Osnabrücker Stadtspuren
Dienstag, 15. September 2026 um 11:00 – 18:00 Uhr
MQ4 - Kulturgeschichtliches Museum
MQ4 - Museumsquartier Osnabrück
6 €–12 €
Öffnet das Event in der Eventings-App: merken, alle Termine sehen und mit Freunden hingehen.
Stadtgeschichte ist komplex und gleicht einem Kaleidoskop: Geht es auf den ersten Blick um das historische Geschehen an einem Ort, zeigen der zweite, dritte und jeder weitere Blick deutlich vielschichtigere und weitreichendere Bilder. Denn lokale Geschichte fand und findet nie isoliert statt. Sie ist immer eingebettet in übergreifende historische, politische, wirtschaftliche, kulturelle, soziale und ideengeschichtliche Entwicklungen. Mit der neu konzipierten Ausstellung zur Stadtgeschichte im Kulturgeschichtlichen Museum nimmt das Museumsquartier die Stadtgeschichte aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick. In sechs zentralen Bereichen entdecken Besucher:innen die Anfänge Osnabrücks ebenso wie die jüngste Vergangenheit und Gegenwart. Vor dem Hintergrund nationaler und globaler Entwicklungen wirft die Ausstellung Fragen auf – nach dem Eigenen, dem „Wesen“, das die Stadt in ihrer Historie und Gegenwart prägt. In der Ausstellung geht es darum, Perspektiven zu öffnen, statt „nur“ Antworten zu geben. Der Gedanke der Öffnung prägt die Ausstellungsräume und die Ausstellungsarchitektur: Die Exponate werden nicht nur präsentiert, sondern so in Szene gesetzt, dass Besucher:innen selbstständig Bezüge herstellen können. Gleich zu Beginn der Ausstellung erlaubt es ein Stadtmodell, durch Lichtprojektion einzelne Phasen der Stadtentwicklung zu erleben. Interaktive Elemente auf dem Ausstellungsrundgang machen Zusammenhänge mit Hilfe unterschiedlicher Medien erfahrbar. Der für die Friedensstadt Osnabrück prägende Westfälische Frieden erhält seine große Bühne als animierte “Graphic Novel”. In einer Kinderspur können kleine Besucher:innen ihre eigene Perspektive entwickeln. Und im Obergeschoss fordert das digitale Stadtlabor dazu heraus, an Spiel- und Werktischen mit digitaler Technik ein eigenes Stadtmodell zu gestalten – das „Osnabrück von morgen“. Die Ausstellung selbst fungiert zudem als Brücke in einen offenen Dialog mit der Stadtgesellschaft. Dazu gehört etwa die Audiospur „Osnasound“. Menschen aus Osnabrück senden Aufnahmen von Geräuschen, die für sie besonders typisch und charakteristisch sind, zum Beispiel aus ihrem Viertel oder ihrer Straße, von ihrer Arbeitsstätte, oder ihrem Zuhause. Diese Aufnahmen sind Teil der Präsentation zur Geschichte und Gegenwart der Stadt. Zum offenen Dialog gehört es auch, Bürger:innen in das Thema Stadtgeschichte partizipativ einzubinden. Vor diesem Hintergrund ist die Ausstellung “Un.eindeutig Zuhause – Diverse Stadtgeschichten in Osnabrück” entstanden. Sie bietet einen Perspektivwechsel – denn Stadtgeschichte sieht nicht für alle gleich aus. Darum macht die Ausstellung verborgene Geschichte sichtbar. Zusammengetragen wurde diese verborgene Geschichte von migrantischen Selbstorganisationen, Aktivist:innen, Studierenden, Ehrenamtlichen und Künstler:innen. An insgesamt acht in der Stadt aufgestellten Stelen erzählen sie in Briefen, Podcasts, Fotos und Videos von etwa von Schwarzen Menschen in Osnabrück, zivilem Engagement, Migrations- und Fluchtgeschichten aus der Türkei oder über den Wilden Streik bei Karmann im Jahr 1973. Mit der Verschränkung von Dauerausstellung und begleitenden Projekten ermöglichten wir Begegnungen und fördern das Verständnis für Differenzen und Gemeinsamkeiten. So leistet das Museumsquartier einen wichtigen Beitrag dazu, das friedliche Miteinander in Gegenwart und Zukunft zu sichern.
Quelle: destination.one · Lizenz: CC0 1.0 · © destination.one / die jeweiligen Datengeber
Stimmt etwas mit diesen Angaben nicht?
Veranstaltungsort

