Van den Yoden – Jüdisches Leben im spätmittelalterlichen Osnabrück
Freitag, 21. August 2026 um 11:00 – 18:00 Uhr
MQ4 - Museumsquartier Osnabrück
MQ4 - Museumsquartier Osnabrück
Preis folgt
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Die Geschichte der ersten jüdischen Gemeinde(n) in Osnabrück ist eine zwischen Anziehungskraft und Hass pendelnde Erzählung. Im christlich-jüdischen Miteinander kontrastierte die gelebte Nähe mit einem tiefen Misstrauen zwischen beiden Religionen. Antijudaismus war Alltag. 1309 vom Osnabrücker Bischof offiziell für den Geldverleih in die Stadt geholt, wurden die jüdischen Menschen während des Pestpogroms von 1350 von ihrer christlichen Nachbarschaft brutal ermordet. Nur wenige Jahre später entstand in der Stadt erneut eine jüdische Gemeinde. Nach 1400 hielt die christliche Mehrheit die jüdischen Familien für entbehrlich, weil sich das Geldwesen veränderte und die bislang geschätzten Vorzüge des jüdischen Geldverleihs nicht länger gefragt waren. "Van den Yoden" erinnert an eine von gesellschaftlichen wie religiösen Konflikten geprägte Phase des Nebeneinanders von christlicher Mehrheitsgesellschaft und jüdischer Minderheit in Osnabrück. Sie währte knapp zwei Jahrhunderte (ca. 1260 bis 1430). Die Ausstellung, das Begleitprogramm und der reich bebilderte Ausstellungspublikation ermöglichen einen vergleichenden historischen Rückblick vor dem Hintergrund der aktuellen bundesdeutschen Gesellschaft, die durch ihre kulturelle und religiöse Vielfalt geprägt ist. Zudem bedarf es angesichts des nach wie vor bestehenden Antisemitismus öffentlicher Räume für eine kritische Auseinandersetzung mit dessen Wurzeln und Auswirkungen bis in die Gegenwart. Die Ausstellung zeigt anhand ausgewählter wertvoller historischer Originalexponate des Spätmittelalters, die bislang noch nie gemeinsam in einer Präsentation gezeigt worden sind, die Geschichte der jüdischen Gemeinde im mittelalterlichen Osnabrück in ihren wesentlichen Phasen.
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Veranstaltungsort

MQ4 - Museumsquartier Osnabrück
Lotter Straße 2, 49078 Osnabrück
Veranstalter: MQ4 - Museumsquartier Osnabrück
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Kinderchor "PICCOLO"
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Hasebeach: Strandbar
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Open Air Comedy Slam
Büdchen am Westerberg
Beste, neue und coole Nachwuchscomedy für einen fairen Preis und viel Spaß! Es wird wild, es wird witzig – und Sven Bensmann ist wieder als Moderator dabei! Vier Newcomer-Comedians treten jeweils 10 bis 15 Minuten gegeneinander an. Ihr stimmt ab, wer gewinnt! Die zwei besten Comedians (nach eurer Wahl, nicht unserer!) dürfen noch einmal gegeneinander antreten und bekommen weitere 5 bis 10 Minuten auf der Bühne!

Sneak Preview
Hall of Fame
Erleben Sie in unserer „Sneak-Preview“ jeden Montag ausgewählte Überraschungsfilme zum Teil lange vor dem offiziellen Bundesstart! Was gezeigt wird bleibt bis zum Filmbeginn geheim! Sie als Gast wissen weder wie der gezeigte Film heißt, noch zu welchem Genre er gehört oder wer mitspielt. Die Auflösung bekommen Sie erst, wenn der Film beginnt und genau das macht den Reiz dieser außergewöhnlichen Filmvorstellung aus! Es könnte der kommende Blockbuster werden, auf den Sie sich schon lange freuen oder ein eher unbekanntes Schmuckstück, das Sie begeistert und eventuell gar nicht im Kino gesehen hätten. Eines können wir Ihnen aber garantieren: In unserer „Sneak-Preview“ werden wir Ihnen Filme mehrere Tage, zum Teil sogar mehrere Wochen vor dem offiziellen Kinostart zeigen… Zum special-price obendrein!

