Danceperados of Ireland
Freitag, 27. November 2026 um 20:00 – 22:30 Uhr
Stadthalle Tuttlingen
toubiz
43.92 €
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Bereits der Name Danceperados of Ireland versinnbildlicht die Begeisterung des Ensembles für den irischen Stepptanz. Frei übersetzt sind es „Die Tanzwütigen“. Ja, die Iren können das Tanzen, Singen und Spielen nicht sein lassen. Es liegt ihnen im Blut. Genauso ist auch das Fischen ein Teil der irischen DNA. Mit „Hooked“ (dt.: süchtig, am Haken, gebannt oder im Banne von) haben die Danceperados eine neue mitreißende Show kreiiert, die die Faszination des Fischens und des Tanzens sowie Musik und Gesang auf einen Nenner bringt. „Hooked“ ist ein Tribut an die Sitten und Bräuche der maritimen Communities, in denen es so wunderbar anders zugeht als in den großen Städten. Die Lieder und Geschichten rund um das das Meer bringen uns in eine Zeit zurück, in der die Menschen noch Selbstversorger waren und ein einfaches, aber selbstbestimmtes Leben führten. Jedoch ein Gefährliches! Das Meer hat nicht nur gegeben, sondern oft auch genommen. All dies wird zu sehen und zu hören sein. Eine Multivision mit historischen und aktuellen Bildern und Videos verbindet sich mit Musik und Stepptanz zu einem Gesamtkunstwerk für Augen und Ohren. „Hooked“ ist jedoch nicht nur eine Ode an das Meer und die Flüsse der grünen Insel oder die wilde und ungestüme Natur. Angesichts des Tempos und der Aggressivität des aktuellen Raubbaus muss man sich fragen, ob die natürliche Umwelt noch den nächsten Generationen erhalten bleiben wird. Die Dance perados of Ireland bringen den ungleichen Kampf von David gegen Goliath auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Denn kleine Küstenfi scher werden immer mehr von den riesigen Fisch fabriken bedroht, die die Meere in einem industriellen Maßstab ausplündern. Irlands Preis für den EU-Beitritt im Jahr 1973 war die Abtretung von 60 Prozent der Fangquote. Dabei wurde die naive Regierung böse über den Tisch gezogen, denn die EU-Subventionen liefen nach einigen Jahren aus und inzwischen gehört Irland sogar zu den Nettozahlern der EU. Trotzdem werden Jahr für Jahr durch andere Nationen riesige Mengen Fisch aus irischen Gewässern geholt, die so viel einbringen, dass die alten Subventionen schon lange wett gemacht sind. Es ist den Danceperados of Ireland ein Anliegen, auf diese hierzulande oft nicht so bekannten Themen aufmerksam zu machen. Im Gegensatz zu anderen Shows, die nur eine verklärte, schöne heile Welt vorspielen, vollbringt das Ensemble dabei den Spagat, äußerst unterhaltsam zu sein und trotzdem nicht nur seichte Inhalte zu präsentieren. Ein weiterer großer Unterschied zu anderen Stepptanzshows ist, dass die Danceperados live spielen! Viele der Mitbewerber speisen die Zuschauer mit Halb- oder sogar Vollplayback ab. Die Danceperados of Ireland haben einen ganz anderen Qualitätsanspruch und setzten sich deshalb im Jahr 2014 an die Spitze einer Bewegung, die den irischen Stepptanz aus den Klauen der großen Produzenten befreien und „back to the roots“ bringen möchte. Wer „Hooked“ gesehen hat, wird nicht nur gut unterhalten nach Hause gehen, sondern hat auch eine Menge über das Irland von gestern und heute erfahren und ist vielleicht auch darin bestärkt worden, dass es sich lohnt, für das was wir lieben zu kämpfen.
Quelle: mein.toubiz · © mein.toubiz / die jeweiligen Datengeber
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Veranstaltungsort

Stadthalle Tuttlingen
Königstraße 39, 78532 Tuttlingen
Veranstalter: toubiz
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JEREMIAS HEPPELER – alle sichtbaren dinge (sind nur masken aus karton)
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Denn auch 2026 begegnet uns Kunst eben nicht als l’art pour l’art, sondern als Mittel zu unterschiedlichsten Zwecken: als elitäre Kapitalanlage, als subkultureller Diskurs, als sich ständig verändernde Zeichenmatrix. Der Donautalkünstler, der sich selbst als Verwischer und Ausprobierer bezeichnet, möchte vor allem den Kunstmarkt auf spielerische Art und Weise hinterfragen. Das zentrale Werk „Der Wal” erscheint dabei zunächst als raumfüllendes, auf Bauplane gedrucktes Gemälde, das aber schon im Zuge der Eröffnung virtuell zerteilt wird. Die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung haben die Möglichkeit, sich für einen schmalen Taler ein Teil des Bildes zu sichern. Doch damit nicht genug: die potentiellen Käufer und Käuferinnen können auch entscheiden, ob sie ihr Stück des Bildes als Werk besitzen oder es direkt zur Tasche oder zum Rucksack upcyclen möchten. Pünktlich zur Vernissage wird „Der Wal” dann performativ zerteilt, und das Werk recycelt sich noch während der Ausstellung. Darüber hinaus zeigt Jeremias Heppeler Videoarbeiten und Masken, die während seiner zahlreichen Auslandsprojekte entstanden sind. In Togo, wo er zur deutschen Kolonialgeschichte forschte. In Japan, wo er sich mit dem Geisterglauben der ländlichen Bevölkerung beschäftigte. In den USA, in Upstate New York, wo er den aufkeimenden Trumpismus beobachtete. In Argentinien, wo er eine Punkband gründete. In Rumänien, wo er für zwei Wochen in einem Hochsicherheitsgefängnis lebte. Zur Eröffnung performt Heppeler mit seinen wichtigsten Weggefährt*innen: Mit den Schweizer Künstlerinnen Mia Nägeli und Jessica Jurassica, mit denen er das Kollektiv „Dieter Meiers Rinderfarm“ gründete. Und mit dem Produzenten und Pianisten Jan Wagner und seinem Vater Christof Heppeler, mit denen er die Band „die hunde“ bildet.
Recht und Unrecht - Hexenverfolgung wahre und unwahre Geschichten
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KUKAV. Kulturkasten – Verein für interkulturellen Austausch e.V.
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