JAN DOUMA UND KATRIN LAADE
Mittwoch, 7. Oktober 2026 um 11:00 – 18:00 Uhr
Galerie der Stadt Tuttlingen
Kunstkreis Tuttlingen e.V.
Preis folgt
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Über ihre Arbeit schreibt Katrin Laade: „Für mich ist die Auseinandersetzung mit Farbe und Bildraum ein zentrales Anliegen. Ich bewege mich im Spektrum abstrakter Malerei, prozessuale Abläufe sind verfahrensgebend. Dennoch liegen den Bildern Fotos von realen Gegebenheiten, gesellschaftlich-politischen oder Natur-Ereignissen zugrunde. Ich versuche, den Formenkanon der Moderne zu benutzen, ihn aber gleichzeitig im Sinne einer zeitgenössischen Haltung zu variieren und die Spielarten und Ränder abstrakter Malerei zu erweitern und weiterzuentwickeln. Meinen eigentlichen Antrieb bestimmen aber die Suche nach der Unberechenbarkeit guter Malerei und die Frage, inwieweit sich Mal- und Denkprozesse zu einer künstlerischen Einheit verbinden.“ Die Skulpturen des gebürtigen Niederländers Jan Douma sind zurückhaltend und reduziert in der Form. Häufig bestehen sie aus einzelnen Elementen, die nebeneinander stehen, aufeinander liegen oder sich anlehnen. Zusammengefügt oder auch aus einem Stück herausgearbeitet, treten die einzelnen Teile miteinander in Dialog. Die verwendeten Materialien sind Stein, Beton, korrodiertes Eisen oder geflämmtes Holz, einzeln oder in Kombination. Die Materialien werden unterschiedlich bearbeitet, fast roh belassen und mit nur minimalen Eingriffen versehen, oder komplett durchgeformt und fein geschliffen. Die Arbeitsweise ist vielfach ein Prozess der Reduktion, des Abwiegens von Formen gegeneinander und des Nachspürens im Zusammenspiel zwischen Form, Material und Oberfläche. Die Oberflächenstrukturen spielen dabei eine wichtige Rolle. Zentral sind die Zwischenbereiche, Übergänge und Bezüge. Im gesamten Arbeitsprozess wird versucht, eine Offenheit zu bewahren und auch Unfertiges, Zufälliges und Fehlerhaftes zu integrieren.
Quelle: mein.toubiz · © mein.toubiz / die jeweiligen Datengeber
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Veranstaltungsort

Galerie der Stadt Tuttlingen
Rathausstr. 7, 78532 Tuttlingen
Veranstalter: Kunstkreis Tuttlingen e.V.
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Weitere Events in Tuttlingen
JEREMIAS HEPPELER – alle sichtbaren dinge (sind nur masken aus karton)
Galerie der Stadt Tuttlingen
Denn auch 2026 begegnet uns Kunst eben nicht als l’art pour l’art, sondern als Mittel zu unterschiedlichsten Zwecken: als elitäre Kapitalanlage, als subkultureller Diskurs, als sich ständig verändernde Zeichenmatrix. Der Donautalkünstler, der sich selbst als Verwischer und Ausprobierer bezeichnet, möchte vor allem den Kunstmarkt auf spielerische Art und Weise hinterfragen. Das zentrale Werk „Der Wal” erscheint dabei zunächst als raumfüllendes, auf Bauplane gedrucktes Gemälde, das aber schon im Zuge der Eröffnung virtuell zerteilt wird. Die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung haben die Möglichkeit, sich für einen schmalen Taler ein Teil des Bildes zu sichern. Doch damit nicht genug: die potentiellen Käufer und Käuferinnen können auch entscheiden, ob sie ihr Stück des Bildes als Werk besitzen oder es direkt zur Tasche oder zum Rucksack upcyclen möchten. Pünktlich zur Vernissage wird „Der Wal” dann performativ zerteilt, und das Werk recycelt sich noch während der Ausstellung. Darüber hinaus zeigt Jeremias Heppeler Videoarbeiten und Masken, die während seiner zahlreichen Auslandsprojekte entstanden sind. In Togo, wo er zur deutschen Kolonialgeschichte forschte. In Japan, wo er sich mit dem Geisterglauben der ländlichen Bevölkerung beschäftigte. In den USA, in Upstate New York, wo er den aufkeimenden Trumpismus beobachtete. In Argentinien, wo er eine Punkband gründete. In Rumänien, wo er für zwei Wochen in einem Hochsicherheitsgefängnis lebte. Zur Eröffnung performt Heppeler mit seinen wichtigsten Weggefährt*innen: Mit den Schweizer Künstlerinnen Mia Nägeli und Jessica Jurassica, mit denen er das Kollektiv „Dieter Meiers Rinderfarm“ gründete. Und mit dem Produzenten und Pianisten Jan Wagner und seinem Vater Christof Heppeler, mit denen er die Band „die hunde“ bildet.
