Grenzenloses Herbst-Hopping
Freitag, 6. November 2026 um 09:35 – 16:10 Uhr
Schiffsanlegestelle Gaienhofen
toubiz
21 €
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Denn die Schweizerische Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) verlängert die Saison und schickt ihre Flotte mehrmals am Tag auf Rundkurs. Rund um die Schiffsanleger warten zahlreiche Extras, wie Spezialführungen, gastronomische Angebote oder Mitmach-Aktionen auf die Ausflugsgäste. So etwa auf Schloss Arenenberg mit dem Napoleonmuseum, das an einem der schönsten Aussichtspunkte der Bodenseeregion liegt. Oder an den Ufern der idyllischen Halbinsel Höri, wo Kulturinteressierte Otto Dix und Hermann Hesse auf die Spur kommen. Fashionverliebte gehen in Radolfzell auf Shoppingtour, Wanderer genießen die bunte Natur. Auch die UNESCO-Welterbe Insel Reichenau und das historische Schweizer Städtchen Steckborn sind attraktive Ziele. Zustigsstellen: Gaienhofen, Hemmenhofen, Steckborn, Mannenbach, Reichenau und Radolzell Informationen und Karten in der Tourist-Information erhältlich oder unter Tel. 07735 / 9999 123.
Quelle: mein.toubiz · © mein.toubiz / die jeweiligen Datengeber
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Veranstaltungsort

Schiffsanlegestelle Gaienhofen
Schlossstraße, 78343 Gaienhofen
Veranstalter: toubiz
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Weitere Events in Gaienhofen
„Refugium – Exil“. Angela Becker-Fuhr – Malerei auf Papier
Hesse Museum Gaienhofen
Die Sommerausstellung im Hesse Museum zeigt Aquarelle, Pastelle und Collagen von Angela Becker-Fuhr, in denen die Malerin eine „Atmosphäre gelebter Geschichte“ einfangen möchte. In ihren Arbeiten auf Papier stehen Häuser, Villen und Gärten von Schriftstellern, Künstlern und Intellektuellen im Fokus, die in den 1930er Jahren ein vorübergehendes Exil an der Côte d’Azur gefunden hatten. Allen voran war dies in Sanary-sur-Mer. Auf den Spuren ihres Vaters Curth Georg Becker (1904-1972) reiste Angela Becker-Fuhr mehrfach an die Côte d’Azur und schuf dabei nach und nach eine Gruppe von Bildern, die mit dem Begriff „Mare Nostrum“ übertitelt sind. Gemeinsam ist den Darstellungen, dass die Künstlerin nicht nur durch die Schönheit des Motivs, sondern auch durch die dahinter verborgene(n) Geschichte(n) zu ihren Bildfindungen inspiriert wurde. Angela Becker-Fuhr setzt sich mit den Themen Refugium und Exil auch an anderen geschichtsträchtigen Orten auseinander. So entstanden in Venedig Bilder, in denen die Malerin pittoreske Paläste und Plätze, Quais und Portale in Szene setzt und zugleich auf die Historie hinter dem Sichtbaren anspielt. Zu einem attraktiver Rückzugsort für Literaten und Kunstschaffende entwickelte sich spätestens nach dem ersten Weltkrieg auch Montagnola im Tessin. Curth Georg Becker und Hans Purrmann (1880-1966), die seit ihrer gemeinsamen Zeit in Le Brusc bzw. Sanary-sur-Mer befreundet waren, trafen hier in den 1950er Jahren wieder zusammen. 1946 siedelte Curth Georg Becker auf die Halbinsel Höri über und befand sich damit in Gesellschaft zahlreicher Künstler, die sich während der Nazi-Zeit in den Süden Deutschlands zurückgezogen hatten und eine Art Schicksalsgemeinschaft bildeten. Angela Becker-Fuhr, geboren 1946 in Konstanz, lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Öhningen. Sie erhielt von ihrem Vater ersten Mal- und Zeichenunterricht. Nach einer Ausbildung zur Buchhändlerin besuchte sie die Werbefachschule in Frankfurt am Main und anschließend die Fachhochschule für Gestaltung in Wiesbaden. Sie lebte unter anderem in Paris, Köln und Berlin, ist viel gereist und hat in Südeuropa und Südostasien gearbeitet. Begleitprogramm zur Sonderausstellung Fr. 24.07.26, 19 Uhr, Vernissage Di. 18.08.26, 11 Uhr, Führung Di. 15.09.26, 11 Uhr, Führung So. 11.10.26, 15 Uhr, Führung So. 01.11.26, 15 Uhr, Führung
Bouleabend im Strandbad Horn
Strandbad Horn
Boulespiel vom Verein Europäischer Freundschaft Gaienhofen e.V.
