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Völklingen · Bühne & Shows

Bühne & Shows in Völklingen

Bühne & Shows in Völklingen steht für kulturelle Freizeitgestaltung mit unterschiedlichen Formen des Live-Erlebnisses. Die Kategorie verbindet Theater, Musicals, Kabarett, Shows, Ausstellungen und weitere Bühnenprogramme. Sie hilft dabei, Ideen für einen Abend allein, zu zweit, mit Familie oder im Freundeskreis nach Interessen einzuordnen. Wer Kultur in Völklingen sucht, kann gezielt nach erzählerischen, musikalischen, humorvollen oder visuellen Formaten schauen. So wird aus einer allgemeinen Suche nach Unternehmungen eine übersichtliche Orientierung rund um Aufführungen, Kunst und kreative Eindrücke.

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Bühne & Show
Di,
18.
Aug.

Bewegung. Macht. Geschichte

Völklinger Hütte

10:00 Uhr·Bühne & Shows

Die Völklinger Hütte war ein pulsierendes Kraftzentrum, in das jeden Tag im Schichttakt die Arbeiter:innen hinein- und hinausströmten. Ebenso kamen ständig Rohstoffe und Materialen in Völklingen an, während zugleich Eisen und Stahl in alle Himmelsrichtungen exportiert wurden. Die Ausstellung BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE in der zweiten Etage des Wasserhochbehälters eröffnet bislang unbekannte Perspektiven auf die Rohstoff-, Menschen- und Produktströme, die elementar mit der Geschichte der Völklinger Hütte verbunden sind. "Wir haben nun die einmalige Gelegenheit, die historischen Bewegungen von Menschen und Material rund um das Eisenwerk multimedial zu bündeln und die europäischen wie globalen Vernetzungen der Hütte sichtbar und erlebbar zu machen“, erläutert Generaldirektor Dr. Ralf Beil. So kamen die für die Eisenproduktion nötigen Erze nicht nur aus Lothringen, sondern ab den 1960er Jahren von allen sechs Kontinenten. Geliefert wurde spätestens ab der Nachkriegszeit weltweit. Die humane Mobilität in all ihren – auch drastisch gewaltsamen – Facetten bildet ein bedeutendes Element der Ausstellung: von den Wanderarbeitern und verarmten Bauern aus der Großregion im 19. Jahrhundert über das düstere Kapitel der Zwangsarbeiter:innen im Ersten und Zweiten Weltkrieg aus ganz Europa bis hin zur Arbeitsmigration der Wirtschaftswunderjahre aus Italien und der Türkei. Dreh- und Angelpunkt der Schau im Wasserhochbehälter ist eine Filminstallation, die umfangreiches Archivmaterial und 3D-Elemente zu einer prägnanten Hütten-Geschichte in zeitgemäßer Bildsprache montiert. Mit Faber Courtial konnte hierfür eines der führenden deutschen Unternehmen im Bereich Visuelle Effekte und Virtual Reality gewonnen werden, welches neben Arbeiten für Museen auch an zahlreichen Terra X-Produktionen beteiligt war. Die Autorin Nina Koshofer, die bereits den abendfüllenden Film „Der Stahlbaron – Hermann Röchling und die Völklinger Hütte“ für SWR/arte realisiert hat, hat in enger Zusammenarbeit mit dem Weltkulturerbe-Team und der wissenschaftlichen Beraterin Dr. Inge Plettenberg für die inhaltliche Qualität der Darstellung gesorgt. Die Exponate im Wasserhochbehälter schlagen einen Bogen von der Gründung der Völklinger Eisenhütte vor 150 Jahren bis zum Ende der Roheisenproduktion im Jahr 1986. Wir treffen auf den Reisekoffer des Hüttengründers Julius Buch mitsamt historischen Dokumenten und ein Originalstück jener erfolgreichen Stahlträger mit Röchling-Prägung, die zum rasanten Aufstieg der Hütte beigetragen haben. Außerdem im Wasserhochbehälter zu erleben: ein Originalschwungrad des Erzschrägaufzugs, ein Radio-Interview des Vielfliegers und Wehrwirtschaftsführers Hermann Röchling vom Berliner Flugplatz Tempelhof, historische Schuhe, Stechuhren und Schilder aus Betriebszeiten sowie Erinnerungen von ehemaligen Werksangehörigen, die eigens für die Ausstellung neu zusammengetragen und aufgenommen wurden. Hinzu kommen zahlreiche fotografische Zeitzeugnisse aus den unterschiedlichen Hütten-Epochen sowie Werkzeitschriften und Werbebroschüren. Alles zusammen bildet einen emotional dichten und höchst anschaulichen Überblick zur bewegten Historie der Hütte. So durchwandern wir verschiedenste Realitäten um das ehemalige Eisen- und Stahlwerk: von den Frauen, die im Werk arbeiteten, über den Generalstreik von 1919 bis zu den veritablen Wimmelbildern des Schichtwechsels, der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts das Stadtleben rund um den Völklinger Bahnhof und seine Kneipen bestimmte. Und wer erfahren möchte, welches Gewicht die sogenannten „Erzengel“ auf ihren Köpfen transportierten, kann gerne selbst einmal einen entsprechenden Korb mit Erz anheben. BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE ist die erste Ausstellung im historischen Wasserhochbehälter und bietet die Möglichkeit, bereits vor der Eröffnung des neuen Haupteingangs einen Blick in diesen bedeutenden industriellen Bau aus dem Jahr 1917/18 zu werfen und so einen ersten Eindruck von der auratischen Raumatmosphäre zu erhalten. Bis zur Fertigstellung des neuen Eingangs im Oktober steht die Ausstellung Besucher:innen im Rahmen von Führungen offen. Der Zugang in die zweite Etage erfolgt über die neue Brücke am Kohlegleis.   BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE 2. Etage des Wasserhochbehälters Weltkulturerbe Völklinger Hütte 22. Juli 2023 bis 27. August 2028 Zentrale Filminstallation und zahlreiche Exponate sowie Text-, Foto-, Ton- und Filmdokumente aus der Geschichte der Völklinger Hütte Kurator: Dr. Ralf Beil, Generaldirektor Weltkulturerbe Völklinger Hütte

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Bühne & Show
Mi,
19.
Aug.

Bewegung. Macht. Geschichte

Völklinger Hütte

10:00 Uhr·Bühne & Shows

Die Völklinger Hütte war ein pulsierendes Kraftzentrum, in das jeden Tag im Schichttakt die Arbeiter:innen hinein- und hinausströmten. Ebenso kamen ständig Rohstoffe und Materialen in Völklingen an, während zugleich Eisen und Stahl in alle Himmelsrichtungen exportiert wurden. Die Ausstellung BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE in der zweiten Etage des Wasserhochbehälters eröffnet bislang unbekannte Perspektiven auf die Rohstoff-, Menschen- und Produktströme, die elementar mit der Geschichte der Völklinger Hütte verbunden sind. "Wir haben nun die einmalige Gelegenheit, die historischen Bewegungen von Menschen und Material rund um das Eisenwerk multimedial zu bündeln und die europäischen wie globalen Vernetzungen der Hütte sichtbar und erlebbar zu machen“, erläutert Generaldirektor Dr. Ralf Beil. So kamen die für die Eisenproduktion nötigen Erze nicht nur aus Lothringen, sondern ab den 1960er Jahren von allen sechs Kontinenten. Geliefert wurde spätestens ab der Nachkriegszeit weltweit. Die humane Mobilität in all ihren – auch drastisch gewaltsamen – Facetten bildet ein bedeutendes Element der Ausstellung: von den Wanderarbeitern und verarmten Bauern aus der Großregion im 19. Jahrhundert über das düstere Kapitel der Zwangsarbeiter:innen im Ersten und Zweiten Weltkrieg aus ganz Europa bis hin zur Arbeitsmigration der Wirtschaftswunderjahre aus Italien und der Türkei. Dreh- und Angelpunkt der Schau im Wasserhochbehälter ist eine Filminstallation, die umfangreiches Archivmaterial und 3D-Elemente zu einer prägnanten Hütten-Geschichte in zeitgemäßer Bildsprache montiert. Mit Faber Courtial konnte hierfür eines der führenden deutschen Unternehmen im Bereich Visuelle Effekte und Virtual Reality gewonnen werden, welches neben Arbeiten für Museen auch an zahlreichen Terra X-Produktionen beteiligt war. Die Autorin Nina Koshofer, die bereits den abendfüllenden Film „Der Stahlbaron – Hermann Röchling und die Völklinger Hütte“ für SWR/arte realisiert hat, hat in enger Zusammenarbeit mit dem Weltkulturerbe-Team und der wissenschaftlichen Beraterin Dr. Inge Plettenberg für die inhaltliche Qualität der Darstellung gesorgt. Die Exponate im Wasserhochbehälter schlagen einen Bogen von der Gründung der Völklinger Eisenhütte vor 150 Jahren bis zum Ende der Roheisenproduktion im Jahr 1986. Wir treffen auf den Reisekoffer des Hüttengründers Julius Buch mitsamt historischen Dokumenten und ein Originalstück jener erfolgreichen Stahlträger mit Röchling-Prägung, die zum rasanten Aufstieg der Hütte beigetragen haben. Außerdem im Wasserhochbehälter zu erleben: ein Originalschwungrad des Erzschrägaufzugs, ein Radio-Interview des Vielfliegers und Wehrwirtschaftsführers Hermann Röchling vom Berliner Flugplatz Tempelhof, historische Schuhe, Stechuhren und Schilder aus Betriebszeiten sowie Erinnerungen von ehemaligen Werksangehörigen, die eigens für die Ausstellung neu zusammengetragen und aufgenommen wurden. Hinzu kommen zahlreiche fotografische Zeitzeugnisse aus den unterschiedlichen Hütten-Epochen sowie Werkzeitschriften und Werbebroschüren. Alles zusammen bildet einen emotional dichten und höchst anschaulichen Überblick zur bewegten Historie der Hütte. So durchwandern wir verschiedenste Realitäten um das ehemalige Eisen- und Stahlwerk: von den Frauen, die im Werk arbeiteten, über den Generalstreik von 1919 bis zu den veritablen Wimmelbildern des Schichtwechsels, der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts das Stadtleben rund um den Völklinger Bahnhof und seine Kneipen bestimmte. Und wer erfahren möchte, welches Gewicht die sogenannten „Erzengel“ auf ihren Köpfen transportierten, kann gerne selbst einmal einen entsprechenden Korb mit Erz anheben. BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE ist die erste Ausstellung im historischen Wasserhochbehälter und bietet die Möglichkeit, bereits vor der Eröffnung des neuen Haupteingangs einen Blick in diesen bedeutenden industriellen Bau aus dem Jahr 1917/18 zu werfen und so einen ersten Eindruck von der auratischen Raumatmosphäre zu erhalten. Bis zur Fertigstellung des neuen Eingangs im Oktober steht die Ausstellung Besucher:innen im Rahmen von Führungen offen. Der Zugang in die zweite Etage erfolgt über die neue Brücke am Kohlegleis.   BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE 2. Etage des Wasserhochbehälters Weltkulturerbe Völklinger Hütte 22. Juli 2023 bis 27. August 2028 Zentrale Filminstallation und zahlreiche Exponate sowie Text-, Foto-, Ton- und Filmdokumente aus der Geschichte der Völklinger Hütte Kurator: Dr. Ralf Beil, Generaldirektor Weltkulturerbe Völklinger Hütte

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Bühne & Show
Do,
20.
Aug.

Bewegung. Macht. Geschichte

Völklinger Hütte

10:00 Uhr·Bühne & Shows

Die Völklinger Hütte war ein pulsierendes Kraftzentrum, in das jeden Tag im Schichttakt die Arbeiter:innen hinein- und hinausströmten. Ebenso kamen ständig Rohstoffe und Materialen in Völklingen an, während zugleich Eisen und Stahl in alle Himmelsrichtungen exportiert wurden. Die Ausstellung BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE in der zweiten Etage des Wasserhochbehälters eröffnet bislang unbekannte Perspektiven auf die Rohstoff-, Menschen- und Produktströme, die elementar mit der Geschichte der Völklinger Hütte verbunden sind. "Wir haben nun die einmalige Gelegenheit, die historischen Bewegungen von Menschen und Material rund um das Eisenwerk multimedial zu bündeln und die europäischen wie globalen Vernetzungen der Hütte sichtbar und erlebbar zu machen“, erläutert Generaldirektor Dr. Ralf Beil. So kamen die für die Eisenproduktion nötigen Erze nicht nur aus Lothringen, sondern ab den 1960er Jahren von allen sechs Kontinenten. Geliefert wurde spätestens ab der Nachkriegszeit weltweit. Die humane Mobilität in all ihren – auch drastisch gewaltsamen – Facetten bildet ein bedeutendes Element der Ausstellung: von den Wanderarbeitern und verarmten Bauern aus der Großregion im 19. Jahrhundert über das düstere Kapitel der Zwangsarbeiter:innen im Ersten und Zweiten Weltkrieg aus ganz Europa bis hin zur Arbeitsmigration der Wirtschaftswunderjahre aus Italien und der Türkei. Dreh- und Angelpunkt der Schau im Wasserhochbehälter ist eine Filminstallation, die umfangreiches Archivmaterial und 3D-Elemente zu einer prägnanten Hütten-Geschichte in zeitgemäßer Bildsprache montiert. Mit Faber Courtial konnte hierfür eines der führenden deutschen Unternehmen im Bereich Visuelle Effekte und Virtual Reality gewonnen werden, welches neben Arbeiten für Museen auch an zahlreichen Terra X-Produktionen beteiligt war. Die Autorin Nina Koshofer, die bereits den abendfüllenden Film „Der Stahlbaron – Hermann Röchling und die Völklinger Hütte“ für SWR/arte realisiert hat, hat in enger Zusammenarbeit mit dem Weltkulturerbe-Team und der wissenschaftlichen Beraterin Dr. Inge Plettenberg für die inhaltliche Qualität der Darstellung gesorgt. Die Exponate im Wasserhochbehälter schlagen einen Bogen von der Gründung der Völklinger Eisenhütte vor 150 Jahren bis zum Ende der Roheisenproduktion im Jahr 1986. Wir treffen auf den Reisekoffer des Hüttengründers Julius Buch mitsamt historischen Dokumenten und ein Originalstück jener erfolgreichen Stahlträger mit Röchling-Prägung, die zum rasanten Aufstieg der Hütte beigetragen haben. Außerdem im Wasserhochbehälter zu erleben: ein Originalschwungrad des Erzschrägaufzugs, ein Radio-Interview des Vielfliegers und Wehrwirtschaftsführers Hermann Röchling vom Berliner Flugplatz Tempelhof, historische Schuhe, Stechuhren und Schilder aus Betriebszeiten sowie Erinnerungen von ehemaligen Werksangehörigen, die eigens für die Ausstellung neu zusammengetragen und aufgenommen wurden. Hinzu kommen zahlreiche fotografische Zeitzeugnisse aus den unterschiedlichen Hütten-Epochen sowie Werkzeitschriften und Werbebroschüren. Alles zusammen bildet einen emotional dichten und höchst anschaulichen Überblick zur bewegten Historie der Hütte. So durchwandern wir verschiedenste Realitäten um das ehemalige Eisen- und Stahlwerk: von den Frauen, die im Werk arbeiteten, über den Generalstreik von 1919 bis zu den veritablen Wimmelbildern des Schichtwechsels, der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts das Stadtleben rund um den Völklinger Bahnhof und seine Kneipen bestimmte. Und wer erfahren möchte, welches Gewicht die sogenannten „Erzengel“ auf ihren Köpfen transportierten, kann gerne selbst einmal einen entsprechenden Korb mit Erz anheben. BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE ist die erste Ausstellung im historischen Wasserhochbehälter und bietet die Möglichkeit, bereits vor der Eröffnung des neuen Haupteingangs einen Blick in diesen bedeutenden industriellen Bau aus dem Jahr 1917/18 zu werfen und so einen ersten Eindruck von der auratischen Raumatmosphäre zu erhalten. Bis zur Fertigstellung des neuen Eingangs im Oktober steht die Ausstellung Besucher:innen im Rahmen von Führungen offen. Der Zugang in die zweite Etage erfolgt über die neue Brücke am Kohlegleis.   BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE 2. Etage des Wasserhochbehälters Weltkulturerbe Völklinger Hütte 22. Juli 2023 bis 27. August 2028 Zentrale Filminstallation und zahlreiche Exponate sowie Text-, Foto-, Ton- und Filmdokumente aus der Geschichte der Völklinger Hütte Kurator: Dr. Ralf Beil, Generaldirektor Weltkulturerbe Völklinger Hütte

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Bühne & Show
Fr,
21.
Aug.

