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Filmforum Bregenz
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Termine von Filmforum Bregenz
Filmforum: Diamanti
Parktheater Lindau
Italien 2025 | 135 min | OmU | Regie: Ferzan Özpetek | Drehbuch: Elisa Casseri, Carlotta Corradi | Kamera: Gian Filippo Corticelli | Schnitt: Pietro Morana | Mit: Luisa Ranieri, Jasmine Trinca, Stefano Accorsi, Luca Barbarossa, Sara Bosi, u.a. Ein Regisseur versammelt seine liebsten Schauspielerinnen – die, mit denen er bereits gearbeitet hat, und die, die er geliebt hat. Er möchte einen Film über Frauen machen, erzählt ihnen jedoch nicht viel darüber. Stattdessen beobachtet er sie, lässt sich von ihnen inspirieren, bis seine Fantasie sie in eine andere Zeit katapultiert: in eine Vergangenheit, in der das Dröhnen der Nähmaschinen einen von Frauen bestimmten Arbeitsplatz erfüllt, in der Männer nur Nebenrollen spielen und das Kino eine neue Sichtweise bekommt – nämlich die der Kostüme. Zwischen Einsamkeit, Leidenschaft, Sehnsüchten, schmerzlicher Abwesenheit und unerschütterlichen Bindungen vermischen sich Realität und Fiktion. Die Leben der Schauspielerinnen und ihrer Figuren, Konkurrenz und Solidarität, Sichtbares und Unsichtbares gehen ineinander über. (polyfilm) David di Donatello Awards 2025: Publikumspreis Italian National Syndicate of Film Journalists 2025: Film des Jahres Golden Ciak Award 2024: Beste Schauspielerin: Luisa Ranieri, Beste Regie Medienpartner: Volkshochschule Lindau (Bodensee)
Filmforum: Rondallas
Parktheater Lindau
Spanien 2025 | 112 min | OmU | Regie und Buch: Daniel Sánchez Arévalo | Kamera: Rafa García | Schnitt: Antonio Pereira | Mit: Javier Gutiérrez, María Vázquez, Judith Fernández, Tamar Novas, Carlos Blanco, u.a. Zwei Jahre nach einem tragischen Schiffsunglück, versucht das kleine Fischerdorf A Guarda an der galicischen Küste, wieder Halt zu finden. Als die Dorfgemeinschaft beschließt, ihr traditionelles Musikensemble wieder aufleben zu lassen, übernimmt die 18-jährige Andrea die Leitung – in Erinnerung an ihren Vater, der bei der Katastrophe ums Leben kam. Mit Mut und Entschlossenheit bringt sie frischen Wind in die Proben für den regionalen Wettbewerb, verbindet vertraute Instrumente mit zeitgenössischen Hits und weckt so nach und nach die Lebensfreude und Zuversicht der Menschen. Doch der Weg zurück ist kein leichter: Die Lücken, die das Unglück hinterlassen hat, sind auch im Ensemble spürbar, und zwischen Hoffnung, Zweifel und Trauer gerät die Harmonie der Gemeinschaft immer wieder ins Wanken. (filmcasino) „Ein warmherziger, bittersüßer Film über kollektive Trauer und Neu-anfang – erzählt mit feinem Humor und zutiefst menschlich.“ (El País) „Das triumphale und bewegende Comeback von Daniel Sánchez Arévalo (Dunkelblaufastschwarz).“ (Fotograms) Medienpartner: Volkshochschule Lindau (Bodensee)
Filmforum: Das Gewicht der Welt
Parktheater Lindau
Deutschland 2025 | 94 min | OF | Regie, Buch und Schnitt: Florian Heinzen-Ziob | Kamera: Enno Endlicher | Mit: Dr. Nana-Maria Grüning, Dr. Maria Hörhold, Prof. Dr. Sebastian Seiffert, u.a. Wissenschaft soll sachlich sein: Fakten statt Gefühle. Aber eine neue Generation Naturwissenschaftler:innen erlebt, wie ihre Forschung durch den Klimawandel aus den Fugen gerät. Statt die Wunder der Natur zu entdecken, sind Maria, Doktorin der Glaziologie, Sebastian, Professor für Physikalische Chemie, und Nana, Molekularbiologin, Chronisten einer untergehenden Welt. Aber niemand hört auf sie. Was tun? Statt sich frustriert in den Elfenbeinturm ihrer Forschung zurückzuziehen, verlassen Maria, Sebastian und Nana das Labor und werden zu Aktivist:innen, denn sie tragen auf ihren Schultern das Gewicht der Welt. Ein zutiefst menschliches Porträt dreier Naturwissenschaftler:innen, die erkennen, dass ihre Forschung alleine nicht mehr ausreicht. In Zeiten zunehmender Klimakatastrophen, politischer Lähmung und gesellschaftlicher Spaltung bietet der Film einen emotionalen Zugang zu einer der zentralen Fragen unserer Zeit: Was bedeutet es, Verantwortung zu übernehmen? „Vielleicht noch spannender als die ganz eigene, ruhige Erzählkunst im Film selbst sind die Reaktionen, die er auslöst.“ (FAZ) Dok.fest München 2026 Medienpartner: Naturschutzbund, Verein Bodenfreiheit, Haus am Katzenturm