Almut Bennett: Die "Grünen Finger"
Stadthaus 1
Die Kunstschaffende Almuth Bennett widmet sich den Grünen Finger in besonderer Weise mit ihrer detailreichen Arbeit und stellt unter dem Kulturextra nature. culture. future. im Foyer des Stadthaus 1 aus. Die Grünen Finger sind ein einzigartiges Landschaftsnetzwerk in Osnabrück, das die Stadt ökologisch, klimatisch und ästhetisch prägt. Ihre sternförmige Struktur dient nicht nur der Stadtentwicklung, sondern bietet auch Schutz vor den Auswirkungen des Klimawandels. Die künstlerische Vermittlungsarbeit von Almuth Bennett zielt darauf ab, Bürgerinnen und Bürger die landschaftlichen Potenziale nahezubringen und eine emotionale Verbindung zu fördern, um Schutz und Wertschätzung zu stärken. Mittels künstlerischer Kartierungen und Darstellungen besonderer Orte wird die Einzigartigkeit der Grünen Finger begreiflich gemacht und zur aktiven Erkundung angeregt. Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Stadthauses im Zeitraum vom 18. August bis zum 18. September zu sehen. Die Künstlerin ist am 3. Und 17 September von16:30 bis 18 Uhr anwesend und sucht das Gespräch mit den interessierten Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Osnabrück. Das Projekt „13 grüne Finger, 13 individuelle Wege“ wurde im Rahmen des Kulturextras nature. culture. future. durch das Projektbüro im Fachbereich Kultur der Stadt Osnabrück finanziell gefördert. Das Kulturextra 2026 lädt dazu ein, die Grünen Finger Osnabrücks neu zu entdecken, als Orte der Begegnung, der Erholung, der Kreativität und des gemeinsamen Nachdenkens über die Zukunft. Die Programm-Broschüre ist ab sofort im Kulturhaus der Stadt Osnabrück, Marienstraße 5/6, 49074 Osnabrück, erhältlich. Das vollständige Programm sowie weitere Informationen zu allen Veranstaltungen finden Interessierte unter www.kultur-os.de Die Stadt Osnabrück feiert 2026 das 100-jährige Bestehen der „Grünen Finger“. Dieses einzigartige Freiraumsystem geht maßgeblich auf die Visionen von Stadtbaurat Senator Friedrich Lehmann zurück und prägt bis heute das Stadtbild. Mit einer neuen Charta und darauf aufbauenden Handlungsfeldern stellt die Stadt nun die Weichen zum Schutz, zum Erhalt und zur Weiterentwicklung der „Grünen Finger“ – für eine klimaresiliente und grüne Stadtentwicklung der nächsten Jahrzehnte. Weitere Informationen gibt es unter www.osnabrueck.de/gruene-finger.

Land Art „Sonnenkreise“
Grünfläche Edinghäuser Weg
Das Kulturextra „nature. culture. future.“ Stellt in diesem Jahr das 100-jährige Jubiläum der Grünen Finger in den Vordergrund. Die Osnabrücker Kunstschaffende Regis Baumans greift dieses Thema mit ihrer Installation aus Sonnenfängern auf. Diese Kunstinstallation spielt mit dem Sonnenlicht im Grünen Finger Westerberg. Das Land Art – Projekt verbindet Kunst, Natur und Sonnenlicht und schafft damit ein besonders visuelles Erlebnis im öffentlichen Raum. Das Spiel mit der Sonne und dem Licht kann auf der Grünfläche Edinghäuser Weg, nahe der Albrechtsstraße ab Juli bestaunt werden. Das Kunstwerk ist dauerhaft zugänglich. Das Projekt „Sonnenkreise“ wurde im Rahmen des Kulturextras nature. culture. future. durch das Projektbüro im Fachbereich Kultur der Stadt Osnabrück finanziell gefördert. Das Kulturextra 2026 lädt dazu ein, die Grünen Finger Osnabrücks neu zu entdecken, als Orte der Begegnung, der Erholung, der Kreativität und des gemeinsamen Nachdenkens über die Zukunft. Die Programm-Broschüre ist ab sofort im Kulturhaus der Stadt Osnabrück, Marienstraße 5/6, 49074 Osnabrück, erhältlich. Das vollständige Programm sowie weitere Informationen zu allen Veranstaltungen finden Interessierte unter www.kultur-os.de Die Stadt Osnabrück feiert 2026 das 100-jährige Bestehen der „Grünen Finger“. Dieses einzigartige Freiraumsystem geht maßgeblich auf die Visionen von Stadtbaurat Senator Friedrich Lehmann zurück und prägt bis heute das Stadtbild. Mit einer neuen Charta und darauf aufbauenden Handlungsfeldern stellt die Stadt nun die Weichen zum Schutz, zum Erhalt und zur Weiterentwicklung der „Grünen Finger“ – für eine klimaresiliente und grüne Stadtentwicklung der nächsten Jahrzehnte. Weitere Informationen gibt es unter www.osnabrueck.de/gruene-finger.

