Scultura 2026
Sonntag, 27. September 2026 um 12:00
Altes Dampfbad
Gesellschaft der Freunde junger Kunst e.V.
Preis folgt
Öffnet das Event in der Eventings-App: merken, alle Termine sehen und mit Freunden hingehen.
18 Künstlerinnen und Künstler zeigen ihre Arbeiten zwischen dem Alten Dampfbad und dem Florentinerberg auf einem Rundweg im Freien. Das Konzept der Kuratoren Martin Pöll und Karl Manfred Rennertz vereint junge Kunstschaffende, die am Beginn ihrer Karriere stehen mit international bekannten Klassikern der Kunstszene (Bernar Venet (F), Markus Lüpertz, Klaus Prior). Ausstellende Künstler: Max Bernhard, Eric Decastro, Susanne Egle, Manfred Emmenegger-Kanzler, Nina Laaf, Markus Lüpertz, Martin Pöll, Klaus Prior, Karl Manfred Rennertz, Germain Roesz, Max Seiz, Ralf Schira, Markus Strieder, Bernar Venet, Max Benedikt Werner, Georg-Friedrich Wolf, Ulrich Wolff, Zsolt Berszán Auch in diesem Jahr wird wieder der mit 5.000 € dotierte Preis "Baden-Badener Rabe" verliehen. Durch die KUBERAS - Stiftung für das Wahre - Gute - Schöne erhält die Gesellschaft der Freunde junger Kunst eine zweckgebundene Zuwendung zur Auslobung des Kunstpreises im Rahmen der Ausstellung. Zahlreiche Arbeiten wurden exklusiv für diese Präsentation geschaffen. Zsolt Berszán (Rumänien) hat sogar vor Ort in eine Baumkrone im verträumten Garten am Florentinerberg sein Werk eingepasst. Natürlich in Absprache mit dem Gartenamt und ohne Verletzung des Baums. Die Materialien sind vielfältig: Stein, Stahl, Eisenguss, Aluminium, Holz, Beton, LKW-Plane, Silikon, Bronze und deren Kombinationen. Die Themen reichen vom frechen Realismus eines Markus Lüpertz bis zu den minimalistischen schweren Stahlblöcken (2,4 t) von Markus Strieder. Der „Himmel auf Erden“ von Susanne Egle auf leichter LKW Plane, oder die „Widerständige“ aus schwerem Gusseisen von Klaus Prior. Grob zugerichtet die rote Holzkugel (1t Eichenholz) von K M Rennertz, oder fein austariert „reaching high“ von Eric Decastro. Fast zeichnerisch fräst Uli Wolff seinen Frosch in große Edelstahlplatten und bei Martin Pöll galoppiert ein vielbeiniges Pferd aus dem Eichenholz heraus. Beton ist wieder beliebt bei Nina Laaf, Max Bernhard und Manfred Emmenegger-Kanzler, aber jedes Mal völlig anders zu künstlerischem Leben erweckt, dieser spröde Baustoff. Höchst elegant die bronzene „Menschenbank“ von Max Seiz, sperrig und voller Energie, „Kraftfluss“, bei dem Georg Friedrich Wolf Stahlträger mit Gewalt in ihre Form zwingt. Spitzige stählerne „Angles“ von Bernar Venet (F) und mysteriös die „Skala“ seines Landsmanns Germain Roesz (F). Glatt und seidig wird Carrara-Marmor unter den Händen von Ralf Schira, dagegen wirkt die Aluminiumform, die Max B. Werner aus der großen Mauer wachsen lässt, eigenartig amorph und geheimnisvoll. Die Ausstellung lebt von den Gegensätzen, von der Vielfalt der Ideen und Bildhauermaterialien. Von Palmsonntag bis Anfang Oktober ist die Ausstellung am Florentinerberg durchgehend geöffnet und der Eintritt frei.
Quelle: mein.toubiz · © mein.toubiz / die jeweiligen Datengeber
Stimmt etwas mit diesen Angaben nicht?
Veranstaltungsort

Altes Dampfbad
Marktplatz 13, 76530 Baden-Baden
Veranstalter: Gesellschaft der Freunde junger Kunst e.V.
Weitere Termine
Diese Veranstaltung findet regelmäßig statt — wähle deinen Termin.
- Morgen12:00 Uhr
- Übermorgen12:00 Uhr
- Mo, 07.09.12:00 Uhr
- Di, 08.09.12:00 Uhr
- Mi, 09.09.12:00 Uhr
- Do, 10.09.12:00 Uhr
- Fr, 11.09.12:00 Uhr
- Sa, 12.09.12:00 Uhr
- So, 13.09.12:00 Uhr
- Mo, 14.09.12:00 Uhr
- Di, 15.09.12:00 Uhr
- Mi, 16.09.12:00 Uhr
- Do, 17.09.12:00 Uhr
- Fr, 18.09.12:00 Uhr
- Sa, 19.09.12:00 Uhr
- So, 20.09.12:00 Uhr
- Mo, 21.09.12:00 Uhr
- Di, 22.09.12:00 Uhr
- Mi, 23.09.12:00 Uhr
- Do, 24.09.12:00 Uhr
- Fr, 25.09.12:00 Uhr
- Sa, 26.09.12:00 Uhr
- So, 27.09.12:00 Uhr
Ein Konto für alles, was du erleben willst.
Merk dir Events, geh gemeinsam mit Freunden hin und behalte deine Tickets an einem Ort.
- Events merkenGespeicherte Events warten in deinem Konto.
- Gemeinsam hingehenTritt bei, sieh wer dabei ist und sprich dich im Event-Chat ab.
- Tickets an einem OrtKaufen, aufbewahren, am Einlass vorzeigen. Fertig.
Weitere Events in Baden-Baden

