Festgehalten in Bewegung: Historische Kamera-, Fotografie- und Fahrzeuggeschichten

Samstag, 7. November 2026 um 10:00 – 17:00 Uhr
Museum für sächsische Fahrzeuge
Museum für sächsische Fahrzeuge
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1826 entstand das erste uns bekannte Foto: der Blick aus dem Fenster des französischen Erfinders Joseph Nicéphore Niépce. 200 Jahre Fotografie sind daher für uns der Anlass zu dieser Ausstellung, die vom 26.09.2026 bis 04.04.2027 zu sehen ist. Als roter Faden zieht sich die historische Kamera-Sammlung von Pschemyslaw Nowicki durch die Ausstellung. Rund 50 Apparate stellt der gebürtige Pole, der nun in Chemnitz lebt, bei uns im Museum aus. Dabei reicht die Bandbreite der Kameras von der Holz-Großformatkamera der Gebrüder Huth von ca. 1900 über die große Williamson F24 Luftbildkamera, die zwischen 1915 und 1945 eingesetzt wurde, bis hin zur Zenit PhotoSniper FS‑12. Die Sammlung überspannt rund 100 Jahre Kamera-Geschichte. Ein wahres Unikat ist die mobile Dunkelkammer, die der Fotograf und Künstler Thomas Kretschel in einen 1973er Nagetusch-Wohnwagen eingebaut hat. Er arbeitet ähnlich wie die ersten Fotoreporter und Wanderfotografen des 19. Jahrhunderts, die einst mit Pferdewagen über das Land zogen. Im DDR-Oldtimer fertigt er, genau wie seit 1851 beim sogenannte Nassplatten-Kollodium-Verfahren üblich, auf speziell präparierten Glasscheiben oder Blechplatten Fotografien mit Silber und Licht. Nicht viele wissen, dass die Anfänge der Filmgeschichte in Chemnitz liegen. Hier wurde 1879 Guido Seeber als Sohn des Fotografen Clemens Seeber geboren. Als 1896 das Medium Film in Deutschland vorgestellt wurde, waren Vater und Sohn fasziniert. Schon bald drehten sie eigene Filme. Als „Filmpionier“ zog Guido Seeber nach Berlin und wurde technischer Leiter der Deutschen Bioscop GmbH, dem Unternehmen, das 1912 die legendären Babelsberger Filmstudios gründete. Mit der Sonderausstellung werfen wir auch einen Blick auf das Schaffen von Clemens und Guido Seeber. Fotografien aus dem Rennsportbereich werden in einem weiteren Themengebiet mit historischen Fahrzeugen dokumentiert. So wird eine typische Steherrenn-Szene nachgestellt, wie sie in den 1950er Jahren auf den Rennstrecken zu sehen waren.
Quelle: destination.one · Lizenz: CC BY 4.0 · © destination.one / die jeweiligen Datengeber
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Veranstaltungsort

Museum für sächsische Fahrzeuge
Zwickauer Straße, 09112 Chemnitz
Veranstalter: Museum für sächsische Fahrzeuge
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Weitere Events in Chemnitz

Herbstferien-Programm im Industriemuseum Chemnitz
Industriemuseum Chemnitz
25.06.- 01.08.2024, jeweils von Di-Do, 10 bis 11 Uhr und 11 bis 12 Uhr Bei Rot musst Du warten, bei Grün kannst Du starten (Bobbycar-Parkour) Willkommen zum Tretfahrzeuge- und Bobbycar-Parcours im Industriemuseum Chemnitz! Anlässlich der Verlängerung der Präsentation „Mobile Kinderträume“ bis zum 4. August 2024 lädt das Industriemuseum die jüngsten Besucher wieder zum Ausprobieren des Bobbycar-Parkurs ein. Natürlich werden hier auch die Verkehrsregeln beachtet. Bei Interesse kann auch ein Kinderführerschein erworben werden. Kosten: 6 € bei Erwerb des Kinderführerscheins, sonst kostenfrei, Anmeldung erforderlich, begrenzte Platzkapazität Empfohlen für Kinder von 4 bis 8 Jahren, max. 50 kg 25.06.- 01.08.2024, jeweils von Di-Do, 13 bis 14 Uhr Kinderführung mit Robby Roboter durch die Dauerausstellung des Industriemuseums Chemnitz Die Kinder erleben Maschinen in Funktion und können sich selbst an verschiedenen Stationen ausprobieren. Mit dabei ist Robby, der Roboter. Wie viele andere Maschinen sind Roboter ständige Begleiter in unserem Leben. Was können sie heute und was werden sie möglicherweise in der Zukunft können? Wie schnell die Entwicklungen bis heute vorangingen, ist Thema der Kinderführung Kostenfrei, Erwachsene zahlen Museumseintritt, Anmeldung erforderlich, begrenzte Platzkapazität Empfohlen für Kinder von 8 bis 12 Jahren 25.06.- 01.08.2024, jeweils von Di-Do, 14 – 17 Uhr Offene Werkstatt - mit Roboter & Co. (1. + 4. Ferienwoche) - für junge 3D-Druck- Fans (2. + 5. Ferienwoche) - für kleine Konstrukteure (3. + 6 Ferienwoche) In der offenen Werkstatt können sich kleine und große Technikfans an verschiedenen Stationen in den Bereichen Robotik, 3D-Druck und Konstruktion ausprobieren. Die Angebote haben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und eignen sich auch für diejenigen, die sich nicht als Technikfan bezeichnen würden. Kosten: 6 € Keine Anmeldung erforderlich (offenes Format) Empfohlen für Kinder und Jugendliche von 8 bis 12 Jahren 25.06.- 01.08.2024, jeweils Mo und Fr, 10 – 12 Uhr Druckworkshop „Motiv Kappler Drehe – Von der Skizze bis zum fertigen Druck“ Im Workshop erproben die Teilnehmenden die Monotypie. Diese Drucktechnik lässt viel Freiraum für Experimente und Kreativität, ist simpel und gut als Einstieg für alle Interessenten. Es entstehen spannende Blätter zur Chemnitzer Stadtlandschaft. Die Veranstaltung besteht aus zwei kombinierten Terminen (Freitag und Montag). 19.07. (Teil 1) + 22.07.24 (Teil 2) 26.07. (Teil 1) + 29.07.24 (Teil 2) Kosten: 12 € , Anmeldung erforderlich, begrenzte Platzkapazität Empfohlen für Kinder von 10 bis 14 Jahren Anmeldungen unter Tel. 0371 3676-410 oder in Kürze über das Online-Buchungsportal unter https://www.industriemuseum-chemnitz.de/preise-reservierungen.