MQ4 - Kulturgeschichtliches Museum
Heger-Tor-Wall 27, 49078 Osnabrück
Veranstalter: MQ4 - Museumsquartier Osnabrück
Weitere Termine
Diese Veranstaltung findet regelmäßig statt — wähle deinen Termin.
Ein Konto für alles, was du erleben willst.
Merk dir Events, geh gemeinsam mit Freunden hin und behalte deine Tickets an einem Ort.
- Events merkenGespeicherte Events warten in deinem Konto.
- Gemeinsam hingehenTritt bei, sieh wer dabei ist und sprich dich im Event-Chat ab.
- Tickets an einem OrtKaufen, aufbewahren, am Einlass vorzeigen. Fertig.
Weitere Events in Osnabrück

Der Grüne Finger spricht
GZ Ziegenbrink

Der Grüne Finger spricht
GZ Ziegenbrink
Was würde ein Baum erzählen? Oder ein Löwenzahn, eine Biene, eine Pfütze? Kinder und Jugendliche gehen mit uns auf Entdeckungsreise in die Natur und verwandeln ihre Eindrücke in Geschichten, Gedichte und Klänge. Entlang des Grünen Fingers Berningshöhe/ Ziegenbrink werden diese Stimmen über interaktive Tafeln hörbar – beim Spaziergang wird die Natur selbst zur Erzählerin. Eigene Gedanken und Zukunftswünsche können ergänzt werden. Ein Projekt der Lega S Jugendhilfe gGmbH zum Zuhören, Mitdenken und Weiterträumen. Das Projekt „Der Grüne Finger spricht“ wurde im Rahmen des Kulturextras nature. culture. future. durch das Projektbüro im Fachbereich Kultur der Stadt Osnabrück finanziell gefördert. Das Kulturextra 2026 lädt dazu ein, die Grünen Finger Osnabrücks neu zu entdecken, als Orte der Begegnung, der Erholung, der Kreativität und des gemeinsamen Nachdenkens über die Zukunft. Die Programm-Broschüre ist ab sofort im Kulturhaus der Stadt Osnabrück, Marienstraße 5/6, 49074 Osnabrück, erhältlich. Das vollständige Programm sowie weitere Informationen zu allen Veranstaltungen finden Interessierte unter www.kultur-os.de Die Stadt Osnabrück feiert 2026 das 100-jährige Bestehen der „Grünen Finger“. Dieses einzigartige Freiraumsystem geht maßgeblich auf die Visionen von Stadtbaurat Senator Friedrich Lehmann zurück und prägt bis heute das Stadtbild. Mit einer neuen Charta und darauf aufbauenden Handlungsfeldern stellt die Stadt nun die Weichen zum Schutz, zum Erhalt und zur Weiterentwicklung der „Grünen Finger“ – für eine klimaresiliente und grüne Stadtentwicklung der nächsten Jahrzehnte. Weitere Informationen gibt es unter www.osnabrueck.de/gruene-finger.

Ausstellung Johannes Eidt
Diakonie-Wohnstift am Westerberg
Kunstausstellung des Osnabrücker Künstlers Johannes Eidt im Diakonie- Wohnstift am Westerberg. Täglich bis 19.00 Uhr geöffnet. Café am Westerberg täglich geöfnet von 08:00 Uhr bis 10:30 Uhr und von 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Barrierefrei.

