Objektkaraoke - Das Ding aus dem Depot
Freitag, 6. November 2026 um 20:00 – 22:30 Uhr
Stadtbibliothek Radolfzell
Stadt Radolfzell (Kulturbüro)
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Das Ding aus dem Depot - Objektkaraoke Im Radolfzeller Stadtmuseum können Exponate bestaunt werden, die von längst vergangenen Zeiten, der Geschichte der historischen Stadtapotheke und von herausragendem künstlerischen Schaffen zeugen. Ein Blick hinter die Kulissen, in die Lager und in das Depot des Museums bleibt Interessierten jedoch normalerweise verwehrt. Das ändert sich am Freitag, 06.11.2026, ab 20.00 Uhr: Bei einer lustigen und kurzweiligen Objektkaraoke präsentieren Improvisationskünstlerinnen und -künstler in der Stadtbibliothek unterschiedliche Gegenstände aus dem Radolfzeller Stadtmuseum, die sie selbst erst auf der Bühne zum ersten Mal zu sehen bekommen. Wer an der Reihe ist, bekommt sechs Minuten lang alle 90 Sekunden ein neues Objekt angereicht, das er oder sie dem Publikum dann möglichst originell vorstellen muss – ohne es wirklich zu kennen. Was es mit dem Gegenstand dann wirklich auf sich hat, erklärt Museumspädagogin Jacqueline Berl nach jedem Vortrag. Nach allen Präsentationen haben die Zuschauenden dann die Wahl: Durch ihre Applauslautstärke entscheiden sie, welche Personen ins Finale einziehen und wer dann schließlich das erste Objektkaraoke in Radolfzell gewinnt. Mit von der Partie sind Marvin Suckut, Anna Filipak, Nick Salzflausen und Till Schaller. Durch das Programm führt Johannes Elster. Anna Filipak verarbeitet in ihren Texten auf humoristische und meist recht laute Art die kleinen und großen Schwierigkeiten des Lebens. Wenn sie nicht gerade auf Bühnen Chaos verbreitet, studiert sie in Tübingen Germanistik und Französisch auf Lehramt. Nik Salzflausen alias Niklas Ehrentreich wurde 1988 in Rheinfelden geboren. Nach dem Abitur studierte er Geschichte und Deutsch an der Universität Konstanz und der Oregon State University. Seit dem abgeschlossenen Referendariat arbeitet er selbstständig als Autor, Moderator und Vortragstrainer. Marvin Suckut ist einer der bekanntesten Poetry-Slammer im deutschsprachigen Raum. Mittlerweile kann er auf über 1500 Auftritte bei Poetry Slams, Lesebühnen und andere Literaturveranstaltungen zurückblicken. Seit 2010 lebt und arbeitet er in Konstanz, von wo aus er eigene Literaturveranstaltungen rund um den Bodensee organisiert und moderiert. Till Schaller lebt in Allensbach, kommt aber aus dem Schwarzwald. Wenn er nicht in seinem Architekturbüro oder auf einer Baustelle ist, reist, zeichnet oder schreibt er gern. Karten gibt es ab sofort bei der Tourist-Info in Radolfzell, Seestraße 30, Telefon 07732/81-500, sowie unter Objektkaraoke - Das Ding aus dem Depot Fr. 06.11.2026 um 20:00 Uhr Tickets, Stadtbibliothek Radolfzell, 78315 Radolfzell am Bodensee - Karten online bestellen - Reservix - dein Ticketportal. Der Eintritt kostet 6,00 Euro, ermäßigt 3,00 Euro (für Schwerbehinderte, Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre). Inhabende der Zeller Karte erhalten eine Ermäßigung in Höhe von 50 Prozent, wenn sie sich an das Team des Stadtjubiläums wenden: jubilaeum2026@radolfzell.de. Der Einlass und der Getränkekauf starten ab 19.00 Uhr.
