Rico, Oskar und der Tieferschatten
Samstag, 19. Dezember 2026 um 18:00
Theater am Puls
Theater am Puls
24 €
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Zwei Jungen, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten, entdecken, dass wahre Freundschaft keine Frage von Stärke oder Schnelligkeit ist. Rico, der sich selbst als »tiefbegabt« bezeichnet, begegnet dem hochbegabten Oskar. Als in Berlin ein geheimnisvoller Kindesentführer sein Unwesen treibt, werden aus den beiden ungleichen Freunden mutige Ermittler. Auf ihrer abenteuerlichen Suche lernen sie, dass jeder Mensch seine ganz eigenen Stärken besitzt – und dass man gemeinsam über sich hinauswachsen kann. Mit feinem Humor, liebevoll gezeichneten Figuren und einer mitreißenden Geschichte erzählt Andreas Steinhöfels vielfach ausgezeichneter Kinderbuchklassiker eine Geschichte über Mut, Zusammenhalt und den Wert, so zu sein, wie man ist. Ein ebenso aufregendes wie berührendes Theatererlebnis für Kinder, Familien und alle, die sich den Blick für das Besondere bewahrt haben. EIN PLÄDOYER FÜR FREUNDSCHAFT, VIELFALT UND DEN MUT, SICH SELBST ZU VERTRAUEN.
Quelle: mein.toubiz · Lizenz: CC BY-SA · © Theater am Puls Schwetzingen
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Veranstaltungsort

Theater am Puls
Marstallstraße 51, 68723 Schwetzingen
Veranstalter: Theater am Puls
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WHO CARES ?!
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Wer trägt Sorge - und wer schaut weg? Drei künstlerische Positionen zu Körper, System und Institution. Mit WHO CARES?! beginnt Julia Benz ihre Arbeit als neue künstlerische Leiterin des Kunstvereins Schwetzingen. Die Ausstellung ist dabei kein programmatischer Bruch, sondern ein erster eigener Akzent innerhalb einer gewachsenen Institution. Sie knüpft an die langjährige Arbeit des Kunstvereins an und eröffnet zugleich eine neue Perspektive auf zeitgenössische Kunst. Im Zentrum steht eine einfache, zugleich offene Frage: Who cares? Wer kümmert sich? Wer trägt Verantwortung? Der Titel WHO CARES?! lässt dabei unterschiedliche Lesarten zu. Er kann als Aufforderung verstanden werden, Verantwortung zu übernehmen und nach Zuständigkeiten zu fragen. Gleichzeitig steckt in ihm auch die Haltung des Wegschauens: Who cares? – Wer soll sich schon darum kümmern? Gerade dieses Spannungsfeld bildet den Ausgangspunkt der Ausstellung.
This Bitter Earth (DSE)
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Leidenschaftlich, roh, ergreifend – This Bitter Earth erzählt die Geschichte einer Liebe zwischen zwei Männern, die zwischen persönlichem Glück und gesellschaftlichem Umbruch stehen. Jesse, ein schwarzer Schriftsteller, und Neil, ein weißer Aktivist, kämpfen mit den Widersprüchen von Privileg, Protest und Identität. Wie viel hält eine Liebe aus, wenn die Welt um sie herum in Flammen steht? Und was bedeutet es, sich wirklich zu positionieren? In der mitreißenden und kraftvollen deutschen Erstaufführung stehen Benjamin Martins (First Steps Award-Gewinner, Filmemacher, Schauspieler) und Leandro Labantey (Rapper, Singer-Songwriter, Schauspieler) gemeinsam auf der Bühne. Martins zeichnet zudem für die Übersetzung verantwortlich – ein echter Glücksgriff für diese brisante Inszenierung. Pulsierendes Theater voller Emotionen, Wucht und brennender Aktualität – intensiv, berührend, unverzichtbar! Ein Abend, der lange nachhallt.
Performance macht:platz – Kollektiv Mütterkünste
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Das Kollektiv Mütterkünste bespielt den Vorplatz des Palais Hirsch mit der multimedialen Performance macht:platz im Rahmen der Ausstellung WHO CARES?! des Schwetzinger Kunstvereins. Das partizipative Kunstprojekt betrachtet den öffentlichen Raum aus feministischer Perspektive und fragt, was Menschen und Gesellschaft dazu beitragen können, dass sich alle im öffentlichen Raum sicher und frei bewegen. Die Performance versteht sich als Selbstermächtigung und als künstlerische Rückeroberung: Orte, die als unsicher empfunden werden, werden neu bespielt und neu gedacht. Sie holt die Ausstellung sichtbar in den Stadtraum von Schwetzingen – direkt vor der Tür des Palais Hirsch. Eintritt frei.
