Sommer Special mit Ralf Hartmann
Mittwoch, 19. August 2026 um 19:30
RANTASTIC GmbH Livebühnen & Eventlocations
Preis folgt
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Vor 30 Jahren kehrte Ralf Hartmann Baden-Baden den Rücken. Verbunden mit seinem Umzug in seine Wahlheimat Frankreich war auch eine berufliche Veränderung. Seither lebt er von seiner Musik, von den Songs, die er schreibt und auch selbst interpretiert. Wie groß der Erfolg ist, mit dem er diesen Schritt gegangen ist, lässt sich leicht an der Zahl der Konzerte ablesen, die er spielt. Allein in Frankreich sind dies jährlich rund 170 Auftritte im Sound von Rock mit Folk Einflüssen. Dass er das so richtig gut drauf hat, bewies er spätestens 2013, als er bei der französischen Version von The Voice mitwirkte. Er hat mit seiner Band und auch alleine viele Support-Konzerte für Stars wie Charlie Winston, Liane Foly, Bernard Lavillier, Johnny Glegg, Madness, Neneh Cherry, die Scorpions, Alice Cooper und viele andere gespielt. Im Rantastic sorgt der aus Paris stammende Schlagzeuger Thomas Dupré für einen unvergleichlichen Groove, zusammen mit Christophe Galindo am Bass, der aber auch manchmal zur Gitarre greift. Er ist selbst ein Singer/Songwriter wie Ralf und hat seinen eigenen Stil. An der Gitarre ist Alban Skorny dabei. Mit seinen virtuosen Soli und Grooves ergänzt er perfekt Ralfs Musik. Die Liedtexte von Ralf erzählen von seinem Leben, aber auch manchmal von Politik und den Nachrichten aus der Welt. Er hat natürlich auch Love Songs mit dabei. Die Band wird einen Mix aus eigenen Songs der letzten 20 Jahre und zeitlosen Covers präsentieren. Gute Stimmung garantiert. Die Veranstaltung findet open air statt, wird jedoch bei schlechtem Wetter nach drinnen verlegt. Einlass ab 18:00 Uhr
Quelle: DZT · Lizenz: CC BY 4.0 · © Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.
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Weitere Events in Baden-Baden

Führung durch das Casino Baden-Baden
Casino Baden-Baden
Erlebt eine exklusive Führung durch die faszinierenden Spielsäle des glanzvollen Casino Baden-Baden. Von einem cleveren französischen Unternehmer gegründet, von einem genialen russischen Dichter verewigt und von Marlene Dietrich geliebt – das Casino Baden-Baden blickt auf eine glanzvolle Vergangenheit zurück. Bei einer geführten Tour lernt Ihr das von Pariser Innenarchitekten inszenierte Interieur kennen, das durch neue, stylische Bereiche ergänzt wird. Taucht ein in die historischen Spielsäle und entdeckt die einzigartigen Charaktere der nach französischem Vorbild gestalteten Räume. Der Wintergarten mit seiner Glaskuppel, der Rote Saal inspiriert von Fontainebleau und Versailles, der Salon Pompadour und der Florentiner Saal bieten eine beeindruckende Kulisse. Neben den historischen Highlights bietet das Casino moderne Erlebnisse. Das Casino-Restaurant „[The Grill](https://www.baden-baden.com/media/gastronomie/erlebnisgastronomie-baden-baden-the-grill-im-casino-baden-baden)“ mit Terrasse, der [Club Bernstein](https://www.baden-baden.com/media/gastronomie/diskothek-club-tanzlokal-baden-baden-bernstein-club-im-casino-baden-baden) und ein Glas-Pavillon mit Spielangeboten fast unter freiem Himmel warten darauf, von Euch entdeckt zu werden. Führungen werden vormittags und während des Spielbetriebs angeboten. Vormittagsführungen finden um 10:00 Uhr, 11:00 Uhr, 12:00 Uhr und 13:00 Uhr statt. Die 13:00 Uhr-Führung wird in englischer Sprache durchgeführt. Auf Anfrage sind auch fremdsprachige Führungen möglich. Erlebt die faszinierende Kombination aus Tradition und Moderne in Deutschlands traditionsreichstem und bekanntestem Spielcasino.