Filmforum: Das Gewicht der Welt
Filmforum: Das Gewicht der Welt
Deutschland 2025 | 94 min | OF | Regie, Buch und Schnitt: Florian Heinzen-Ziob | Kamera: Enno Endlicher | Mit: Dr. Nana-Maria Grüning, Dr. Maria Hörhold, Prof. Dr. Sebastian Seiffert, u.a. Wissenschaft soll sachlich sein: Fakten statt Gefühle. Aber eine neue Generation Naturwissenschaftler:innen erlebt, wie ihre Forschung durch den Klimawandel aus den Fugen gerät. Statt die Wunder der Natur zu entdecken, sind Maria, Doktorin der Glaziologie, Sebastian, Professor für Physikalische Chemie, und Nana, Molekularbiologin, Chronisten einer untergehenden Welt. Aber niemand hört auf sie. Was tun? Statt sich frustriert in den Elfenbeinturm ihrer Forschung zurückzuziehen, verlassen Maria, Sebastian und Nana das Labor und werden zu Aktivist:innen, denn sie tragen auf ihren Schultern das Gewicht der Welt. Ein zutiefst menschliches Porträt dreier Naturwissenschaftler:innen, die erkennen, dass ihre Forschung alleine nicht mehr ausreicht. In Zeiten zunehmender Klimakatastrophen, politischer Lähmung und gesellschaftlicher Spaltung bietet der Film einen emotionalen Zugang zu einer der zentralen Fragen unserer Zeit: Was bedeutet es, Verantwortung zu übernehmen? „Vielleicht noch spannender als die ganz eigene, ruhige Erzählkunst im Film selbst sind die Reaktionen, die er auslöst.“ (FAZ) Dok.fest München 2026 Medienpartner: Naturschutzbund, Verein Bodenfreiheit, Haus am Katzenturm
Filmforum: Allegro Pastell
Parktheater Lindau
Deutschland 2025 | 100 min | OF | Regie: Anna Roller | Buch: Leif Randt basierend auf seinem Roman | Kamera: Felix Pflieger | Mit: Syl Faligant, Jannes Niewöhner, Haley Louise Jones, Luna Wedler, Martina Gedeck, u.a. *Allegro Pastell* erzählt die Geschichte einer nahezu makellosen, aber letztlich scheiternden Fernbeziehung. Im Zentrum steht die Wahrnehmung zweier verwöhnter Freiberufler, denen es meistens gut gegangen ist und die scheinbar alles unter Kontrolle haben. Tanja ist 33, wurde in Marseille geboren und lebt als aufstrebende Schriftstellerin in unmittelbarer Nähe zur Hasenheide in Berlin. Jerome ist 35, arbeitet als vielgefragter Webdesigner und ist in sein hessisches Heimatdorf Maintal bei Frankfurt am Main zurückgekehrt, in den Bungalow, den seine Eltern hinter sich gelassen haben. Das Paar besucht sich gegenseitig mit den Schnellzügen der Deutschen Bahn und bleibt über Text- und Fotonachrichten stets miteinander verbunden. Eine Webseite für Tanja, die Jerome seiner Freundin zum 34. Geburtstag schenken möchte, führt wider Erwarten zu einem ersten Bruch in der Beziehung. Die beiden Liebenden verlieren sich, nähern sich wieder an, verlieren sich erneut. Eine stimmungsvolle Mentalitätsgeschichte in den Pastellfarben einer schönen Erinnerung; nachdenklich, unterhaltsam und wehmütig. Angesiedelt in den Jahren 2018 und 2019, handelt es sich zugleich um eine historische Erzählung aus einem Deutschland knapp vor unserer Zeit. (filmladen)

Filmforum: Allegro Pastell
Filmforum: Allegro Pastell