Tuttlinger Haus
Tuttlinger Haus
Das Gebäude beherbergte zwei Familien, die vor dem Brand nicht gemeinsam unter einem Dach gelebt hatten. Das Gebäude weist alle typischen Merkmale der nach dem Stadtbrand errichteten Häuser auf: Vom unveränderten Walmdach, dem „Tuttlinger Hut“, über den Aufzugsschacht im Gebäudeinneren bis hin zur Aufteilung in Stockwerkseigentum sind alle Charakteristika der Tuttlinger Häuser vertreten. Vom Keller bis zum Speicher kann dem früheren Leben im Haus nachgespürt werden. Gezeigt werden unter anderem ein Stadtmodell, eine Wagnerwerkstatt, Wohnsituationen, Objekte zu den Themenbereichen Herrschaft, Stadtbild, Lebensstationen, Vereinskultur und Zuwanderung. Im Dach gibt es einen unverbauten Blick in einen "Tuttlinger Hut" und ins "Obertenloch”.
SEBASTIAN MAROKKO WALTER – ZoeNosen
Galerie der Stadt Tuttlingen
In seinem Werk verbindet der Künstler und Biologe Sebastian Marokko Walter wissenschaftliche und künstlerische Forschung in Bereichen wie Neurobiologie und Wahrnehmungspsychologie, Archäologie und Anthropologie, Ökologie und Diversität. In der Ökologie steht der Begriff Zönose für eine Gemeinschaft von Lebewesen, die miteinander in Beziehung stehen. Die Installation ZoeNosen untersucht nichtmenschliche Lebensgemeinschaften in einer vom Menschen geprägten Umwelt. Seit 2018 dokumentiert Sebastian Marokko Walter wildwachsende Pflanzen urbaner Räume und die sie besuchenden, nutzenden und/oder fördernden Tiere, vorwiegend Insekten. Hierfür setzt er unterschiedliche künstlerische Medien ein – Malerei, Zeichnung, Fotografie, Film, Tonaufnahmen, plastische Verfahren, Licht, Texte und Collagen. Zentrale Arbeiten der Ausstellung sind gesprayte Pflanzenporträts und Fotografien der mit diesen Pflanzen assoziierten Tierwelt, die mit anderen Dokumenten zu Raum-Objekten verwobenen werden. Die Installation in der Galerie der Stadt Tuttlingen stellt diese fragilen Gemeinschaften in die Mitte einer Geschichte des Lebens, vom Beginn bis zu einem möglichen (vorläufigen) Ende. Der in Berlin lebende Sebastian Marokko Walter wurde 1968 in Schwenningen am Neckar geboren. Nach dem Studium der Biologie und Freien Malerei an der Universität Hohenheim und der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart forschte er zunächst im Bereich der Neurowissenschaften in New York, Magdeburg und Gießen, gefolgt von nationalen und internationalen Stipendien und Förderungen im Bereich Bildende Kunst. Seit 2012 erforscht er mit wissenschaftlichen und künstlerischen Mitteln Verbindungen von Menschen und nichtmenschlichen Lebewesen von der Steinzeit bis in die Gegenwart – unter anderem zusammen mit dem Deutschen Archäologischen Institut, dem Goethe-Institut, der Heinrich-Böll-Stiftung Neu-Delhi und dem National Centre for Biological Sciences Bangalore.
Lesebärenclub - Vorlesespaß für Kinder
Stadtbibliothek Tuttlingen
Lesepatin Claudia Schreiber-Winkler liest "Henri und Henriette fahren in die Ferien" Hahn Henri will mit der ganzen Familie in die Ferien fahren. Und zwar nicht irgendwohin, sondern nach Paris, zum Eiffelturm. Doch kaum sind die Hühner bis zum nächsten Dorfteich gekommen, da hat der Traktor einen Platten! Ist die schöne Reise hier etwa schon zu Ende? Oder ist das erst der Anfang eines ganz famosen Ferienabenteuers ... Lesepatin Claudia Schreiber-Winkler liest vor. Alle Kinder ab 3 Jahren sind herzlich in den Lesebärenclub der Stadtbibliothek eingeladen. Das Zuhören ist kostenlos. Stadtbibliothek Tuttlingen/Lesecafé (1. Stock)
Großer Bücherflohmarkt
Stadtbibliothek Tuttlingen
Ab Dienstag, 23. Juli startet wieder unser jährlicher Bücherflohmarkt. Bis Ende der Sommerferien sind im Lesecafé aus dem Bibliotheksbestand ausgeschiedene Romane Zeitschriften Kinderbücher Sachbücher DVDs und CDs ausgestellt, die zu absoluten Schnäppchenpreisen zwischen 20ct und 1€ erworben werden können. Der Erlös kommt neuen Bibliotheksmedien zugute!
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