Der Duft der Kastanie
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Vor zwanzig Jahren begann mit »Der Duft der Kastanie« die Geschichte des theaters am puls. Dass wir unser Jubiläum mit diesem Musical eröffnen, ist kein Blick zurück. Eine Einladung, einer Frage nachzugehen, die alle betrifft: Was bedeutet Freiheit? Unter einem blühenden Kastanienbaum begegnen sich ein verheirateter Familienvater und eine blinde Frau. Zwischen ihnen entsteht eine leise, poetische Liebesgeschichte, die beide vor eine Entscheidung stellt, deren Folgen ein Leben lang nachhallen. Jahrzehnte später kehrt der Mann an diesen Ort zurück und erkennt, dass manche Erinnerungen nie verblassen – weil sie sich tief in unser Innerstes eingeschrieben haben. Begleitet von Klavier, Cello und Flöte erzählt »Der Duft der Kastanie« von Liebe, Sehnsucht und den Entscheidungen, die uns zu den Menschen machen, die wir sind. EIN BERÜHRENDES KAMMERMUSICAL ÜBER DIE GROSSE FRAGE, OB WAHRE FREIHEIT IM FORTGEHEN LIEGT – ODER IM BLEIBEN. "Die Spielzeit im Oktober 2026 beginnt mit dem Stück „Der Duft der Kastanie“. Vor 20 Jahren schrieben, dichteten und vertonten Joerg Steve Mohr, Michael Bellmann und Jürgen Ferber dieses Stück als Eröffnungsstück des Theaters am Puls in Schwetzingen. Nun, zum 20. Geburtstag des Theaters, ist das Stück erneut von Joerg Steve Mohr inszeniert. Es ist ein Musical. Zwar fehlt dem Stück der Prunk und die Eindimensionalität eines Musicals, dafür aber hat es die Poesie und Schönheit eines Musicals. Es erzählt von der Liebe und so braucht es den Musenkuss der Natur, der Musik, der Malerei, der Poesie und des Tanzes, um sich der großen, tiefen, weiten Liebe überhaupt nur annähern zu können. So wie der Duft der Blüte ein Geschenk von Mutter Erde an die Götterwelt ist, so ist die Liebe ein Geschenk an die Seele, die tief im Menschen lebt. Die Seele wird groß und weit und so leicht, wenn die Liebe sie berührt. Allein‘ es ist ein Seelengeschenk! Auf der Erde, im täglichen Leben herrschen andere Gesetze. Da bleibt nur der Trost der Sehnsucht. Das Stück berührt die große Seelenliebe und die Sternschnuppe Menschenliebe, die vielleicht eine Illusion ist, ein Wunsch, ein Traum oder eben eine Sehnsucht, die sich selbst nicht aushält. Voller Poesie, voller Weisheit und Klangtanz werden die Zuschauerinnen und Zuschauer in den großen Bogen der Liebe geladen. In sich können wir Zuschauende alle Facetten dieses großen Quells erspüren und dürfen berührt, getröstet, geöffnet und beschenkt das Theater verlassen. Die kleine Flut der großen Liebe hat uns erneut berührt und darf die Sehnsucht beleben." Samiya Bilgin
Gift. Eine Ehegeschichte
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Ein intensives Kammerspiel über Liebe, Verlust und die schmerzvolle Kunst des Loslassens: Zehn Jahre nach dem tragischen Verlust ihres Sohnes treffen sich ein Mann und eine Frau zum ersten Mal wieder – an dem Ort, an dem er begraben liegt. Was als formales Gespräch beginnt, entwickelt sich zu einer schonungslosen Auseinandersetzung mit Schuld, Trauer und der Frage, ob Vergebung möglich ist. Mit präziser Sprache und leisen, aber tiefen Emotionen seziert Lot Vekemans das fragile Geflecht einer Beziehung, die vom Leben aus den Angeln gehoben wurde. Das Stück besticht durch Klarheit, psychologische Genauigkeit und große emotionale Wucht. Es zeigt, wie nah Schmerz und Zärtlichkeit, Entfremdung und Nähe beieinander liegen – und dass manchmal ein einziger Moment genügt, um alles zu verändern. Gift ist ein Theatererlebnis, das uns so nah an die Figuren heranführt, dass wir glauben, neben ihnen zu sitzen – und das noch lange nach dem letzten Wort in uns weiterklingt.
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Die Track4 Bigband aus Frankenthal präsentiert ihr Programm und hat als Gastsolisten den Virtuosen an der chromatischen Mundharmonika, Jens Bunge, eingeladen. Die Track4 Big Band unter der Leitung von Christian Schatka-Reith und Thomas Sauter zählt zu den etablierten Amateur-Big Bands der Region. Seit ihrer Gründung 2016 hat sie sich durch kontinuierliche musikalische Weiterentwicklung und Zusammenarbeit mit renommierten Solist*innen wie Adrian Mears, Nicole Metzger, Thorsten Skringer, Stephan Zimmermann, Thomas Gansch, John Ruocco, Jean-Paul Höchstädter und Tony Lakatos einen ausgezeichneten Ruf erspielt. Bei den Schwetzinger Jazztagen präsentiert die Band ein anspruchsvolles und vielseitiges Programm mit Arrangements führender Jazz-Arrangeure wie Peter Herbolzheimer, Torsten Maaß, John Clayton u.v.m. Als Gastsolist ist der international renommierte Mundharmonika-Virtuose Jens Bunge zu hören, mit dem die Band eine langjährige musikalische Zusammenarbeit verbindet. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

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