Bewegung. Macht. Geschichte

Völklinger Hütte

10:00 Uhr·Bühne & Shows

Die Völklinger Hütte war ein pulsierendes Kraftzentrum, in das jeden Tag im Schichttakt die Arbeiter:innen hinein- und hinausströmten. Ebenso kamen ständig Rohstoffe und Materialen in Völklingen an, während zugleich Eisen und Stahl in alle Himmelsrichtungen exportiert wurden. Die Ausstellung BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE in der zweiten Etage des Wasserhochbehälters eröffnet bislang unbekannte Perspektiven auf die Rohstoff-, Menschen- und Produktströme, die elementar mit der Geschichte der Völklinger Hütte verbunden sind. "Wir haben nun die einmalige Gelegenheit, die historischen Bewegungen von Menschen und Material rund um das Eisenwerk multimedial zu bündeln und die europäischen wie globalen Vernetzungen der Hütte sichtbar und erlebbar zu machen“, erläutert Generaldirektor Dr. Ralf Beil. So kamen die für die Eisenproduktion nötigen Erze nicht nur aus Lothringen, sondern ab den 1960er Jahren von allen sechs Kontinenten. Geliefert wurde spätestens ab der Nachkriegszeit weltweit. Die humane Mobilität in all ihren – auch drastisch gewaltsamen – Facetten bildet ein bedeutendes Element der Ausstellung: von den Wanderarbeitern und verarmten Bauern aus der Großregion im 19. Jahrhundert über das düstere Kapitel der Zwangsarbeiter:innen im Ersten und Zweiten Weltkrieg aus ganz Europa bis hin zur Arbeitsmigration der Wirtschaftswunderjahre aus Italien und der Türkei. Dreh- und Angelpunkt der Schau im Wasserhochbehälter ist eine Filminstallation, die umfangreiches Archivmaterial und 3D-Elemente zu einer prägnanten Hütten-Geschichte in zeitgemäßer Bildsprache montiert. Mit Faber Courtial konnte hierfür eines der führenden deutschen Unternehmen im Bereich Visuelle Effekte und Virtual Reality gewonnen werden, welches neben Arbeiten für Museen auch an zahlreichen Terra X-Produktionen beteiligt war. Die Autorin Nina Koshofer, die bereits den abendfüllenden Film „Der Stahlbaron – Hermann Röchling und die Völklinger Hütte“ für SWR/arte realisiert hat, hat in enger Zusammenarbeit mit dem Weltkulturerbe-Team und der wissenschaftlichen Beraterin Dr. Inge Plettenberg für die inhaltliche Qualität der Darstellung gesorgt. Die Exponate im Wasserhochbehälter schlagen einen Bogen von der Gründung der Völklinger Eisenhütte vor 150 Jahren bis zum Ende der Roheisenproduktion im Jahr 1986. Wir treffen auf den Reisekoffer des Hüttengründers Julius Buch mitsamt historischen Dokumenten und ein Originalstück jener erfolgreichen Stahlträger mit Röchling-Prägung, die zum rasanten Aufstieg der Hütte beigetragen haben. Außerdem im Wasserhochbehälter zu erleben: ein Originalschwungrad des Erzschrägaufzugs, ein Radio-Interview des Vielfliegers und Wehrwirtschaftsführers Hermann Röchling vom Berliner Flugplatz Tempelhof, historische Schuhe, Stechuhren und Schilder aus Betriebszeiten sowie Erinnerungen von ehemaligen Werksangehörigen, die eigens für die Ausstellung neu zusammengetragen und aufgenommen wurden. Hinzu kommen zahlreiche fotografische Zeitzeugnisse aus den unterschiedlichen Hütten-Epochen sowie Werkzeitschriften und Werbebroschüren. Alles zusammen bildet einen emotional dichten und höchst anschaulichen Überblick zur bewegten Historie der Hütte. So durchwandern wir verschiedenste Realitäten um das ehemalige Eisen- und Stahlwerk: von den Frauen, die im Werk arbeiteten, über den Generalstreik von 1919 bis zu den veritablen Wimmelbildern des Schichtwechsels, der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts das Stadtleben rund um den Völklinger Bahnhof und seine Kneipen bestimmte. Und wer erfahren möchte, welches Gewicht die sogenannten „Erzengel“ auf ihren Köpfen transportierten, kann gerne selbst einmal einen entsprechenden Korb mit Erz anheben. BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE ist die erste Ausstellung im historischen Wasserhochbehälter und bietet die Möglichkeit, bereits vor der Eröffnung des neuen Haupteingangs einen Blick in diesen bedeutenden industriellen Bau aus dem Jahr 1917/18 zu werfen und so einen ersten Eindruck von der auratischen Raumatmosphäre zu erhalten. Bis zur Fertigstellung des neuen Eingangs im Oktober steht die Ausstellung Besucher:innen im Rahmen von Führungen offen. Der Zugang in die zweite Etage erfolgt über die neue Brücke am Kohlegleis.   BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE 2. Etage des Wasserhochbehälters Weltkulturerbe Völklinger Hütte 22. Juli 2023 bis 27. August 2028 Zentrale Filminstallation und zahlreiche Exponate sowie Text-, Foto-, Ton- und Filmdokumente aus der Geschichte der Völklinger Hütte Kurator: Dr. Ralf Beil, Generaldirektor Weltkulturerbe Völklinger Hütte

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Sa,
22.
Aug.

Bewegung. Macht. Geschichte

Völklinger Hütte

10:00 Uhr·Bühne & Shows

Die Völklinger Hütte war ein pulsierendes Kraftzentrum, in das jeden Tag im Schichttakt die Arbeiter:innen hinein- und hinausströmten. Ebenso kamen ständig Rohstoffe und Materialen in Völklingen an, während zugleich Eisen und Stahl in alle Himmelsrichtungen exportiert wurden. Die Ausstellung BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE in der zweiten Etage des Wasserhochbehälters eröffnet bislang unbekannte Perspektiven auf die Rohstoff-, Menschen- und Produktströme, die elementar mit der Geschichte der Völklinger Hütte verbunden sind. "Wir haben nun die einmalige Gelegenheit, die historischen Bewegungen von Menschen und Material rund um das Eisenwerk multimedial zu bündeln und die europäischen wie globalen Vernetzungen der Hütte sichtbar und erlebbar zu machen“, erläutert Generaldirektor Dr. Ralf Beil. So kamen die für die Eisenproduktion nötigen Erze nicht nur aus Lothringen, sondern ab den 1960er Jahren von allen sechs Kontinenten. Geliefert wurde spätestens ab der Nachkriegszeit weltweit. Die humane Mobilität in all ihren – auch drastisch gewaltsamen – Facetten bildet ein bedeutendes Element der Ausstellung: von den Wanderarbeitern und verarmten Bauern aus der Großregion im 19. Jahrhundert über das düstere Kapitel der Zwangsarbeiter:innen im Ersten und Zweiten Weltkrieg aus ganz Europa bis hin zur Arbeitsmigration der Wirtschaftswunderjahre aus Italien und der Türkei. Dreh- und Angelpunkt der Schau im Wasserhochbehälter ist eine Filminstallation, die umfangreiches Archivmaterial und 3D-Elemente zu einer prägnanten Hütten-Geschichte in zeitgemäßer Bildsprache montiert. Mit Faber Courtial konnte hierfür eines der führenden deutschen Unternehmen im Bereich Visuelle Effekte und Virtual Reality gewonnen werden, welches neben Arbeiten für Museen auch an zahlreichen Terra X-Produktionen beteiligt war. Die Autorin Nina Koshofer, die bereits den abendfüllenden Film „Der Stahlbaron – Hermann Röchling und die Völklinger Hütte“ für SWR/arte realisiert hat, hat in enger Zusammenarbeit mit dem Weltkulturerbe-Team und der wissenschaftlichen Beraterin Dr. Inge Plettenberg für die inhaltliche Qualität der Darstellung gesorgt. Die Exponate im Wasserhochbehälter schlagen einen Bogen von der Gründung der Völklinger Eisenhütte vor 150 Jahren bis zum Ende der Roheisenproduktion im Jahr 1986. Wir treffen auf den Reisekoffer des Hüttengründers Julius Buch mitsamt historischen Dokumenten und ein Originalstück jener erfolgreichen Stahlträger mit Röchling-Prägung, die zum rasanten Aufstieg der Hütte beigetragen haben. Außerdem im Wasserhochbehälter zu erleben: ein Originalschwungrad des Erzschrägaufzugs, ein Radio-Interview des Vielfliegers und Wehrwirtschaftsführers Hermann Röchling vom Berliner Flugplatz Tempelhof, historische Schuhe, Stechuhren und Schilder aus Betriebszeiten sowie Erinnerungen von ehemaligen Werksangehörigen, die eigens für die Ausstellung neu zusammengetragen und aufgenommen wurden. Hinzu kommen zahlreiche fotografische Zeitzeugnisse aus den unterschiedlichen Hütten-Epochen sowie Werkzeitschriften und Werbebroschüren. Alles zusammen bildet einen emotional dichten und höchst anschaulichen Überblick zur bewegten Historie der Hütte. So durchwandern wir verschiedenste Realitäten um das ehemalige Eisen- und Stahlwerk: von den Frauen, die im Werk arbeiteten, über den Generalstreik von 1919 bis zu den veritablen Wimmelbildern des Schichtwechsels, der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts das Stadtleben rund um den Völklinger Bahnhof und seine Kneipen bestimmte. Und wer erfahren möchte, welches Gewicht die sogenannten „Erzengel“ auf ihren Köpfen transportierten, kann gerne selbst einmal einen entsprechenden Korb mit Erz anheben. BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE ist die erste Ausstellung im historischen Wasserhochbehälter und bietet die Möglichkeit, bereits vor der Eröffnung des neuen Haupteingangs einen Blick in diesen bedeutenden industriellen Bau aus dem Jahr 1917/18 zu werfen und so einen ersten Eindruck von der auratischen Raumatmosphäre zu erhalten. Bis zur Fertigstellung des neuen Eingangs im Oktober steht die Ausstellung Besucher:innen im Rahmen von Führungen offen. Der Zugang in die zweite Etage erfolgt über die neue Brücke am Kohlegleis.   BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE 2. Etage des Wasserhochbehälters Weltkulturerbe Völklinger Hütte 22. Juli 2023 bis 27. August 2028 Zentrale Filminstallation und zahlreiche Exponate sowie Text-, Foto-, Ton- und Filmdokumente aus der Geschichte der Völklinger Hütte Kurator: Dr. Ralf Beil, Generaldirektor Weltkulturerbe Völklinger Hütte

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So,
23.
Aug.

Bewegung. Macht. Geschichte

Völklinger Hütte

10:00 Uhr·Bühne & Shows

Die Völklinger Hütte war ein pulsierendes Kraftzentrum, in das jeden Tag im Schichttakt die Arbeiter:innen hinein- und hinausströmten. Ebenso kamen ständig Rohstoffe und Materialen in Völklingen an, während zugleich Eisen und Stahl in alle Himmelsrichtungen exportiert wurden. Die Ausstellung BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE in der zweiten Etage des Wasserhochbehälters eröffnet bislang unbekannte Perspektiven auf die Rohstoff-, Menschen- und Produktströme, die elementar mit der Geschichte der Völklinger Hütte verbunden sind. "Wir haben nun die einmalige Gelegenheit, die historischen Bewegungen von Menschen und Material rund um das Eisenwerk multimedial zu bündeln und die europäischen wie globalen Vernetzungen der Hütte sichtbar und erlebbar zu machen“, erläutert Generaldirektor Dr. Ralf Beil. So kamen die für die Eisenproduktion nötigen Erze nicht nur aus Lothringen, sondern ab den 1960er Jahren von allen sechs Kontinenten. Geliefert wurde spätestens ab der Nachkriegszeit weltweit. Die humane Mobilität in all ihren – auch drastisch gewaltsamen – Facetten bildet ein bedeutendes Element der Ausstellung: von den Wanderarbeitern und verarmten Bauern aus der Großregion im 19. Jahrhundert über das düstere Kapitel der Zwangsarbeiter:innen im Ersten und Zweiten Weltkrieg aus ganz Europa bis hin zur Arbeitsmigration der Wirtschaftswunderjahre aus Italien und der Türkei. Dreh- und Angelpunkt der Schau im Wasserhochbehälter ist eine Filminstallation, die umfangreiches Archivmaterial und 3D-Elemente zu einer prägnanten Hütten-Geschichte in zeitgemäßer Bildsprache montiert. Mit Faber Courtial konnte hierfür eines der führenden deutschen Unternehmen im Bereich Visuelle Effekte und Virtual Reality gewonnen werden, welches neben Arbeiten für Museen auch an zahlreichen Terra X-Produktionen beteiligt war. Die Autorin Nina Koshofer, die bereits den abendfüllenden Film „Der Stahlbaron – Hermann Röchling und die Völklinger Hütte“ für SWR/arte realisiert hat, hat in enger Zusammenarbeit mit dem Weltkulturerbe-Team und der wissenschaftlichen Beraterin Dr. Inge Plettenberg für die inhaltliche Qualität der Darstellung gesorgt. Die Exponate im Wasserhochbehälter schlagen einen Bogen von der Gründung der Völklinger Eisenhütte vor 150 Jahren bis zum Ende der Roheisenproduktion im Jahr 1986. Wir treffen auf den Reisekoffer des Hüttengründers Julius Buch mitsamt historischen Dokumenten und ein Originalstück jener erfolgreichen Stahlträger mit Röchling-Prägung, die zum rasanten Aufstieg der Hütte beigetragen haben. Außerdem im Wasserhochbehälter zu erleben: ein Originalschwungrad des Erzschrägaufzugs, ein Radio-Interview des Vielfliegers und Wehrwirtschaftsführers Hermann Röchling vom Berliner Flugplatz Tempelhof, historische Schuhe, Stechuhren und Schilder aus Betriebszeiten sowie Erinnerungen von ehemaligen Werksangehörigen, die eigens für die Ausstellung neu zusammengetragen und aufgenommen wurden. Hinzu kommen zahlreiche fotografische Zeitzeugnisse aus den unterschiedlichen Hütten-Epochen sowie Werkzeitschriften und Werbebroschüren. Alles zusammen bildet einen emotional dichten und höchst anschaulichen Überblick zur bewegten Historie der Hütte. So durchwandern wir verschiedenste Realitäten um das ehemalige Eisen- und Stahlwerk: von den Frauen, die im Werk arbeiteten, über den Generalstreik von 1919 bis zu den veritablen Wimmelbildern des Schichtwechsels, der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts das Stadtleben rund um den Völklinger Bahnhof und seine Kneipen bestimmte. Und wer erfahren möchte, welches Gewicht die sogenannten „Erzengel“ auf ihren Köpfen transportierten, kann gerne selbst einmal einen entsprechenden Korb mit Erz anheben. BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE ist die erste Ausstellung im historischen Wasserhochbehälter und bietet die Möglichkeit, bereits vor der Eröffnung des neuen Haupteingangs einen Blick in diesen bedeutenden industriellen Bau aus dem Jahr 1917/18 zu werfen und so einen ersten Eindruck von der auratischen Raumatmosphäre zu erhalten. Bis zur Fertigstellung des neuen Eingangs im Oktober steht die Ausstellung Besucher:innen im Rahmen von Führungen offen. Der Zugang in die zweite Etage erfolgt über die neue Brücke am Kohlegleis.   BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE 2. Etage des Wasserhochbehälters Weltkulturerbe Völklinger Hütte 22. Juli 2023 bis 27. August 2028 Zentrale Filminstallation und zahlreiche Exponate sowie Text-, Foto-, Ton- und Filmdokumente aus der Geschichte der Völklinger Hütte Kurator: Dr. Ralf Beil, Generaldirektor Weltkulturerbe Völklinger Hütte