Between Light and Dark: New York Stories
Porsche Studio Baden-Baden
Im Porsche Studio Baden-Baden dreht es sich um den renommierten New Yorker Celebrity-Fotografen Udo Spreitzenbarth. Das "Jubiläum" oder der feierliche Anlass im Sommer 2026 ist das 1-jährige Bestehen des Porsche Studios. Um dieses Jubiläum zu würdigen, wird dort vom 1. bis 29. August 2026 die exklusive Kunstausstellung „Between Light and Dark“ präsentiert, die cineastische Schwarz-Weiß-Fotografie mit der zeitlosen Designsprache von Porsche verbindet. Udo Spreitzenbarth ist ein visionärer Fotograf, die die Grenzen zwischen Modefotografie, Celebrity-Porträt und zeitgenössischer Kunst neu definiert hat. Geboren in Deutschland und seit Jahrzehnten in New York City ansässig, ist Udo Spreitzenbarth vor allem für seine ausdrucksstarken Schwarz-Weiß-Porträts, sein cineastisches Storytelling und seine intensive Auseinandersetzung mit Licht und Form bekannt. Für diese Ausstellung erweitert er seine Kunstserie „Between Light and Dark“ mit neuen, noch nie gezeigten Werken, inspiriert von der zeitlosen Faszination von Porsche. Die ikonische Porsche-Modelle sind dabei mehr als nur Motive – sie werden zu Symbolen für Sehnsucht, Individualität und zeitloser Schönheit. Sie fügen sich nahtlos in Bildwelten ein, die die Grenzen zwischen Fotografie, Film und bildender Kunst verschwimmen lassen. Vor einer Kulisse von New York inspiriertem Storytelling feiert die Ausstellung gemeinsame Werte von Künstler und Marke: Handwerkskunst, Authentizität und das Bekenntnis zu Zeitlosigkeit. So wie ein Porsche über seine Funktionalität hinausgeht und zu einem Objekt von Leidenschaft und kultureller Bedeutung wird, schaffen auch diese Fotografien Momente, die über Trends und Zeit hinaus Bestand haben. Das Zusammenspiel von Licht und Schatten, Spannung und Stille macht die Serie zu einem faszinierenden Erlebnis.

Bloom up! Die Sprache der Blumen | Große Sonderausstellung des Landes Baden-Württemberg
Staatliche Kunsthalle
Bloom up! ist die erste gemeinsame Ausstellung der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden und des Badischen Landesmuseums. Kaum ein Motiv ist so allgegenwärtig, wandelbar und aussagekräftig wie die Blume. Seit Jahrtausenden ist sie als Ornament, Attribut oder Symbol in menschlichen Gesellschaften präsent. Mit Blumen verbinden sich starke Gefühle, lebendige Erinnerungen und wirkmächtige Bilder – geprägt von ihrer Schönheit, ihrem Duft und ihren vielfältigen Bedeutungen. Zeitgenössische künstlerische Positionen begegnen kunst- und kulturhistorischen Objekten aus den Sammlungen des Badischen Landesmuseums. Im Zusammenspiel von Gegenwartskunst und historischen Artefakten verändern florale Motive ihre Bedeutung immer wieder neu: als Symbol politischer Bewegungen, als Ausdruck von Sehnsucht und Widerstand oder als Trägerin persönlicher Erinnerungen. Bloom up! eröffnet neue Perspektiven auf die kulturellen, gesellschaftlichen und persönlichen Bedeutungen der Blume und macht sichtbar, wie eng Kunst, Geschichte und Gegenwart miteinander verwoben sind. Die Ausstellung wird gefördert durch Baden Württemberg, Ministerium für Wirtschaft, Forschung und Kunst. Über die Ausstellung: Kurator*innen Christina Lehnert Christiaan Veldman Kuratorische Assistenz Emely Steiner Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Badischen Landesmuseum, Karlsruhe und der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden, gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

