Kohlenwäsche mit Ausblick
Samstag, 12. September 2026 um 13:30 – 14:30 Uhr
Besucherzentrum Ruhr
Stiftung Zollverein
Preis folgt
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Der zweite Teil des Wegs der Kohle führt durch die Kohlenwäsche, das größte Gebäude der ehemaligen Zeche Zollverein. Den Auftakt bildet das Panoramadach in 45 Metern Höhe mit Blick über das Welterbe-Gelände, die Ruhrgebietsskyline und markante Landmarken. Anschließend verläuft die Führung von oben nach unten durch die Anlage. In der Kohlenwäsche wurde Rohkohle, ein Gemisch aus Kohle und Nebengestein, für unterschiedliche Verwertungen aufbereitet. Bis zu 23.000 Tonnen Rohkohle passierten das Gebäude täglich. An den erhaltenen Maschinen werden ihre Funktionsweise und die inneren Abläufe der „Riesenmaschine Kohlenwäsche“ erläutert. Die Führung führt durch original erhaltene Übertageanlagen und ist für Menschen mit eingeschränkter Gehfähigkeit nur bedingt geeignet.
Quelle: destination.one · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · © destination.one / die jeweiligen Datengeber
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Veranstaltungsort

Besucherzentrum Ruhr
UNESCO-Welterbe Zollverein, 45309 Essen
Veranstalter: Stiftung Zollverein
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Portal der Industriekultur
Kohlenwäsche
Das Portal der Industriekultur in der Kohlenwäsche vermittelt multimedial die Entwicklung der Industriekultur in Nordrhein-Westfalen und der Metropole Ruhr. Eine interaktive NRW-Karte informiert über mehr als 100 Standorte; zusätzliche Ebenen stellen weitere industriekulturelle und regionale Themen vor. Im Mittelpunkt steht der 360-Grad-Film „Rundum Ruhr“. Die Installation verbindet Interviews aus sechs Perspektiven mit einer Bildcollage und porträtiert das Ruhrgebiet der 2020er-Jahre. Zum Einsatz kommen zwölf HD-Projektoren, zwei 8K- und vier 4K-Kameras sowie umfangreiches Speichermaterial. Die Informationsmodule sind barrierefrei zugänglich; für Menschen mit Seheinschränkung stehen taktile Modelle bereit.

Alte Synagoge: Dauerausstellung
Alte Synagoge
Die Dauerausstellung der Alten Synagoge widmet sich dem zeitgenössischen Judentum und geht auf die Forderung Paul Spiegels nach einem „Haus jüdischer Kultur“ zurück. Konzipiert wurde sie vom Team der Alten Synagoge gemeinsam mit der Jüdischen Kulturagentur sowie Esther Graf und Manja Altenburg. Jüdinnen und Juden werden als Mitgestalter:innen moderner Kultur porträtiert; die Darstellung reicht über die Geschichte des Nationalsozialismus hinaus. Eine Einführung in den Synagogenbau weltweit führt zur Abteilung „Quellen jüdischer Tradition“ mit einem Überblick über jüdische Geschichte und die Herstellung einer Torarolle. Auf der Frauenempore wird der jüdische Jahreszyklus dargestellt. Im Mittelgeschoss stehen unterschiedliche jüdische Identitäten, darunter auch säkulare, im Mittelpunkt. Interaktive Installationen und ein Multitouch-Tisch vermitteln Informationen zu zehn jüdischen Gemeinden weltweit.

Gelb ist Geschichte – Fotografien von Alexander Lackmann
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Die Ausstellung „Gelb ist Geschichte – Fotografien von Alexander Lackmann“ widmet sich substanzgebundenen Abhängigkeiten und der fotografischen Auseinandersetzung mit Drogenkonsum. Seit 2024 dokumentiert Lackmann Drogenkonsumräume in Nordrhein-Westfalen. Zu sehen sind Raumansichten, Porträts von Klient:innen und Mitarbeiter:innen ohne erkennbare Zuordnung sowie Found Footage, darunter Google-Streetview-Ansichten und Rezensionen. Die Arbeiten hinterfragen, wie Sucht sensibel und frei von stigmatisierenden Darstellungen fotografisch repräsentiert werden kann. Der Ausstellungstitel verweist auf Hepatitis C und die mögliche Gelbfärbung von Haut und Augenweiß als Folge der Erkrankung. Präsentiert wird die Ausstellung in der Kohlenwäsche im Rahmen der Reihe „Aktuelle Fotografie im Ruhrgebiet. Pixelprojekt auf Zollverein“.

Wie man lebt – wo man lebt. Dokumentarfotografien von Brigitte Kraemer
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Die Ausstellung „Wie man lebt – wo man lebt. Dokumentarfotografien von Brigitte Kraemer“ bildet den Abschluss einer dreiteiligen Reihe über Fotografinnen, die im Ruhrgebiet gearbeitet haben und arbeiten. Mit mehr als 200 Bildern richtet sie den Blick auf unterschiedliche Lebenswirklichkeiten und fotografische Perspektiven der Region. Zuvor widmete sich die Reihe Marga Kingler und Ruth Hallensleben. Gemeinsam dokumentieren die Ausstellungen einen bedeutenden Abschnitt der Fotografiegeschichte des Ruhrgebiets.

Ich, Gustave Courbet. Maler und Rebell
Museum Folkwang
Die Ausstellung „Ich, Gustave Courbet. Maler und Rebell“ im Museum Folkwang widmet sich der radikalen Bildsprache, dem gesellschaftspolitischen Anspruch und dem Einfluss des französischen Malers auf die Kunst der Moderne. Courbet wandte sich gegen die idealisierte Ästhetik des Klassizismus und der Romantik und machte stattdessen das Leben einfacher Menschen und die Wirklichkeit zum Gegenstand seiner Malerei. Die Retrospektive beleuchtet zentrale Lebensstationen und Werkgruppen: Selbstbild und Öffentlichkeit, soziale Realität, erotische Darstellung, Landschaft und Exil. Dabei wird Courbet als künstlerischer Erneuerer und Grenzgänger zwischen Kunst, Gesellschaft und Politik sichtbar.


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