Almuth Bennett: Die "Grünen Finger"
Stadthaus 1
Die Kunstschaffende Almuth Bennett widmet sich den Grünen Finger in besonderer Weise mit ihrer detailreichen Arbeit und stellt unter dem Kulturextra nature. culture. future. im Foyer des Stadthaus 1 aus. Die Grünen Finger sind ein einzigartiges Landschaftsnetzwerk in Osnabrück, das die Stadt ökologisch, klimatisch und ästhetisch prägt. Ihre sternförmige Struktur dient nicht nur der Stadtentwicklung, sondern bietet auch Schutz vor den Auswirkungen des Klimawandels. Die künstlerische Vermittlungsarbeit von Almuth Bennett zielt darauf ab, Bürgerinnen und Bürger die landschaftlichen Potenziale nahezubringen und eine emotionale Verbindung zu fördern, um Schutz und Wertschätzung zu stärken. Mittels künstlerischer Kartierungen und Darstellungen besonderer Orte wird die Einzigartigkeit der Grünen Finger begreiflich gemacht und zur aktiven Erkundung angeregt. Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Stadthauses im Zeitraum vom 18. August bis zum 18. September zu sehen. Die Künstlerin ist am 3. Und 17 September von16:30 bis 18 Uhr anwesend und sucht das Gespräch mit den interessierten Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Osnabrück. Das Projekt „13 grüne Finger, 13 individuelle Wege“ wurde im Rahmen des Kulturextras nature. culture. future. durch das Projektbüro im Fachbereich Kultur der Stadt Osnabrück finanziell gefördert. Das Kulturextra 2026 lädt dazu ein, die Grünen Finger Osnabrücks neu zu entdecken, als Orte der Begegnung, der Erholung, der Kreativität und des gemeinsamen Nachdenkens über die Zukunft. Die Programm-Broschüre ist ab sofort im Kulturhaus der Stadt Osnabrück, Marienstraße 5/6, 49074 Osnabrück, erhältlich. Das vollständige Programm sowie weitere Informationen zu allen Veranstaltungen finden Interessierte unter www.kultur-os.de Die Stadt Osnabrück feiert 2026 das 100-jährige Bestehen der „Grünen Finger“. Dieses einzigartige Freiraumsystem geht maßgeblich auf die Visionen von Stadtbaurat Senator Friedrich Lehmann zurück und prägt bis heute das Stadtbild. Mit einer neuen Charta und darauf aufbauenden Handlungsfeldern stellt die Stadt nun die Weichen zum Schutz, zum Erhalt und zur Weiterentwicklung der „Grünen Finger“ – für eine klimaresiliente und grüne Stadtentwicklung der nächsten Jahrzehnte. Weitere Informationen gibt es unter www.osnabrueck.de/gruene-finger.

POP – Von der Notwendigkeit der Kommerzialisierung von Kunst und Kultur
Shock Records & Coffee
Auf den ersten Blick zeigt Sascha Göpel hier eine Sammlung moderner postdigitaler Collagen und Druckgrafiken, angelehnt an Street Art und ähnliche populäre aktuelle Ausdrucksformen – zum Teil reißerisch, fast schon provokant, zum anderen eher popkulturell anmutende Posterdesigns. Göpel untersucht in seinen Arbeiten die zunehmende Verschmelzung von Kultur, Technologie mit ökonomischen Interessen. Seine Werke betrachten die Mechanismen, durch welche emotionale Erfahrungen, kulturelle Symbole und natürliche Lebensräume innerhalb moderner Verwertungssysteme neu geordnet und ihrer ursprünglichen Bedeutung entfremdet werden können.

Land Art „Sonnenkreise“
Grünfläche Edinghäuser Weg
Das Kulturextra „nature. culture. future.“ Stellt in diesem Jahr das 100-jährige Jubiläum der Grünen Finger in den Vordergrund. Die Osnabrücker Kunstschaffende Regis Baumans greift dieses Thema mit ihrer Installation aus Sonnenfängern auf. Diese Kunstinstallation spielt mit dem Sonnenlicht im Grünen Finger Westerberg. Das Land Art – Projekt verbindet Kunst, Natur und Sonnenlicht und schafft damit ein besonders visuelles Erlebnis im öffentlichen Raum. Das Spiel mit der Sonne und dem Licht kann auf der Grünfläche Edinghäuser Weg, nahe der Albrechtsstraße ab Juli bestaunt werden. Das Kunstwerk ist dauerhaft zugänglich. Das Projekt „Sonnenkreise“ wurde im Rahmen des Kulturextras nature. culture. future. durch das Projektbüro im Fachbereich Kultur der Stadt Osnabrück finanziell gefördert. Das Kulturextra 2026 lädt dazu ein, die Grünen Finger Osnabrücks neu zu entdecken, als Orte der Begegnung, der Erholung, der Kreativität und des gemeinsamen Nachdenkens über die Zukunft. Die Programm-Broschüre ist ab sofort im Kulturhaus der Stadt Osnabrück, Marienstraße 5/6, 49074 Osnabrück, erhältlich. Das vollständige Programm sowie weitere Informationen zu allen Veranstaltungen finden Interessierte unter www.kultur-os.de Die Stadt Osnabrück feiert 2026 das 100-jährige Bestehen der „Grünen Finger“. Dieses einzigartige Freiraumsystem geht maßgeblich auf die Visionen von Stadtbaurat Senator Friedrich Lehmann zurück und prägt bis heute das Stadtbild. Mit einer neuen Charta und darauf aufbauenden Handlungsfeldern stellt die Stadt nun die Weichen zum Schutz, zum Erhalt und zur Weiterentwicklung der „Grünen Finger“ – für eine klimaresiliente und grüne Stadtentwicklung der nächsten Jahrzehnte. Weitere Informationen gibt es unter www.osnabrueck.de/gruene-finger.


Eventings