Entfaltung der Farbe
Museum Frieder Burda
1948 emigrierte der ungarische Künstler Simon Hantaï nach Paris, wo er sich bald im Umfeld der aufstrebenden Avantgarde bewegte. Nach einer ersten surrealistischen Phase wandte er sich in den 1950er Jahren der Malerei des Informel zu und setzte sich zugleich intensiv mit dem Werk Jackson Pollocks auseinander. Das Jahr 1960 markiert einen Wendepunkt in Hantaïs Werk: Von diesem Moment an konzentriert er seine radikal experimentellen Forschungen auf das „pliage comme méthode“ – Werke, in denen er die gefaltete Leinwand mit Öl- oder Acrylfarbe bedeckte, um farbig leuchtende Zufallsmuster zu erzeugen. 1980 wurde Hantaï mit dem Grand Prix National des Arts Plastiques ausgezeichnet, zwei Jahre später war er Repräsentant seiner Wahlheimat auf der Biennale in Venedig. Mit rund 40 teils monumentalen Schlüsselwerken aus vier Schaffensjahrzehnten gibt die Ausstellung in Baden-Baden einen facettenreichen Überblick über das bildgewaltige Schaffen Hantaïs und präsentiert seinen herausragenden Beitrag zur internationalen Nachkriegsabstraktion als ein sinnlich bewegendes Fest der Farbe. Zu den zahlreichen Leihgebern zur Werkschau gehören unter anderem das Musée d’art contemporain de Bordeaux, die Fondation Gandur pour l’Art, Genève, die Fondation Louis Vuitton, das Musée d’art moderne de Paris sowie das Musée d’art moderne et contemporain de Saint-Étienne.

Vanitas | Die Schönheit des Vergänglichen
Museum LA8
Das Thema ist mit der Bibel verknüpft , Adam und Eva werden sterblich, weil sie von der verbotenen Frucht gekostet haben, somit auch alle Nachkommen. Im Buch Hiob, einem Teil der Weisheitsliteratur des Alten Testaments, findet sich der Vers: »Der Mensch, vom Weib geboren, lebt kurze Zeit… wie eine Blume geht er auf und fällt ab, flieht wie ein Schatten und bleibt nicht.« Vanitas bedeutet Vergänglichkeit und Vergänglichkeit bedeutet Verwandlung, stetige Veränderung.

Kabinettausstellung "Baden in Musik"
Stadtmuseum Baden-Baden
Diese Ausstellung zeigt, was die Great Spa Towns of Europe miteinander verbindet und welche Rolle die Musik in diesem einzigartigen Netzwerk spielt. Sie führt zu prägenden Orten des musikalischen Lebens in Baden-Baden und macht die Spuren bedeutender Komponistinnen und Komponisten erlebbar. Sie entdecken, wie Musik und Architektur als verbindende Kräfte Menschen über Räume und Zeiten hinweg zusammenführen. Werden Sie selbst Teil dieses Netzwerks, indem Sie mit dem SoundLab einen persönlichen musikalischen Gruß aus Baden-Baden in die Welt senden. So entsteht ein lebendiger Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen materiellem und immateriellem Erbe. Die Welterbe-Stadt Baden-Baden strahlt über Europa hinaus: als Ort, an dem Geschichte klingt und Gegenwart gestaltet wird – als internationaler Kulturort und als Musikstadt von besonderer Ausstrahlung.

Ausstellung Baldreit-Stipendiatin Jeehye Song
Stadtmuseum Baden-Baden
Anlässlich des 40. Jubiläums des Baldreit-Stipendiums stellt die Bildende Künstlerin Jeehye Song ihre Werke im Stadtmuseum aus. Vor 40 Jahren startete das Aufenthaltsstipendium mit seiner ersten Ausschreibung. Seitdem haben zahlreiche Künstlerinnen und Künstler in Baden-Baden gelebt. Mit der bildenden Künstlerin Jeehye Song hat seit April 2026 die 50. Stipendiatin in Baden-Baden für ein halbes Jahr eine neue Heimat. Die Baldreit-Jury wählte sie aus über 140 Bewerbungen nach einer persönlichen Vorstellungsrunde aus. Jeehye Song (*1991, Seoul) lebt und arbeitet in Düsseldorf. In ihren Gemälden und Zeichnungen untersucht sie fragile emotionale Zustände zwischen Ruhe und Erschöpfung, Nähe und Rückzug. Ausgangspunkt ihrer Arbeit ist eine stille Ambivalenz gegenüber dem Leben, die sich in surreal wirkenden Bildräumen und künstlichen Naturfragmenten verdichtet. Während ihres Aufenthalts in Baden-Baden möchte sie die besondere Atmosphäre der Stadt als Kur- und Erholungsort in ihre künstlerische Praxis einfließen lassen. Parklandschaften, Bäder und die inszenierte Ruhe der Stadt bilden dabei einen Resonanzraum für ihre Auseinandersetzung mit Erholung, künstlicher Natur und stiller Spannung. 2022 erhielt sie das Friedrich-Vordemberge-Stipendium, 2025 den Kunstpreis Junger Westen. Ausstellung im Stadtmuseum vom 17.7. bis 13. September 2026. Öffnungszeiten Stadtmuseum: Di-So 11-18 Uhr


Eventings