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24.
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Die Völklinger Hütte war ein pulsierendes Kraftzentrum, in das jeden Tag im Schichttakt die Arbeiter:innen hinein- und hinausströmten. Ebenso kamen ständig Rohstoffe und Materialen in Völklingen an, während zugleich Eisen und Stahl in alle Himmelsrichtungen exportiert wurden. Die Ausstellung BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE in der zweiten Etage des Wasserhochbehälters eröffnet bislang unbekannte Perspektiven auf die Rohstoff-, Menschen- und Produktströme, die elementar mit der Geschichte der Völklinger Hütte verbunden sind. "Wir haben nun die einmalige Gelegenheit, die historischen Bewegungen von Menschen und Material rund um das Eisenwerk multimedial zu bündeln und die europäischen wie globalen Vernetzungen der Hütte sichtbar und erlebbar zu machen“, erläutert Generaldirektor Dr. Ralf Beil. So kamen die für die Eisenproduktion nötigen Erze nicht nur aus Lothringen, sondern ab den 1960er Jahren von allen sechs Kontinenten. Geliefert wurde spätestens ab der Nachkriegszeit weltweit. Die humane Mobilität in all ihren – auch drastisch gewaltsamen – Facetten bildet ein bedeutendes Element der Ausstellung: von den Wanderarbeitern und verarmten Bauern aus der Großregion im 19. Jahrhundert über das düstere Kapitel der Zwangsarbeiter:innen im Ersten und Zweiten Weltkrieg aus ganz Europa bis hin zur Arbeitsmigration der Wirtschaftswunderjahre aus Italien und der Türkei. Dreh- und Angelpunkt der Schau im Wasserhochbehälter ist eine Filminstallation, die umfangreiches Archivmaterial und 3D-Elemente zu einer prägnanten Hütten-Geschichte in zeitgemäßer Bildsprache montiert. Mit Faber Courtial konnte hierfür eines der führenden deutschen Unternehmen im Bereich Visuelle Effekte und Virtual Reality gewonnen werden, welches neben Arbeiten für Museen auch an zahlreichen Terra X-Produktionen beteiligt war. Die Autorin Nina Koshofer, die bereits den abendfüllenden Film „Der Stahlbaron – Hermann Röchling und die Völklinger Hütte“ für SWR/arte realisiert hat, hat in enger Zusammenarbeit mit dem Weltkulturerbe-Team und der wissenschaftlichen Beraterin Dr. Inge Plettenberg für die inhaltliche Qualität der Darstellung gesorgt. Die Exponate im Wasserhochbehälter schlagen einen Bogen von der Gründung der Völklinger Eisenhütte vor 150 Jahren bis zum Ende der Roheisenproduktion im Jahr 1986. Wir treffen auf den Reisekoffer des Hüttengründers Julius Buch mitsamt historischen Dokumenten und ein Originalstück jener erfolgreichen Stahlträger mit Röchling-Prägung, die zum rasanten Aufstieg der Hütte beigetragen haben. Außerdem im Wasserhochbehälter zu erleben: ein Originalschwungrad des Erzschrägaufzugs, ein Radio-Interview des Vielfliegers und Wehrwirtschaftsführers Hermann Röchling vom Berliner Flugplatz Tempelhof, historische Schuhe, Stechuhren und Schilder aus Betriebszeiten sowie Erinnerungen von ehemaligen Werksangehörigen, die eigens für die Ausstellung neu zusammengetragen und aufgenommen wurden. Hinzu kommen zahlreiche fotografische Zeitzeugnisse aus den unterschiedlichen Hütten-Epochen sowie Werkzeitschriften und Werbebroschüren. Alles zusammen bildet einen emotional dichten und höchst anschaulichen Überblick zur bewegten Historie der Hütte. So durchwandern wir verschiedenste Realitäten um das ehemalige Eisen- und Stahlwerk: von den Frauen, die im Werk arbeiteten, über den Generalstreik von 1919 bis zu den veritablen Wimmelbildern des Schichtwechsels, der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts das Stadtleben rund um den Völklinger Bahnhof und seine Kneipen bestimmte. Und wer erfahren möchte, welches Gewicht die sogenannten „Erzengel“ auf ihren Köpfen transportierten, kann gerne selbst einmal einen entsprechenden Korb mit Erz anheben. BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE ist die erste Ausstellung im historischen Wasserhochbehälter und bietet die Möglichkeit, bereits vor der Eröffnung des neuen Haupteingangs einen Blick in diesen bedeutenden industriellen Bau aus dem Jahr 1917/18 zu werfen und so einen ersten Eindruck von der auratischen Raumatmosphäre zu erhalten. Bis zur Fertigstellung des neuen Eingangs im Oktober steht die Ausstellung Besucher:innen im Rahmen von Führungen offen. Der Zugang in die zweite Etage erfolgt über die neue Brücke am Kohlegleis.   BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE 2. Etage des Wasserhochbehälters Weltkulturerbe Völklinger Hütte 22. Juli 2023 bis 27. August 2028 Zentrale Filminstallation und zahlreiche Exponate sowie Text-, Foto-, Ton- und Filmdokumente aus der Geschichte der Völklinger Hütte Kurator: Dr. Ralf Beil, Generaldirektor Weltkulturerbe Völklinger Hütte

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Völklinger Hütte

10:00 Uhr·Bühne & Shows

Die Völklinger Hütte war ein pulsierendes Kraftzentrum, in das jeden Tag im Schichttakt die Arbeiter:innen hinein- und hinausströmten. Ebenso kamen ständig Rohstoffe und Materialen in Völklingen an, während zugleich Eisen und Stahl in alle Himmelsrichtungen exportiert wurden. Die Ausstellung BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE in der zweiten Etage des Wasserhochbehälters eröffnet bislang unbekannte Perspektiven auf die Rohstoff-, Menschen- und Produktströme, die elementar mit der Geschichte der Völklinger Hütte verbunden sind. "Wir haben nun die einmalige Gelegenheit, die historischen Bewegungen von Menschen und Material rund um das Eisenwerk multimedial zu bündeln und die europäischen wie globalen Vernetzungen der Hütte sichtbar und erlebbar zu machen“, erläutert Generaldirektor Dr. Ralf Beil. So kamen die für die Eisenproduktion nötigen Erze nicht nur aus Lothringen, sondern ab den 1960er Jahren von allen sechs Kontinenten. Geliefert wurde spätestens ab der Nachkriegszeit weltweit. Die humane Mobilität in all ihren – auch drastisch gewaltsamen – Facetten bildet ein bedeutendes Element der Ausstellung: von den Wanderarbeitern und verarmten Bauern aus der Großregion im 19. Jahrhundert über das düstere Kapitel der Zwangsarbeiter:innen im Ersten und Zweiten Weltkrieg aus ganz Europa bis hin zur Arbeitsmigration der Wirtschaftswunderjahre aus Italien und der Türkei. Dreh- und Angelpunkt der Schau im Wasserhochbehälter ist eine Filminstallation, die umfangreiches Archivmaterial und 3D-Elemente zu einer prägnanten Hütten-Geschichte in zeitgemäßer Bildsprache montiert. Mit Faber Courtial konnte hierfür eines der führenden deutschen Unternehmen im Bereich Visuelle Effekte und Virtual Reality gewonnen werden, welches neben Arbeiten für Museen auch an zahlreichen Terra X-Produktionen beteiligt war. Die Autorin Nina Koshofer, die bereits den abendfüllenden Film „Der Stahlbaron – Hermann Röchling und die Völklinger Hütte“ für SWR/arte realisiert hat, hat in enger Zusammenarbeit mit dem Weltkulturerbe-Team und der wissenschaftlichen Beraterin Dr. Inge Plettenberg für die inhaltliche Qualität der Darstellung gesorgt. Die Exponate im Wasserhochbehälter schlagen einen Bogen von der Gründung der Völklinger Eisenhütte vor 150 Jahren bis zum Ende der Roheisenproduktion im Jahr 1986. Wir treffen auf den Reisekoffer des Hüttengründers Julius Buch mitsamt historischen Dokumenten und ein Originalstück jener erfolgreichen Stahlträger mit Röchling-Prägung, die zum rasanten Aufstieg der Hütte beigetragen haben. Außerdem im Wasserhochbehälter zu erleben: ein Originalschwungrad des Erzschrägaufzugs, ein Radio-Interview des Vielfliegers und Wehrwirtschaftsführers Hermann Röchling vom Berliner Flugplatz Tempelhof, historische Schuhe, Stechuhren und Schilder aus Betriebszeiten sowie Erinnerungen von ehemaligen Werksangehörigen, die eigens für die Ausstellung neu zusammengetragen und aufgenommen wurden. Hinzu kommen zahlreiche fotografische Zeitzeugnisse aus den unterschiedlichen Hütten-Epochen sowie Werkzeitschriften und Werbebroschüren. Alles zusammen bildet einen emotional dichten und höchst anschaulichen Überblick zur bewegten Historie der Hütte. So durchwandern wir verschiedenste Realitäten um das ehemalige Eisen- und Stahlwerk: von den Frauen, die im Werk arbeiteten, über den Generalstreik von 1919 bis zu den veritablen Wimmelbildern des Schichtwechsels, der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts das Stadtleben rund um den Völklinger Bahnhof und seine Kneipen bestimmte. Und wer erfahren möchte, welches Gewicht die sogenannten „Erzengel“ auf ihren Köpfen transportierten, kann gerne selbst einmal einen entsprechenden Korb mit Erz anheben. BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE ist die erste Ausstellung im historischen Wasserhochbehälter und bietet die Möglichkeit, bereits vor der Eröffnung des neuen Haupteingangs einen Blick in diesen bedeutenden industriellen Bau aus dem Jahr 1917/18 zu werfen und so einen ersten Eindruck von der auratischen Raumatmosphäre zu erhalten. Bis zur Fertigstellung des neuen Eingangs im Oktober steht die Ausstellung Besucher:innen im Rahmen von Führungen offen. Der Zugang in die zweite Etage erfolgt über die neue Brücke am Kohlegleis.   BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE 2. Etage des Wasserhochbehälters Weltkulturerbe Völklinger Hütte 22. Juli 2023 bis 27. August 2028 Zentrale Filminstallation und zahlreiche Exponate sowie Text-, Foto-, Ton- und Filmdokumente aus der Geschichte der Völklinger Hütte Kurator: Dr. Ralf Beil, Generaldirektor Weltkulturerbe Völklinger Hütte

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Mi,
26.
Aug.

Bewegung. Macht. Geschichte

Völklinger Hütte

10:00 Uhr·Bühne & Shows

Die Völklinger Hütte war ein pulsierendes Kraftzentrum, in das jeden Tag im Schichttakt die Arbeiter:innen hinein- und hinausströmten. Ebenso kamen ständig Rohstoffe und Materialen in Völklingen an, während zugleich Eisen und Stahl in alle Himmelsrichtungen exportiert wurden. Die Ausstellung BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE in der zweiten Etage des Wasserhochbehälters eröffnet bislang unbekannte Perspektiven auf die Rohstoff-, Menschen- und Produktströme, die elementar mit der Geschichte der Völklinger Hütte verbunden sind. "Wir haben nun die einmalige Gelegenheit, die historischen Bewegungen von Menschen und Material rund um das Eisenwerk multimedial zu bündeln und die europäischen wie globalen Vernetzungen der Hütte sichtbar und erlebbar zu machen“, erläutert Generaldirektor Dr. Ralf Beil. So kamen die für die Eisenproduktion nötigen Erze nicht nur aus Lothringen, sondern ab den 1960er Jahren von allen sechs Kontinenten. Geliefert wurde spätestens ab der Nachkriegszeit weltweit. Die humane Mobilität in all ihren – auch drastisch gewaltsamen – Facetten bildet ein bedeutendes Element der Ausstellung: von den Wanderarbeitern und verarmten Bauern aus der Großregion im 19. Jahrhundert über das düstere Kapitel der Zwangsarbeiter:innen im Ersten und Zweiten Weltkrieg aus ganz Europa bis hin zur Arbeitsmigration der Wirtschaftswunderjahre aus Italien und der Türkei. Dreh- und Angelpunkt der Schau im Wasserhochbehälter ist eine Filminstallation, die umfangreiches Archivmaterial und 3D-Elemente zu einer prägnanten Hütten-Geschichte in zeitgemäßer Bildsprache montiert. Mit Faber Courtial konnte hierfür eines der führenden deutschen Unternehmen im Bereich Visuelle Effekte und Virtual Reality gewonnen werden, welches neben Arbeiten für Museen auch an zahlreichen Terra X-Produktionen beteiligt war. Die Autorin Nina Koshofer, die bereits den abendfüllenden Film „Der Stahlbaron – Hermann Röchling und die Völklinger Hütte“ für SWR/arte realisiert hat, hat in enger Zusammenarbeit mit dem Weltkulturerbe-Team und der wissenschaftlichen Beraterin Dr. Inge Plettenberg für die inhaltliche Qualität der Darstellung gesorgt. Die Exponate im Wasserhochbehälter schlagen einen Bogen von der Gründung der Völklinger Eisenhütte vor 150 Jahren bis zum Ende der Roheisenproduktion im Jahr 1986. Wir treffen auf den Reisekoffer des Hüttengründers Julius Buch mitsamt historischen Dokumenten und ein Originalstück jener erfolgreichen Stahlträger mit Röchling-Prägung, die zum rasanten Aufstieg der Hütte beigetragen haben. Außerdem im Wasserhochbehälter zu erleben: ein Originalschwungrad des Erzschrägaufzugs, ein Radio-Interview des Vielfliegers und Wehrwirtschaftsführers Hermann Röchling vom Berliner Flugplatz Tempelhof, historische Schuhe, Stechuhren und Schilder aus Betriebszeiten sowie Erinnerungen von ehemaligen Werksangehörigen, die eigens für die Ausstellung neu zusammengetragen und aufgenommen wurden. Hinzu kommen zahlreiche fotografische Zeitzeugnisse aus den unterschiedlichen Hütten-Epochen sowie Werkzeitschriften und Werbebroschüren. Alles zusammen bildet einen emotional dichten und höchst anschaulichen Überblick zur bewegten Historie der Hütte. So durchwandern wir verschiedenste Realitäten um das ehemalige Eisen- und Stahlwerk: von den Frauen, die im Werk arbeiteten, über den Generalstreik von 1919 bis zu den veritablen Wimmelbildern des Schichtwechsels, der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts das Stadtleben rund um den Völklinger Bahnhof und seine Kneipen bestimmte. Und wer erfahren möchte, welches Gewicht die sogenannten „Erzengel“ auf ihren Köpfen transportierten, kann gerne selbst einmal einen entsprechenden Korb mit Erz anheben. BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE ist die erste Ausstellung im historischen Wasserhochbehälter und bietet die Möglichkeit, bereits vor der Eröffnung des neuen Haupteingangs einen Blick in diesen bedeutenden industriellen Bau aus dem Jahr 1917/18 zu werfen und so einen ersten Eindruck von der auratischen Raumatmosphäre zu erhalten. Bis zur Fertigstellung des neuen Eingangs im Oktober steht die Ausstellung Besucher:innen im Rahmen von Führungen offen. Der Zugang in die zweite Etage erfolgt über die neue Brücke am Kohlegleis.   BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE 2. Etage des Wasserhochbehälters Weltkulturerbe Völklinger Hütte 22. Juli 2023 bis 27. August 2028 Zentrale Filminstallation und zahlreiche Exponate sowie Text-, Foto-, Ton- und Filmdokumente aus der Geschichte der Völklinger Hütte Kurator: Dr. Ralf Beil, Generaldirektor Weltkulturerbe Völklinger Hütte

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Do,
27.
Aug.