Entfaltung der Farbe
Museum Frieder Burda

Kabinettausstellung "Baden in Musik"
Stadtmuseum Baden-Baden
Seit 2021 gehört Baden-Baden gemeinsam mit den Great Spa Towns of Europe zum UNESCO-Welterbe. Im Jahr 2026, anlässlich des fünfjährigen Welterbe-Jubiläums, rückt ein besonderer Aspekt in den Fokus: die Musik. Baden-Baden war stets ein Ort der Begegnung – ein europäischer Knotenpunkt, an dem sich Menschen aus Politik, Wirtschaft und Kultur trafen, Ideen austauschten und Impulse weitertrugen. Diese Ausstellung zeigt, was die Great Spa Towns of Europe miteinander verbindet und welche Rolle die Musik in diesem einzigartigen Netzwerk spielt. Sie führt zu prägenden Orten des musikalischen Lebens in Baden-Baden und macht die Spuren bedeutender Komponistinnen und Komponisten erlebbar. Sie entdecken, wie Musik und Architektur als verbindende Kräfte Menschen über Räume und Zeiten hinweg zusammenführen. Werden Sie selbst Teil dieses Netzwerks, indem Sie mit dem SoundLab einen persönlichen musikalischen Gruß aus Baden-Baden in die Welt senden. So entsteht ein lebendiger Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen materiellem und immateriellem Erbe. Die Welterbe-Stadt Baden-Baden strahlt über Europa hinaus: als Ort, an dem Geschichte klingt und Gegenwart gestaltet wird – als internationaler Kulturort und als Musikstadt von besonderer Ausstrahlung.

Zsolt Berszán: Die fleischfressende Blüte
Altes Dampfbad
Skulptur und Malerei: Ästhetik des Rückstands und organische Zersetzung; Installationen aus Silikon und Wasser. „Die fleischfressende Blüte“ von Zsolt Berszán setzt seine künstlerischen und ästhetischen Untersuchungen zu den Grenzen der Materie und der Auflösung der Grenzen zwischen Organischem und Anorganischem fort. Beheimatet im historischen Raum des alten Dampfbades, Altes Dampfbad – einem Ort, der durch die Präsenz der zentralen Thermalquelle geprägt ist –, etabliert Berszáns künstlerische Intervention einen Dialog zwischen dem Gedächtnis des Wassers und der radikalen Materialität zeitgenössischer Kunst. Der Künstler orchestriert hier eine gleichermaßen brutale wie sublime Begegnung zwischen biologischer Immanenz und transfigurierter anorganischer Materie, wobei er die Grenzen der klassischen Anatomie vollkommen überschreitet. Im Zentrum des kuratorischen Diskurses steht das Konzept einer *unkonventionellen Genesis*. Der Künstler sondiert das ontologische Potenzial von Silikon und Bitumen – Materialien, die, obwohl ihrem Wesen nach industriell, durch die künstlerische Umsetzung mit einem biologischen Puls neu aufgeladen werden. Diese „verzehrende Blüte“ ist keine Metapher des Zerfalls, sondern vielmehr eine Manifestation roher Lebenskraft, die bekannte Formen transzendiert. Silikon, dessen strukturelle Zusammensetzung an die ursprüngliche Fluidität des Wassers erinnert, wird hier als Bindeglied zwischen der starren Architektur des Metalls und der Plastizität der suggerierten Materie eingesetzt. ##### Über Zsolt Berszán: Zsolt Berszán (geb. 1974) schloss 1998 sein Studium an der Universität für Kunst und Design in Cluj-Napoca ab. Im Jahr 2021 widmete ihm der deutsche Kerber Verlag in Berlin eine erste Monografie mit dem Titel „Remains“, die von einer Einzelausstellung in der Anaid Art Gallery in Berlin begleitet wurde. Eine seiner umfangreichsten und bedeutendsten Einzelausstellungen, „Project Genesis“, fand 2010 im MODEM – Zentrum für moderne und zeitgenössische Kunst in Debrecen, Ungarn, statt. Installationen, Objekte und großformatige Gemälde wurden in der Einzelausstellung „Decomposition“ gezeigt, die 2014 als Parallelveranstaltung zur Architektur-Biennale in Venedig in den Ausstellungsräumen der Reale Società Canottieri Bucintoro stattfand. 2016 nahm er mit einer ortsspezifischen Installation an der ART CAPITAL in Szentendre, Ungarn, teil. Ein weiterer wichtiger Beitrag war die Gruppenausstellung „European Travellers - Art from Cluj Today“ im Jahr 2012, organisiert vom Műcsarnok / Kunsthalle Budapest Museum für zeitgenössische Kunst. In den letzten Jahren weitete er seine künstlerische Präsenz durch bedeutende Soloprojekte aus, darunter die Ausstellung „Traces on the Field“ (2024) im Alten Dampfbad sowie die Pop-up-Show „Memory of the Bones“ (2025) in der Anaid Art Gallery Paris, Gruppenausstellung „Scultura 2026“, GFjK, Baden-Baden. Zsolt Berszán wird seit 2010 von der Anaid Art Gallery vertreten.

