Scultura 2026
Sonntag, 6. September 2026 um 12:00
Altes Dampfbad
Gesellschaft der Freunde junger Kunst e.V.
Preis folgt
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18 Künstlerinnen und Künstler zeigen ihre Arbeiten zwischen dem Alten Dampfbad und dem Florentinerberg auf einem Rundweg im Freien. Das Konzept der Kuratoren Martin Pöll und Karl Manfred Rennertz vereint junge Kunstschaffende, die am Beginn ihrer Karriere stehen mit international bekannten Klassikern der Kunstszene (Bernar Venet (F), Markus Lüpertz, Klaus Prior). Ausstellende Künstler: Max Bernhard, Eric Decastro, Susanne Egle, Manfred Emmenegger-Kanzler, Nina Laaf, Markus Lüpertz, Martin Pöll, Klaus Prior, Karl Manfred Rennertz, Germain Roesz, Max Seiz, Ralf Schira, Markus Strieder, Bernar Venet, Max Benedikt Werner, Georg-Friedrich Wolf, Ulrich Wolff, Zsolt Berszán Auch in diesem Jahr wird wieder der mit 5.000 € dotierte Preis "Baden-Badener Rabe" verliehen. Durch die KUBERAS - Stiftung für das Wahre - Gute - Schöne erhält die Gesellschaft der Freunde junger Kunst eine zweckgebundene Zuwendung zur Auslobung des Kunstpreises im Rahmen der Ausstellung. Zahlreiche Arbeiten wurden exklusiv für diese Präsentation geschaffen. Zsolt Berszán (Rumänien) hat sogar vor Ort in eine Baumkrone im verträumten Garten am Florentinerberg sein Werk eingepasst. Natürlich in Absprache mit dem Gartenamt und ohne Verletzung des Baums. Die Materialien sind vielfältig: Stein, Stahl, Eisenguss, Aluminium, Holz, Beton, LKW-Plane, Silikon, Bronze und deren Kombinationen. Die Themen reichen vom frechen Realismus eines Markus Lüpertz bis zu den minimalistischen schweren Stahlblöcken (2,4 t) von Markus Strieder. Der „Himmel auf Erden“ von Susanne Egle auf leichter LKW Plane, oder die „Widerständige“ aus schwerem Gusseisen von Klaus Prior. Grob zugerichtet die rote Holzkugel (1t Eichenholz) von K M Rennertz, oder fein austariert „reaching high“ von Eric Decastro. Fast zeichnerisch fräst Uli Wolff seinen Frosch in große Edelstahlplatten und bei Martin Pöll galoppiert ein vielbeiniges Pferd aus dem Eichenholz heraus. Beton ist wieder beliebt bei Nina Laaf, Max Bernhard und Manfred Emmenegger-Kanzler, aber jedes Mal völlig anders zu künstlerischem Leben erweckt, dieser spröde Baustoff. Höchst elegant die bronzene „Menschenbank“ von Max Seiz, sperrig und voller Energie, „Kraftfluss“, bei dem Georg Friedrich Wolf Stahlträger mit Gewalt in ihre Form zwingt. Spitzige stählerne „Angles“ von Bernar Venet (F) und mysteriös die „Skala“ seines Landsmanns Germain Roesz (F). Glatt und seidig wird Carrara-Marmor unter den Händen von Ralf Schira, dagegen wirkt die Aluminiumform, die Max B. Werner aus der großen Mauer wachsen lässt, eigenartig amorph und geheimnisvoll. Die Ausstellung lebt von den Gegensätzen, von der Vielfalt der Ideen und Bildhauermaterialien. Von Palmsonntag bis Anfang Oktober ist die Ausstellung am Florentinerberg durchgehend geöffnet und der Eintritt frei.
Quelle: mein.toubiz · © mein.toubiz / die jeweiligen Datengeber
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Veranstaltungsort

Altes Dampfbad
Marktplatz 13, 76530 Baden-Baden
Veranstalter: Gesellschaft der Freunde junger Kunst e.V.
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JUNIK Keramikstudio
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Yoga & Wein
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Mit LEGO ins Weltall
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Entfaltung der Farbe
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1948 emigrierte der ungarische Künstler Simon Hantaï nach Paris, wo er sich bald im Umfeld der aufstrebenden Avantgarde bewegte. Nach einer ersten surrealistischen Phase wandte er sich in den 1950er Jahren der Malerei des Informel zu und setzte sich zugleich intensiv mit dem Werk Jackson Pollocks auseinander. Das Jahr 1960 markiert einen Wendepunkt in Hantaïs Werk: Von diesem Moment an konzentriert er seine radikal experimentellen Forschungen auf das „pliage comme méthode“ – Werke, in denen er die gefaltete Leinwand mit Öl- oder Acrylfarbe bedeckte, um farbig leuchtende Zufallsmuster zu erzeugen. 1980 wurde Hantaï mit dem Grand Prix National des Arts Plastiques ausgezeichnet, zwei Jahre später war er Repräsentant seiner Wahlheimat auf der Biennale in Venedig. Mit rund 40 teils monumentalen Schlüsselwerken aus vier Schaffensjahrzehnten gibt die Ausstellung in Baden-Baden einen facettenreichen Überblick über das bildgewaltige Schaffen Hantaïs und präsentiert seinen herausragenden Beitrag zur internationalen Nachkriegsabstraktion als ein sinnlich bewegendes Fest der Farbe. Zu den zahlreichen Leihgebern zur Werkschau gehören unter anderem das Musée d’art contemporain de Bordeaux, die Fondation Gandur pour l’Art, Genève, die Fondation Louis Vuitton, das Musée d’art moderne de Paris sowie das Musée d’art moderne et contemporain de Saint-Étienne.


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