Quelle: mein.toubiz · Lizenz: CC BY-SA · © Radolfzell am Bodensee
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Veranstaltungsort

Stadtbibliothek Radolfzell
Marktplatz 8, 78315 Radolfzell am Bodensee
Veranstalter: Stadt Radolfzell (Kulturbüro)
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So! Oder anders? 1200 Jahre Radolfzell - Ausstellung Villa Bosch
Villa Bosch
Radolfzell hat sich in den 1200 Jahren seiner Geschichte immer wieder neu erfunden – durch Entscheidungen, die seine Gemeinschaft formten, neue Wege öffneten und andere schlossen. Anlässlich des Jubiläums schaut die Ausstellung zurück in die Geschichte und voraus in die Zukunft. Welche historischen Entscheidungen haben Radolfzell geprägt und hätte es auch anders kommen können? Vor welchen Herausforderungen steht die Stadt der Gegenwart und welche Wege wird sie einschlagen? Unter dem Titel „So! Oder anders? 1200 Jahre Radolfzell” setzt die Ausstellung an solchen Entscheidungen an, um mögliche Vergangenheiten und mögliche Zukünfte aufzuzeigen. So entsteht ein einzigartiges Ausstellungserlebnis, das Wissen vermittelt, zum Nachdenken anregt und den gesellschaftlichen Dialog fördert. Das „Milchwerk“ oder die „Tanke“, das „Rathaus“ oder der „See“ – in den Räumen der Villa Bosch betreten die Besucher:innen vertraute Orte und entdecken sie auf überraschende Weise neu. Was wäre, wenn Radolfzell eine Universitätsstadt geworden wäre? Was wäre, wenn die Stadt erneut Standort einer Kaserne würde? Und was wäre, wenn der sinkende Seespiegel eine Landverbindung zur Reichenau schaffen würde? Auf die nächsten 1200 Jahre Den Abschluss und Höhepunkt der Ausstellung bildet eine Zeitkapsel. Seit Jahrhunderten bewahren Menschen Botschaften für die Nachwelt auf, verborgen in Grundsteinen, Kirchturmspitzen oder auf Dachböden. Sie enthalten Dinge von so großer Bedeutung, dass sie die Zeit überdauern sollen und erst in ferner Zukunft geöffnet werden dürfen. Die Ausstellung greift diese Tradition auf und stellt die Frage: Was soll Radolfzell der Zukunft hinterlassen? Welche Erinnerungen, Erfahrungen und Hoffnungen sind es wert, für kommende Generationen erhalten zu werden? An den interaktiven Stationen der Ausstellung können die Besucher:innen auf spielerische Weise eigene Gedanken und Wünsche einbringen und aktiv daran mitwirken, eine Vision für Radolfzell zu entwickeln – am Ende entscheiden sie selbst, was in die Zeitkapsel aufgenommen und bis zum nächsten Jubiläum bewahrt werden soll. Stadt und Hochschulen Die Ausstellung ist das Ergebnis einer Kooperation des Kulturbüros Radolfzell, der Universität Konstanz und der HTWG Konstanz. Im Wintersemester 2025/26 haben Studierende der Studiengänge Geschichte, Architektur und Kommunikationsdesign die Ausstellung konzipiert und im Sommersemester umgesetzt. Die Ausstellung ist das siebte Projekt der interdisziplinären Kooperation “Mediale Ausstellungsgestaltung”, die immer wieder innovative Akzente gesetzt hat und vielfach ausgezeichnet worden ist. Die Ausstellung eröffnet am 31. Juli 2026 in der Villa Bosch und ist bis zum 15. November zu sehen. Den feierlichen Abschluss bildet die Übergabe der versiegelten Zeitkapsel mit den Hoffnungen und Visionen der Radolfzeller:innen – geöffnet wird sie beim nächsten 1200jährigen Jubiläum 3226! Die Villa Bosch ist Mittwoch bis Sonntag von 14.00 - 17.30 Uhr geöffnet. Montag und Dienstag ist die Villa Bosch geschlossen!
Schlachtplatten-Essen
Steg 11
Unser traditionelles Schlachtplattenessen ist das Highlight für alle Genießer deftiger Hausmannskost. Freut euch auf eine reichhaltige Auswahl an Köstlichkeiten, dazu servieren wir klassische Beilagen wie Sauerkraut und Kartoffelpüree.
Nachtwächterführung
Seetorplatz
Erkunden Sie die Radolfzeller Altstadt bei dieser Themenführung mit unserem Nachtwächter. Wenn die Dämmerung über die Gassen der Radolfzeller Altstadt zieht und die letzten Stimmen des Tages verhallen, beginnt die Zeit des Nachtwächters. Mit Laterne, Hellebarde und viel erzählerischem Gespür führt er dich durch ein Radolfzell, das tagsüber oft verborgen bleibt. Schritt für Schritt öffnet sich eine Welt voller Geschichten, kleiner Geheimnisse und großer Ereignisse aus vergangenen Jahrhunderten. Mit wachem Blick und einem Augenzwinkern erinnert der Nachtwächter an seine einstige Aufgabe: für Ruhe und Sicherheit zu sorgen, Feuer zu melden und das nächtliche Treiben im Auge zu behalten. Seine Geschichten lassen schmunzeln, regen zum Nachdenken an und werfen ein warmes Licht auf das Leben in einer Zeit ohne Straßenlaternen und moderne Bequemlichkeiten. Ob Einheimische oder Gäste – diese etwa 1,5-stündige Führung lädt dazu ein, Radolfzell neu zu entdecken. Langsamer, intensiver und mit allen Sinnen. Wenn am Ende der Rundgangs die Nacht über der Stadt liegt, bleibt nicht nur das Echo alter Geschichten, sondern auch das Gefühl, Radolfzell ein Stück nähergekommen zu sein. Die Tickets müssen vorab in der Tourist-Information Radolfzell oder online bei Reservix gekauft werden. Gruppenanfragen nimmt das Team der Tourist-Information Radolfzell gerne unter +49 7732 / 81 500 oder info@radolfzell-tourismus.de entgegen.