2000 Jahre in 50 Objekten | Sonderausstellung
Stadtmuseum Baden-Baden
Highlights aus der Sammlung des Stadtmuseums Baden-Baden 50 herausragende Objekte vom Alltagsgegenstand bis zum Luxusgut, von der römischen Münze bis zum abstrakten Gemälde veranschaulichen die wechselvolle 2000-jährige Geschichte der Stadt Baden-Baden. Zudem bieten sie Einblicke in die Vielfalt der Bestände des Stadtmuseums Baden-Baden, dessen Sammlung im Jahr 1892 begründet wurde. Neben der Präsentation sonst nicht ausgestellter Werke im Anbau des Museums, werden auch Highlights der Dauerausstellung neu kontextualisiert. Den Anlass der Ausstellung bildet das Erscheinen des Auswahlkatalogs „Stadtmuseum Baden-Baden – 2000 Jahre in 50 Objekten“ (Verlag Schnell & Steiner, 19,95 €). Führungen: [https://www.baden-baden.com/veranstaltung/fuhrung-durch-die-sonderausstellung-2000-jahre-in-50-objekten-8d421d73c8](https://www.baden-baden.com/veranstaltung/fuhrung-durch-die-sonderausstellung-2000-jahre-in-50-objekten-8d421d73c8)

Wettstreit mit der Wirklichkeit
Museum Frieder Burda
# 60 Jahre Fotorealismus Seit der Antike gehört die möglichst detailgetreue Wiedergabe der Natur zu den zentralen Anliegen der Malerei. In der Kunst des 20. Jahrhunderts gibt es keine Bewegung, die diesen Wettstreit mit der Wirklichkeit so programmatisch verfolgt hat wie der amerikanische Fotorealismus. Als Reaktion auf den Abstrakten Expressionismus wandten sich Künstlerinnen und Künstler wie Richard Estes, Audrey Flack, Ralph Goings und Ron Kleemann einer gegenständlichen Malerei zu, die in ihrer Präzision und Bildgewalt mit dem Medium der Fotografie konkurrieren sollte. Banale Motive aus dem amerikanischen Alltagsleben wurden zu Markenzeichen dieser hoch ambitionierten Maler, die die Macht der Bilder nicht im Sujet selbst, sondern in dessen verblüffend illusionistischer Wiedergabe verorteten. Anhand von über 90 ausgewählten Meisterwerken beleuchtet die Ausstellung die Entwicklung der auch als Hyperrealismus bekannten Kunstströmung von den 1960er Jahren bis heute. Zu den zahlreichen internationalen Leihgebern gehören u. a. das Museo nacional Thyssen-Bornemisza in Madrid sowie das Whitney Museum of American Art in New York. Gezeigt werden Arbeiten von mehr als 30 Künstlerinnen und Künstlern, darunter Werke von John Baeder, Robert Bechtle, Charles Bell, Roberto Bernardi, Tom Blackwell, Robert Cottingham, Don Eddy, Richard Estes, Audrey Flack, Ben Johnson, Ralph Goings, Richard McLean, Malcolm Morley, Ron Kleemann, Karin Kneffel, Gerhard Richter, Raphaella Spence, und Craig Wylie.