Deutschland 2025 | 100 min | OF | Regie: Anna Roller | Buch: Leif Randt basierend auf seinem Roman | Kamera: Felix Pflieger | Mit: Syl Faligant, Jannes Niewöhner, Haley Louise Jones, Luna Wedler, Martina Gedeck, u.a. Allegro Pastell erzählt die Geschichte einer nahezu makellosen, aber letztlich scheiternden Fernbeziehung. Im Zentrum steht die Wahrnehmung zweier verwöhnter Freiberufler, denen es meistens gut gegangen ist und die scheinbar alles unter Kontrolle haben. Tanja ist 33, wurde in Marseille geboren und lebt als aufstrebende Schriftstellerin in unmittelbarer Nähe zur Hasenheide in Berlin. Jerome ist 35, arbeitet als vielgefragter Webdesigner und ist in sein hessisches Heimatdorf Maintal bei Frankfurt am Main zurückgekehrt, in den Bungalow, den seine Eltern hinter sich gelassen haben. Das Paar besucht sich gegenseitig mit den Schnellzügen der Deutschen Bahn und bleibt über Text- und Fotonachrichten stets miteinander verbunden. Eine Webseite für Tanja, die Jerome seiner Freundin zum 34. Geburtstag schenken möchte, führt wider Erwarten zu einem ersten Bruch in der Beziehung. Die beiden Liebenden verlieren sich, nähern sich wieder an, verlieren sich erneut. Eine stimmungsvolle Mentalitätsgeschichte in den Pastellfarben einer schönen Erinnerung; nachdenklich, unterhaltsam und wehmütig. Angesiedelt in den Jahren 2018 und 2019, handelt es sich zugleich um eine historische Erzählung aus einem Deutschland knapp vor unserer Zeit. (filmladen)

Filmforum: Dao
Filmforum: Dao
Guinea-Bissau, Senegal, Frankreich 2026 | 185 min | OmU | Regie und Buch: Alain Gomis | Kamera: Céline Bozon | Schnitt: Fabrice Rouaud | Musik: Gaspard Gomis | Mit: Katy Correa, D’Johé Kouadio, Samir Guesmi, Mike Etinne, Nicholas Gomis, u.a. Eine Hochzeit in Frankreich und eine Gedenkfeier in Guinea-Bissau: Auf zwei Festen verweben sich die Lebensfäden zwischen den Generationen einer Familie, die in beiden Welten zu Hause ist und zwischen ihnen hin- und herreist. (Berlinale) In freier Form und dennoch formaler Strenge dreht Dao Kreise um Menschen. Ohne große Zuspitzungen beobachtet der hybridische Drama- und Dokumentarfilm Lebensfreude. Im Fokus des Films: Béa, ihre Tochter Nour und die Wiedervereinigung mit ihrer Familie. „Mit seiner 185-minütigen Laufzeit und seinem gemächlichen Erzähltempo ist Dao sicherlich eine filmische Herausforderung. Doch das Hin und Her zwischen den verschiedenen Erzähl- bzw. Filmebenen, kombiniert mit den ekstatischen Feierszenen, kreiert einen Rhythmus, der sich in ein packendes Filmerlebnis übersetzt.“ (critic.de) Wettbewerb Belinale 2026 Wettbewerb Sydney Film Festival 2026

Filmforum: Sunny Dancer
Filmforum: Sunny Dancer
Großbritannien 2026 | 106 min | OmU | Regie und Buch: George Jaques | Kamera: Oliver Loncraine | Schnitt: Caitlin Spiller | Mit: Bella Ramsey, Neil Patrick Harris, Daniel Quinn-Toye, Rube Stokes, James Norton, u.a. Partys, Freunde, große Freiheit – die Sommerferien eines typischen Teenagers. Aber nicht für die eigenbrötlerische Ivy, die sich nach ihrer überstandenen Krebserkrankung lieber zurückzieht. Aus diesem Grund melden ihre überfürsorglichen Eltern die 17-Jährige für einen vierwöchigen Aufenthalt im Children Run Free Camp für krebskranke Jugendliche an. Überzeugt, dass ihr die schlimmste Zeit ihres Lebens bevorsteht, bezieht Ivy ihre Unterkunft im „Chemo-Camp“ und findet unerwartet Gleichgesinnte in einer Gruppe von Außenseiterinnen und Außenseitern, aus denen schnell ein Freundeskreis wird. Gemeinsam feiern sie das Leben und einen Sommer, den sie nie vergessen werden. (Poly) „I-Tüpfelchen obendrauf ist das wunderbare Ensemble, aus dem Last of Us-Star Bella Ramsey mit beeindruckender Verwundbarkeit heraussticht. Und darüber hinaus die wahrscheinlich jetzt schon tollste Tanzroutine des Kinojahres beinhaltet. Eine schöne Entdeckung.“ (uncut.at) Berlinale 2026: Special Mention AG-Kino Emden International Film Festival 2026: Bester Film Emden Film Award
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