Gemeinschaft - Glaube - Gewalt. Der Nationalsozialismus in Müllheim
Mittwoch, 4. November 2026 um 14:00 – 18:00 Uhr
Markgräfler Museum im Blankenhorn-Palais
Markgräfler Museum im Blankenhorn-Palais
4 €
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Die Sonderausstellung stellt auf Basis gründlicher Quellenforschung und in Gestalt aussagekräftiger Exponate den Weg der nationalsozialistischen Machtergreifung in Müllheim (Kernstadt) und die Etablierung der NS-Diktatur vor Ort dar. Dabei beleuchtet sie die Mechanismen und Strukturen der Diktatur, ihre Machthaber und Profiteure, Gegner und Opfer. Ein weiterer Abschnitt der Ausstellung veranschaulicht die Situation Müllheims als Grenzstadt im Zweiten Weltkrieg. Durchgehende Leitfragen sind unter anderem: Was waren die Ursachen für die hohe Zustimmung zu den Vorstellungen der Nationalsozialisten in Müllheim? Welche besonderen Merkmale besaß die NS-Herrschaft in dieser Stadt? Warum waren und sind Menschen durch antidemokratisches Gedankengut verführbar? Davon ausgehend thematisiert die Ausstellung auch die große Bedeutung des lokalen Erinnerns, Gedenkens und der Beschäftigung mit der Zeit des Nationalsozialismus und seiner Verbrechen in der eigenen Stadt für das Engagement zugunsten einer pluralistischen und freiheitlichen Gesellschaft. Zur Ausstellung erscheint eine Begleitpublikation, die ausgehend von Schlüsselexponaten einzelne Themen und Fragestellungen vertieft.
Quelle: mein.toubiz · Lizenz: CC BY · © Müllheim
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Veranstaltungsort

Markgräfler Museum im Blankenhorn-Palais
Willhelmstr. 7, 79379 Müllheim im Markgräflerland
Veranstalter: Markgräfler Museum im Blankenhorn-Palais
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CD und DVD Verschenkemarkt. Kinder- und Erwachsenen Literatur CDs, Musik CDs, Spielfilme auf DVD Liebe Musik-und Hörbuchliebhaber Von Mittwoch, 05.08. bis Dienstag, 18.08. können Sie im Untergeschoss der Mediathek in unserem reichen Fundus aus unseren “ausgemusterten” Schätzen stöbern. Etwas Passendes gefunden? Dann kostenlos mitnehmen! Spenden gerne :-) Ihr Team der Mediathek
Klingendes Schnoogeloch
Markgräfler Museum im Blankenhorn-Palais
In einer einzigartigen Soundinstallation aus Naturtönen, Musik, Gesprächen und Erzählungen hat der am Oberrhein aufgewachsene, in London lebende Künstler und Journalist Rolf Killius eine mehrtägige Wanderung von Basel nach Strasbourg verarbeitet. So entstand das vielschichtige Panorama eines modernen „Daheim“ zwischen Frankreich, Deutschland und der Schweiz, das eintauchen lässt in die Stimmung einer eng verknüpften Grenzlandschaft und das im Markgräfler Museum zum ersten Mal zu Gehör gebracht wird. Die Ausstellung ist Teil des Netzwerkprojektes „Zuhause – unterwegs/Ici et ailleurs“, welches 2026/27 die Partner aus dem “Netzwerk Museen” in Deutschland, der Schweiz und Frankreich zu einer spannenden, facettenreichen Zusammenarbeit unter einem sehr aktuellen Thema verbindet. Sonderausstellung im Blankenhorn-Palais Vernissage: So. 20. September ∙ 11:15 Uhr Begleitveranstaltung: Andreas Weiß liest aus dem „Tagebuch eines rein sachlichen Vagabunden“ (1926) von Anton Fendrich (1868-1949): So. 29. November ∙ 11:30 Uhr ∙ Eintritt 5 EUR ∙ mit Voranmeldung unter museum@muellheim.de oder Tel. 07631-801-520
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Hochschule für Musik Freiburg: Wirbel und Tanz
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Das Hochschulorchester spielt Rossini, Adams und Schostakowitsch Wirbel und Tanz Freitag, 23. Oktober 2026 / 19 Uhr Bürgerhaus Müllheim, großer Saal Programm: Gioachino Rossini → Ouvertüre zur Oper »Wilhelm Tell« | John Adams → The Chairman Dances (Foxtrot for Orchestra) | Dmitri Schosta- kowitsch → Walzer Nr. 2 aus der Suite für Varieté-Orchester • Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 54 Öffentlich beschrieb der Komponist das 1939 entstandene Werk mit Gedanken an Frühling, Freude und Jugend, auch wenn der Höreindruck ein ganz anderer ist. Der ausgedehnte erste Satz sei »nachdenklich, traurig, vielleicht tragisch«, beschreibt Sandmeier die Wirkung der Musik. Darauf folgen ein beinahe diabolisches Scherzo und ein »geradezu verrücktes Finale«. Man