IMPERIUM IM KLEINEN
Mittwoch, 28. Oktober 2026 um 14:00 – 17:00 Uhr
Heimatmuseum Oettingen
Heimatmuseum Oettingen
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Im Zentrum der Ausstellung stehen das Kastell Losodica (Munningen), die Straßensiedlung Oettingen sowie die Gutshöfe im Umfeld dieser beiden Orte. Anhand von Forschungsberichten, aber vor allem anhand von Funden und Objekten soll ein Bild der raetischen Provinz gezeichnet werden, wie sie sich während der römischen Kaiserzeit – dem Zeitraum von ca. 50 – 260 nach Christus – darstellte. Wir erzählen vom Kleinen über Großes, vom Fragment über das Ganze und aus der Provinz über das Reich.
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Veranstaltungsort

Heimatmuseum Oettingen
Hofgasse 14, 86732 Oettingen i.Bay.
Veranstalter: Heimatmuseum Oettingen
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Herbstmarkt
Marktplatz
Die Stadt Oettingen und die Werbegemeinschaft Oettingen laden in diesem Jahr wieder zum beliebten Apfelmarkt! Zahlreiche Aktionen und Aussteller rund um den Apfel und weitere köstliche Herbstfrüchte locken in die schöne Residenzstadt! Wann? Sonntag, 25. Oktober 2026 ab 11.00 Uhr Wo? Historische Innenstadt von Oettingen Programmhighlights: - Zahlreiche Aktionen und Aussteller zum Thema "Apfel". - Verkaufsoffener Sonntag: Ab 12.30 Uhr sind die Mitgliedsgeschäfte der Werbegemeinschaft Oettingen geöffnet. Bewerbungsschluss für Marktfieranten: 09.10.2026

Herbstmarkt
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80 Jahre Steinmeyer-Orgel in St. Jakob
St. Jakob
Lesung "Die Orgelbauerin" mit Autor Martin Meyer Dekanatskantor Simon Holzwarth, Orgel

Archäologie und Ehrenamt im Ries
Heimatmuseum Oettingen
Das Ries, eine der ältesten Kulturlandschaften Mitteleuropas, gilt als Schatzkammer der Vor- und Frühgeschichte und weckte schon früh das Interesse der Wissenschaft. Doch auch das ehrenamtliche Engagement in der Bodendenkmalpflege hat im Ries eine lange Tradition. Besonders durch die systematischen, flächendeckenden Flurbegehungen, aber auch in weiteren Aufgabenfeldern sind örtliche Heimatforscher wichtige Partner für Archäologie und staatliche Denkmalpflege. Der Referent Manfred Luff ist 2. Vorsitzender des Historischen Vereins für Nördlingen und das Ries, Heimatforscher, Autor verschiedener heimatkundlicher Aufsätze und ehrenamtlicher Mitarbeiter in der Bodendenkmalpflege.

Archäologie und Ehrenamt im Ries
Heimatmuseum Oettingen
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Wie haben die Römer das Ries verwaltet? Administrative Strukturen des Imperiums im Großen wie im Kleinen
Heimatmuseum Oettingen
Unter Kaiser Domitian (81–96 n. Chr.) wurde das Ries zu einer Grenzregion des römischen Reiches, vom frühen 2. Jahrhundert bis etwa 260 n. Chr. gehörte es zum Hinterland des Limes. Auch hier galt es für die römische Staatsmacht, Steuern und Naturalabgaben einzuziehen, Rechtsstreitigkeiten zu klären, Bauprojekte zu beaufsichtigen sowie für Sicherheit und Ordnung zu sorgen. In dem Vortrag wird die staatliche Organisation des Imperiums in den Blick genommen, angefangen beim Kaiser an der Spitze über den Statthalter der Provinz Raetia bis hinab zu dessen Stabspersonal und den örtlichen Funktionsträgern: Hat je ein römischer Kaiser das Ries besucht? Wie häufig kam der Gouverneur aus Augsburg in den Krater? Und was besagt der bei Großsorheim ausgegrabene Klappstuhl? Roland Färber ist als Assistent und Privatdozent am Lehrstuhl für Alte Geschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf tätig. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf den Gebieten der römischen Reichsverwaltung, der antiken Epigraphik, der Chronologie und der Griechenstädte im Hellenismus.


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