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Völklinger Hütte

10:00 Uhr·Bühne & Shows

Die Völklinger Hütte war ein pulsierendes Kraftzentrum, in das jeden Tag im Schichttakt die Arbeiter:innen hinein- und hinausströmten. Ebenso kamen ständig Rohstoffe und Materialen in Völklingen an, während zugleich Eisen und Stahl in alle Himmelsrichtungen exportiert wurden. Die Ausstellung BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE in der zweiten Etage des Wasserhochbehälters eröffnet bislang unbekannte Perspektiven auf die Rohstoff-, Menschen- und Produktströme, die elementar mit der Geschichte der Völklinger Hütte verbunden sind. "Wir haben nun die einmalige Gelegenheit, die historischen Bewegungen von Menschen und Material rund um das Eisenwerk multimedial zu bündeln und die europäischen wie globalen Vernetzungen der Hütte sichtbar und erlebbar zu machen“, erläutert Generaldirektor Dr. Ralf Beil. So kamen die für die Eisenproduktion nötigen Erze nicht nur aus Lothringen, sondern ab den 1960er Jahren von allen sechs Kontinenten. Geliefert wurde spätestens ab der Nachkriegszeit weltweit. Die humane Mobilität in all ihren – auch drastisch gewaltsamen – Facetten bildet ein bedeutendes Element der Ausstellung: von den Wanderarbeitern und verarmten Bauern aus der Großregion im 19. Jahrhundert über das düstere Kapitel der Zwangsarbeiter:innen im Ersten und Zweiten Weltkrieg aus ganz Europa bis hin zur Arbeitsmigration der Wirtschaftswunderjahre aus Italien und der Türkei. Dreh- und Angelpunkt der Schau im Wasserhochbehälter ist eine Filminstallation, die umfangreiches Archivmaterial und 3D-Elemente zu einer prägnanten Hütten-Geschichte in zeitgemäßer Bildsprache montiert. Mit Faber Courtial konnte hierfür eines der führenden deutschen Unternehmen im Bereich Visuelle Effekte und Virtual Reality gewonnen werden, welches neben Arbeiten für Museen auch an zahlreichen Terra X-Produktionen beteiligt war. Die Autorin Nina Koshofer, die bereits den abendfüllenden Film „Der Stahlbaron – Hermann Röchling und die Völklinger Hütte“ für SWR/arte realisiert hat, hat in enger Zusammenarbeit mit dem Weltkulturerbe-Team und der wissenschaftlichen Beraterin Dr. Inge Plettenberg für die inhaltliche Qualität der Darstellung gesorgt. Die Exponate im Wasserhochbehälter schlagen einen Bogen von der Gründung der Völklinger Eisenhütte vor 150 Jahren bis zum Ende der Roheisenproduktion im Jahr 1986. Wir treffen auf den Reisekoffer des Hüttengründers Julius Buch mitsamt historischen Dokumenten und ein Originalstück jener erfolgreichen Stahlträger mit Röchling-Prägung, die zum rasanten Aufstieg der Hütte beigetragen haben. Außerdem im Wasserhochbehälter zu erleben: ein Originalschwungrad des Erzschrägaufzugs, ein Radio-Interview des Vielfliegers und Wehrwirtschaftsführers Hermann Röchling vom Berliner Flugplatz Tempelhof, historische Schuhe, Stechuhren und Schilder aus Betriebszeiten sowie Erinnerungen von ehemaligen Werksangehörigen, die eigens für die Ausstellung neu zusammengetragen und aufgenommen wurden. Hinzu kommen zahlreiche fotografische Zeitzeugnisse aus den unterschiedlichen Hütten-Epochen sowie Werkzeitschriften und Werbebroschüren. Alles zusammen bildet einen emotional dichten und höchst anschaulichen Überblick zur bewegten Historie der Hütte. So durchwandern wir verschiedenste Realitäten um das ehemalige Eisen- und Stahlwerk: von den Frauen, die im Werk arbeiteten, über den Generalstreik von 1919 bis zu den veritablen Wimmelbildern des Schichtwechsels, der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts das Stadtleben rund um den Völklinger Bahnhof und seine Kneipen bestimmte. Und wer erfahren möchte, welches Gewicht die sogenannten „Erzengel“ auf ihren Köpfen transportierten, kann gerne selbst einmal einen entsprechenden Korb mit Erz anheben. BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE ist die erste Ausstellung im historischen Wasserhochbehälter und bietet die Möglichkeit, bereits vor der Eröffnung des neuen Haupteingangs einen Blick in diesen bedeutenden industriellen Bau aus dem Jahr 1917/18 zu werfen und so einen ersten Eindruck von der auratischen Raumatmosphäre zu erhalten. Bis zur Fertigstellung des neuen Eingangs im Oktober steht die Ausstellung Besucher:innen im Rahmen von Führungen offen. Der Zugang in die zweite Etage erfolgt über die neue Brücke am Kohlegleis.   BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE 2. Etage des Wasserhochbehälters Weltkulturerbe Völklinger Hütte 22. Juli 2023 bis 27. August 2028 Zentrale Filminstallation und zahlreiche Exponate sowie Text-, Foto-, Ton- und Filmdokumente aus der Geschichte der Völklinger Hütte Kurator: Dr. Ralf Beil, Generaldirektor Weltkulturerbe Völklinger Hütte

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Fr,
28.
Aug.

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Völklinger Hütte

10:00 Uhr·Bühne & Shows

Die Völklinger Hütte war ein pulsierendes Kraftzentrum, in das jeden Tag im Schichttakt die Arbeiter:innen hinein- und hinausströmten. Ebenso kamen ständig Rohstoffe und Materialen in Völklingen an, während zugleich Eisen und Stahl in alle Himmelsrichtungen exportiert wurden. Die Ausstellung BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE in der zweiten Etage des Wasserhochbehälters eröffnet bislang unbekannte Perspektiven auf die Rohstoff-, Menschen- und Produktströme, die elementar mit der Geschichte der Völklinger Hütte verbunden sind. "Wir haben nun die einmalige Gelegenheit, die historischen Bewegungen von Menschen und Material rund um das Eisenwerk multimedial zu bündeln und die europäischen wie globalen Vernetzungen der Hütte sichtbar und erlebbar zu machen“, erläutert Generaldirektor Dr. Ralf Beil. So kamen die für die Eisenproduktion nötigen Erze nicht nur aus Lothringen, sondern ab den 1960er Jahren von allen sechs Kontinenten. Geliefert wurde spätestens ab der Nachkriegszeit weltweit. Die humane Mobilität in all ihren – auch drastisch gewaltsamen – Facetten bildet ein bedeutendes Element der Ausstellung: von den Wanderarbeitern und verarmten Bauern aus der Großregion im 19. Jahrhundert über das düstere Kapitel der Zwangsarbeiter:innen im Ersten und Zweiten Weltkrieg aus ganz Europa bis hin zur Arbeitsmigration der Wirtschaftswunderjahre aus Italien und der Türkei. Dreh- und Angelpunkt der Schau im Wasserhochbehälter ist eine Filminstallation, die umfangreiches Archivmaterial und 3D-Elemente zu einer prägnanten Hütten-Geschichte in zeitgemäßer Bildsprache montiert. Mit Faber Courtial konnte hierfür eines der führenden deutschen Unternehmen im Bereich Visuelle Effekte und Virtual Reality gewonnen werden, welches neben Arbeiten für Museen auch an zahlreichen Terra X-Produktionen beteiligt war. Die Autorin Nina Koshofer, die bereits den abendfüllenden Film „Der Stahlbaron – Hermann Röchling und die Völklinger Hütte“ für SWR/arte realisiert hat, hat in enger Zusammenarbeit mit dem Weltkulturerbe-Team und der wissenschaftlichen Beraterin Dr. Inge Plettenberg für die inhaltliche Qualität der Darstellung gesorgt. Die Exponate im Wasserhochbehälter schlagen einen Bogen von der Gründung der Völklinger Eisenhütte vor 150 Jahren bis zum Ende der Roheisenproduktion im Jahr 1986. Wir treffen auf den Reisekoffer des Hüttengründers Julius Buch mitsamt historischen Dokumenten und ein Originalstück jener erfolgreichen Stahlträger mit Röchling-Prägung, die zum rasanten Aufstieg der Hütte beigetragen haben. Außerdem im Wasserhochbehälter zu erleben: ein Originalschwungrad des Erzschrägaufzugs, ein Radio-Interview des Vielfliegers und Wehrwirtschaftsführers Hermann Röchling vom Berliner Flugplatz Tempelhof, historische Schuhe, Stechuhren und Schilder aus Betriebszeiten sowie Erinnerungen von ehemaligen Werksangehörigen, die eigens für die Ausstellung neu zusammengetragen und aufgenommen wurden. Hinzu kommen zahlreiche fotografische Zeitzeugnisse aus den unterschiedlichen Hütten-Epochen sowie Werkzeitschriften und Werbebroschüren. Alles zusammen bildet einen emotional dichten und höchst anschaulichen Überblick zur bewegten Historie der Hütte. So durchwandern wir verschiedenste Realitäten um das ehemalige Eisen- und Stahlwerk: von den Frauen, die im Werk arbeiteten, über den Generalstreik von 1919 bis zu den veritablen Wimmelbildern des Schichtwechsels, der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts das Stadtleben rund um den Völklinger Bahnhof und seine Kneipen bestimmte. Und wer erfahren möchte, welches Gewicht die sogenannten „Erzengel“ auf ihren Köpfen transportierten, kann gerne selbst einmal einen entsprechenden Korb mit Erz anheben. BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE ist die erste Ausstellung im historischen Wasserhochbehälter und bietet die Möglichkeit, bereits vor der Eröffnung des neuen Haupteingangs einen Blick in diesen bedeutenden industriellen Bau aus dem Jahr 1917/18 zu werfen und so einen ersten Eindruck von der auratischen Raumatmosphäre zu erhalten. Bis zur Fertigstellung des neuen Eingangs im Oktober steht die Ausstellung Besucher:innen im Rahmen von Führungen offen. Der Zugang in die zweite Etage erfolgt über die neue Brücke am Kohlegleis.   BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE 2. Etage des Wasserhochbehälters Weltkulturerbe Völklinger Hütte 22. Juli 2023 bis 27. August 2028 Zentrale Filminstallation und zahlreiche Exponate sowie Text-, Foto-, Ton- und Filmdokumente aus der Geschichte der Völklinger Hütte Kurator: Dr. Ralf Beil, Generaldirektor Weltkulturerbe Völklinger Hütte

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Sa,
29.
Aug.

Bewegung. Macht. Geschichte

Völklinger Hütte

10:00 Uhr·Bühne & Shows

Die Völklinger Hütte war ein pulsierendes Kraftzentrum, in das jeden Tag im Schichttakt die Arbeiter:innen hinein- und hinausströmten. Ebenso kamen ständig Rohstoffe und Materialen in Völklingen an, während zugleich Eisen und Stahl in alle Himmelsrichtungen exportiert wurden. Die Ausstellung BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE in der zweiten Etage des Wasserhochbehälters eröffnet bislang unbekannte Perspektiven auf die Rohstoff-, Menschen- und Produktströme, die elementar mit der Geschichte der Völklinger Hütte verbunden sind. "Wir haben nun die einmalige Gelegenheit, die historischen Bewegungen von Menschen und Material rund um das Eisenwerk multimedial zu bündeln und die europäischen wie globalen Vernetzungen der Hütte sichtbar und erlebbar zu machen“, erläutert Generaldirektor Dr. Ralf Beil. So kamen die für die Eisenproduktion nötigen Erze nicht nur aus Lothringen, sondern ab den 1960er Jahren von allen sechs Kontinenten. Geliefert wurde spätestens ab der Nachkriegszeit weltweit. Die humane Mobilität in all ihren – auch drastisch gewaltsamen – Facetten bildet ein bedeutendes Element der Ausstellung: von den Wanderarbeitern und verarmten Bauern aus der Großregion im 19. Jahrhundert über das düstere Kapitel der Zwangsarbeiter:innen im Ersten und Zweiten Weltkrieg aus ganz Europa bis hin zur Arbeitsmigration der Wirtschaftswunderjahre aus Italien und der Türkei. Dreh- und Angelpunkt der Schau im Wasserhochbehälter ist eine Filminstallation, die umfangreiches Archivmaterial und 3D-Elemente zu einer prägnanten Hütten-Geschichte in zeitgemäßer Bildsprache montiert. Mit Faber Courtial konnte hierfür eines der führenden deutschen Unternehmen im Bereich Visuelle Effekte und Virtual Reality gewonnen werden, welches neben Arbeiten für Museen auch an zahlreichen Terra X-Produktionen beteiligt war. Die Autorin Nina Koshofer, die bereits den abendfüllenden Film „Der Stahlbaron – Hermann Röchling und die Völklinger Hütte“ für SWR/arte realisiert hat, hat in enger Zusammenarbeit mit dem Weltkulturerbe-Team und der wissenschaftlichen Beraterin Dr. Inge Plettenberg für die inhaltliche Qualität der Darstellung gesorgt. Die Exponate im Wasserhochbehälter schlagen einen Bogen von der Gründung der Völklinger Eisenhütte vor 150 Jahren bis zum Ende der Roheisenproduktion im Jahr 1986. Wir treffen auf den Reisekoffer des Hüttengründers Julius Buch mitsamt historischen Dokumenten und ein Originalstück jener erfolgreichen Stahlträger mit Röchling-Prägung, die zum rasanten Aufstieg der Hütte beigetragen haben. Außerdem im Wasserhochbehälter zu erleben: ein Originalschwungrad des Erzschrägaufzugs, ein Radio-Interview des Vielfliegers und Wehrwirtschaftsführers Hermann Röchling vom Berliner Flugplatz Tempelhof, historische Schuhe, Stechuhren und Schilder aus Betriebszeiten sowie Erinnerungen von ehemaligen Werksangehörigen, die eigens für die Ausstellung neu zusammengetragen und aufgenommen wurden. Hinzu kommen zahlreiche fotografische Zeitzeugnisse aus den unterschiedlichen Hütten-Epochen sowie Werkzeitschriften und Werbebroschüren. Alles zusammen bildet einen emotional dichten und höchst anschaulichen Überblick zur bewegten Historie der Hütte. So durchwandern wir verschiedenste Realitäten um das ehemalige Eisen- und Stahlwerk: von den Frauen, die im Werk arbeiteten, über den Generalstreik von 1919 bis zu den veritablen Wimmelbildern des Schichtwechsels, der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts das Stadtleben rund um den Völklinger Bahnhof und seine Kneipen bestimmte. Und wer erfahren möchte, welches Gewicht die sogenannten „Erzengel“ auf ihren Köpfen transportierten, kann gerne selbst einmal einen entsprechenden Korb mit Erz anheben. BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE ist die erste Ausstellung im historischen Wasserhochbehälter und bietet die Möglichkeit, bereits vor der Eröffnung des neuen Haupteingangs einen Blick in diesen bedeutenden industriellen Bau aus dem Jahr 1917/18 zu werfen und so einen ersten Eindruck von der auratischen Raumatmosphäre zu erhalten. Bis zur Fertigstellung des neuen Eingangs im Oktober steht die Ausstellung Besucher:innen im Rahmen von Führungen offen. Der Zugang in die zweite Etage erfolgt über die neue Brücke am Kohlegleis.   BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE 2. Etage des Wasserhochbehälters Weltkulturerbe Völklinger Hütte 22. Juli 2023 bis 27. August 2028 Zentrale Filminstallation und zahlreiche Exponate sowie Text-, Foto-, Ton- und Filmdokumente aus der Geschichte der Völklinger Hütte Kurator: Dr. Ralf Beil, Generaldirektor Weltkulturerbe Völklinger Hütte

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So,
30.
Aug.

Bewegung. Macht. Geschichte

Völklinger Hütte

10:00 Uhr·Bühne & Shows

Die Völklinger Hütte war ein pulsierendes Kraftzentrum, in das jeden Tag im Schichttakt die Arbeiter:innen hinein- und hinausströmten. Ebenso kamen ständig Rohstoffe und Materialen in Völklingen an, während zugleich Eisen und Stahl in alle Himmelsrichtungen exportiert wurden. Die Ausstellung BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE in der zweiten Etage des Wasserhochbehälters eröffnet bislang unbekannte Perspektiven auf die Rohstoff-, Menschen- und Produktströme, die elementar mit der Geschichte der Völklinger Hütte verbunden sind. "Wir haben nun die einmalige Gelegenheit, die historischen Bewegungen von Menschen und Material rund um das Eisenwerk multimedial zu bündeln und die europäischen wie globalen Vernetzungen der Hütte sichtbar und erlebbar zu machen“, erläutert Generaldirektor Dr. Ralf Beil. So kamen die für die Eisenproduktion nötigen Erze nicht nur aus Lothringen, sondern ab den 1960er Jahren von allen sechs Kontinenten. Geliefert wurde spätestens ab der Nachkriegszeit weltweit. Die humane Mobilität in all ihren – auch drastisch gewaltsamen – Facetten bildet ein bedeutendes Element der Ausstellung: von den Wanderarbeitern und verarmten Bauern aus der Großregion im 19. Jahrhundert über das düstere Kapitel der Zwangsarbeiter:innen im Ersten und Zweiten Weltkrieg aus ganz Europa bis hin zur Arbeitsmigration der Wirtschaftswunderjahre aus Italien und der Türkei. Dreh- und Angelpunkt der Schau im Wasserhochbehälter ist eine Filminstallation, die umfangreiches Archivmaterial und 3D-Elemente zu einer prägnanten Hütten-Geschichte in zeitgemäßer Bildsprache montiert. Mit Faber Courtial konnte hierfür eines der führenden deutschen Unternehmen im Bereich Visuelle Effekte und Virtual Reality gewonnen werden, welches neben Arbeiten für Museen auch an zahlreichen Terra X-Produktionen beteiligt war. Die Autorin Nina Koshofer, die bereits den abendfüllenden Film „Der Stahlbaron – Hermann Röchling und die Völklinger Hütte“ für SWR/arte realisiert hat, hat in enger Zusammenarbeit mit dem Weltkulturerbe-Team und der wissenschaftlichen Beraterin Dr. Inge Plettenberg für die inhaltliche Qualität der Darstellung gesorgt. Die Exponate im Wasserhochbehälter schlagen einen Bogen von der Gründung der Völklinger Eisenhütte vor 150 Jahren bis zum Ende der Roheisenproduktion im Jahr 1986. Wir treffen auf den Reisekoffer des Hüttengründers Julius Buch mitsamt historischen Dokumenten und ein Originalstück jener erfolgreichen Stahlträger mit Röchling-Prägung, die zum rasanten Aufstieg der Hütte beigetragen haben. Außerdem im Wasserhochbehälter zu erleben: ein Originalschwungrad des Erzschrägaufzugs, ein Radio-Interview des Vielfliegers und Wehrwirtschaftsführers Hermann Röchling vom Berliner Flugplatz Tempelhof, historische Schuhe, Stechuhren und Schilder aus Betriebszeiten sowie Erinnerungen von ehemaligen Werksangehörigen, die eigens für die Ausstellung neu zusammengetragen und aufgenommen wurden. Hinzu kommen zahlreiche fotografische Zeitzeugnisse aus den unterschiedlichen Hütten-Epochen sowie Werkzeitschriften und Werbebroschüren. Alles zusammen bildet einen emotional dichten und höchst anschaulichen Überblick zur bewegten Historie der Hütte. So durchwandern wir verschiedenste Realitäten um das ehemalige Eisen- und Stahlwerk: von den Frauen, die im Werk arbeiteten, über den Generalstreik von 1919 bis zu den veritablen Wimmelbildern des Schichtwechsels, der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts das Stadtleben rund um den Völklinger Bahnhof und seine Kneipen bestimmte. Und wer erfahren möchte, welches Gewicht die sogenannten „Erzengel“ auf ihren Köpfen transportierten, kann gerne selbst einmal einen entsprechenden Korb mit Erz anheben. BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE ist die erste Ausstellung im historischen Wasserhochbehälter und bietet die Möglichkeit, bereits vor der Eröffnung des neuen Haupteingangs einen Blick in diesen bedeutenden industriellen Bau aus dem Jahr 1917/18 zu werfen und so einen ersten Eindruck von der auratischen Raumatmosphäre zu erhalten. Bis zur Fertigstellung des neuen Eingangs im Oktober steht die Ausstellung Besucher:innen im Rahmen von Führungen offen. Der Zugang in die zweite Etage erfolgt über die neue Brücke am Kohlegleis.   BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE 2. Etage des Wasserhochbehälters Weltkulturerbe Völklinger Hütte 22. Juli 2023 bis 27. August 2028 Zentrale Filminstallation und zahlreiche Exponate sowie Text-, Foto-, Ton- und Filmdokumente aus der Geschichte der Völklinger Hütte Kurator: Dr. Ralf Beil, Generaldirektor Weltkulturerbe Völklinger Hütte