verstehe zunächst gar nicht, warum diese drei Sätze als künstlerische Einheit zusammengestellt wurden. Seit mehr als zwei Jahrzehnten beschäftigt sich Scott Sandmeier mit der Frage, was hinter dieser Musik steht. Eine eindeutige Antwort will er mit Blick auf die Entstehungszeit nicht geben. Gerade diese Offenheit macht die 6. Sinfonie für ihn jedoch zu einem Werk, »an dem sich auch die jungen Musikerinnen und Musiker reiben können«. Einen ganz anderen Tanz beschwört John Adams in »The Chairman Dances« herauf. Der »Foxtrott for Orchestra« entstand im musikalischen Umfeld seiner Oper »Nixon in China«, die Richard Nixons historischen China-Besuch 1972 zum Ausgangspunkt nimmt. Das Stück entwirft eine imaginäre Szene, in der Mao aus seinem Porträt heraustritt, um mit seiner Frau zu tanzen. Repetitive Strukturen treffen auf eine fein ausgearbeitete Klangpalette – bis die Schlagzeugstimmen am Ende den Klang einer alten Schallplatte erzeugen, die langsam ausläuft. Für Leichtigkeit sorgt Schostakowitschs Walzer Nr. 2, dem nicht zuletzt Stanley Kubricks Film »Eyes Wide Shut« zu großer Popularität verholfen hat. »Den Walzer hat man einfach im Ohr«, sagt Sandmeier. Bei der Werkauswahl stand zunächst nicht ein übergeordnetes Thema im Vordergrund, sondern die musikalische Ausbildung. Die Arbeit im großen Orchester ist für Sandmeier ein wesentlicher Teil davon: »Wir bilden keine Instrumentalisten aus, wir bilden Musiker aus«, betont er. Rossinis »Wilhelm Tell«-Ouvertüre etwa gehört zum Orchesterrepertoire und enthält Passagen, denen die Studierenden bei Probespielen begegnen können. Auch der Verzicht auf Solistinnen und Solisten ist bewusst gewählt: »Wir wollten ein Programm nur für Orchester.« Erst aus dieser Auswahl entwickelte sich die Dramaturgie von »Wirbel und Tanz«. Mitwirkende Orchester der Hochschule für Musik Freiburg Scott Sandmeier → Gesamtleitung
Konzert Posaunenquartett Euterpe
Evangelische Kirche Müllheim
Am Freitag, 23. Oktober 2026, um 19:30 Uhr ist in der Evangelischen Stadtkirche Müllheim besonderer Posaunenklang zu erleben: Im Rahmen der Müllheimer „Bach-Zeit“ lädt das Posaunenquartett Euterpe zu einem festlichen Kirchenkonzert ein. Im Mittelpunkt des Abends steht die Musik Johann Sebastian Bachs, dessen Werke den überwiegenden Teil des Programms ausmachen werden. Das 2024 von Studierenden der Musik-Akademie Basel gegründete Ensemble konzertiert regelmässig in der Schweiz und im benachbarten Ausland. Mit vier Posaunen widmet sich das Ensemble dabei einem Repertoire, das die klanglichen Möglichkeiten des Instruments in besonderer Weise zur Geltung bringt. Gerade die Musik J. S. Bachs bietet dafür eine faszinierende Grundlage: Ihre polyphonen Strukturen, die kontrastreichen Stimmen und die grosse musikalische Ausdruckskraft lassen sich auf der Posaune sowohl kraftvoll als auch fein und transparent gestalten. Obwohl das Repertoire dieses Konzerts mehrheitlich von Bach geprägt ist, haben die Musiker ein möglichst vielfältiges Konzertprogramm zusammengestellt, damit das Publikum einen Eindruck von der aussergewöhnlichen stilistischen und technischen Vielseitigkeit des Posaunenquartetts erhält. Dabei spannen sie einen weiten Bogen von mittelalterlichen Tänzen über Bearbeitungen barocker und romantischer Orchesterwerke bis hin zu modernen Originalkompositionen für Posaunenquartett. Dass Euterpe inzwischen auch international unterwegs ist, zeigte sich erst in diesem Sommer bei einer Konzertreise nach Ungarn. Dort präsentierten die vier Musiker ihr Programm bei mehreren Konzerten und gaben darüber hinaus Meisterkurse, in denen sie ihre Erfahrungen und ihre Begeisterung für das gemeinsame Musizieren auf der Posaune an junge Musikerinnen und Musiker weitergaben. Konzerttätigkeit und musikalische Vermittlung gehören damit gleichermassen zum Profil des Ensembles. Die Mitglieder Leona Šunjo, Tamás Szente, Steinn Völundur Halldórsson und Huba Cser sind als freischaffende Musiker, Musikpädagogen und Dirigenten im Raum Basel und im Markgräflerland tätig. Ihre unterschiedlichen musikalischen Erfahrungen und Interessen prägen den charakteristischen Klang des Quartetts und ermöglichen einen vielseitigen Zugang zum Repertoire.

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