Radolfzeller Wochenmarkt
Marktplatz Radolfzell
Der Radolfzeller Wochenmarkt ist einer der größten und schönsten Märkte des Landes. Bereits im Jahre 1100 erhielt die Stadt die Erlaubnis, Märkteabzuhalten. Dieses, für damalige Zeiten, besondere Privileg brachte den Bewohnern Wohlstand und förderte die positive Entwicklung der Stadt. Auch heute pulsiert das Leben an den Markttagen in Radolfzell. Landwirte von der Halbinsel Höri, von der Insel Reichenau und aus dem Hegau verkaufen ihr Obst und Gemüse, Landmetzger bieten Fleisch- und Wurstwaren, es gibt Stände mit Fisch, Käste, Eiern, Blumen und weiteren Erzeugnissen aus der Region sowie internationale Spezialitäten. Genießen Sie das besondere Flair dieser regelmäßigen Markttage in Radolfzell und kaufen Sie regionale Produkte direkt vom Erzeuger. Der Wochenmarkt findet immer am Mittwoch und am Samstag statt. Wenn der Markttag auf einen Feiertag fällt, so ist am Tag zuvor Wochenmarkt. Hunde sind auf dem Wochenmarkt nicht erlaubt.
Filmabend zu Ehren von Guido Moriell
Universum Kino
Mit einer Auswahl aus Guido Moriells zahlreichen Filmen gedenkt der Filmclub Singen-Radolfzell seinem jahrzehntelangen Mitglied. Ab 20 Uhr ist im Radolfzeller Universum Nostalgiekino zu sehen, wie heimatverbunden und dennoch weltoffen der feinsinnige Buchbinder, Fotograf und Filmer war, dessen ereignisreiches Leben nach 85 Jahren am 12. März 2026 endete. Nicht nur im Film- sowie dem Fotoclub war Guido Moriell überaus aktiv und beliebt, sondern auch bei allen in der Stadt, die ihr Herz an Tradition, kunstvolles Handwerk, menschliches Miteinander und gelebten Glauben verloren haben. Das vom Clubvorsitzenden Walter Reichhart zusammengestellte Programm bietet neben Einblicken in die närrische Seite des Narrizella-Gardisten und geübten Klepperers auch solche ins Beruf(ung)sleben des Buchbindermeisters. Beide Seiten hat Guido Moriell sogar selbst in einem Kurzkrimi zusammengeführt, in dem es um den Diebstahl eines historischen Dokumentes geht. Ein Ruhepol im Alltag war für Guido Moriell das Seebad, woraus ein warmherziger Film über menschliche und tierische Stammgäste wurde. Seine Gedanken in diesem und anderen Filmen haben durchaus philosophischen Charakter. Auch das vergnügte Leben auf dem zugefrorenen Markelfinger Winkel kommt an diesem Filmabend in Erinnerung.
Sonderausstellung Stadtmuseum: Ratoldescella - Radolfzell
Stadtmuseum in der alten Stadtapotheke
Radolfzell feiert – und blickt dabei auf mehr als 1200 Jahre bewegte Geschichte zurück. Anlässlich des Stadtjubiläums zeigt das Stadtmuseum Radolfzell ab dem 17. Mai 2026 die Sonderausstellung „Ratoldescella – Radolfzell“. Die Ausstellung beginnt mit der Stadtgründung Radolfzells im Jahr 826 durch Bischof Radolt von Verona. Mit der „Ratoldescella“, einer ersten kirchlichen Siedlung, legte er den Grundstein für die heutige Stadt. Die Präsentation zeichnet seinen Lebensweg als religiöser und politischer Akteur im frühmittelalterlichen Europa nach – von der Reichenau über Aachen und Rom bis Verona. Historische Ansichten und Rekonstruktionen lassen das alte Stadtbild wiederaufleben. Eine interaktive Darstellung der Heber’schen Karte von 1708 zeigt viele spannende Details auf der Radolfzeller Gemarkung zur Barockzeit. Gleichzeitig beleuchtet die Ausstellung auch das verschwundene Radolfzell von der Hölle-Brauerei bis zum „Café Achteck“ und erinnert an Menschen aus Radolfzell, die ihr Glück in der Fremde suchten. Ihre Geschichten zeigen, wie Heimat in der Erinnerung weiterlebt. Die Ausstellung ist ab dem 17. Mai im Stadtmuseum Radolfzell zu sehen. Sie lädt alle Besucher ein, sich auf eine facettenreiche Reise durch die Vergangenheit der Stadt am Bodensee zu begeben. Das Stadtmuseum hat donnerstags - sonntags von 11.00 - 17.00 Uhr geöffnet.

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