„Chic! Schmuck Macht Leute“
smac – Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz
Die Corona-Maske zeigt es: Sich zu schmücken ist ein menschliches Grundbedürfnis. Bereits kurz nach Einführung der Maskenpflicht gibt es bunte, selbstgenähte Mund-Nase-Bedeckungen und teure Designerexemplare. Eine medizinische Notwendigkeit wird zum Schmuckaccessoire für alle. Seit es Menschen gibt, schmücken sie ihre Körper. Diesem Phänomen nähert sich die Ausstellung »Chic! Schmuck. Macht. Leute.« in fünferlei Hinsicht: Körpermodifikationen, Herstellung & Material, Mode & Accessoires, Status & Bedeutung und mit einer glitzernden Schatzkammer.

Mythos Von Göttern zu Superheldinnen
Kunstsammlungen Chemnitz am Theaterplatz
Ausgehend aus und parallel zur Ausstellung Allegorien des Lebens. Ursula Mattheuer-Neustädt und Wolfgang Mattheuer analysiert die Ausstellung Mythos die Antikenrezeption und das Aufgreifen von verschiedenen Mythen in der Kunst. Die Ausstellung spürt den Fragen nach: Wo sind heute die antiken Mythen noch präsent? Wer sind die heutigen Helden? Welche Ideale, Ängste und Werte spiegeln sich in historischen und modernen Heldenfiguren? Mythen sind keine statischen Geschichten; sie wandeln sich stets – von antiken Göttern zu zeitgenössischen Superhelden im Comic, von mündlichen Überlieferungen zur viralen Verbreitung im Netz.

Rathaus- und Turm Tour
Altes Rathaus
1911 wurde das historische Alte Rathaus um einen neueren Teil ergänzt. Die Kostbarkeiten im Inneren des Doppelrathauses – beispielsweise Gemälde von Max Klinger und Neo Rauch – werden hier ebenso präsentiert wie z. Bsp. der Stadtverordnetensaal. Besteigen Sie den Hohen Turm, um einen einzigartigen Blick über die Dächer der Chemnitzer Innenstadt zu erhalten. Da es sich beim Rathaus um ein Dienstgebäude handelt, kann ein Zugang zu allen repräsentativen Räumen nicht immer gewährleistet werden. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Vortrag „Ein Leben für den Film. Ein Vortrag über den Chemnitzer Filmpionier Guido Seeber“
Museum für sächsische Fahrzeuge
Guido Seeber ist eine singuläre Gestalt in der Filmgeschichte. Bereits kurz nach der Erfindung des Films 1895 beginnen er und sein Vater Clemens in Chemnitz mit dem Drehen von Filmen. Bis zu seinem Tod 1940 bleibt Guido Seeber dem Zelluloid treu, er wirkt als Kameramann, Manager, Erfinder, Techniker, Regisseur, Historiker, Autor und Publizist, produziert den ersten deutschen Trickfilm, gründet die Filmstadt Babelsberg, filmt die Geburtsstunde des Autorenfilms in den 1910er Jahren und dreht mit den herausragenden Regisseuren der 1920er Jahre. Lars Neuenfeld, Leiter des Kunstfestivals Begehungen, ist fasziniert von dem Multitalent und möchte mit dem Vortrag die Erinnerung an ihn wachhalten. Dieser Vortrag findet im Rahmen der Sonderausstellung „Festgehalten in Bewegung: Historische Kamera-, Fotografie- und Fahrzeuggeschichten“ statt, die vom 26. September 2026 bis 4. April 2027 bei uns im Museum gezeigt wird.

Vortrag „Von der ETZ zur MZ 1000 – Motorradbau in Zschopau nach 1990“
Museum für sächsische Fahrzeuge
Ein Vortrag über die bemerkenswerte Entwicklung von MZ nach der politischen Wende. Der herausfordernde Weg vom ehemaligen Massenhersteller von Zweitakt- Maschinen zur Manufaktur hochwertiger Oberklasse Modelle. Anhand zahlreicher Bilder werden die einzelnen Modelle, welche nach 1990 in Hohndorf produziert wurden, vorgestellt und beschrieben. Aufgelockert durch Erfahrungen aus 250.000 km Alltag und Reisen mit den eigenen MZ Maschinen des Referenten René Zapf. Dessen gesammeltes Wissen über die spannende Zeit vom Ende des VEB Motoradwerk bis zur Insolvenz von MZ ist im Buch „Made in Zschopau. Motorräder mit Herz“ vom Chemnitzer Verlag gebündelt. Als Besonderheit des Vortrages wird erstmalig mit dem 1000 cm³ Zweizylinder der Höhepunkt des Zschopauer Motorradbaus im Detail präsentiert.

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