Salzgitter - Die neue Stadt

Sonntag, 13. September 2026 um 11:00 – 17:00 Uhr
Städtisches Museum Schloss Salder
Städtisches Museum Schloss Salder, Museumsleiter Arne Homann
Preis folgt
Über dein Eventings-Konto: Link zum Veranstalter plus alle weiteren Termine.
Tausende von Arbeitern wurden zunächst in rasch errichteten Barackenlagern untergebracht. Schlechter Wohnraum, große Kommunikationsprobleme untereinander und eine körperlich sehr schwere Arbeit führten dazu, dass viele Arbeiter schon nach wenigen Wochen das Salzgitter-Gebiet wieder verließen. Um diese Arbeiter halten zu können, begann 1937 der Bau der neuen Siedlungen. Die geplante Großsiedlung "Watenstedt-Salzgitter" sollte letztlich Heimat für über 100.000 Menschen werden. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges am 10./11. April 1945 blieb Watenstedt-Salzgitter jedoch in jeder Hinsicht ein Torso. Es fehlte an allem. Nachdem die Bevölkerung der Stadt gemeinsam mit Gewerkschaften, Kirchen und Parteien die Totaldemontage der Reichswerke verhindert hatte, konnte Salzgitter mit Erstausstattungsmitteln des Bundes aufgebaut werden. Ein modernes Verkehrsnetz, Verwaltungsgebäude, Schulen, Krankenhäuser und Wohnungen wurden gebaut und weitere Industriebetriebe angesiedelt.
Quelle: destination.one · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · © destination.one / die jeweiligen Datengeber
Stimmt etwas mit diesen Angaben nicht?
Veranstaltungsort

Städtisches Museum Schloss Salder
Museumstraße 34, 38229 Salzgitter
Veranstalter: Städtisches Museum Schloss Salder, Museumsleiter Arne Homann
Weitere Termine
Diese Veranstaltung findet regelmäßig statt — wähle deinen Termin.
- Heute11:00 Uhr
- Morgen11:00 Uhr
- Übermorgen11:00 Uhr
- Sa, 05.09.11:00 Uhr
- So, 06.09.11:00 Uhr
- Di, 08.09.11:00 Uhr
- Mi, 09.09.11:00 Uhr
- Do, 10.09.11:00 Uhr
- Fr, 11.09.11:00 Uhr
- Sa, 12.09.11:00 Uhr
- So, 13.09.11:00 Uhr
- Di, 15.09.11:00 Uhr
- Mi, 16.09.11:00 Uhr
- Do, 17.09.11:00 Uhr
- Fr, 18.09.11:00 Uhr
- Sa, 19.09.11:00 Uhr
- So, 20.09.11:00 Uhr
- Di, 22.09.11:00 Uhr
- Mi, 23.09.11:00 Uhr
- Do, 24.09.11:00 Uhr
- Fr, 25.09.11:00 Uhr
- Sa, 26.09.11:00 Uhr
- So, 27.09.11:00 Uhr
- Di, 29.09.11:00 Uhr
Ein Konto für alles, was du erleben willst.
Merk dir Events, geh gemeinsam mit Freunden hin und behalte deine Tickets an einem Ort.
- Events merkenGespeicherte Events warten in deinem Konto.
- Gemeinsam hingehenTritt bei, sieh wer dabei ist und sprich dich im Event-Chat ab.
- Tickets an einem OrtKaufen, aufbewahren, am Einlass vorzeigen. Fertig.
Weitere Events in Salzgitter

Spürnasen Salzgitter - digitale Schnitzeljagd am Südufer des Salzgittersees
Stadtbad Salzgitter-Lebenstedt
Eingeladen sind kleine und große Entdeckerinnen und Entdecker auf Abenteuer-Touren an den schönsten und interessantesten Orten Salzgitters ein. Eingebettet in spannende Geschichten und begleitet von lustigen Tier-Charakteren gilt es für die Spürnasen knifflige Rätsel zu lösen, den richtigen Weg zu finden und lustige Mini-Spiele zu meistern. Bei allen Herausforderungen steht die Interaktion mit der Umgebung im Mittelpunkt, die digitale Spielewelt ist eng mit der realen Umwelt verbunden. Tour 1 führt um den südlichen Teil des Salzgittersees. Sie startet und endet am Stadtbad in Salzgitter-Lebenstedt und kann auch mit Fahrrädern bestritten werden. Die Spürnasen müssen hier den schiffbrüchigen Mause-Piraten Kapitän Salzbart retten und ihm dabei helfen, sein Schiff wieder seetüchtig zu machen. Es sind etwa 3-4 Stunden einzuplanen (mit dem Fahrrad geht es schneller). Haupt-Zielgruppen sind Kinder, Jugendliche und Familien. Die App spricht Touristinnen und Touristen ebenso an wie Salzgitteranerinnen und Salzgitteraner. Entwickelt wurde sie von der Wirtschafts- und Innovationsförderung Salzgitter GmbH (WIS) in Kooperation mit dem Fachdienst Kultur der Stadt Salzgitter. Die technische Umsetzung erfolgte durch das Unternehmen UniGlow Entertainment. Nutzer/innen der App können ihre Rätseltouren grundsätzlich gänzlich unabhängig planen – außer dem Download sind keine zusätzlichen Materialien oder Einweisungen notwendig. Alle Stationen der Schnitzeljagd sind jederzeit frei zugänglich. Die hier angegebene Zeit richtet sich lediglich nach der Nachtruhe.