Zeitdokumente von Nelly, Ursus und Jan Dix
Museum Haus Dix
Ab der Saison 2026 erweitert das Museum Haus Dix seine kuratorische Neuausrichtung um die ehemaligen Kinderzimmer im zweiten Obergeschoss. Nachdem die Umgestaltung in den zentralen Arbeits- und Wohnräumen 2024 ihren Anfang nahm, richtet sich der Fokus nun auf die individuellen Lebens-wege der drei Kinder Nelly (1923–1955), Ursus (1927–2002) und Jan (1928–2019). Die von der Kunsthistorikerin Ina Jessen entwickelte Konzeption verknüpft die Biografien der Kinder von Martha und Otto Dix mit ihrer jeweiligen künstlerischen Entwicklung sowie dem familiären Alltag im Haus am Untersee. Im Unterschied zu den anderen Ausstellungsbereichen wird die Gestaltung dieser Räume maßgeblich durch originale Exponate aus dem Familienbesitz geprägt. Präsentiert werden künstlerische Arbeiten, Auszüge aus den persönlichen Bibliotheken, Musikinstrumente sowie weitere Artefakte der Kinder. Diese Zeitdokumente – eigens zu dieser Präsentation aus dem Nachlass von Nelly Dix als Schenkungen in die Sammlung des Kunstmuseums Stuttgart übergegangen – unterstreichen den privaten Charakter des Ortes. Die Ausstellung verdeutlicht damit die enge Verbindung von Familien-geschichte und kunsthistorischen Themen bis in die 1980er-Jahre.
(h)änne und dänne. Der Untersee als Kunstraum
Gaienhofen
Berlingen, Steckborn, Gaienhofen, Hemmenhofen Die Untersee-Gemeinden Berlingen, Gaienhofen und Steckborn haben eine gemeinsame Geschichte. Diesen grenzüberschreitenden Aspekt will das Projekt mithilfe zeitgenössischer Kunst in Erinnerung rufen und damit wiederbeleben. Vom 1.5. bis 27.9. werden in den drei Gemeinden 23 Werke von 14 Künstlerinnen und Künstlern zu sehen sein, die eine Fachjury aus 116 Bewerbungen auswählte. Die Vision: Das Verbindende zwischen beiden Ufern mit Kunstprojekten zu beleben. Alle Arbeiten präsentieren sich entlang öffentlicher Wege und sind jederzeit zugänglich. Die inspirierenden Werke werden dokumentiert durch Informationen via QR-Codes und eine begleitende Broschüre. Geführte Wanderungen und Performances auf dem Schiff sollen die Beziehungen zwischen dem «Hänne» und dem «Dänne» vertiefen. Der Verein «(h)änne und dänne: Der Untersee als Kunstraum» wird unterstützt von der Kulturstiftung Thurgau und von vielen weiteren Gönnern und Sponsoren. haenne-und-daenne.ch info@haenne-und-daenne.ch
Gaienhofener Kunstspaziergang - (h)änne und dänne
Schiffsanlegestelle Gaienhofen
Einladung zum Kunstspaziergang & Apéro (h)änne und dänne – ein Kunstprojekt zwischen 2 Ufern Kunstvermittlerin Carmen Jonas führt vom Landungssteg Gaienhofen zu mehreren Kunstwerken im öffentlichen Raum, die im Rahmen der grenzüberschreitenden Ausstellung „(h)änne und dänne. Der Untersee als Kunstraum“ seit dem 1. Mai das Dorfbild in Gaienhofen beleben. Die Tour endet am Hesse Museum Gaienhofen, wo zum Abschluss ein Apéro angeboten wird. Die grenzüberschreitende Ausstellung dauert noch bis zum 27. September an. Sie wird unter anderem durch Interreg sowie durch die Kulturstiftung des Kantons Thurgau gefördert. Präsentiert werden 25 Arbeiten aus dem ganzen Spektrum der Bildenden Kunst, die eigens zu diesem Anlass geschaffen und an ausgesuchten Standorten in den drei Untersee-Gemeinden Gaienhofen, Steckborn und Berlingen installiert wurden. Der hochalemannische Begriff "hänne und dänne" - hüben und drüben - verweist auf die sprachliche Nachbarschaft, die das deutsche mit dem Schweizer Ufer des Untersees verbindet. Das Projekt soll die Region an ihre kulturelle Verwandtschaft erinnern, sie vernetzen und ihr durch die Kunst neue Impulse verleihen. Die Führung am 17. September in Gaienhofen ist kostenlos, Anmeldung beim Hesse-Museum Gaienhofen, Tel. 07735 440949, hesse-museum@gaienhofen.de. Weitere Informationen: www.haenne-und-daenne.ch, info@haenne-und-daenne.ch.
Führung durch das Hesse Museum Gaienhofen
Hesse Museum Gaienhofen
Museumsrundgang durch die Ausstellung zu Hermann Hesses Leben und Werk "Gaienhofener Umwege. Hermann Hesse und sein erstes Haus". Jeden Samstag ab 02.05. bis 03.10.2026. Anmeldung erwünscht, Tel. 07735/ 440949, Email: [hesse-museum@gaienhofen.de](mailto:hesse-museum@gaienhofen.de). Die Dauerausstellung beleuchtet das Leben und Werk des Literatur-Nobelpreisträgers Hermann Hesse. Der junge Schriftsteller ließ sich frisch verheiratet 1904 in Gaienhofen nieder. Das kleine Bauernhaus, das er mit seiner Frau Mia bis 1907 zur Miete bewohnte, lag zentral im damaligen Dorfzentrum gegenüber der Mauritius-Kapelle. Nach der Geburt der drei Söhne bezog die Familie 1912 ein eigenes Haus mit Garten im Gewann Erlenloh. Heute befindet sich im ersten, noch gemieteten Wohnhaus das Hesse Museum Gaienhofen. Zum Museum gehört auch ein weiteres Gebäude, das ehemalige Schul- und Rathaus von Gaienhofen, in dem die Künstler- und die Literaturlandschaft der Höri sowie Sonderausstellungen präsentiert werden. Die Führung endet genüßlich mit Kaffee und Kuchen.

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