, eine Schreibwand und die Schreibwerkstatt im zweiten Turmzimmer bieten Raum, eigene Gedanken festzuhalten, neue Formen des Schreibens auszuprobieren und Tübinger Schreibprojekte kennenzulernen.
Alex Katz. Dancing with reality
Kunsthalle Tübingen
Alex Katz ist jedoch mehr als das. Er ist ein transzendentaler Realist, der seit mittlerweile 70 Jahren Erfahrungen mit der Wirklichkeit in das Medium der Malerei übersetzt. Menschen, die ihm nahestehen, Haustiere oder ein Baum in der Straße werden so dem Fluss der Zeit entrissen und finden mit emotionaler Distanz Ausdruck in seinen Werken. Seit den 1980er Jahren beschäftigt sich Alex Katz neben den Porträts vor allem auch mit Naturdarstellungen und Stadtansichten. Mit sensibler Beobachtungsgabe und einer Wahrnehmung, die im Körper wurzelt, fängt er die Magie des Augenblicks ein und bringt dabei nicht zuletzt die Essenz der Dinge unverfälscht malerisch zum Ausdruck. Anhand von archetypischen Werkgruppen gibt die in engem Austausch mit Alex Katz entstandene Ausstellung der Kunsthalle Tübingens seit langem wieder einen Überblick über das Spätwerk des Künstlers. Neben Werken aus den 1990er Jahren werden darüber hinaus vor allem auch neueste Werkgruppen gezeigt. In spontanen und expressiven Werken gibt sich Alex Katz heute weniger distanziert als vielmehr sinnlich direkt dem Flow der Malerei hin und lotet mit großformativen gestischen Werken die Grenzen der Abstraktion aus.
100 Jahre Abenteuer des Prinzen Achmed
Stadtmuseum Tübingen
Ein Teil des Nachlasses von Lotte Reiniger befindet sich im Tübinger Stadtmuseum, das Teile davon in einer Dauerausstellung zeigt. Die interaktive Sonderausstellung zu 100 Jahre Prinz Achmed, die vom 25. April 2026 bis 31. Januar 2027 im Stadtmuseum zu sehen ist, interpretiert diesen Meilenstein des Animationsfilms neu. Themen der Präsentation sind der Inhalt des Films, einzelne Märchengeschichten aus 1001 Nacht, die kulturellen Kontexte seiner Entstehung und Handlung, seine bis heute andauernde Rezeption sowie die damals innovative Aufnahmen-Technik des Stop und Motion. Neben zahlreichen Original-Exponaten zum Film können Besucherinnen und Besucher mit Hilfe von interaktiven und immersiven Stationen in die Kunst und die Erfindungen der Künstlerin Lotte Reiniger eintauchen. Die Eröffnung findet am 24. April 2026 um 19 Uhr statt. Bürgermeisterin Dr. Gundula Schäfer-Vogel begrüßt die Besucher_innen. Dr. Evamarie Blattner, Kuratorin der Ausstellung, und Prof. Dr. Susanne Marschall, Professorin am Institut für Medienwissenschaften der Universität Tübingen, geben tiefere Einblicke in das Werk. Die musikalische Begleitung übernimmt Friedemann Dähn.
Öffentliche Stocherkahnfahrt
Auf dem Neckar
Man sitzt sich zu mehreren gegenüber, lehnt sich entspannt zurück, „schwätzt“ miteinander und genießt die bedächtige Fahrt durch das üppige Ufergrün entlang der romantischen Neckarfront. Stocherkahnfahren hat etwas zutiefst Entschleunigendes. Lange war das Kahnfahren nur jenen vorbehalten, die wie die Tübinger Studentenverbindungen eigene Kähne besaßen. Heute genießen alle das Erlebnis einer Fahrt entlang der großen Sehenswürdigkeiten Tübingens. Unter uns: Wir Tübinger würden unser liebstes Freizeitvergnügen niemals nur Gästen überlassen. Wir genießen selbst oft und ausgiebig eine gemütliche Fahrt in guter Gesellschaft. Steigen Sie also ein und finden Sie heraus, warum wir dieses Vergnügen gerne mit Ihnen teilen! Ein Sahnehäubchen obendrauf? Buchen Sie sich eine feuchtfröhliche Weinprobe oder einen entspannten Ausklang am Abend. Probieren Sie es aus! Stocherkahnfahren ist und bleibt ein unvergessliches und heiteres Tübingenvergnügen!
Öffentliche Altstadtführung durch Tübingen
Touristinformation Tübingen
Die erfahrenen Gästeführer*innen in Tübingen haben nicht nur ein umfangreiches Allgemeinwissen zur Stadt, sondern darüber hinaus ein literarisches, kunsthistorisches oder anderes Schwerpunktwissen, so dass auch auf alle speziellen Gästefragen innerhalb einer klassischen Altstadtführung reagiert werden kann. Die Besichtigung deckt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Tübinger Altstadt ab, wobei ausführliche Erklärungen zur Stadtgeschichte ebenso wenig fehlen wie kuriose und kurzweilige Geschichten über Begebenheiten und Menschen.

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