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Mo,
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Aug.

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Die Völklinger Hütte war ein pulsierendes Kraftzentrum, in das jeden Tag im Schichttakt die Arbeiter:innen hinein- und hinausströmten. Ebenso kamen ständig Rohstoffe und Materialen in Völklingen an, während zugleich Eisen und Stahl in alle Himmelsrichtungen exportiert wurden. Die Ausstellung BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE in der zweiten Etage des Wasserhochbehälters eröffnet bislang unbekannte Perspektiven auf die Rohstoff-, Menschen- und Produktströme, die elementar mit der Geschichte der Völklinger Hütte verbunden sind. "Wir haben nun die einmalige Gelegenheit, die historischen Bewegungen von Menschen und Material rund um das Eisenwerk multimedial zu bündeln und die europäischen wie globalen Vernetzungen der Hütte sichtbar und erlebbar zu machen“, erläutert Generaldirektor Dr. Ralf Beil. So kamen die für die Eisenproduktion nötigen Erze nicht nur aus Lothringen, sondern ab den 1960er Jahren von allen sechs Kontinenten. Geliefert wurde spätestens ab der Nachkriegszeit weltweit. Die humane Mobilität in all ihren – auch drastisch gewaltsamen – Facetten bildet ein bedeutendes Element der Ausstellung: von den Wanderarbeitern und verarmten Bauern aus der Großregion im 19. Jahrhundert über das düstere Kapitel der Zwangsarbeiter:innen im Ersten und Zweiten Weltkrieg aus ganz Europa bis hin zur Arbeitsmigration der Wirtschaftswunderjahre aus Italien und der Türkei. Dreh- und Angelpunkt der Schau im Wasserhochbehälter ist eine Filminstallation, die umfangreiches Archivmaterial und 3D-Elemente zu einer prägnanten Hütten-Geschichte in zeitgemäßer Bildsprache montiert. Mit Faber Courtial konnte hierfür eines der führenden deutschen Unternehmen im Bereich Visuelle Effekte und Virtual Reality gewonnen werden, welches neben Arbeiten für Museen auch an zahlreichen Terra X-Produktionen beteiligt war. Die Autorin Nina Koshofer, die bereits den abendfüllenden Film „Der Stahlbaron – Hermann Röchling und die Völklinger Hütte“ für SWR/arte realisiert hat, hat in enger Zusammenarbeit mit dem Weltkulturerbe-Team und der wissenschaftlichen Beraterin Dr. Inge Plettenberg für die inhaltliche Qualität der Darstellung gesorgt. Die Exponate im Wasserhochbehälter schlagen einen Bogen von der Gründung der Völklinger Eisenhütte vor 150 Jahren bis zum Ende der Roheisenproduktion im Jahr 1986. Wir treffen auf den Reisekoffer des Hüttengründers Julius Buch mitsamt historischen Dokumenten und ein Originalstück jener erfolgreichen Stahlträger mit Röchling-Prägung, die zum rasanten Aufstieg der Hütte beigetragen haben. Außerdem im Wasserhochbehälter zu erleben: ein Originalschwungrad des Erzschrägaufzugs, ein Radio-Interview des Vielfliegers und Wehrwirtschaftsführers Hermann Röchling vom Berliner Flugplatz Tempelhof, historische Schuhe, Stechuhren und Schilder aus Betriebszeiten sowie Erinnerungen von ehemaligen Werksangehörigen, die eigens für die Ausstellung neu zusammengetragen und aufgenommen wurden. Hinzu kommen zahlreiche fotografische Zeitzeugnisse aus den unterschiedlichen Hütten-Epochen sowie Werkzeitschriften und Werbebroschüren. Alles zusammen bildet einen emotional dichten und höchst anschaulichen Überblick zur bewegten Historie der Hütte. So durchwandern wir verschiedenste Realitäten um das ehemalige Eisen- und Stahlwerk: von den Frauen, die im Werk arbeiteten, über den Generalstreik von 1919 bis zu den veritablen Wimmelbildern des Schichtwechsels, der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts das Stadtleben rund um den Völklinger Bahnhof und seine Kneipen bestimmte. Und wer erfahren möchte, welches Gewicht die sogenannten „Erzengel“ auf ihren Köpfen transportierten, kann gerne selbst einmal einen entsprechenden Korb mit Erz anheben. BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE ist die erste Ausstellung im historischen Wasserhochbehälter und bietet die Möglichkeit, bereits vor der Eröffnung des neuen Haupteingangs einen Blick in diesen bedeutenden industriellen Bau aus dem Jahr 1917/18 zu werfen und so einen ersten Eindruck von der auratischen Raumatmosphäre zu erhalten. Bis zur Fertigstellung des neuen Eingangs im Oktober steht die Ausstellung Besucher:innen im Rahmen von Führungen offen. Der Zugang in die zweite Etage erfolgt über die neue Brücke am Kohlegleis.   BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE 2. Etage des Wasserhochbehälters Weltkulturerbe Völklinger Hütte 22. Juli 2023 bis 27. August 2028 Zentrale Filminstallation und zahlreiche Exponate sowie Text-, Foto-, Ton- und Filmdokumente aus der Geschichte der Völklinger Hütte Kurator: Dr. Ralf Beil, Generaldirektor Weltkulturerbe Völklinger Hütte

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Di,
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Völklinger Hütte

10:00 Uhr·Bühne & Shows

Die Völklinger Hütte war ein pulsierendes Kraftzentrum, in das jeden Tag im Schichttakt die Arbeiter:innen hinein- und hinausströmten. Ebenso kamen ständig Rohstoffe und Materialen in Völklingen an, während zugleich Eisen und Stahl in alle Himmelsrichtungen exportiert wurden. Die Ausstellung BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE in der zweiten Etage des Wasserhochbehälters eröffnet bislang unbekannte Perspektiven auf die Rohstoff-, Menschen- und Produktströme, die elementar mit der Geschichte der Völklinger Hütte verbunden sind. "Wir haben nun die einmalige Gelegenheit, die historischen Bewegungen von Menschen und Material rund um das Eisenwerk multimedial zu bündeln und die europäischen wie globalen Vernetzungen der Hütte sichtbar und erlebbar zu machen“, erläutert Generaldirektor Dr. Ralf Beil. So kamen die für die Eisenproduktion nötigen Erze nicht nur aus Lothringen, sondern ab den 1960er Jahren von allen sechs Kontinenten. Geliefert wurde spätestens ab der Nachkriegszeit weltweit. Die humane Mobilität in all ihren – auch drastisch gewaltsamen – Facetten bildet ein bedeutendes Element der Ausstellung: von den Wanderarbeitern und verarmten Bauern aus der Großregion im 19. Jahrhundert über das düstere Kapitel der Zwangsarbeiter:innen im Ersten und Zweiten Weltkrieg aus ganz Europa bis hin zur Arbeitsmigration der Wirtschaftswunderjahre aus Italien und der Türkei. Dreh- und Angelpunkt der Schau im Wasserhochbehälter ist eine Filminstallation, die umfangreiches Archivmaterial und 3D-Elemente zu einer prägnanten Hütten-Geschichte in zeitgemäßer Bildsprache montiert. Mit Faber Courtial konnte hierfür eines der führenden deutschen Unternehmen im Bereich Visuelle Effekte und Virtual Reality gewonnen werden, welches neben Arbeiten für Museen auch an zahlreichen Terra X-Produktionen beteiligt war. Die Autorin Nina Koshofer, die bereits den abendfüllenden Film „Der Stahlbaron – Hermann Röchling und die Völklinger Hütte“ für SWR/arte realisiert hat, hat in enger Zusammenarbeit mit dem Weltkulturerbe-Team und der wissenschaftlichen Beraterin Dr. Inge Plettenberg für die inhaltliche Qualität der Darstellung gesorgt. Die Exponate im Wasserhochbehälter schlagen einen Bogen von der Gründung der Völklinger Eisenhütte vor 150 Jahren bis zum Ende der Roheisenproduktion im Jahr 1986. Wir treffen auf den Reisekoffer des Hüttengründers Julius Buch mitsamt historischen Dokumenten und ein Originalstück jener erfolgreichen Stahlträger mit Röchling-Prägung, die zum rasanten Aufstieg der Hütte beigetragen haben. Außerdem im Wasserhochbehälter zu erleben: ein Originalschwungrad des Erzschrägaufzugs, ein Radio-Interview des Vielfliegers und Wehrwirtschaftsführers Hermann Röchling vom Berliner Flugplatz Tempelhof, historische Schuhe, Stechuhren und Schilder aus Betriebszeiten sowie Erinnerungen von ehemaligen Werksangehörigen, die eigens für die Ausstellung neu zusammengetragen und aufgenommen wurden. Hinzu kommen zahlreiche fotografische Zeitzeugnisse aus den unterschiedlichen Hütten-Epochen sowie Werkzeitschriften und Werbebroschüren. Alles zusammen bildet einen emotional dichten und höchst anschaulichen Überblick zur bewegten Historie der Hütte. So durchwandern wir verschiedenste Realitäten um das ehemalige Eisen- und Stahlwerk: von den Frauen, die im Werk arbeiteten, über den Generalstreik von 1919 bis zu den veritablen Wimmelbildern des Schichtwechsels, der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts das Stadtleben rund um den Völklinger Bahnhof und seine Kneipen bestimmte. Und wer erfahren möchte, welches Gewicht die sogenannten „Erzengel“ auf ihren Köpfen transportierten, kann gerne selbst einmal einen entsprechenden Korb mit Erz anheben. BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE ist die erste Ausstellung im historischen Wasserhochbehälter und bietet die Möglichkeit, bereits vor der Eröffnung des neuen Haupteingangs einen Blick in diesen bedeutenden industriellen Bau aus dem Jahr 1917/18 zu werfen und so einen ersten Eindruck von der auratischen Raumatmosphäre zu erhalten. Bis zur Fertigstellung des neuen Eingangs im Oktober steht die Ausstellung Besucher:innen im Rahmen von Führungen offen. Der Zugang in die zweite Etage erfolgt über die neue Brücke am Kohlegleis.   BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE 2. Etage des Wasserhochbehälters Weltkulturerbe Völklinger Hütte 22. Juli 2023 bis 27. August 2028 Zentrale Filminstallation und zahlreiche Exponate sowie Text-, Foto-, Ton- und Filmdokumente aus der Geschichte der Völklinger Hütte Kurator: Dr. Ralf Beil, Generaldirektor Weltkulturerbe Völklinger Hütte

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Mi,
02.
Sept.

Bewegung. Macht. Geschichte

Völklinger Hütte

10:00 Uhr·Bühne & Shows

Die Völklinger Hütte war ein pulsierendes Kraftzentrum, in das jeden Tag im Schichttakt die Arbeiter:innen hinein- und hinausströmten. Ebenso kamen ständig Rohstoffe und Materialen in Völklingen an, während zugleich Eisen und Stahl in alle Himmelsrichtungen exportiert wurden. Die Ausstellung BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE in der zweiten Etage des Wasserhochbehälters eröffnet bislang unbekannte Perspektiven auf die Rohstoff-, Menschen- und Produktströme, die elementar mit der Geschichte der Völklinger Hütte verbunden sind. "Wir haben nun die einmalige Gelegenheit, die historischen Bewegungen von Menschen und Material rund um das Eisenwerk multimedial zu bündeln und die europäischen wie globalen Vernetzungen der Hütte sichtbar und erlebbar zu machen“, erläutert Generaldirektor Dr. Ralf Beil. So kamen die für die Eisenproduktion nötigen Erze nicht nur aus Lothringen, sondern ab den 1960er Jahren von allen sechs Kontinenten. Geliefert wurde spätestens ab der Nachkriegszeit weltweit. Die humane Mobilität in all ihren – auch drastisch gewaltsamen – Facetten bildet ein bedeutendes Element der Ausstellung: von den Wanderarbeitern und verarmten Bauern aus der Großregion im 19. Jahrhundert über das düstere Kapitel der Zwangsarbeiter:innen im Ersten und Zweiten Weltkrieg aus ganz Europa bis hin zur Arbeitsmigration der Wirtschaftswunderjahre aus Italien und der Türkei. Dreh- und Angelpunkt der Schau im Wasserhochbehälter ist eine Filminstallation, die umfangreiches Archivmaterial und 3D-Elemente zu einer prägnanten Hütten-Geschichte in zeitgemäßer Bildsprache montiert. Mit Faber Courtial konnte hierfür eines der führenden deutschen Unternehmen im Bereich Visuelle Effekte und Virtual Reality gewonnen werden, welches neben Arbeiten für Museen auch an zahlreichen Terra X-Produktionen beteiligt war. Die Autorin Nina Koshofer, die bereits den abendfüllenden Film „Der Stahlbaron – Hermann Röchling und die Völklinger Hütte“ für SWR/arte realisiert hat, hat in enger Zusammenarbeit mit dem Weltkulturerbe-Team und der wissenschaftlichen Beraterin Dr. Inge Plettenberg für die inhaltliche Qualität der Darstellung gesorgt. Die Exponate im Wasserhochbehälter schlagen einen Bogen von der Gründung der Völklinger Eisenhütte vor 150 Jahren bis zum Ende der Roheisenproduktion im Jahr 1986. Wir treffen auf den Reisekoffer des Hüttengründers Julius Buch mitsamt historischen Dokumenten und ein Originalstück jener erfolgreichen Stahlträger mit Röchling-Prägung, die zum rasanten Aufstieg der Hütte beigetragen haben. Außerdem im Wasserhochbehälter zu erleben: ein Originalschwungrad des Erzschrägaufzugs, ein Radio-Interview des Vielfliegers und Wehrwirtschaftsführers Hermann Röchling vom Berliner Flugplatz Tempelhof, historische Schuhe, Stechuhren und Schilder aus Betriebszeiten sowie Erinnerungen von ehemaligen Werksangehörigen, die eigens für die Ausstellung neu zusammengetragen und aufgenommen wurden. Hinzu kommen zahlreiche fotografische Zeitzeugnisse aus den unterschiedlichen Hütten-Epochen sowie Werkzeitschriften und Werbebroschüren. Alles zusammen bildet einen emotional dichten und höchst anschaulichen Überblick zur bewegten Historie der Hütte. So durchwandern wir verschiedenste Realitäten um das ehemalige Eisen- und Stahlwerk: von den Frauen, die im Werk arbeiteten, über den Generalstreik von 1919 bis zu den veritablen Wimmelbildern des Schichtwechsels, der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts das Stadtleben rund um den Völklinger Bahnhof und seine Kneipen bestimmte. Und wer erfahren möchte, welches Gewicht die sogenannten „Erzengel“ auf ihren Köpfen transportierten, kann gerne selbst einmal einen entsprechenden Korb mit Erz anheben. BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE ist die erste Ausstellung im historischen Wasserhochbehälter und bietet die Möglichkeit, bereits vor der Eröffnung des neuen Haupteingangs einen Blick in diesen bedeutenden industriellen Bau aus dem Jahr 1917/18 zu werfen und so einen ersten Eindruck von der auratischen Raumatmosphäre zu erhalten. Bis zur Fertigstellung des neuen Eingangs im Oktober steht die Ausstellung Besucher:innen im Rahmen von Führungen offen. Der Zugang in die zweite Etage erfolgt über die neue Brücke am Kohlegleis.   BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE 2. Etage des Wasserhochbehälters Weltkulturerbe Völklinger Hütte 22. Juli 2023 bis 27. August 2028 Zentrale Filminstallation und zahlreiche Exponate sowie Text-, Foto-, Ton- und Filmdokumente aus der Geschichte der Völklinger Hütte Kurator: Dr. Ralf Beil, Generaldirektor Weltkulturerbe Völklinger Hütte

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Do,
03.
Sept.