Wochenmarkt Salzgitter-Bad
Wochenmarkt Salzgitter-Bad
Heimische und regionale Händler bringen die selbst produzierten Waren gerne nach Salzgitter-Bad. Umringt von Fachwerkhäusern vor dem historischen Ratskeller entsteht jeden Samstag eine belebte Marktatmosphäre. Dabei sind Milch- und Käseprodukte genauso zu finden wie Fisch und Fleisch, dazu Backwaren, Obst/Gemüse und (Schnitt-)Blumen. Je nach Saison wird frischer Spargel angeboten, im Sommer Erdbeeren und im Herbst Kürbisse.

Backtage im Mühlengarten des Städtischen Museums Schloss Salder
Städtisches Museum Schloss Salder
Zwischen 10 und 17 Uhr stellt Bäckermeister Daniel Mücke sein Handwerk der Öffentlichkeit vor. Im historischen Backhaus wird nach altem Rezept der Brotteig zubereitet und anschließend im Ofen über Buchenholz gebacken. Zuschauen ist erwünscht! Aber auch Mitmachen ist angesagt: Für Kindergruppen besteht die Möglichkeit, jeden ersten und dritten Mittwoch selbst den Teig zu kneten, zu formen und zu backen! Das Gebäck darf natürlich verzehrt werden. An allen anderen Backtagen sind Erwachsene eingeladen, Brot zu backen. Doch nicht nur das Backhaus ist geöffnet. Der Mühlengarten beherbergt darüber hinaus die "Osterlinder" Bockwindmühle, die an den Backtagen besichtigt werden kann. Nach dem Motto: "Je näjer de Möhl - desto frisker ook dat Mehl" ist auch für das leibliche Wohl der Besucher/innen gesorgt. Kaffee und Kuchen sowie das beliebte Museumsbrot werden von der Bäckerei Mücke aus Salzgitter angeboten. Termine für Führungen und für die Kinderbäckerei können unter der Telefonnummer 05341 / 839-4623 vereinbart werden. Tischreservierungen und Termine zum Brotbacken für Erwachsene nur nach Absprache mit Bäckerei Mücke unter 0170.8886803 (WhatsApp) oder per E-Mail über bakehouse_artists@outlook.de.

Vom Erz zum Stahl
Städtisches Museum Schloss Salder
Im 19. Jahrhundert wurden im nördlichen Harzvorland mehrere große Hüttenwerke gegründet, so 1858 Ilsede, 1869 Gittertor und 1871 Othfresen. Diese Hüttenwerke sind aber bis auf Ilsede alle sehr schnell wieder geschlossen worden. Erst im Rahmen der Autarkiepolitik der Nationalsozialisten wurde ab 1937 im Salzgitter-Gebiet ein großes Hüttenwerk gebaut. Das Erz kam aus den Schächten im südlichen Stadtgebiet. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden große Teile des Werkes demontiert. Nach langen Auseinandersetzungen konnte aber 1951 ein kleines Hochofenwerk die Produktion wieder aufnehmen. Heute ist der Stahlstandort Salzgitter einer der modernsten Europas und die Salzgitter AG ein global agierender Stahl- und Technologiekonzern.

Einblick in die Erdgeschichte
Städtisches Museum Schloss Salder
Nicht nur dieser einzigartige Fund, auch die für die Entwicklung Salzgitters so wichtigen Bodenschätze Salz und Eisenerz sind ein Erbe der Meere. Zweimal, jeweils im Abstand von 30 Millionen Jahren, wurde Eisenerz abgelagert. Die Entstehung dieser Eisenerze und der in der Zechsteinzeit ausgefällten Salzgesteine werden in der Ausstellung ausführlich dargestellt. Geologie live erleben kann man bei einer Wanderung durch die Lichtenberge und den Salzgitter-Höhenzug. Die Geopfade führen zu den Gesteinsschichten, in denen die versteinerten Zeugnisse auch nach Millionen von Jahren noch zu finden sind. Seit 2007 ist das städtische Museum Schloss Salder auch Informationszentrum im Netzwerk des Geoparks Harz.Braunschweiger Land.Ostfalen.

Zwischen Reformation und Republik
Städtisches Museum Schloss Salder
Man kann u.a. auf Wandermusikanten aus Salzgitter treffen, die im 19. Jahrhundert auf allen Kontinenten zur Erbauung ihrer Zuhörer musizierten und zum Tanz aufspielten. Die Originalinstrumente sowie Dokumente, wie Reisepässe, veranschaulichen das Leben dieser Musiker. Das Handwerk in Salzgitter, beispielhaft dargestellt am Tischler-, Töpfer- und Zinngießerhandwerk, erfuhr zu Beginn des 19. Jahrhunderts eine tiefgreifende Veränderung. Während des Königsreichs Westphalen (1807-1813) wurde die Vorherrschaft der Zünfte abgeschafft. Mit der damit verbundenen Gewerbe- und Handelsfreiheit hatten Handwerker erstmals die Möglichkeit, auch ohne Zustimmung der Zünfte, ihren Beruf auszuüben. Der Besucher der Ausstellung lernt aber auch den Tagelöhner Heinrich Friedrichs und den aus Salzgitter stammenden Abgeordneten der Deutschen Nationalversammlung, Heinrich Julius Ahrens, kennen. Beide kämpften Mitte des 19. Jahrhunderts für eine bessere, demokratische Welt. Die festliche Tafel, die aus dem Haus eines wohlhabenden Landwirtes stammt, dokumentiert sehr anschaulich den Wandel der Essgewohnheiten in der ländlichen Bevölkerung. An Feier- und Festtagen wollte man ebenso gut und abwechslungsreich speisen, wie die Bürger in der Stadt.

Eventings

