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Arbeitskreis Stadtgeschichte
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Termine von Arbeitskreis Stadtgeschichte

Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte - Besichtigung
Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte, auf dem Werksgelände der Salzgitter Flachstahl GmbH, Zufahrt Tor 1
Am 2. Samstag im Monat ist die Gedenkstätte zwischen 15.00 und 17.00 Uhr auch ohne Voranmeldung für Besucher/innen geöffnet. Beachten Sie dennoch die Seite Corona auf der Internetseite der Gedenkstätte – aktuelle Hinweise, füllen Sie vorab das Formular zur Datenkontrolle aus und bringen Sie es mit. Es findet keine Führung statt. Engagierte Mitglieder des Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V. sind vor Ort und stehen für Fragen zur Verfügung. Falls Sie eine Führung wünschen: Nach Absprache kann die Ausstellung auch im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Bitte wenden Sie sich dafür an: besuch@gedenkstaette-salzgitter.de Aktueller Teil der Ausstellung: Die Entwicklung der Gedenkstätte wird aktuell bis August 2024 durch eine Ausstellung in der Gedenkstätte mit Graphic-Novel-Zeichnungen, die im Rahmen des diesjährigen Azubiseminars zur Gedenkstunde entstanden sind, gezeigt. Konzentrationslager in Salzgitter 1942 errichteten SS und die Reichswerke für Erzbergbau und Eisenhütten "Hermann-Göring" das KZ-Außenlager Drütte. Unter einer betrieblich genutzten Hochstraße auf dem Werksgelände wurden mehr als 3 000 Häftlinge aus Frankreich, Holland, Polen, der Sowjetunion und anderen Ländern untergebracht. Sie mussten in den Rüstungsbetrieben Granaten und Bomben produzieren. 1944 wurden weitere Lager eingerichtet: Das KZ Watenstedt/Leinde und das KZ Salzgitter-Bad. Die Gedenkstätte KZ Drütte Bis in die 80er Jahre war die Geschichte der Konzentrationslager im Salzgittergebiet weitgehend verdrängt und vergessen. Erst anlässlich des 40jährigen Stadtjubiläums 1982 setzte eine öffentliche Diskussion ein. 1983 gründeten Bürgerinnen und Bürger den Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V. Gemeinsam mit dem Betriebsrat der Stahlwerke und vielen anderen Interessierten engagierte sich der Verein für die Errichtung einer Gedenkstätte auf dem Werksgelände. Am 11. April 1985 organisierte der Betriebsrat die erste Gedenkfeier am historischen Ort, die seitdem jährlich auf dem ehemaligen Appellplatz stattfindet. 1992 stellte der Konzern einen der vier Unterkunftsräume als Gedenkstätte zur Verfügung. Am 11. April 1994 wurde die Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte eröffnet. Gestaltung und Trägerschaft übernahm der Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V. Die Dauerausstellung In der Gedenkstätte KZ Drütte begegnet Geschichte dem Besucher ganz unmittelbar, hier ist eine lebendige Auseinandersetzung möglich. Die Themen Nationalsozialismus, Entstehungsgeschichte der Stadt Salzgitter, Nachkriegsgeschichte aber auch der Frage nach der Erinnerungskultur, kann man sich hier aus unterschiedlichen Perspektiven nähern: Sachtexte, Fotos und Dokumente führen in das Thema ein, Aussagen ehemaliger Häftlinge sind wesentlicher Bestandteil der Ausstellung. Sie geben den Häftlingen Namen und Gestalt wieder und lassen aus einer anonymen Masse wieder Menschen werden. Seminarräume und technische Ausstattung ermöglichen eine intensivere Beschäftigung, ein umfangreiches Archiv und eine Bibliothek ergänzen das Angebot.

Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung Gedenkstätte KZ Drütte
Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte, auf dem Werksgelände der Salzgitter Flachstahl GmbH, Zufahrt Tor 1
Am 18. Oktober 1942 erreichte der erste Transport mit 50 Häftlingen das neu eingerichtete KZ-Außenlager Drütte. Unter einer betrieblich genutzten Hochstraße entstanden Unterkunftsräume, ein Krankenrevier und Verwaltungsräume. Der Arbeitseinsatz erfolgte in der nahegelegenen Rüstungsproduktion. Heute sind noch Spuren des ehemaligen KZ zu finden. Im Rahmen einer einstündigen Führung werden die Besucher:innen über die Geschichte des Konzentrationslagers und die dort inhaftierten Menschen informiert. Im Anschluss kann die Ausstellung eigenständig besichtigt werden. Die Teilnehmer:innenzahl ist begrenzt. Anmeldung bitte jeweils bis zum Vortag um 12.00 Uhr im Vereinsbüro. Zeit: 15.00 bis 17.00 Uhr

Vortrag PRO DEMOKRATIE: Misogyne Hetzkampagnen
Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte

Vortrag PRO DEMOKRATIE: Misogyne Hetzkampagnen
Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte
Gamer Gate, Amber Heard, Imane Khelif, Frauke Brosius-Gersdorf – der seit Jahren tobende rechte Kulturkampf wird immer wieder an einzelnen Frauen ausgetragen. Sie werden zu einem Meme dehumanisiert, diffamiert, ganz konkret bedroht. Der gerade in digitalen Räumen wütende Hass gegen diese Frauen entsteht jedoch nicht organisch, sondern wird regelmäßig von rechten Akteur:innen angeheizt. Diese Kampagnen funktionieren jedoch immer wieder aufs Neue, denn soziale Medien bieten eine perfekte Grundstruktur für ihre User:innen, ihrer (Trans)misogynie freien Lauf zu lassen. Dieser frauenfeindliche Grundtenor kulminiert letztendlich in einem weltweiten antifeministischen Backlash. Dieser Vortrag beschäftigt sich mit der Geschichte und den Mechanismen misogyner Hasskampagnen und zeigt auf, welche Bedrohung sie sowohl für die Betroffenen, als auch unsere Demokratie als solche darstellen. Vortrag | Veronika Kracher Zeit | 17.00 – 19.00 Uhr Ort | Gedenkstätte KZ Drütte Zugang | Salzgitter AG (Tor 1), Eisenhüttenstraße, 38239 SZ-Watensted

Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte - Besichtigung
Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte, auf dem Werksgelände der Salzgitter Flachstahl GmbH, Zufahrt Tor 1
Am 2. Samstag im Monat ist die Gedenkstätte zwischen 15.00 und 17.00 Uhr auch ohne Voranmeldung für Besucher/innen geöffnet. Beachten Sie dennoch die Seite Corona auf der Internetseite der Gedenkstätte – aktuelle Hinweise, füllen Sie vorab das Formular zur Datenkontrolle aus und bringen Sie es mit. Es findet keine Führung statt. Engagierte Mitglieder des Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V. sind vor Ort und stehen für Fragen zur Verfügung. Falls Sie eine Führung wünschen: Nach Absprache kann die Ausstellung auch im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Bitte wenden Sie sich dafür an: besuch@gedenkstaette-salzgitter.de Aktueller Teil der Ausstellung: Die Entwicklung der Gedenkstätte wird aktuell bis August 2024 durch eine Ausstellung in der Gedenkstätte mit Graphic-Novel-Zeichnungen, die im Rahmen des diesjährigen Azubiseminars zur Gedenkstunde entstanden sind, gezeigt. Konzentrationslager in Salzgitter 1942 errichteten SS und die Reichswerke für Erzbergbau und Eisenhütten "Hermann-Göring" das KZ-Außenlager Drütte. Unter einer betrieblich genutzten Hochstraße auf dem Werksgelände wurden mehr als 3 000 Häftlinge aus Frankreich, Holland, Polen, der Sowjetunion und anderen Ländern untergebracht. Sie mussten in den Rüstungsbetrieben Granaten und Bomben produzieren. 1944 wurden weitere Lager eingerichtet: Das KZ Watenstedt/Leinde und das KZ Salzgitter-Bad. Die Gedenkstätte KZ Drütte Bis in die 80er Jahre war die Geschichte der Konzentrationslager im Salzgittergebiet weitgehend verdrängt und vergessen. Erst anlässlich des 40jährigen Stadtjubiläums 1982 setzte eine öffentliche Diskussion ein. 1983 gründeten Bürgerinnen und Bürger den Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V. Gemeinsam mit dem Betriebsrat der Stahlwerke und vielen anderen Interessierten engagierte sich der Verein für die Errichtung einer Gedenkstätte auf dem Werksgelände. Am 11. April 1985 organisierte der Betriebsrat die erste Gedenkfeier am historischen Ort, die seitdem jährlich auf dem ehemaligen Appellplatz stattfindet. 1992 stellte der Konzern einen der vier Unterkunftsräume als Gedenkstätte zur Verfügung. Am 11. April 1994 wurde die Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte eröffnet. Gestaltung und Trägerschaft übernahm der Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V. Die Dauerausstellung In der Gedenkstätte KZ Drütte begegnet Geschichte dem Besucher ganz unmittelbar, hier ist eine lebendige Auseinandersetzung möglich. Die Themen Nationalsozialismus, Entstehungsgeschichte der Stadt Salzgitter, Nachkriegsgeschichte aber auch der Frage nach der Erinnerungskultur, kann man sich hier aus unterschiedlichen Perspektiven nähern: Sachtexte, Fotos und Dokumente führen in das Thema ein, Aussagen ehemaliger Häftlinge sind wesentlicher Bestandteil der Ausstellung. Sie geben den Häftlingen Namen und Gestalt wieder und lassen aus einer anonymen Masse wieder Menschen werden. Seminarräume und technische Ausstattung ermöglichen eine intensivere Beschäftigung, ein umfangreiches Archiv und eine Bibliothek ergänzen das Angebot.

Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung Gedenkstätte KZ Drütte
Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte, auf dem Werksgelände der Salzgitter Flachstahl GmbH, Zufahrt Tor 1
Am 18. Oktober 1942 erreichte der erste Transport mit 50 Häftlingen das neu eingerichtete KZ-Außenlager Drütte. Unter einer betrieblich genutzten Hochstraße entstanden Unterkunftsräume, ein Krankenrevier und Verwaltungsräume. Der Arbeitseinsatz erfolgte in der nahegelegenen Rüstungsproduktion. Heute sind noch Spuren des ehemaligen KZ zu finden. Im Rahmen einer einstündigen Führung werden die Besucher:innen über die Geschichte des Konzentrationslagers und die dort inhaftierten Menschen informiert. Im Anschluss kann die Ausstellung eigenständig besichtigt werden. Die Teilnehmer:innenzahl ist begrenzt. Anmeldung bitte jeweils bis zum Vortag um 12.00 Uhr im Vereinsbüro. Zeit: 15.00 bis 17.00 Uhr

Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte - Besichtigung
Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte, auf dem Werksgelände der Salzgitter Flachstahl GmbH, Zufahrt Tor 1
Am 2. Samstag im Monat ist die Gedenkstätte zwischen 15.00 und 17.00 Uhr auch ohne Voranmeldung für Besucher/innen geöffnet. Beachten Sie dennoch die Seite Corona auf der Internetseite der Gedenkstätte – aktuelle Hinweise, füllen Sie vorab das Formular zur Datenkontrolle aus und bringen Sie es mit. Es findet keine Führung statt. Engagierte Mitglieder des Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V. sind vor Ort und stehen für Fragen zur Verfügung. Falls Sie eine Führung wünschen: Nach Absprache kann die Ausstellung auch im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Bitte wenden Sie sich dafür an: besuch@gedenkstaette-salzgitter.de Aktueller Teil der Ausstellung: Die Entwicklung der Gedenkstätte wird aktuell bis August 2024 durch eine Ausstellung in der Gedenkstätte mit Graphic-Novel-Zeichnungen, die im Rahmen des diesjährigen Azubiseminars zur Gedenkstunde entstanden sind, gezeigt. Konzentrationslager in Salzgitter 1942 errichteten SS und die Reichswerke für Erzbergbau und Eisenhütten "Hermann-Göring" das KZ-Außenlager Drütte. Unter einer betrieblich genutzten Hochstraße auf dem Werksgelände wurden mehr als 3 000 Häftlinge aus Frankreich, Holland, Polen, der Sowjetunion und anderen Ländern untergebracht. Sie mussten in den Rüstungsbetrieben Granaten und Bomben produzieren. 1944 wurden weitere Lager eingerichtet: Das KZ Watenstedt/Leinde und das KZ Salzgitter-Bad. Die Gedenkstätte KZ Drütte Bis in die 80er Jahre war die Geschichte der Konzentrationslager im Salzgittergebiet weitgehend verdrängt und vergessen. Erst anlässlich des 40jährigen Stadtjubiläums 1982 setzte eine öffentliche Diskussion ein. 1983 gründeten Bürgerinnen und Bürger den Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V. Gemeinsam mit dem Betriebsrat der Stahlwerke und vielen anderen Interessierten engagierte sich der Verein für die Errichtung einer Gedenkstätte auf dem Werksgelände. Am 11. April 1985 organisierte der Betriebsrat die erste Gedenkfeier am historischen Ort, die seitdem jährlich auf dem ehemaligen Appellplatz stattfindet. 1992 stellte der Konzern einen der vier Unterkunftsräume als Gedenkstätte zur Verfügung. Am 11. April 1994 wurde die Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte eröffnet. Gestaltung und Trägerschaft übernahm der Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V. Die Dauerausstellung In der Gedenkstätte KZ Drütte begegnet Geschichte dem Besucher ganz unmittelbar, hier ist eine lebendige Auseinandersetzung möglich. Die Themen Nationalsozialismus, Entstehungsgeschichte der Stadt Salzgitter, Nachkriegsgeschichte aber auch der Frage nach der Erinnerungskultur, kann man sich hier aus unterschiedlichen Perspektiven nähern: Sachtexte, Fotos und Dokumente führen in das Thema ein, Aussagen ehemaliger Häftlinge sind wesentlicher Bestandteil der Ausstellung. Sie geben den Häftlingen Namen und Gestalt wieder und lassen aus einer anonymen Masse wieder Menschen werden. Seminarräume und technische Ausstattung ermöglichen eine intensivere Beschäftigung, ein umfangreiches Archiv und eine Bibliothek ergänzen das Angebot.

Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung Gedenkstätte KZ Drütte
Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte, auf dem Werksgelände der Salzgitter Flachstahl GmbH, Zufahrt Tor 1
Am 18. Oktober 1942 erreichte der erste Transport mit 50 Häftlingen das neu eingerichtete KZ-Außenlager Drütte. Unter einer betrieblich genutzten Hochstraße entstanden Unterkunftsräume, ein Krankenrevier und Verwaltungsräume. Der Arbeitseinsatz erfolgte in der nahegelegenen Rüstungsproduktion. Heute sind noch Spuren des ehemaligen KZ zu finden. Im Rahmen einer einstündigen Führung werden die Besucher:innen über die Geschichte des Konzentrationslagers und die dort inhaftierten Menschen informiert. Im Anschluss kann die Ausstellung eigenständig besichtigt werden. Die Teilnehmer:innenzahl ist begrenzt. Anmeldung bitte jeweils bis zum Vortag um 12.00 Uhr im Vereinsbüro. Zeit: 15.00 bis 17.00 Uhr

Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung Gedenkstätte KZ Drütte
Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte, auf dem Werksgelände der Salzgitter Flachstahl GmbH, Zufahrt Tor 1
Am 18. Oktober 1942 erreichte der erste Transport mit 50 Häftlingen das neu eingerichtete KZ-Außenlager Drütte. Unter einer betrieblich genutzten Hochstraße entstanden Unterkunftsräume, ein Krankenrevier und Verwaltungsräume. Der Arbeitseinsatz erfolgte in der nahegelegenen Rüstungsproduktion. Heute sind noch Spuren des ehemaligen KZ zu finden. Im Rahmen einer einstündigen Führung werden die Besucher:innen über die Geschichte des Konzentrationslagers und die dort inhaftierten Menschen informiert. Im Anschluss kann die Ausstellung eigenständig besichtigt werden. Die Teilnehmer:innenzahl ist begrenzt. Anmeldung bitte jeweils bis zum Vortag um 12.00 Uhr im Vereinsbüro. Zeit: 15.00 bis 17.00 Uhr

Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte - Besichtigung
Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte, auf dem Werksgelände der Salzgitter Flachstahl GmbH, Zufahrt Tor 1
Am 2. Samstag im Monat ist die Gedenkstätte zwischen 15.00 und 17.00 Uhr auch ohne Voranmeldung für Besucher/innen geöffnet. Beachten Sie dennoch die Seite Corona auf der Internetseite der Gedenkstätte – aktuelle Hinweise, füllen Sie vorab das Formular zur Datenkontrolle aus und bringen Sie es mit. Es findet keine Führung statt. Engagierte Mitglieder des Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V. sind vor Ort und stehen für Fragen zur Verfügung. Falls Sie eine Führung wünschen: Nach Absprache kann die Ausstellung auch im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Bitte wenden Sie sich dafür an: besuch@gedenkstaette-salzgitter.de Aktueller Teil der Ausstellung: Die Entwicklung der Gedenkstätte wird aktuell bis August 2024 durch eine Ausstellung in der Gedenkstätte mit Graphic-Novel-Zeichnungen, die im Rahmen des diesjährigen Azubiseminars zur Gedenkstunde entstanden sind, gezeigt. Konzentrationslager in Salzgitter 1942 errichteten SS und die Reichswerke für Erzbergbau und Eisenhütten "Hermann-Göring" das KZ-Außenlager Drütte. Unter einer betrieblich genutzten Hochstraße auf dem Werksgelände wurden mehr als 3 000 Häftlinge aus Frankreich, Holland, Polen, der Sowjetunion und anderen Ländern untergebracht. Sie mussten in den Rüstungsbetrieben Granaten und Bomben produzieren. 1944 wurden weitere Lager eingerichtet: Das KZ Watenstedt/Leinde und das KZ Salzgitter-Bad. Die Gedenkstätte KZ Drütte Bis in die 80er Jahre war die Geschichte der Konzentrationslager im Salzgittergebiet weitgehend verdrängt und vergessen. Erst anlässlich des 40jährigen Stadtjubiläums 1982 setzte eine öffentliche Diskussion ein. 1983 gründeten Bürgerinnen und Bürger den Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V. Gemeinsam mit dem Betriebsrat der Stahlwerke und vielen anderen Interessierten engagierte sich der Verein für die Errichtung einer Gedenkstätte auf dem Werksgelände. Am 11. April 1985 organisierte der Betriebsrat die erste Gedenkfeier am historischen Ort, die seitdem jährlich auf dem ehemaligen Appellplatz stattfindet. 1992 stellte der Konzern einen der vier Unterkunftsräume als Gedenkstätte zur Verfügung. Am 11. April 1994 wurde die Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte eröffnet. Gestaltung und Trägerschaft übernahm der Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V. Die Dauerausstellung In der Gedenkstätte KZ Drütte begegnet Geschichte dem Besucher ganz unmittelbar, hier ist eine lebendige Auseinandersetzung möglich. Die Themen Nationalsozialismus, Entstehungsgeschichte der Stadt Salzgitter, Nachkriegsgeschichte aber auch der Frage nach der Erinnerungskultur, kann man sich hier aus unterschiedlichen Perspektiven nähern: Sachtexte, Fotos und Dokumente führen in das Thema ein, Aussagen ehemaliger Häftlinge sind wesentlicher Bestandteil der Ausstellung. Sie geben den Häftlingen Namen und Gestalt wieder und lassen aus einer anonymen Masse wieder Menschen werden. Seminarräume und technische Ausstattung ermöglichen eine intensivere Beschäftigung, ein umfangreiches Archiv und eine Bibliothek ergänzen das Angebot.

Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte - Besichtigung
Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte, auf dem Werksgelände der Salzgitter Flachstahl GmbH, Zufahrt Tor 1
Am 2. Samstag im Monat ist die Gedenkstätte zwischen 15.00 und 17.00 Uhr auch ohne Voranmeldung für Besucher/innen geöffnet. Beachten Sie dennoch die Seite Corona auf der Internetseite der Gedenkstätte – aktuelle Hinweise, füllen Sie vorab das Formular zur Datenkontrolle aus und bringen Sie es mit. Es findet keine Führung statt. Engagierte Mitglieder des Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V. sind vor Ort und stehen für Fragen zur Verfügung. Falls Sie eine Führung wünschen: Nach Absprache kann die Ausstellung auch im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Bitte wenden Sie sich dafür an: besuch@gedenkstaette-salzgitter.de Aktueller Teil der Ausstellung: Die Entwicklung der Gedenkstätte wird aktuell bis August 2024 durch eine Ausstellung in der Gedenkstätte mit Graphic-Novel-Zeichnungen, die im Rahmen des diesjährigen Azubiseminars zur Gedenkstunde entstanden sind, gezeigt. Konzentrationslager in Salzgitter 1942 errichteten SS und die Reichswerke für Erzbergbau und Eisenhütten "Hermann-Göring" das KZ-Außenlager Drütte. Unter einer betrieblich genutzten Hochstraße auf dem Werksgelände wurden mehr als 3 000 Häftlinge aus Frankreich, Holland, Polen, der Sowjetunion und anderen Ländern untergebracht. Sie mussten in den Rüstungsbetrieben Granaten und Bomben produzieren. 1944 wurden weitere Lager eingerichtet: Das KZ Watenstedt/Leinde und das KZ Salzgitter-Bad. Die Gedenkstätte KZ Drütte Bis in die 80er Jahre war die Geschichte der Konzentrationslager im Salzgittergebiet weitgehend verdrängt und vergessen. Erst anlässlich des 40jährigen Stadtjubiläums 1982 setzte eine öffentliche Diskussion ein. 1983 gründeten Bürgerinnen und Bürger den Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V. Gemeinsam mit dem Betriebsrat der Stahlwerke und vielen anderen Interessierten engagierte sich der Verein für die Errichtung einer Gedenkstätte auf dem Werksgelände. Am 11. April 1985 organisierte der Betriebsrat die erste Gedenkfeier am historischen Ort, die seitdem jährlich auf dem ehemaligen Appellplatz stattfindet. 1992 stellte der Konzern einen der vier Unterkunftsräume als Gedenkstätte zur Verfügung. Am 11. April 1994 wurde die Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte eröffnet. Gestaltung und Trägerschaft übernahm der Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V. Die Dauerausstellung In der Gedenkstätte KZ Drütte begegnet Geschichte dem Besucher ganz unmittelbar, hier ist eine lebendige Auseinandersetzung möglich. Die Themen Nationalsozialismus, Entstehungsgeschichte der Stadt Salzgitter, Nachkriegsgeschichte aber auch der Frage nach der Erinnerungskultur, kann man sich hier aus unterschiedlichen Perspektiven nähern: Sachtexte, Fotos und Dokumente führen in das Thema ein, Aussagen ehemaliger Häftlinge sind wesentlicher Bestandteil der Ausstellung. Sie geben den Häftlingen Namen und Gestalt wieder und lassen aus einer anonymen Masse wieder Menschen werden. Seminarräume und technische Ausstattung ermöglichen eine intensivere Beschäftigung, ein umfangreiches Archiv und eine Bibliothek ergänzen das Angebot.
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