Bewegung. Macht. Geschichte

Völklinger Hütte

10:00 Uhr·Bühne & Shows

Die Völklinger Hütte war ein pulsierendes Kraftzentrum, in das jeden Tag im Schichttakt die Arbeiter:innen hinein- und hinausströmten. Ebenso kamen ständig Rohstoffe und Materialen in Völklingen an, während zugleich Eisen und Stahl in alle Himmelsrichtungen exportiert wurden. Die Ausstellung BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE in der zweiten Etage des Wasserhochbehälters eröffnet bislang unbekannte Perspektiven auf die Rohstoff-, Menschen- und Produktströme, die elementar mit der Geschichte der Völklinger Hütte verbunden sind. "Wir haben nun die einmalige Gelegenheit, die historischen Bewegungen von Menschen und Material rund um das Eisenwerk multimedial zu bündeln und die europäischen wie globalen Vernetzungen der Hütte sichtbar und erlebbar zu machen“, erläutert Generaldirektor Dr. Ralf Beil. So kamen die für die Eisenproduktion nötigen Erze nicht nur aus Lothringen, sondern ab den 1960er Jahren von allen sechs Kontinenten. Geliefert wurde spätestens ab der Nachkriegszeit weltweit. Die humane Mobilität in all ihren – auch drastisch gewaltsamen – Facetten bildet ein bedeutendes Element der Ausstellung: von den Wanderarbeitern und verarmten Bauern aus der Großregion im 19. Jahrhundert über das düstere Kapitel der Zwangsarbeiter:innen im Ersten und Zweiten Weltkrieg aus ganz Europa bis hin zur Arbeitsmigration der Wirtschaftswunderjahre aus Italien und der Türkei. Dreh- und Angelpunkt der Schau im Wasserhochbehälter ist eine Filminstallation, die umfangreiches Archivmaterial und 3D-Elemente zu einer prägnanten Hütten-Geschichte in zeitgemäßer Bildsprache montiert. Mit Faber Courtial konnte hierfür eines der führenden deutschen Unternehmen im Bereich Visuelle Effekte und Virtual Reality gewonnen werden, welches neben Arbeiten für Museen auch an zahlreichen Terra X-Produktionen beteiligt war. Die Autorin Nina Koshofer, die bereits den abendfüllenden Film „Der Stahlbaron – Hermann Röchling und die Völklinger Hütte“ für SWR/arte realisiert hat, hat in enger Zusammenarbeit mit dem Weltkulturerbe-Team und der wissenschaftlichen Beraterin Dr. Inge Plettenberg für die inhaltliche Qualität der Darstellung gesorgt. Die Exponate im Wasserhochbehälter schlagen einen Bogen von der Gründung der Völklinger Eisenhütte vor 150 Jahren bis zum Ende der Roheisenproduktion im Jahr 1986. Wir treffen auf den Reisekoffer des Hüttengründers Julius Buch mitsamt historischen Dokumenten und ein Originalstück jener erfolgreichen Stahlträger mit Röchling-Prägung, die zum rasanten Aufstieg der Hütte beigetragen haben. Außerdem im Wasserhochbehälter zu erleben: ein Originalschwungrad des Erzschrägaufzugs, ein Radio-Interview des Vielfliegers und Wehrwirtschaftsführers Hermann Röchling vom Berliner Flugplatz Tempelhof, historische Schuhe, Stechuhren und Schilder aus Betriebszeiten sowie Erinnerungen von ehemaligen Werksangehörigen, die eigens für die Ausstellung neu zusammengetragen und aufgenommen wurden. Hinzu kommen zahlreiche fotografische Zeitzeugnisse aus den unterschiedlichen Hütten-Epochen sowie Werkzeitschriften und Werbebroschüren. Alles zusammen bildet einen emotional dichten und höchst anschaulichen Überblick zur bewegten Historie der Hütte. So durchwandern wir verschiedenste Realitäten um das ehemalige Eisen- und Stahlwerk: von den Frauen, die im Werk arbeiteten, über den Generalstreik von 1919 bis zu den veritablen Wimmelbildern des Schichtwechsels, der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts das Stadtleben rund um den Völklinger Bahnhof und seine Kneipen bestimmte. Und wer erfahren möchte, welches Gewicht die sogenannten „Erzengel“ auf ihren Köpfen transportierten, kann gerne selbst einmal einen entsprechenden Korb mit Erz anheben. BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE ist die erste Ausstellung im historischen Wasserhochbehälter und bietet die Möglichkeit, bereits vor der Eröffnung des neuen Haupteingangs einen Blick in diesen bedeutenden industriellen Bau aus dem Jahr 1917/18 zu werfen und so einen ersten Eindruck von der auratischen Raumatmosphäre zu erhalten. Bis zur Fertigstellung des neuen Eingangs im Oktober steht die Ausstellung Besucher:innen im Rahmen von Führungen offen. Der Zugang in die zweite Etage erfolgt über die neue Brücke am Kohlegleis.   BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE 2. Etage des Wasserhochbehälters Weltkulturerbe Völklinger Hütte 22. Juli 2023 bis 27. August 2028 Zentrale Filminstallation und zahlreiche Exponate sowie Text-, Foto-, Ton- und Filmdokumente aus der Geschichte der Völklinger Hütte Kurator: Dr. Ralf Beil, Generaldirektor Weltkulturerbe Völklinger Hütte

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Fr,
04.
Sept.

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10:00 Uhr·Bühne & Shows

Die Völklinger Hütte war ein pulsierendes Kraftzentrum, in das jeden Tag im Schichttakt die Arbeiter:innen hinein- und hinausströmten. Ebenso kamen ständig Rohstoffe und Materialen in Völklingen an, während zugleich Eisen und Stahl in alle Himmelsrichtungen exportiert wurden. Die Ausstellung BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE in der zweiten Etage des Wasserhochbehälters eröffnet bislang unbekannte Perspektiven auf die Rohstoff-, Menschen- und Produktströme, die elementar mit der Geschichte der Völklinger Hütte verbunden sind. "Wir haben nun die einmalige Gelegenheit, die historischen Bewegungen von Menschen und Material rund um das Eisenwerk multimedial zu bündeln und die europäischen wie globalen Vernetzungen der Hütte sichtbar und erlebbar zu machen“, erläutert Generaldirektor Dr. Ralf Beil. So kamen die für die Eisenproduktion nötigen Erze nicht nur aus Lothringen, sondern ab den 1960er Jahren von allen sechs Kontinenten. Geliefert wurde spätestens ab der Nachkriegszeit weltweit. Die humane Mobilität in all ihren – auch drastisch gewaltsamen – Facetten bildet ein bedeutendes Element der Ausstellung: von den Wanderarbeitern und verarmten Bauern aus der Großregion im 19. Jahrhundert über das düstere Kapitel der Zwangsarbeiter:innen im Ersten und Zweiten Weltkrieg aus ganz Europa bis hin zur Arbeitsmigration der Wirtschaftswunderjahre aus Italien und der Türkei. Dreh- und Angelpunkt der Schau im Wasserhochbehälter ist eine Filminstallation, die umfangreiches Archivmaterial und 3D-Elemente zu einer prägnanten Hütten-Geschichte in zeitgemäßer Bildsprache montiert. Mit Faber Courtial konnte hierfür eines der führenden deutschen Unternehmen im Bereich Visuelle Effekte und Virtual Reality gewonnen werden, welches neben Arbeiten für Museen auch an zahlreichen Terra X-Produktionen beteiligt war. Die Autorin Nina Koshofer, die bereits den abendfüllenden Film „Der Stahlbaron – Hermann Röchling und die Völklinger Hütte“ für SWR/arte realisiert hat, hat in enger Zusammenarbeit mit dem Weltkulturerbe-Team und der wissenschaftlichen Beraterin Dr. Inge Plettenberg für die inhaltliche Qualität der Darstellung gesorgt. Die Exponate im Wasserhochbehälter schlagen einen Bogen von der Gründung der Völklinger Eisenhütte vor 150 Jahren bis zum Ende der Roheisenproduktion im Jahr 1986. Wir treffen auf den Reisekoffer des Hüttengründers Julius Buch mitsamt historischen Dokumenten und ein Originalstück jener erfolgreichen Stahlträger mit Röchling-Prägung, die zum rasanten Aufstieg der Hütte beigetragen haben. Außerdem im Wasserhochbehälter zu erleben: ein Originalschwungrad des Erzschrägaufzugs, ein Radio-Interview des Vielfliegers und Wehrwirtschaftsführers Hermann Röchling vom Berliner Flugplatz Tempelhof, historische Schuhe, Stechuhren und Schilder aus Betriebszeiten sowie Erinnerungen von ehemaligen Werksangehörigen, die eigens für die Ausstellung neu zusammengetragen und aufgenommen wurden. Hinzu kommen zahlreiche fotografische Zeitzeugnisse aus den unterschiedlichen Hütten-Epochen sowie Werkzeitschriften und Werbebroschüren. Alles zusammen bildet einen emotional dichten und höchst anschaulichen Überblick zur bewegten Historie der Hütte. So durchwandern wir verschiedenste Realitäten um das ehemalige Eisen- und Stahlwerk: von den Frauen, die im Werk arbeiteten, über den Generalstreik von 1919 bis zu den veritablen Wimmelbildern des Schichtwechsels, der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts das Stadtleben rund um den Völklinger Bahnhof und seine Kneipen bestimmte. Und wer erfahren möchte, welches Gewicht die sogenannten „Erzengel“ auf ihren Köpfen transportierten, kann gerne selbst einmal einen entsprechenden Korb mit Erz anheben. BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE ist die erste Ausstellung im historischen Wasserhochbehälter und bietet die Möglichkeit, bereits vor der Eröffnung des neuen Haupteingangs einen Blick in diesen bedeutenden industriellen Bau aus dem Jahr 1917/18 zu werfen und so einen ersten Eindruck von der auratischen Raumatmosphäre zu erhalten. Bis zur Fertigstellung des neuen Eingangs im Oktober steht die Ausstellung Besucher:innen im Rahmen von Führungen offen. Der Zugang in die zweite Etage erfolgt über die neue Brücke am Kohlegleis.   BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE 2. Etage des Wasserhochbehälters Weltkulturerbe Völklinger Hütte 22. Juli 2023 bis 27. August 2028 Zentrale Filminstallation und zahlreiche Exponate sowie Text-, Foto-, Ton- und Filmdokumente aus der Geschichte der Völklinger Hütte Kurator: Dr. Ralf Beil, Generaldirektor Weltkulturerbe Völklinger Hütte

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Sa,
05.
Sept.

Bewegung. Macht. Geschichte

Völklinger Hütte

10:00 Uhr·Bühne & Shows

Die Völklinger Hütte war ein pulsierendes Kraftzentrum, in das jeden Tag im Schichttakt die Arbeiter:innen hinein- und hinausströmten. Ebenso kamen ständig Rohstoffe und Materialen in Völklingen an, während zugleich Eisen und Stahl in alle Himmelsrichtungen exportiert wurden. Die Ausstellung BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE in der zweiten Etage des Wasserhochbehälters eröffnet bislang unbekannte Perspektiven auf die Rohstoff-, Menschen- und Produktströme, die elementar mit der Geschichte der Völklinger Hütte verbunden sind. "Wir haben nun die einmalige Gelegenheit, die historischen Bewegungen von Menschen und Material rund um das Eisenwerk multimedial zu bündeln und die europäischen wie globalen Vernetzungen der Hütte sichtbar und erlebbar zu machen“, erläutert Generaldirektor Dr. Ralf Beil. So kamen die für die Eisenproduktion nötigen Erze nicht nur aus Lothringen, sondern ab den 1960er Jahren von allen sechs Kontinenten. Geliefert wurde spätestens ab der Nachkriegszeit weltweit. Die humane Mobilität in all ihren – auch drastisch gewaltsamen – Facetten bildet ein bedeutendes Element der Ausstellung: von den Wanderarbeitern und verarmten Bauern aus der Großregion im 19. Jahrhundert über das düstere Kapitel der Zwangsarbeiter:innen im Ersten und Zweiten Weltkrieg aus ganz Europa bis hin zur Arbeitsmigration der Wirtschaftswunderjahre aus Italien und der Türkei. Dreh- und Angelpunkt der Schau im Wasserhochbehälter ist eine Filminstallation, die umfangreiches Archivmaterial und 3D-Elemente zu einer prägnanten Hütten-Geschichte in zeitgemäßer Bildsprache montiert. Mit Faber Courtial konnte hierfür eines der führenden deutschen Unternehmen im Bereich Visuelle Effekte und Virtual Reality gewonnen werden, welches neben Arbeiten für Museen auch an zahlreichen Terra X-Produktionen beteiligt war. Die Autorin Nina Koshofer, die bereits den abendfüllenden Film „Der Stahlbaron – Hermann Röchling und die Völklinger Hütte“ für SWR/arte realisiert hat, hat in enger Zusammenarbeit mit dem Weltkulturerbe-Team und der wissenschaftlichen Beraterin Dr. Inge Plettenberg für die inhaltliche Qualität der Darstellung gesorgt. Die Exponate im Wasserhochbehälter schlagen einen Bogen von der Gründung der Völklinger Eisenhütte vor 150 Jahren bis zum Ende der Roheisenproduktion im Jahr 1986. Wir treffen auf den Reisekoffer des Hüttengründers Julius Buch mitsamt historischen Dokumenten und ein Originalstück jener erfolgreichen Stahlträger mit Röchling-Prägung, die zum rasanten Aufstieg der Hütte beigetragen haben. Außerdem im Wasserhochbehälter zu erleben: ein Originalschwungrad des Erzschrägaufzugs, ein Radio-Interview des Vielfliegers und Wehrwirtschaftsführers Hermann Röchling vom Berliner Flugplatz Tempelhof, historische Schuhe, Stechuhren und Schilder aus Betriebszeiten sowie Erinnerungen von ehemaligen Werksangehörigen, die eigens für die Ausstellung neu zusammengetragen und aufgenommen wurden. Hinzu kommen zahlreiche fotografische Zeitzeugnisse aus den unterschiedlichen Hütten-Epochen sowie Werkzeitschriften und Werbebroschüren. Alles zusammen bildet einen emotional dichten und höchst anschaulichen Überblick zur bewegten Historie der Hütte. So durchwandern wir verschiedenste Realitäten um das ehemalige Eisen- und Stahlwerk: von den Frauen, die im Werk arbeiteten, über den Generalstreik von 1919 bis zu den veritablen Wimmelbildern des Schichtwechsels, der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts das Stadtleben rund um den Völklinger Bahnhof und seine Kneipen bestimmte. Und wer erfahren möchte, welches Gewicht die sogenannten „Erzengel“ auf ihren Köpfen transportierten, kann gerne selbst einmal einen entsprechenden Korb mit Erz anheben. BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE ist die erste Ausstellung im historischen Wasserhochbehälter und bietet die Möglichkeit, bereits vor der Eröffnung des neuen Haupteingangs einen Blick in diesen bedeutenden industriellen Bau aus dem Jahr 1917/18 zu werfen und so einen ersten Eindruck von der auratischen Raumatmosphäre zu erhalten. Bis zur Fertigstellung des neuen Eingangs im Oktober steht die Ausstellung Besucher:innen im Rahmen von Führungen offen. Der Zugang in die zweite Etage erfolgt über die neue Brücke am Kohlegleis.   BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE 2. Etage des Wasserhochbehälters Weltkulturerbe Völklinger Hütte 22. Juli 2023 bis 27. August 2028 Zentrale Filminstallation und zahlreiche Exponate sowie Text-, Foto-, Ton- und Filmdokumente aus der Geschichte der Völklinger Hütte Kurator: Dr. Ralf Beil, Generaldirektor Weltkulturerbe Völklinger Hütte

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So,
06.
Sept.

Bewegung. Macht. Geschichte

Völklinger Hütte

10:00 Uhr·Bühne & Shows

Die Völklinger Hütte war ein pulsierendes Kraftzentrum, in das jeden Tag im Schichttakt die Arbeiter:innen hinein- und hinausströmten. Ebenso kamen ständig Rohstoffe und Materialen in Völklingen an, während zugleich Eisen und Stahl in alle Himmelsrichtungen exportiert wurden. Die Ausstellung BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE in der zweiten Etage des Wasserhochbehälters eröffnet bislang unbekannte Perspektiven auf die Rohstoff-, Menschen- und Produktströme, die elementar mit der Geschichte der Völklinger Hütte verbunden sind. "Wir haben nun die einmalige Gelegenheit, die historischen Bewegungen von Menschen und Material rund um das Eisenwerk multimedial zu bündeln und die europäischen wie globalen Vernetzungen der Hütte sichtbar und erlebbar zu machen“, erläutert Generaldirektor Dr. Ralf Beil. So kamen die für die Eisenproduktion nötigen Erze nicht nur aus Lothringen, sondern ab den 1960er Jahren von allen sechs Kontinenten. Geliefert wurde spätestens ab der Nachkriegszeit weltweit. Die humane Mobilität in all ihren – auch drastisch gewaltsamen – Facetten bildet ein bedeutendes Element der Ausstellung: von den Wanderarbeitern und verarmten Bauern aus der Großregion im 19. Jahrhundert über das düstere Kapitel der Zwangsarbeiter:innen im Ersten und Zweiten Weltkrieg aus ganz Europa bis hin zur Arbeitsmigration der Wirtschaftswunderjahre aus Italien und der Türkei. Dreh- und Angelpunkt der Schau im Wasserhochbehälter ist eine Filminstallation, die umfangreiches Archivmaterial und 3D-Elemente zu einer prägnanten Hütten-Geschichte in zeitgemäßer Bildsprache montiert. Mit Faber Courtial konnte hierfür eines der führenden deutschen Unternehmen im Bereich Visuelle Effekte und Virtual Reality gewonnen werden, welches neben Arbeiten für Museen auch an zahlreichen Terra X-Produktionen beteiligt war. Die Autorin Nina Koshofer, die bereits den abendfüllenden Film „Der Stahlbaron – Hermann Röchling und die Völklinger Hütte“ für SWR/arte realisiert hat, hat in enger Zusammenarbeit mit dem Weltkulturerbe-Team und der wissenschaftlichen Beraterin Dr. Inge Plettenberg für die inhaltliche Qualität der Darstellung gesorgt. Die Exponate im Wasserhochbehälter schlagen einen Bogen von der Gründung der Völklinger Eisenhütte vor 150 Jahren bis zum Ende der Roheisenproduktion im Jahr 1986. Wir treffen auf den Reisekoffer des Hüttengründers Julius Buch mitsamt historischen Dokumenten und ein Originalstück jener erfolgreichen Stahlträger mit Röchling-Prägung, die zum rasanten Aufstieg der Hütte beigetragen haben. Außerdem im Wasserhochbehälter zu erleben: ein Originalschwungrad des Erzschrägaufzugs, ein Radio-Interview des Vielfliegers und Wehrwirtschaftsführers Hermann Röchling vom Berliner Flugplatz Tempelhof, historische Schuhe, Stechuhren und Schilder aus Betriebszeiten sowie Erinnerungen von ehemaligen Werksangehörigen, die eigens für die Ausstellung neu zusammengetragen und aufgenommen wurden. Hinzu kommen zahlreiche fotografische Zeitzeugnisse aus den unterschiedlichen Hütten-Epochen sowie Werkzeitschriften und Werbebroschüren. Alles zusammen bildet einen emotional dichten und höchst anschaulichen Überblick zur bewegten Historie der Hütte. So durchwandern wir verschiedenste Realitäten um das ehemalige Eisen- und Stahlwerk: von den Frauen, die im Werk arbeiteten, über den Generalstreik von 1919 bis zu den veritablen Wimmelbildern des Schichtwechsels, der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts das Stadtleben rund um den Völklinger Bahnhof und seine Kneipen bestimmte. Und wer erfahren möchte, welches Gewicht die sogenannten „Erzengel“ auf ihren Köpfen transportierten, kann gerne selbst einmal einen entsprechenden Korb mit Erz anheben. BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE ist die erste Ausstellung im historischen Wasserhochbehälter und bietet die Möglichkeit, bereits vor der Eröffnung des neuen Haupteingangs einen Blick in diesen bedeutenden industriellen Bau aus dem Jahr 1917/18 zu werfen und so einen ersten Eindruck von der auratischen Raumatmosphäre zu erhalten. Bis zur Fertigstellung des neuen Eingangs im Oktober steht die Ausstellung Besucher:innen im Rahmen von Führungen offen. Der Zugang in die zweite Etage erfolgt über die neue Brücke am Kohlegleis.   BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE 2. Etage des Wasserhochbehälters Weltkulturerbe Völklinger Hütte 22. Juli 2023 bis 27. August 2028 Zentrale Filminstallation und zahlreiche Exponate sowie Text-, Foto-, Ton- und Filmdokumente aus der Geschichte der Völklinger Hütte Kurator: Dr. Ralf Beil, Generaldirektor Weltkulturerbe Völklinger Hütte

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Mo,
07.
Sept.

Bewegung. Macht. Geschichte

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Die Völklinger Hütte war ein pulsierendes Kraftzentrum, in das jeden Tag im Schichttakt die Arbeiter:innen hinein- und hinausströmten. Ebenso kamen ständig Rohstoffe und Materialen in Völklingen an, während zugleich Eisen und Stahl in alle Himmelsrichtungen exportiert wurden. Die Ausstellung BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE in der zweiten Etage des Wasserhochbehälters eröffnet bislang unbekannte Perspektiven auf die Rohstoff-, Menschen- und Produktströme, die elementar mit der Geschichte der Völklinger Hütte verbunden sind. "Wir haben nun die einmalige Gelegenheit, die historischen Bewegungen von Menschen und Material rund um das Eisenwerk multimedial zu bündeln und die europäischen wie globalen Vernetzungen der Hütte sichtbar und erlebbar zu machen“, erläutert Generaldirektor Dr. Ralf Beil. So kamen die für die Eisenproduktion nötigen Erze nicht nur aus Lothringen, sondern ab den 1960er Jahren von allen sechs Kontinenten. Geliefert wurde spätestens ab der Nachkriegszeit weltweit. Die humane Mobilität in all ihren – auch drastisch gewaltsamen – Facetten bildet ein bedeutendes Element der Ausstellung: von den Wanderarbeitern und verarmten Bauern aus der Großregion im 19. Jahrhundert über das düstere Kapitel der Zwangsarbeiter:innen im Ersten und Zweiten Weltkrieg aus ganz Europa bis hin zur Arbeitsmigration der Wirtschaftswunderjahre aus Italien und der Türkei. Dreh- und Angelpunkt der Schau im Wasserhochbehälter ist eine Filminstallation, die umfangreiches Archivmaterial und 3D-Elemente zu einer prägnanten Hütten-Geschichte in zeitgemäßer Bildsprache montiert. Mit Faber Courtial konnte hierfür eines der führenden deutschen Unternehmen im Bereich Visuelle Effekte und Virtual Reality gewonnen werden, welches neben Arbeiten für Museen auch an zahlreichen Terra X-Produktionen beteiligt war. Die Autorin Nina Koshofer, die bereits den abendfüllenden Film „Der Stahlbaron – Hermann Röchling und die Völklinger Hütte“ für SWR/arte realisiert hat, hat in enger Zusammenarbeit mit dem Weltkulturerbe-Team und der wissenschaftlichen Beraterin Dr. Inge Plettenberg für die inhaltliche Qualität der Darstellung gesorgt. Die Exponate im Wasserhochbehälter schlagen einen Bogen von der Gründung der Völklinger Eisenhütte vor 150 Jahren bis zum Ende der Roheisenproduktion im Jahr 1986. Wir treffen auf den Reisekoffer des Hüttengründers Julius Buch mitsamt historischen Dokumenten und ein Originalstück jener erfolgreichen Stahlträger mit Röchling-Prägung, die zum rasanten Aufstieg der Hütte beigetragen haben. Außerdem im Wasserhochbehälter zu erleben: ein Originalschwungrad des Erzschrägaufzugs, ein Radio-Interview des Vielfliegers und Wehrwirtschaftsführers Hermann Röchling vom Berliner Flugplatz Tempelhof, historische Schuhe, Stechuhren und Schilder aus Betriebszeiten sowie Erinnerungen von ehemaligen Werksangehörigen, die eigens für die Ausstellung neu zusammengetragen und aufgenommen wurden. Hinzu kommen zahlreiche fotografische Zeitzeugnisse aus den unterschiedlichen Hütten-Epochen sowie Werkzeitschriften und Werbebroschüren. Alles zusammen bildet einen emotional dichten und höchst anschaulichen Überblick zur bewegten Historie der Hütte. So durchwandern wir verschiedenste Realitäten um das ehemalige Eisen- und Stahlwerk: von den Frauen, die im Werk arbeiteten, über den Generalstreik von 1919 bis zu den veritablen Wimmelbildern des Schichtwechsels, der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts das Stadtleben rund um den Völklinger Bahnhof und seine Kneipen bestimmte. Und wer erfahren möchte, welches Gewicht die sogenannten „Erzengel“ auf ihren Köpfen transportierten, kann gerne selbst einmal einen entsprechenden Korb mit Erz anheben. BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE ist die erste Ausstellung im historischen Wasserhochbehälter und bietet die Möglichkeit, bereits vor der Eröffnung des neuen Haupteingangs einen Blick in diesen bedeutenden industriellen Bau aus dem Jahr 1917/18 zu werfen und so einen ersten Eindruck von der auratischen Raumatmosphäre zu erhalten. Bis zur Fertigstellung des neuen Eingangs im Oktober steht die Ausstellung Besucher:innen im Rahmen von Führungen offen. Der Zugang in die zweite Etage erfolgt über die neue Brücke am Kohlegleis.   BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE 2. Etage des Wasserhochbehälters Weltkulturerbe Völklinger Hütte 22. Juli 2023 bis 27. August 2028 Zentrale Filminstallation und zahlreiche Exponate sowie Text-, Foto-, Ton- und Filmdokumente aus der Geschichte der Völklinger Hütte Kurator: Dr. Ralf Beil, Generaldirektor Weltkulturerbe Völklinger Hütte

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Di,
08.
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Völklinger Hütte

10:00 Uhr·Bühne & Shows

Die Völklinger Hütte war ein pulsierendes Kraftzentrum, in das jeden Tag im Schichttakt die Arbeiter:innen hinein- und hinausströmten. Ebenso kamen ständig Rohstoffe und Materialen in Völklingen an, während zugleich Eisen und Stahl in alle Himmelsrichtungen exportiert wurden. Die Ausstellung BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE in der zweiten Etage des Wasserhochbehälters eröffnet bislang unbekannte Perspektiven auf die Rohstoff-, Menschen- und Produktströme, die elementar mit der Geschichte der Völklinger Hütte verbunden sind. "Wir haben nun die einmalige Gelegenheit, die historischen Bewegungen von Menschen und Material rund um das Eisenwerk multimedial zu bündeln und die europäischen wie globalen Vernetzungen der Hütte sichtbar und erlebbar zu machen“, erläutert Generaldirektor Dr. Ralf Beil. So kamen die für die Eisenproduktion nötigen Erze nicht nur aus Lothringen, sondern ab den 1960er Jahren von allen sechs Kontinenten. Geliefert wurde spätestens ab der Nachkriegszeit weltweit. Die humane Mobilität in all ihren – auch drastisch gewaltsamen – Facetten bildet ein bedeutendes Element der Ausstellung: von den Wanderarbeitern und verarmten Bauern aus der Großregion im 19. Jahrhundert über das düstere Kapitel der Zwangsarbeiter:innen im Ersten und Zweiten Weltkrieg aus ganz Europa bis hin zur Arbeitsmigration der Wirtschaftswunderjahre aus Italien und der Türkei. Dreh- und Angelpunkt der Schau im Wasserhochbehälter ist eine Filminstallation, die umfangreiches Archivmaterial und 3D-Elemente zu einer prägnanten Hütten-Geschichte in zeitgemäßer Bildsprache montiert. Mit Faber Courtial konnte hierfür eines der führenden deutschen Unternehmen im Bereich Visuelle Effekte und Virtual Reality gewonnen werden, welches neben Arbeiten für Museen auch an zahlreichen Terra X-Produktionen beteiligt war. Die Autorin Nina Koshofer, die bereits den abendfüllenden Film „Der Stahlbaron – Hermann Röchling und die Völklinger Hütte“ für SWR/arte realisiert hat, hat in enger Zusammenarbeit mit dem Weltkulturerbe-Team und der wissenschaftlichen Beraterin Dr. Inge Plettenberg für die inhaltliche Qualität der Darstellung gesorgt. Die Exponate im Wasserhochbehälter schlagen einen Bogen von der Gründung der Völklinger Eisenhütte vor 150 Jahren bis zum Ende der Roheisenproduktion im Jahr 1986. Wir treffen auf den Reisekoffer des Hüttengründers Julius Buch mitsamt historischen Dokumenten und ein Originalstück jener erfolgreichen Stahlträger mit Röchling-Prägung, die zum rasanten Aufstieg der Hütte beigetragen haben. Außerdem im Wasserhochbehälter zu erleben: ein Originalschwungrad des Erzschrägaufzugs, ein Radio-Interview des Vielfliegers und Wehrwirtschaftsführers Hermann Röchling vom Berliner Flugplatz Tempelhof, historische Schuhe, Stechuhren und Schilder aus Betriebszeiten sowie Erinnerungen von ehemaligen Werksangehörigen, die eigens für die Ausstellung neu zusammengetragen und aufgenommen wurden. Hinzu kommen zahlreiche fotografische Zeitzeugnisse aus den unterschiedlichen Hütten-Epochen sowie Werkzeitschriften und Werbebroschüren. Alles zusammen bildet einen emotional dichten und höchst anschaulichen Überblick zur bewegten Historie der Hütte. So durchwandern wir verschiedenste Realitäten um das ehemalige Eisen- und Stahlwerk: von den Frauen, die im Werk arbeiteten, über den Generalstreik von 1919 bis zu den veritablen Wimmelbildern des Schichtwechsels, der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts das Stadtleben rund um den Völklinger Bahnhof und seine Kneipen bestimmte. Und wer erfahren möchte, welches Gewicht die sogenannten „Erzengel“ auf ihren Köpfen transportierten, kann gerne selbst einmal einen entsprechenden Korb mit Erz anheben. BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE ist die erste Ausstellung im historischen Wasserhochbehälter und bietet die Möglichkeit, bereits vor der Eröffnung des neuen Haupteingangs einen Blick in diesen bedeutenden industriellen Bau aus dem Jahr 1917/18 zu werfen und so einen ersten Eindruck von der auratischen Raumatmosphäre zu erhalten. Bis zur Fertigstellung des neuen Eingangs im Oktober steht die Ausstellung Besucher:innen im Rahmen von Führungen offen. Der Zugang in die zweite Etage erfolgt über die neue Brücke am Kohlegleis.   BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE 2. Etage des Wasserhochbehälters Weltkulturerbe Völklinger Hütte 22. Juli 2023 bis 27. August 2028 Zentrale Filminstallation und zahlreiche Exponate sowie Text-, Foto-, Ton- und Filmdokumente aus der Geschichte der Völklinger Hütte Kurator: Dr. Ralf Beil, Generaldirektor Weltkulturerbe Völklinger Hütte

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Bühne & Show
Mi,
09.
Sept.

Bewegung. Macht. Geschichte

Völklinger Hütte

10:00 Uhr·Bühne & Shows

Die Völklinger Hütte war ein pulsierendes Kraftzentrum, in das jeden Tag im Schichttakt die Arbeiter:innen hinein- und hinausströmten. Ebenso kamen ständig Rohstoffe und Materialen in Völklingen an, während zugleich Eisen und Stahl in alle Himmelsrichtungen exportiert wurden. Die Ausstellung BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE in der zweiten Etage des Wasserhochbehälters eröffnet bislang unbekannte Perspektiven auf die Rohstoff-, Menschen- und Produktströme, die elementar mit der Geschichte der Völklinger Hütte verbunden sind. "Wir haben nun die einmalige Gelegenheit, die historischen Bewegungen von Menschen und Material rund um das Eisenwerk multimedial zu bündeln und die europäischen wie globalen Vernetzungen der Hütte sichtbar und erlebbar zu machen“, erläutert Generaldirektor Dr. Ralf Beil. So kamen die für die Eisenproduktion nötigen Erze nicht nur aus Lothringen, sondern ab den 1960er Jahren von allen sechs Kontinenten. Geliefert wurde spätestens ab der Nachkriegszeit weltweit. Die humane Mobilität in all ihren – auch drastisch gewaltsamen – Facetten bildet ein bedeutendes Element der Ausstellung: von den Wanderarbeitern und verarmten Bauern aus der Großregion im 19. Jahrhundert über das düstere Kapitel der Zwangsarbeiter:innen im Ersten und Zweiten Weltkrieg aus ganz Europa bis hin zur Arbeitsmigration der Wirtschaftswunderjahre aus Italien und der Türkei. Dreh- und Angelpunkt der Schau im Wasserhochbehälter ist eine Filminstallation, die umfangreiches Archivmaterial und 3D-Elemente zu einer prägnanten Hütten-Geschichte in zeitgemäßer Bildsprache montiert. Mit Faber Courtial konnte hierfür eines der führenden deutschen Unternehmen im Bereich Visuelle Effekte und Virtual Reality gewonnen werden, welches neben Arbeiten für Museen auch an zahlreichen Terra X-Produktionen beteiligt war. Die Autorin Nina Koshofer, die bereits den abendfüllenden Film „Der Stahlbaron – Hermann Röchling und die Völklinger Hütte“ für SWR/arte realisiert hat, hat in enger Zusammenarbeit mit dem Weltkulturerbe-Team und der wissenschaftlichen Beraterin Dr. Inge Plettenberg für die inhaltliche Qualität der Darstellung gesorgt. Die Exponate im Wasserhochbehälter schlagen einen Bogen von der Gründung der Völklinger Eisenhütte vor 150 Jahren bis zum Ende der Roheisenproduktion im Jahr 1986. Wir treffen auf den Reisekoffer des Hüttengründers Julius Buch mitsamt historischen Dokumenten und ein Originalstück jener erfolgreichen Stahlträger mit Röchling-Prägung, die zum rasanten Aufstieg der Hütte beigetragen haben. Außerdem im Wasserhochbehälter zu erleben: ein Originalschwungrad des Erzschrägaufzugs, ein Radio-Interview des Vielfliegers und Wehrwirtschaftsführers Hermann Röchling vom Berliner Flugplatz Tempelhof, historische Schuhe, Stechuhren und Schilder aus Betriebszeiten sowie Erinnerungen von ehemaligen Werksangehörigen, die eigens für die Ausstellung neu zusammengetragen und aufgenommen wurden. Hinzu kommen zahlreiche fotografische Zeitzeugnisse aus den unterschiedlichen Hütten-Epochen sowie Werkzeitschriften und Werbebroschüren. Alles zusammen bildet einen emotional dichten und höchst anschaulichen Überblick zur bewegten Historie der Hütte. So durchwandern wir verschiedenste Realitäten um das ehemalige Eisen- und Stahlwerk: von den Frauen, die im Werk arbeiteten, über den Generalstreik von 1919 bis zu den veritablen Wimmelbildern des Schichtwechsels, der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts das Stadtleben rund um den Völklinger Bahnhof und seine Kneipen bestimmte. Und wer erfahren möchte, welches Gewicht die sogenannten „Erzengel“ auf ihren Köpfen transportierten, kann gerne selbst einmal einen entsprechenden Korb mit Erz anheben. BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE ist die erste Ausstellung im historischen Wasserhochbehälter und bietet die Möglichkeit, bereits vor der Eröffnung des neuen Haupteingangs einen Blick in diesen bedeutenden industriellen Bau aus dem Jahr 1917/18 zu werfen und so einen ersten Eindruck von der auratischen Raumatmosphäre zu erhalten. Bis zur Fertigstellung des neuen Eingangs im Oktober steht die Ausstellung Besucher:innen im Rahmen von Führungen offen. Der Zugang in die zweite Etage erfolgt über die neue Brücke am Kohlegleis.   BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE 2. Etage des Wasserhochbehälters Weltkulturerbe Völklinger Hütte 22. Juli 2023 bis 27. August 2028 Zentrale Filminstallation und zahlreiche Exponate sowie Text-, Foto-, Ton- und Filmdokumente aus der Geschichte der Völklinger Hütte Kurator: Dr. Ralf Beil, Generaldirektor Weltkulturerbe Völklinger Hütte

Freunde & Umkreis: bald in der AppPreis folgt
Bühne & Show
Do,
10.
Sept.

Bewegung. Macht. Geschichte

Völklinger Hütte

10:00 Uhr·Bühne & Shows

Die Völklinger Hütte war ein pulsierendes Kraftzentrum, in das jeden Tag im Schichttakt die Arbeiter:innen hinein- und hinausströmten. Ebenso kamen ständig Rohstoffe und Materialen in Völklingen an, während zugleich Eisen und Stahl in alle Himmelsrichtungen exportiert wurden. Die Ausstellung BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE in der zweiten Etage des Wasserhochbehälters eröffnet bislang unbekannte Perspektiven auf die Rohstoff-, Menschen- und Produktströme, die elementar mit der Geschichte der Völklinger Hütte verbunden sind. "Wir haben nun die einmalige Gelegenheit, die historischen Bewegungen von Menschen und Material rund um das Eisenwerk multimedial zu bündeln und die europäischen wie globalen Vernetzungen der Hütte sichtbar und erlebbar zu machen“, erläutert Generaldirektor Dr. Ralf Beil. So kamen die für die Eisenproduktion nötigen Erze nicht nur aus Lothringen, sondern ab den 1960er Jahren von allen sechs Kontinenten. Geliefert wurde spätestens ab der Nachkriegszeit weltweit. Die humane Mobilität in all ihren – auch drastisch gewaltsamen – Facetten bildet ein bedeutendes Element der Ausstellung: von den Wanderarbeitern und verarmten Bauern aus der Großregion im 19. Jahrhundert über das düstere Kapitel der Zwangsarbeiter:innen im Ersten und Zweiten Weltkrieg aus ganz Europa bis hin zur Arbeitsmigration der Wirtschaftswunderjahre aus Italien und der Türkei. Dreh- und Angelpunkt der Schau im Wasserhochbehälter ist eine Filminstallation, die umfangreiches Archivmaterial und 3D-Elemente zu einer prägnanten Hütten-Geschichte in zeitgemäßer Bildsprache montiert. Mit Faber Courtial konnte hierfür eines der führenden deutschen Unternehmen im Bereich Visuelle Effekte und Virtual Reality gewonnen werden, welches neben Arbeiten für Museen auch an zahlreichen Terra X-Produktionen beteiligt war. Die Autorin Nina Koshofer, die bereits den abendfüllenden Film „Der Stahlbaron – Hermann Röchling und die Völklinger Hütte“ für SWR/arte realisiert hat, hat in enger Zusammenarbeit mit dem Weltkulturerbe-Team und der wissenschaftlichen Beraterin Dr. Inge Plettenberg für die inhaltliche Qualität der Darstellung gesorgt. Die Exponate im Wasserhochbehälter schlagen einen Bogen von der Gründung der Völklinger Eisenhütte vor 150 Jahren bis zum Ende der Roheisenproduktion im Jahr 1986. Wir treffen auf den Reisekoffer des Hüttengründers Julius Buch mitsamt historischen Dokumenten und ein Originalstück jener erfolgreichen Stahlträger mit Röchling-Prägung, die zum rasanten Aufstieg der Hütte beigetragen haben. Außerdem im Wasserhochbehälter zu erleben: ein Originalschwungrad des Erzschrägaufzugs, ein Radio-Interview des Vielfliegers und Wehrwirtschaftsführers Hermann Röchling vom Berliner Flugplatz Tempelhof, historische Schuhe, Stechuhren und Schilder aus Betriebszeiten sowie Erinnerungen von ehemaligen Werksangehörigen, die eigens für die Ausstellung neu zusammengetragen und aufgenommen wurden. Hinzu kommen zahlreiche fotografische Zeitzeugnisse aus den unterschiedlichen Hütten-Epochen sowie Werkzeitschriften und Werbebroschüren. Alles zusammen bildet einen emotional dichten und höchst anschaulichen Überblick zur bewegten Historie der Hütte. So durchwandern wir verschiedenste Realitäten um das ehemalige Eisen- und Stahlwerk: von den Frauen, die im Werk arbeiteten, über den Generalstreik von 1919 bis zu den veritablen Wimmelbildern des Schichtwechsels, der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts das Stadtleben rund um den Völklinger Bahnhof und seine Kneipen bestimmte. Und wer erfahren möchte, welches Gewicht die sogenannten „Erzengel“ auf ihren Köpfen transportierten, kann gerne selbst einmal einen entsprechenden Korb mit Erz anheben. BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE ist die erste Ausstellung im historischen Wasserhochbehälter und bietet die Möglichkeit, bereits vor der Eröffnung des neuen Haupteingangs einen Blick in diesen bedeutenden industriellen Bau aus dem Jahr 1917/18 zu werfen und so einen ersten Eindruck von der auratischen Raumatmosphäre zu erhalten. Bis zur Fertigstellung des neuen Eingangs im Oktober steht die Ausstellung Besucher:innen im Rahmen von Führungen offen. Der Zugang in die zweite Etage erfolgt über die neue Brücke am Kohlegleis.   BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE 2. Etage des Wasserhochbehälters Weltkulturerbe Völklinger Hütte 22. Juli 2023 bis 27. August 2028 Zentrale Filminstallation und zahlreiche Exponate sowie Text-, Foto-, Ton- und Filmdokumente aus der Geschichte der Völklinger Hütte Kurator: Dr. Ralf Beil, Generaldirektor Weltkulturerbe Völklinger Hütte

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Redaktioneller KontextPlanung und Orientierung für Bühne & Shows in Völklingen+

Was dich erwartet

Bühne & Shows in Völklingen umfasst Kulturformate, bei denen Erzählung, Musik, Humor, Bild und Live-Moment zusammenkommen können. Die Kategorie ist bewusst breit angelegt: Theater und Schauspiel sprechen Menschen an, die Geschichten, Rollen und Inszenierungen erleben möchten. Musicals verbinden Handlung und Musik, während Kabarett häufig mit Beobachtung, Satire und pointiertem Humor arbeitet. Shows können je nach Ausrichtung musikalische, artistische oder unterhaltende Elemente in den Mittelpunkt stellen. Ausstellungen erweitern den Kulturbegriff um bildende und visuelle Eindrücke.

Für die Suche ist es hilfreich, nicht nur nach dem Oberbegriff Bühne zu schauen, sondern das persönliche Interesse genauer zu benennen. Wer einen gemeinsamen Ausflug plant, kann nach Formaten suchen, die Gespräche und ein besonderes Erlebnis ermöglichen. Für einen spontanen Kulturabend eignen sich oft kürzere oder klar umrissene Programme. Familien achten möglicherweise auf eine zugängliche Ansprache und ein passendes Thema, während Freundesgruppen eher eine humorvolle oder musikalische Stimmung bevorzugen. Auch Menschen, die allein unterwegs sind, finden in Theater, Ausstellung oder Kleinkunst eine gute Möglichkeit, Zeit bewusst zu gestalten.

Völklingen bildet dabei den Ausgangspunkt für die lokale Orientierung im Saarland. Statt Kultur nur als abstrakte Freizeitidee zu betrachten, lässt sich die Suche auf die Stadt und den Saarraum beziehen und mit weiteren persönlichen Kriterien kombinieren. Das kann ein bestimmtes Genre sein, etwa Theater, Musical oder Kabarett. Ebenso kann die gewünschte Stimmung entscheidend sein: nachdenklich, heiter, kreativ, ruhig oder energiegeladen. Wer offen bleibt, entdeckt zudem leichter Formate außerhalb der eigenen Gewohnheiten.

Bühnenprogramme leben von unmittelbarer Wahrnehmung: Stimmen, Bewegung, Licht, Sprache und Publikum erzeugen einen Eindruck, den digitale Inhalte nur teilweise vermitteln können. Bei Ausstellungen steht dagegen häufig das eigene Tempo im Vordergrund. Diese Unterschiede machen die Kategorie vielseitig und helfen bei der Auswahl. Eventings unterstützt die Orientierung zu Bühne & Shows in Völklingen, indem kulturelle Interessen verständlich gegliedert werden. So lässt sich die Freizeitplanung an einem klaren Wunsch ausrichten – ob es um Unterhaltung, Inspiration, gemeinsames Lachen oder einen bewussten kulturellen Moment geht.

Lokal

Lokale Orientierung

Völklingen liegt im Saarland an der Saar und ist von einer industriell geprägten Geschichte ebenso geprägt wie von seiner Lage im Saarraum. Dieser Hintergrund gibt der Suche nach Kultur einen eigenen regionalen Rahmen: Bühne & Shows kann als bewusster Kontrast zum Alltag, als gemeinsamer Ausflug oder als Anlass für neue Eindrücke verstanden werden. Für die persönliche Auswahl hilft es, zunächst die gewünschte Atmosphäre festzulegen. Wer eine ruhige, erzählerische Erfahrung sucht, orientiert sich anders als Menschen, die Humor, Musik oder visuelle Kunst in den Mittelpunkt stellen möchten. So lässt sich die Kategorie für Völklingen gezielter nutzen.

Saison

Saisonale Hinweise

Kulturelle Ideen für Völklingen lassen sich an die eigene Jahreszeit und Stimmung anpassen, ohne dass ein bestimmtes Format festgelegt sein muss. In ruhigeren Phasen können Theater oder Ausstellungen eine bewusste Auszeit bieten. Wenn gemeinsame Unternehmungen im Vordergrund stehen, geben humorvolle, musikalische oder abwechslungsreiche Bühnenformate eine passende Orientierung.

Weiterführend

Weiterführende Seiten

Neben Bühne & Shows in Völklingen lohnt sich der Blick auf weitere Freizeitkategorien bei Eventings. Wer Kultur anders erleben möchte, kann die Suche nach Musik, Familienangeboten oder allgemeinen Freizeitideen erweitern. So entstehen passende Kombinationen für persönliche Interessen, gemeinsame Pläne und neue Eindrücke im Saarraum.

FAQ

Häufige Fragen zu Bühne & Shows in Völklingen

Welche Kulturformate gehören zu Bühne & Shows in Völklingen?

Die Kategorie umfasst unter anderem Theater, Musicals, Kabarett, Shows, Ausstellungen und weitere Bühnenprogramme. Sie bündelt Formate, die Unterhaltung, Kunst, Musik, Geschichten oder visuelle Eindrücke verbinden. Die Auswahl lässt sich nach dem eigenen Interesse weiter eingrenzen.

Wie finde ich für Völklingen ein passendes Bühnenformat?

Überlege zuerst, welche Art von Erlebnis du suchst: humorvoll, musikalisch, erzählerisch, kreativ oder ruhig. Danach helfen Begriffe wie Theater, Kabarett, Musical oder Ausstellung bei der Orientierung. Auch die Frage, ob du allein oder gemeinsam unterwegs bist, kann die Wahl erleichtern.

Eignen sich Bühne & Shows in Völklingen für gemeinsame Freizeitpläne?

Die Kategorie bietet viele Anknüpfungspunkte für Zeit zu zweit, mit Freundeskreis oder mit Familie. Ein gemeinsames kulturelles Erlebnis kann Gesprächsstoff schaffen und den Alltag unterbrechen. Entscheidend ist, ein Format zu wählen, das zur Gruppe und zur gewünschten Atmosphäre passt.

Was unterscheidet Theater, Kabarett und Ausstellungen bei der Suche in Völklingen?

Theater konzentriert sich häufig auf inszenierte Geschichten und Schauspiel. Kabarett setzt eher auf Sprache, Humor und gesellschaftliche Beobachtung, während Ausstellungen visuelle oder künstlerische Werke in den Mittelpunkt stellen. Diese Unterschiede helfen dabei, die Suche genauer auf die eigene Erwartung auszurichten.

Eventings

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